Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

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Du bist doch keine pädagogische Fachkraft, wenn du in einem Steuerbüro gearbeitet hast, oder wie ist das zu verstehen?
Nein, bin ich nicht... doch die Voraussetzungen für diesen Job bringe ich mit, welche sie stellen..

Aus welchem Grund muss jemand zwingend eine pädagogische Fachkraft sein, welche Kinder beim Essen, ihren Hausaufgaben oder in der Freizeitgestaltung betreut?

Wenn dies notwendig wäre, müsste jede Frau, jeder Mann, die Mutter/der Vater von mehreren Kindern ist oder werden möchte oder auch Omas, Opas, Tanten und Onkels, dann solch eine Ausbildung machen, wenn sie ihr Kinder und Enkel und deren Freunde öfter mehrere Stunden betreuen... oder?

Was sagt schon ein Zeugnis oder ein Ausbildungsnachweis über die menschlichen Fähigkeiten/Potenziale aus. Diese sind ebenso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger als alles andere.

Einen technisch versierten und talentierten Menschen, der gern tüftelt und schraubt als Säuglingsschwester oder auch Krankenpfleger einzusetzen ist genauso fehl am Platz, wie einem Fisch zu sagen, er solle fliegen und sich auf einen Ast setzen oder der Biene, sie solle schwimmen und tauchen.... beide leben so ihr Potenzial nicht, mal ganz davon abgesehen, dass sie es nicht können. Es soll lediglich als Beispiel dienen.
 
Nein, bin ich nicht.
Das reicht mir schon als Antwort..ich fand deine Aussagen diesbezüglich verwirrend,deswegen habe ich nachgefragt..und nebenbei:der Ausfall von Teilzeitkräften wegen Schnupfen ist für einen Betrieb/eine Einrichtung auch aufgrund der geringeren Arbeitsstunden leichter zu verkraften als der von Fachkräften..
 
Wo verallgemeiner ich? Was verallgemeinere ich?

Es ist ein Beispiel aus einer Branche, wo es vorrangig (auch) Terminarbeit gibt. Und warum sollte dies nicht auch bei anderen Firmen machbar sein, die auf Termin arbeiten.

Und DAMIT - mit dieser Frage - verallgemeinerst Du. Du berichtest von einem BEISPIEL und tust so, als wäre das sicher auch überall anderswo irgendwie so einfach möglich.

Mein Ansatz hier... solange die Profitgier die Oberhand hat, sind sehr viele Arbeitnehmer lediglich ausführendes Arbeitstier, mit der Pflicht zu arbeiten bis in die Krankheit hinein, durch diese hindurch... bis zum Umfallen... und dem Profit des Kopfes der Firma oder des Konzerns zu dienen.

Ohne Profit kann eine Firma, kein Konzern, überleben. Wenn vermehrt rote Zahlen geschrieben werden, muss eher früher als später Insolvenz angemeldet werden etc.

Ich schrieb ja.... der Fisch stinkt vom Kopf... und solange der Kopf nur darum sucht, seine eigenen Bedürfnisse zu befriedigen auf Kosten seiner Arbeitnehmer und die Arbeitnehmer sich dies aus Angst um ihren Job mit sich weiterhin machen lassen, kann sich nichts ändern.

Der "Kopf" muss aber so handeln, dass Gewinne eingefahren werden. Ansonsten kann er nicht nur seine eigenen Bedürfnisse nicht bedienen, sondern GAR KEINE - auch nicht die der Arbeitnehmer - weil die Firma dann schlicht früher oder später pleite geht. Alleine um die Arbeitnehmer bezahlen zu können, muss Geld da sein bzw. Umsatz eingefahren werden. Und Arbeitnehmer, deren Bezahlung größer ist als das, was ihre Arbeit für die Firma erwirtschaftet - z.B. weil sie zu oft fehlen, weil es ihnen im Hals etwas kratzt - lohnen sich nicht. Die wären ein Verlustgeschäft.

