Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

Ich arbeite in einem Spital und der Platz auf der IPS war knapp, zumal man aus Sicherheitsgründen nicht bis an die Auslastungsgrenze geht. Es mussten vor allem andere Operationen, die auch wichtig sind, verschoben werden. Das hat bis heute Konsequenzen, die generell unterschätzt wurden. Es geht einfach nicht darum, dass wenn sich vor dem Spital keine Schlange bildet, das automatisch heisst, dass es noch genug freie Betten hat. Das ist zu kurzsichtig gedacht.


Es kann leider nicht jeder Arbeitslose auf der IPS arbeiten, weil das ein hochspezialisierter Job ist. Das Personal ist rarer, weil es die Arbeitsbedingungen so nicht mehr akzeptieren will - das übrigens zu recht. Wer gute Pflege will, die genügend Pflegende auf die aufreibenden Schichten bringt, wodurch Fehler minimiert, Wiedereintritte und burn outs verhindert werden, muss am 28.11. die Pflegeinitiative annehmen.

Schön, dass du das nochmal so differenziert schreibst, ich glaube, vielen ist das gar nicht bewusst (obschon mehrfach erwähnt), was sich im Hintergrund abspielt und dass etliche Operationen verschoben werden mussten. Dass das viel Leid für die Betroffenen verursacht und etwas das operiert werden soll, nicht besser wird, wenn man es weiter einfach vor sich hinschiebt.

Die Krankenhäuser sind nicht dann erst überlastet, wenn wie in Indien die Leute auf der Straße liegen mit einem Tropf, der im Baum hängt, oder, wie in China, die Erkrankten abgewiesen wurden und elendiglich in ihrem Auto krepieren mussten.
 
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Ich hab in der Mittagspause grad mal beim Coronavirus-Update Nr. 102 reingehört:

Coronavirus-Update #102: SOS – Iceberg, Right Ahead!

Drosten spricht sich deutlich für die dritte Impfdosis aus, und legt allen nahe, sich diese jetzt zu holen!
Er empfiehlt allen - aber zuerst den Ältesten, die z.B. wie in den Pflegeheimen deutlich gefährdeter sind, sich möglichst jetzt schon eine dritte Impfdosis verabreichen zu lassen.
Zusammen mit entsprechenden Maßnahmen könne man - so ist er überzeugt - die aktuell prekäre Situation noch in den Griff bekommen.
 
Hoffen wir, dass damit noch einige Impflücken geschlossen werden.
Davon gehe ich stark aus, die paar Prozent, die bei den Wahlen die Basis wählten, werden wohl die sein, denen nicht zu helfen ist.

Das besonders gute an dieser Art Impfstoff ist ja auch, das Menschen die sich jetzt nicht Impfen lassen können, mit solchen Impfstoffen geimpft werden können.
Die sind für Risikopatienten und kleine Menschen geeignet.

Hab hier ja schon geschrieben das ich gerade bei meinen kleinen mit dem neuen Impfstoffen viel vorsichtiger bin als bei mir selbst.

Aber hier hätte ich kaum Bedenken... Der Kia sagt immer, wenn ein Kind nen Totimpfstoff verträgt, verträgt es auch andere... Wenn nicht sind die Folgen bei diesem Impfstoff aber nicht bedenklich... Mein damit leichte Dinge, wie erhöhte Temperatur usw.

https://www.br.de/nachrichten/wissen/impfung-corona-sollte-man-auf-die-totimpfstoffe-warten,SgS4EB1
 
Hab gerade beschlossen.
Ich lass mich als bald Booster-Geimpfter erst ab einer Quote von 85 Prozent Vollständig Geimpfte testen.
Warum soll ich mich als Geimpfter testen lassen, wenn andere sich nicht impfen lassen wollen?
Sehe ich ja nicht ein.

Null Toleranz für Ungeimpfte die sich nicht impfen lassen wollen.
Interessante Aussage.

Im umgekehrten Fall wäre das dann:
Warum soll ich mich als getesteter impfen lassen wenn andere sich nicht testen lassen wollen :-)

Null Toleranz für geimpfte, die sich nicht testen lassen wollen.

Wenn es um die Entlastung der Intensivstationen geht macht es nur Sinn wenn sich ALLE testen, weil eben auch geimpfte ansteckend sein können und geimpfte und ungeimpfte in einer Welt leben.
Aber lieber lassen wir das Virus über die geimpften verdeckt weiter grassieren und unsere regelmäßig getesteten Kinder wieder mit Masken in der Schule sitzen, irgendwo muss man es ja eindämmen.
 
