Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

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Ach nöö, @Condemn ...
Ich schmöker lieber in anderen Quellen, zum Beispiel bei Quarks:

Es gibt keine Belege, dass das neuartige Coronavirus aus dem Labor kommt
Die Virologin Li-Meng Yan gibt an, den Beweis für die Labor-Theorie geliefert zu haben.

Viele Wissenschaftler sehen in ihrer Arbeit jedoch lediglich Behauptungen ohne Nachweise: “Die Hypothese, die Rezeptor-Bindungsstelle (RBD) des S-Proteins und die Furin-Spaltstelle seien genetisch konstruiert und nachträglich eingebaut worden, ist abwegig und nicht belegt”, sagt Prof. Alexander Kekulé, Virologe an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Er hat die Studie für Quarks eingeordnet.
Kekulé sagt, das S-Protein von SARS-CoV-2 sei “bezüglich seiner Entfaltung bei Rezeptorkontakt, seiner Rezeptor-Bindungsstelle und bezüglich der Sequenz der Furin-Spaltstelle einmalig“. Kein bekanntes Coronavirus hätte hier “einem ‚bad scientist‘ als Vorbild dienen können”, so der Virologe. Die Rezeptor-Bindungsstelle des S-Proteins sei am ehesten mit in Pangolinen gefundenen Viren verwandt.
Es ist aber laut Kekulé kein Pangolin-Virus bekannt, das als Vorlage für das S-Protein SARS-CoV-2 gedient haben könnte. Der Virologe bezweifelt, dass die Forscher in Wuhan unveröffentlichte Viren von einem Pangolin oder einem anderen Säugetier besitzen, die sie hätten einbauen können: “Die Eitelkeit der Wissenschaftler, auch in China, spricht gegen diese ‚Dr.-Mabuse-Theorie’”.


Erfindung der Virenbausteine durch Menschen sehr unwahrscheinlich
Noch unwahrscheinlicher sei die “Erfindung“ der Furin-Spaltstelle durch einen Menschen. “Für diese gibt es in der Natur kein Vorbild”, so Kekulé. Er bezweifelt außerdem, dass die Furin-Spaltstelle durch Zellpassagen optimiert worden sein könnte, da hierfür das Immunsystem eines Säugetiers nötig sei. In diesem Fall wäre es auch naheliegend, dass die Forscher eine “perfekte” Furin-Spaltstelle entwickelt hätten und diese nicht wie von Yan et al. beschrieben, aus ZC45 beziehungsweise ZXC21 “zusammengebastelt” hätten.
“Das Yan-Paper würde bei mir als Reviewer durchfallen (‚reject‘)”, bilanziert Kekulé. Mit dieser Bewertung ist er nicht allein. “Der Bericht ist unwissenschaftlich und falsch – sie picken sich Daten heraus und ignorieren Daten, die ihre Hypothesen widerlegen”, schreibt auch Prof. Kristian Andersen, Immunologe am Scribbs Research Institute in Kalifornien, in seinem Twitteraccount.
Und mal abgesehen davon, dass die wissenschaftliche Grundlage fragwürdig ist: Die genannten Aspekte liefern keinen Beleg, dass das Coronavirus eine Laborzüchtung ist.


Wesentliche Aspekte der Wissenschaftlichkeit fehlen
Darüber hinaus finden sich in der Arbeit einige Stellen, die sehr untypisch für wissenschaftliche Publikationen sind.
In der Regel veröffentlichen Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen ihre Forschungsergebnisse auf Basis von Untersuchungen und diskutieren im letzten Teil der Arbeit kritisch, was die Ergebnisse aussagen könnten. Dabei reflektieren sie auch, wo die Grenzen der Aussagekraft liegen und an welchen Stellen weiterer Forschungsbedarf besteht.
In der Arbeit von Li-Meng Yan dagegen finden sich in der Einleitung sowie im Fazit statt einer kritischen Selbstreflexion politische Vorwürfe und die Aufforderung, die Labore in Wuhan zu überprüfen.
Sie behauptet außerdem, dass wissenschaftliche Fachzeitschriften alles “zensieren” würden, was für den nicht natürlichen Ursprung des Virus spricht, weshalb Arbeiten wie ihre nur als Preprints veröffentlicht werden könnten – also als ungeprüfte Veröffentlichungen. So würden Menschen gezielt in die Irre geführt werden. Solche Formulierungen sprechen nicht für wissenschaftliche Qualität. Absurd erscheint in diesem Zusammenhang auch, dass Yan bereits seit Jahren in eben diesen Journals mit ihren Studien veröffentlicht wird.