Klar sind dies individuelle Entscheidungen, die da getroffen werden müssen. Doch der Chef dem auch seine Arbeitnehmer wichtig sind... als Menschen mit Gefühlen und nicht nur als Arbeitstiere, der kann auch die Empathie entwickeln, jederzeit so zu reagieren, wie es Dein Chef damals getan hat. So sehe ich dies eben...

Mein Chef hat so reagiert, auch weil er es sich in dem Fall leisten konnte, ohne zu große Abstriche im Erfolg und Zeitplan des Projekts machen zu müssen, und weil es auch gesetzliche Regelungen darüber gibt, wie krank ein Arbeitnehmer sein darf um zu arbeiten, die er sicher auch nicht brechen wollte.

Dein Chef hat damals Deine Gesundheit priorisiert... und das ist ausgesprochen menschlich und stark... und solche Chefs wird es in Zukunft vermehrt geben... da bin ich zuversichtlich.
Außerdem trägt solch ein Verhalten auch zur Motivation der Mitarbeiter bei. Vertrauen und Verständnis.

Er hat meine Gesundheit priorisiert, weil er es konnte, und weil er am Telefon hörte, wie dreckig es mir ging, und ich von Fieber berichtete. Wenn ich nur gesagt hätte: "Ich habe ein wenig Kratzen im Hals. Da ist wohl ein Schnupfen im Anmarsch. Da ist aber diese Deadline... soll ich kommen oder darf ich zuhause bleiben?", hätte er mir mich ziemlich sicher hinbeordert oder er hätte verlangt, dass ich die Krankheit auch noch ärztlich bestätigen lasse (Krankschreibung).

Trug sich diese Situation in Schweden zu?

Nein, das war in Deutschland.

Nun denn, dem evtl. wiederkehrenden Schnupfen vorbeugen...

Tolle Sache, aber immernoch kein Allheilmittel, was Schupfenwellen stark entschärfen würde oder anfällige Menschen sicher weniger anfällig machen würde.

Es braucht somit erst die Regelungen der Regierung, damit es für viele Menschen einfacher wird, geworden ist, eigenverantwortlich zu handeln?

Es braucht erst Regelungen der Regierung, damit diese Menschen sich erst effektiv schützen können. Die Eindämmungsmaßnahmen waren nicht nur Zwang, sondern sie gaben erst vielen Menschen die Möglichkeit, sich einigermaßen Geschützt bewegen/handeln zu können.


Indem die Regelungen vielen erst ermöglichten, sich stärker zu isolieren. Und indem dadurch die Ausbreitung des Virus ausgebremst wurde, so dass es nicht allzu ausufernd grassieren konnte.

Warum ist es denn nicht praktizierbar?

Können oder wollen sie es nicht?

Viele können es nicht ohne massive Nachteile befürchten zu müssen.

Es macht traurig, zu lesen, dass erst wenn die Regierung diverse Regelungen erlässt, die vielen Menschen, von denen Du hier schreibst, begonnen haben, sich eigenverantwortlich zu zeigen bezüglich ihrer Gesundheit.

Was haben diese Menschen diesbezüglich vor der Pandemie gemacht?
Was machen sie heute diesbezüglich?

Hat sich was verändert bei diesen vielen Menschen?

Es hat sich nichts verändert. Dieser Selbstschutz vieler Menschen um einen pandemisch grassierenden Virus einzudämmen, war nie für die Ewigkeit gedacht - hätte er auch nie sein können. Du selbst hast zu den Hochzeiten der Maßnahmen auch bemängelt, die Wirtschaft würde damit an die Wand gefahren werden - und das wäre auch passiert, wenn man die Maßnahmen für die Ewigkeit geschaffen hätte. Sie hätten ohnehin nicht viel länger in Kraft bleiben können, so dass wir von großem Glück sprechen können, dass so schnell wirksame Impfstoffe entwickelt wurden, die den Anteil der schweren Verläufe deutlich reduzieren.

Ohne diese Maßnahmen hätten sich aber nicht so viele Menschen so gut isolieren und damit das pandemisch grassierende Virus ausbremsen können. Ohne derartig grassierende Pandemie, wie es mit Sars-Cov-2 ist, ist das kein großes Problem. Mit einem derartigen pandemisch grassierende Krankheitserreger allerdings schon.

