Es liesst sich so, als würdet ihr einem einzelnen Menschen seine Zurechnungsfähigkeit und Eigenverantwortung was den eigenen Körper betrifft völlig absprechen.
Weder kennt ihr mich, meine Mutter,
@Darkhorizon noch seine Frau.
Hier kann man felsenfest schwören wie etwas ablief, genaue persönliche Erklärungen liefern und dennoch wird gezweifelt und gemutmaßt.
Wohl gar kein Vertrauen in den Menschen mehr was? (...)
Wenn es nur Eigenverantwortung wäre, wäre es ja voll ok. Nach wie vor gilt aber, dass hier die eigenen Entscheidungen dazu beitragen können, dass der (Selbst-)Schutz anderer erschwert wird.
Die eigenen Wahrnehmungen sind fehlbar. Und erst Recht sind derartige Schlussfolgerungen aus den eigenen Wahrnehmungen, wie sie hier teilweise getroffen wurden, nicht wirklich haltbar. Es ist kein Problem, das für sich alleine zu machen. Wenn man es aber hier im Forum ausbreitet und z.B. mit diesen eigenen Wahrnehmungen wissenschaftlichen Erkenntnissen widerspricht, dann soll man sich nicht wundern, dass es begründeten Widerspruch gibt.
Dass Wahrnehmungen und Schlussfolgerungen daraus fehlbar sind, gilt übrigens für ALLE Menschen. Das ist insbesondere auch Wissenschaftlern bewusst, die im Laufe der Zeit basierend auf der Erkenntnis der eigenen Subjektivität Forschungsmethodiken entwickelt haben, die den Einfluss eben dieser eigenen Subjektivität reduzieren (Doppelblind-Methodik, Reproduzierbarkeit, Peer Review ...).
Wenn also zig wissenschaftlich hochwertige Studien belegen, dass eine Impfung wirksam ist und damit mindestens ein Anteil schwerer Erkrankungen vermieden werden kann, und daneben jemand sinngemäß schreibt: "Stimmt sicher nicht, denn Ich bekam immer die Krankheit, wenn ich geimpft wurde...", so bleibt mein Vertrauen bei den wissenschaftlichen Erkenntnissen, weil deren Grundlage doch stabiler gegen selektive Wahrnehmung, Fehlattribution, Placebo- und Nocebo-Effekte etc. abgeklopft ist.
Wie Du das siehst, bleibt Dir überlassen. Du musst halt nur damit leben, dass unter anderem ich eben in den hier beschriebenen Wahrnehmungs- und Erfahrungsberichten kein valides allgemeingültiges Argument gegen die Ergebnisse valider reproduzierbarer wissenschaftlicher Studien sehe, und dass es deswegen entsprechenden Widerspruch gibt.