Liebe/r Rotbartfische, ich gebe
@Yogurette recht, Interpunktion ist wichtig. Das ist mir bewusst geworden, als ich versucht habe, deinen Beitrag zu lesen. Ich fand es echt anstrengend, dauernd musste ich nochmal zurück, um zu checken, wann und wo ein neuer Satzteil anfängt, was wo dazu gehört, was wie zusammenhängt.
Und ich gestehe, dass ich es nach dem ersten Absatz aufgegeben habe, herauszufinden, was du meinst.
Schreibfehler machen mir nichts aus, das krieg ich echt gut hin. Ich habe mich immer gut mit Legastenikern unterhalten können, da ist übrigens Lautschrift oft von Vorteil, auch für den Leser - aber fast ganz ohne Kommas hab ich ein Problem. Es muss ja nicht perfekt sein, ich mache dabei auch Fehler und setze das eine oder andere Komma zuviel, das weiß ich gut. Aber so ganz ohne Kommas isses wirklich schwer. Das ist das Gleiche wie beim Sprechen, da arbeitet man doch auch mit Betonung und Pausen, so dass ein Gegenüber verstehen kann was man meint.
Natürlich kannst du machen was du willst, aber wenn das deine Methode ist, dich von "Bonzen" abzugrenzen, geht das nur auf Kosten des Verstehens - und das ist mir wichtig. Und da geht es mir weiß Gott nicht um Klassengesellschaft, sondern schlicht darum, sich so zu unterhalten, dass man sich auch versteht. Am besten finde ich, wenn mich auch Kinder verstehen - aber die tun das nicht, wenn man ohne Pausen und Betonung spricht. Ganz im Gegenteil, bei Kindern ist beides noch wichtiger als bei Erwachsenen.