Wenn die Menschen so weiter leben wollten, dass sie sich stärker als vor der Pandemie vor Ansteckungen schützen, wäre die Wirtschaft auch weiter stark beeinträchtigt und mitunter nicht langfristig tragfähig.

Es ist leider so, dass manche Menschen sich erst dann zu Verhaltensveränderungen bewegen, wenn ihnen der Arsch sozusagen auf Grundeis geht, der Leidensdruck so hoch ist, sich auch manipulieren zu lassen, nur um dem Leiden entgehen zu können.

Das könnte nachdenklich machen...

Es ist leider so, dass das Verhalten, was zur Eindämmung der Pandemie dienlich, sinnvoll und notwendig war, nicht dauerhaft praktiziert werden kann, und es vielen Menschen - insbesondere der Risikogruppen - ohne derartige Regelungen sehr stark erschwert gewesen wäre, sich selbst zu schützen.
 
Aber mal was zum Thema, dass nicht OffTopic ist
Meldung ist von letzter Woche.
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Kann mir jedenfalls vorstellen, dass wenn es wieder los geht, die Krankenhäuser und Pflegeheime selber wieder Regeln aufstellt, unabhängig von staatl. Verordnungen, sondern eben auf Grund von Hausrecht

Das Thema "krank arbeiten" ist durchaus auch mit dem Topic des Threads vereinbar.

Immerhin brachten die Pandemie-Regelungen, dass sich viele Menschen stark isolieren konnten, ja sogar mussten. Ich beschrieb ja schon, dass sogar in Schweden z.B. Kinder aus KiTas und Schule nach Hause geschickt wurden, wenn nur die Nase etwas lief. Ein Modell, was hier gerade auch als Ideal vorgehalten wird. Und aus rein medizinisch/epidemiologischer Sicht ist das ja auch gut. Aber wie soll das ohne Pandemie-Regelungen praktizierbar sein, wenn dann Elternteile alle paar Wochen für eine Woche ausfallen, wenn dem Kind die Nase läuft oder den Eltern selber?

Das können Arbeitgeber nur dann mitmachen, wenn eben Regelungen und temporäre Gesetze "von oben" dazu bestehen.
 
Das Thema "krank arbeiten" ist durchaus auch mit dem Topic des Threads vereinbar.

Immerhin brachten die Pandemie-Regelungen, dass sich viele Menschen stark isolieren konnten, ja sogar mussten. Ich beschrieb ja schon, dass sogar in Schweden z.B. Kinder aus KiTas und Schule nach Hause geschickt wurden, wenn nur die Nase etwas lief. Ein Modell, was hier gerade auch als Ideal vorgehalten wird. Und aus rein medizinisch/epidemiologischer Sicht ist das ja auch gut. Aber wie soll das ohne Pandemie-Regelungen praktizierbar sein, wenn dann Elternteile alle paar Wochen für eine Woche ausfallen, wenn dem Kind die Nase läuft oder den Eltern selber?

Das können Arbeitgeber nur dann mitmachen, wenn eben Regelungen und temporäre Gesetze "von oben" dazu bestehen.
Der Teilzeitkram hat aber nicht wirklich was mit dem Threadthema zu tun
 
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"

Wie auch immer. Es wird nur halb so aufregende sein, wie sie es darstellt. :D Aber OGS Betreuung ist nicht wirklich ne Fachkraft. In der OGS von meinen Sohn war über die Hälfte ehrenamtlich da.
KLara Himmel: Eben..deswegen habe ich nachgefragt.."

Genau, um sie so richtig genüßlich deutsch "vorzuführen" und runterzumachen.
Motto "du kleine Hilfskraft, das wollen wir doch mal klarstellen hier"!

Echt widerlich.
Sie tut eine wichtige Arbeit oder wird sie tun und ich nehme an, sie wird sie gut machen.
Jede Arbeit,die jemand tut,ist wichtig.
Fertig aus, da gibt es nichts vorzuführen.
 
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