Wissenschaftler bezeichnen die Arbeit von Li-Meng Yan als Verschwörungsmythos
Insgesamt wird die Arbeit von Li-Meng Yan von mehreren internationalen unabhängigen Wissenschaftlern scharf kritisiert und sogar als Verschwörungsmythos bezeichnet. Auch hier ist der Vorwurf: In der Arbeit würden vor allem Behauptungen aufgestellt und keine Belege geliefert.
Zudem steht in der Kritik, dass die Arbeit mit dem wegen Betrugs angeklagten ehemaligen Trump-Berater Steve Bannon in Verbindung steht. Medienberichten zufolge hat die Plattform Twitter den im September neu gegründeten Account von Li-Meng Yan gesperrt, in dem nur vier Posts zu ihrer Labortheorie enthalten waren.
Unser Fazit: Die Arbeit um Dr. Yan ist mit großer Vorsicht zu genießen. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Belege, dass SARS-CoV-2 aus dem Labor kommt. Sicher ausschließen kann man diese Theorie jedoch auch nicht.
 
Ach nöö, @Condemn ...
Ich schmöker lieber in anderen Quellen, zum Beispiel bei Quarks:

Du hast behauptet: "Vertreter der Labortheorie pochen ja auf die Furin-Spaltstelle, die sich ihrer Ansicht nach bei Corona-Viren niemals natürlich bilden kann."

Kannst Du mir den Teil herauskopieren der diese Behauptung untermauert?
 
Ob der Virus aus dem Labor entkommen ist, weil jemand die Käfigtür offen gelassen hat oder ob der Hund in die Ecke scheisst -----wie kann man auf die Idee kommen, aus dieser komplett belanglosen und irrelevanten Frage ein Hundert-Seiten-Match zu machen? :confused4 In Österreich würde man sagen: Ist euch fade?

Außer Wayne fällt mir nur noch das hier ein:

 
Wie war das noch mit den FakeNews?

Angelique Coetzee, Entdeckerin der Omikronvariante:
"...Mir wurde gesagt, ich solle öffentlich nicht erklären, dass es eine milde Erkrankung sei. Ich wurde gebeten, von derartigen Äußerungen Abstand zu nehmen und zu sagen, es sei eine ernste Erkrankung. Das habe ich abgelehnt...."



Das sind dann die Fakten, auf die sich die Gutinfortmierten 2 Jahre gestützt haben.
 
Das führt etwas ins OT, aber ob dem Fisch zugehört würde oder er gar gegrillt würde, darüber hat Platon ja ein schönes Gleichnis geschaffen mit seinem Höhlengleichnis.
Ich finde das nicht OT. Die Pandemie ist eine kollektive Erfahrung. Da schwimmt man gemeinsam. Du steht eine Zahl. Sie steigt und fällt und eine gewisse Befürchtung, ob nun gegen den Impfstoff oder das Virus, wird zum Gruppenerlebnis. Das wirkt genauso infektiös und Du kannst Dich dem schlecht entziehen, eben wie ein Fisch im Wasser. Wie real oder wahrscheinlich etwas ist hängt nicht unmittelbar an der Befürchtung. In Deutschland stirbt normalerweise ein Prozent der Bevölkerung jährlich. Lass es nun 1,2 oder 1,3% sein, ich finde das nicht unbedingt erschütternd.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dich muss es nicht interessieren. Mich interessiert es. Google "Drosten" und Du wirst feststellen dass es viele interessiert. Guck auf Twitter, gestern war der Hashtag "Drostenluegt" auf Platz 1 in Deutschland.

