Wir hatten jetzt schon Monate der Einschränkung. So langsam hab ich mich dran gewöhnt.
Mir war irgendwie im Vorfeld klar, dass die Sache nicht schon 1,5 Jahre später ausgestanden ist.
Dafür sind wir hier in Europa viel zu verwöhnt und können uns - dank Wohlstand - eine abgehobene Lebensweise (wenn's sein muss sogar fern der Realität) leisten.
Schlimm finde ich die Situation für alle, die in die Schule gehen müssen, und die, die eine Ausbildung machen und studieren.
Und dann die Alten, die nur hoffen können, dass sie nicht durch Pflegepersonal oder Angehörige infiziert werden.
Und auch die Berufstätigen, die zwangsläufig viel direkten Kontakt mit Menschen haben und sich nicht ins Homeoffice verdrücken können.
Vor nem Jahr war noch das Geschrei groß, dass Kinder und Frauen durch die Lockdowns ihren Peinigern (gewalttätigen Vätern bzw. Ehemännern) hoffnungslos ausgeliefert seien.
Heutzutage interessiert das nicht die Bohne.
Ja es ist eine schwierige Situation, die jetzt auf uns zurollt mal wieder...
Für Schüler wär es der größte Horror...
mein Sohn ist wie wir gerade informiert wurden, ab heute in Homeschooling moodus, in seiner Klasse gab es einen Corona Fall, ein Kind was in dieser Woche nicht in der Schule war, ist erkältet Freitag war der Test in der Schule negativ.
Es hat sich zu Hause getestet und erst heute war der Test positiv.
Die Kinder in der Klasse waren Montag und Heute alle negativ... Trotzdem hat der Schulleiter für die Klasse eine Homeschooling Phase verordnet bis nächste Woche wenn kein weiterer Fall komnt, mit jeden 2 Tag selbsttest, auch wir Eltern sollen das tun.
Einfach weil man verhindern will, daß es sich in der Schule ausbreitet und dann die ganze Schule schließen muss.
Ist ne harte aber verständliche Entscheidung.
Keiner würde Sone phase wieder dauerhaft durchstehen.
Paar Tage, eine Woche, 2..
Ja ungeimpfte ausschließen, jetzt alle oder nur die ohne Job und den Rest, Testen, dann aber auch Kollegen testen, geht ja nicht anders, wenn man verhindern will das es sich da ausbreitet?
Weitere Sache was tun, mit denen wo der Impfschutz nachlässt... Also wenn man so ganz ernsthaft über unsere ganze Lage nachdenkt...
... Dann gibt es da doch eigentlich ein positives Beispiel... Wo es so lief wie hier und es ohne komplett Lockdown in Griff bekommen wurde.
Das ist Israel... Die haben aber nicht nur 3fach geimpft... Die haben den Impfstatus sehr runtergefahren auf 6 bzw 5 Monate... Und so den Wahnsinn ein Ende gesetzt... Da klappt es nun wieder Prima mit reiner 3G Regel.
Da waren dann halt mal ne kurze Zeit 30 Prozent, vorher geimpfter ohne Impfstatus, die sich testen mussten, bis der wieder aktiv war... Keine Massenproteste deswegen...
Es geht also wohl wenn man will, gut in Isreal sind in Gegensatz zu hier über 90 Prozent der ab 60 J geimpft..
Ich glaube das ist noch ein sehr wichtiger Punkt bei dem ganzen... Denn unsere Modellrechnungen, die gingen in der Altersgruppe immer von 90 Prozent aus.
Die anderen Prozente betrafen den Rest.
In den Modellrechnungen sieht auch das bei einer Impfqoute von 95 Prozent der ab 60 J... Bei Basisverhakten und nur eine Impfqoute von 65 Prozent, gleich 1000 intensivbetten weniger belegt worden wären in der Hoch Phase... Von 6000 auf 5000 runter...
Ich denke hier ist der Impfansatz jetzt so wichtig wie nirgends sonst... Auch bei anderen ist es wichtig, dich wenn wir die älteren durchimpfen würden, und wo es muss Boostern hätten wir tatsächlich eine sehr große Chance diese Krise zu überstehen... Den solange da nichts passiert... Wird es nicht will nutzten wenn sich jetzt viele 20, 30 oder minderjährige impfen, den gerade ab 60 geht's ja richtig in die Zahlen, bei den Intensiv Fällen, mittlerweile von über 60 Prozent, der gesamt belegung, 27 Prozent machen allein die 60-70 Jährigen aktuell aus.
Wenn wir noch die ab 50 dazu bringen, dann gibt's eine enorme Entlastung.
Deshalb glaube ich das es sehr wichtig ist, diese besonders Gruppe zum Impfen zu bewegen...