Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

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Jüngste Daten des Robert-Koch-Instituts (RKI) zeigen, dass die Hospitalisierungsinzidenz (die Krankenhauseinweisungen pro Woche und 100.000 Einwohner) bei Geboosterten ab 60 Jahren in der Kalenderwoche 51 (bis 26.12.) bei 1,3 lag. Bei Senioren mit vollständigem Grundschutz (also zwei Impfdosen) war der Wert dreimal so hoch. Das weitaus größte Risiko, wegen Covid-19 ins Krankenhaus zu müssen, hatten aber Ungeimpfte mit einer Inzidenz von 29,1. Für Kalenderwoche 51 werden noch Nachmeldungen erwartet.

 
Das US-amerikanische Biotechnologieunternehmen Gritstone Bio, die Universität Manchester und der Manchester University NHS Foundation Trust berichten in Pressemitteilungen über die ersten klinischen Daten einer Phase-1-Studie mit einem mRNA-Impfstoff als Booster gegen das Coronavirus SARS-CoV-2, der sich in zwei wichtigen Spezifikationen von herkömmlichen mRNA-Impfstoffen unterscheidet.

Zum einen enthält der noch experimentelle Impfstoff eine mRNA, die für das virale Spike-Protein, aber zusätzlich auch für hochkonservierte Nicht-Spike-T-Zellepitope (TCE) kodiert. Zum anderen handelt es sich um eine selbstreplizierende mRNA (»self-amplifying« oder samRNA). Dieses Prinzip beruht darauf, dass zusätzlich zu der Information für Impfantigene auch noch die Information für eine RNA-Polymerase gespeichert ist. Wird die mRNA von einer Zelle aufgenommen, werden alle diese Informationen in Proteine umgeschrieben. Die dabei gebildete RNA-Polymerase beginnt sodann, die mRNA zu replizieren. Dies ist vergleichbar mit Lebendimpfstoffen, in denen ja auch die Antigene in Form der Viren in der Zelle amplifiziert werden.

 

Antikörper ist nicht gleich Antikörper​

"Die Vorstellung ist: Man weist Antikörper im Blut nach und dann weiß man anhand der Menge der Antikörper: Jemand ist besser oder weniger gut geschützt." Aber dieses Wissen sei einfach nicht da, so Wieler. "Das heißt, es kann Menschen geben, die haben Antikörper im Blut, aber die schützen gar nicht und es gibt andere, da weist man gar keine Antikörper nach, aber sie sind trotzdem geschützt."
Zudem bieten nicht alle Antikörper den gleichen Schutz vor einer Infektion. "Es gibt zum Beispiel Antikörper, die nur nach einer Infektion zu finden sind, aber nicht nach der Impfung", erklärte der Leiter des Instituts für Virologie am Universitätsklinikum Düsseldorf, Jörg Timm, in der ARD.

 
Washington – Die Coronaimpfung kann bei Frauen offenbar die Periode leicht verzögern. Das geht aus einer gestern im Fachjournal Obstetrics & Gynecology (2022; DOI: 10.1097/AOG.0000000000004695) veröffentlichten US-Studie hervor.
Demnach setzte bei geimpften Frauen die Blutung etwa 1 Tag später ein als bei ungeimpften Frauen. Die Dauer der Monatsblutung wurde demnach jedoch nicht beeinflusst. Den Forschern zufolge sind die Auswirkungen der Impfung auf die Periode gering und voraussichtlich nur vorübergehend.

 
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