Das Thema ist also nicht so irrelevant wie es einige gerne hätten.
Auch auf Twitter treiben sich Querdenker herum. So what?!
 
Ob der Virus aus dem Labor entkommen ist, weil jemand die Käfigtür offen gelassen hat oder ob der Hund in die Ecke scheisst -----wie kann man auf die Idee kommen, aus dieser komplett belanglosen und irrelevanten Frage ein Hundert-Seiten-Match zu machen? :confused4 In Österreich würde man sagen: Ist euch fade?

Außer Wayne fällt mir nur noch das hier ein:


Du verstehst die Diskussion nicht. Mir persönlich geht es nicht so sehr um die Frage ob das Virus natürlich entstand oder in einem Labor. Nicht weil das nicht interessant wäre, aber das werden wir wohl kaum lösen können.

Die Diskussion dreht sich um Glaubwürdigkeit von Wissenschaftlern und Wissenschaft insgesamt, wenn man bedenkt dass Drosten und andere sehr früh die Labortheorie als Verschwörungstheorie diskreditierten. Und nachdem er dafür kritisiert wird behauptet er auf einmal, er habe der Lab-Theorie immer offen gegenübergestanden --- was gelogen ist.

Der Punkt hier ist: Während chinesische Wissenschaftler zensiert wurden weil sie ein Unfall-Szenario diskutieren wollten, und kurz nach einer Telefonkonferenz vieler Wissenschaftler (u.a. auch Fauci und Drosten usw.) bei der ebenfalls über die Laborthese gesprochen wurde, tun sich einige zusammen und nennen die in einem offenen Brief Verschwörungstheorie. Sie diskreditieren also eine Hypothese als sei sie widerlegt - was sie nie war. Das ist unwissenschaftlich und dogmatisch. Wer darin irgendetwas positives oder verständliches zu erkennen glaubt, sollte dann auch in Betracht ziehen das es andere Motive geben könnte.

Der Initiator des offenen Briefs war Peter Daszak -- genau der Mann der Forschungsgelder bereit stellte um in Wuhan "Gain of Function" Forschung zu betreiben. Heute nennt Drosten gewisse Experimente dort "gefährlich" und auf einmal behauptet er, er habe der Labor-Hypothese immer offen gegenübergestanden, was unwahr ist. Er hat sie mindestens zweimal als Verschwörungstheorie zu diskreditieren versucht und behauptet, ebenfalls falsch, dass sie nur von Fachfremden Personen verfolgt würde. Er diskreditierte also auch Wissenschaftler die dem Dogma nicht folgen wollten.

Zudem argumentierte Drosten auch unwissenschaftlich, denn er tat so als sei die Tatsache, dass die Labortheorie nie bewiesen wurde und die Furin-Spaltstelle auch einen natürlichen Ursprung haben könnte, ein Beweis dafür, dass die Labortheorie "vom Tisch ist".


Diese Art Wissenschaft zu betreiben und zu kommunizieren unterminiert Glaubwürdigkeit in Wissenschaft. Und Drosten tut sich gerade selbst keinen Gefallen, denn überall fliegen ihm seine eigenen Worte um die Ohren.
 
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Du hast behauptet: "Vertreter der Labortheorie pochen ja auf die Furin-Spaltstelle, die sich ihrer Ansicht nach bei Corona-Viren niemals natürlich bilden kann."

Kannst Du mir den Teil herauskopieren der diese Behauptung untermauert?

Auszug:
Die Sache mit der Furin-Spaltstelle
Kern der Argumentation für die Laborthese ist die sogenannte Furin-Spaltstelle im Stachelprotein von Sars-2. Sie bewirkt, dass das Virus besser in die menschliche Zelle eindringen kann. Verwandte Viren haben diese Schaltstelle nicht. Deshalb gibt es Zweifel daran, dass sie sich durch natürliche Evolution entwickelt haben könnte.

