Isisi 2.0
Sehr aktives Mitglied
Die Familien sind doch jetzt auch auseinander gerissen. Das wäre für mich kein Argument.
Und bei einer jungen Familie, wieso sollte da der herzkranke Papa weg? Oder die Tochter mit Asthma? Hab ich doch geschrieben, für solche gibts Sonderkrankenstand oder Sonderpflegeurlaub.
Krankenhauspersonal arbeiten ja jetzt auch und kommen mit Kranken zusammen - da würde sich gar nichts ändern.
Aber schau mal, ich hab eh irgendwo schon einen Link dazu reingestellt. Ich mag ihn jetzt noch nochmal suchen ...
Was ist bei dem herzkranken Papa mit den gesunden Kindern? Die Frau mag Sonderkrankengeld bekommen. Die Kinder aber nicht Sonderschulferien. Wäre ja auch nicht gut für sie, wenn alle anderen Kinder in die Schule und zusammen spielen können.
Ich weiß schon was Du meinst. Ich denke nur, dass das in der Realität nicht so leicht umzusetzen ist. Und die ganz große Gefahr sehe ich für diejenigen aus der Risikogruppe, die selbst gar nicht wissen, dass sie dazu gehören. Ich bin mir sicher, dass es davon gar nicht so wenige gibt.
Ich gebe zu, dass es mich schon persönlich trifft, wenn ich lese, dass ich weggesperrt werden soll (ich weiß, ist überspitzt). Aber es ist irgendwie ein ungutes Gefühl zu denen zu gehören, die isoliert werden müssten. Auch wenn ich weiß dass es nötig wäre. Ich kann dann gar nichts mehr machen. Einkaufen geht dann gar nicht, weil ich mich dann nicht mehr schützen kann, da ja alle anderen so rumwuseln wie sie sollen. Alle Aktivitäten gehen dann nicht mehr. Weil eben alle so leben wie es für mich gefährlich wäre.
Ich bin dann noch mehr isoliert als jetzt. Jetzt befinde ich mich mit meinem sozialen Umfeld in der gleichen Situation und kann mich darüber austauschen. Wenn alle anderen ein ganz normales Leben führen, von dem ich ausgeschlossen bin, ist die Isolation noch größer. Dabei kommt es natürlich auf den Zeitraum an. Drei Monate? OK. Mehrere Monate? Puh.