Kann diese Eigenschaft also nur durch genetische Manipulation im Labor entstanden sein? Nein, sagt Drosten. Diese Argument sei schon im Frühjahr 2020 von der internationalen Wissenschaftscommunity widerlegt worden. Es sei normal, dass Viren solche Furin-Spaltstellen manchmal in der Natur erwerben. "Wir kennen das zur Genüge von der Vogelgrippe", führt der Virologe der Berliner Charité an. Grund dafür seien zwei Mechanismen: zum einen Kopierfehler bei der Vermehrung des Virus ("die Enzyme können stottern"), zum anderen würden dabei mitunter irrtümlich Genschnipsel von menschlichem Zellprotein in das Virus-Erbgut eingebaut.



Laborthesen-Befürworter machen daraus dann das:

Auszug:
Die Furinspaltstelle ist der unumstößliche Beweis
Wie bereits gesagt, kann auch Furin das S2-Spike-Protein spalten. Furin ist ein proteinkodierendes Gen, das spezifische Segmente abspaltet. Martenson erläutert, dass Furin im Gegensatz zu anderen proteinspaltenden Enzymen sehr präzise darauf ausgelegt ist, an welchen Stellen es Proteine spaltet. Wenn außerdem Arginin an der zweiten oder dritten Stelle der Proteinsequenz vorhanden ist, wird die Wirksamkeit der Spaltung noch verstärkt.

Das, so Martenson, sei der untrügliche Beweis dafür, dass SARS-CoV-2 im Labor entstanden ist. Ein hervorragender Artikel in Medium befasst sich ebenfalls mit dieser Erkenntnis und legt dar, warum Furinspaltstellen so bedeutsam für die Beantwortung der Frage sind, ob SARS-CoV-2 ein natürliches Virus ist.7


Chinesische Forscher schreiben in dem Bericht, dass CoV-2 als einziges Coronavirus über eine Furinspaltstelle verfügt.8,9 Nicht einmal entfernte Verwandte von CoV-2 können damit aufwarten, und Coronaviren, die es können, verfügen über nur etwa 40 Prozent der Geninformationen von CoV-2. In der Arbeit heißt es:10
»Es zeigte sich, dass von allen Spike-Proteinen mit einer SARS-CoV-2-Spike-Sequenzhomologie von über 40 Prozent kein einziges über eine Furinspaltstelle verfügte … auch nicht Bat-CoVRaTG13 und SARS-CoV (mit einer jeweiligen Sequenzidentität von 97,4 beziehungsweise 78,6 Prozent).«

»Die Furinspaltstelle ›RRAR‹ in SARS-CoV-2 ist einzigartig für diese Familie. […] Es ist unwahrscheinlich, dass sich die Furinspaltstelle von SARS-CoV-2 aus MERS, HCoV-HKU1 und so weiter entwickelt hat.«


»Es fällt uns schwer, anhand der derzeit in Datenbanken zur Verfügung stehenden Sequenzen die Quelle auszumachen. Vielleicht gibt es noch viele evolutionäre Zwischensequenzen zu entdecken.«

Mutationen können die Furinspaltstelle in SARS-CoV-2 nicht erklären
Die Forscher schreiben, die Furinspaltstelle, die sie in SARS-CoV-2 gefunden haben, sei einzigartig für diese Familie und es sei unwahrscheinlich, dass sie sich auf natürlichem Weg gebildet hat. Anders gesagt: Das Virus muss irgendwann einmal mit der Furinspaltstelle »nachgerüstet« worden ein, denn es findet sich keine naheliegende Quelle.


Kurzum: Es gibt kein Coronavirus, das SARS-CoV-2 so ähnlich ist, dass SARS-CoV-2 sich aus diesem Virus entwickelt haben könnte oder eine Mutation dieses Virus sein könnte.

Sprich: Laborthesen-Befürworter halten es ganz offensichtlich für ausgeschlossen, dass sich so eine Furin-Spaltstelle bei einem Corona-Virus natürlich gebildet haben könnte.

Kekülé widerspricht und sieht das Problem darin, dass es kein Vorbild für die Furin-Spaltstelle bei SARS-CoV-2 gibt, die ein Wissenschaftler hätte übernehmen bzw. abgucken können.
 
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