Schön, dass du das nochmal so differenziert schreibst, ich glaube, vielen ist das gar nicht bewusst (obschon mehrfach erwähnt), was sich im Hintergrund abspielt und dass etliche Operationen verschoben werden mussten. Dass das viel Leid für die Betroffenen verursacht und etwas das operiert werden soll, nicht besser wird, wenn man es weiter einfach vor sich hinschiebt.

Die Krankenhäuser sind nicht dann erst überlastet, wenn wie in Indien die Leute auf der Straße liegen mit einem Tropf, der im Baum hängt, oder, wie in China, die Erkrankten abgewiesen wurden und elendiglich in ihrem Auto krepieren mussten.

Den meisten Impfverweigerern ist nicht klar, was sie mit ihrer Haltung anrichten und wie viele Todesfälle sie billigend in Kauf nehmen:

In den letzten drei Wochen waren laut RKI 88 Prozent der erwachsenen Covid-Patienten unter 60 Jahren auf den Intensivstationen nicht geimpft
...
Dass die persönliche Ablehnung einer Impfung – wohlgemerkt ohne medizinische Gründe – das Klinikpersonal an und über seine Belastungsgrenzen treibt, ist hinlänglich bekannt.
...
Weltweit konnte jeder siebte Krebspatienten nicht operiert werden, obwohl die Operation potenziell sein oder ihr Leben gerettet hätte.
...
Beispiel Darmkrebs: Durch die Lockdown-Phasen wurden im Jahresdurchschnitt etwa 13 Prozent weniger Fälle von Darmkrebs diagnostiziert. Diese Diagnosen werden vermutlich zu einem späteren Zeitpunkt gestellt werden – mit dann fortgeschrittenem Darmkrebs und einer deutlich schlechteren Prognose. Bereits jetzt operieren Ärztinnen und Ärzte weniger Betroffene mit Darmkrebs in frühen Stadien. Ähnliches gilt für Brustkrebs.
...
Die Delta-Variante ist so schnell und potent, dass Experten sicher sind, dass sich innerhalb der nächsten Monate jeder, der nicht geimpft ist, mit dem Virus infizieren wird. Und ein nicht unbeträchtlicher Teil dieser Menschen wird in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen landen.
...
Einerseits wird keine größere Krebs-OP geplant, wenn für den operierten Menschen kein Intensivbett für den Notfall (oder sogar bei schweren Fällen für die geplante Nachversorgung) zur Verfügung steht. Liegen in diesen Betten ungeimpfte COVID-Patienten, kann also ein Krebspatient nicht operiert werden, weil ein anderer die Impfung verweigert hat.
...
Während sich eine Intensivpflegekraft um drei Herzinfarkt-Patienten kümmern kann, ist der Betreuungsschlüssel bei COVID-Patienten fast 1:1.
...
Sie treffen nun an ihrem Arbeitsplatz gezwungenermaßen auf Delta-Infizierte, die hochansteckend sind. Und jede Intensivpflegekraft, die krank wird, bedeutet – leicht, aber wirklich nur leicht, überspitzt – wieder ein Intensivbett weniger.

https://www.heise.de/meinung/Der-toedliche-Rattenschwanz-der-Impfverweigerung-6260139.html

Noch einmal: Drosten sagte schon im Mai, dass sich JEDER Ungeimpfte irgendwann zwangsläufig infizieren wird, das wurde mehrfach bestätigt und ein großer Teil dieser Menschen wird anderen (Geimpften) die Intensivbetten wegnehmen, die dadurch zu Tode kommen werden.
 
Abwarten, wie die Leute auf die Wirkverstärker reagieren.
Jedenfalls sind da auch zwei Impfungen und auch da wird es eine Dritte geben, weil auch da es nicht ewig hält
Wirkverstärker sind nichts besonderes oder neues bei dieser Art Impfstoff, die sind da immer drin.

Und auch weitere Impfungen sind nichts besonders sondern bei vielen nötig, und es immer zu Anfang mehrere Impfungen nötig

Deshalb lässt man sich ja immer mal wieder gegen z. B Tetanus Impfen.

Es gibt jetzt keinen Grund, einen Kampf entstehen zu lassen was besser ist oder sein könnte.

Verstehe dich hier nicht.

Du siehst z. B das die Herstellung dieser Impfstoffe länger gedauert hat, deshalb ist toll das es schon seid fast nen Jahr was anderes gibt und viele Menschen sich impfen lassen konnten.

Sonst hätten wir jetzt noch viel schlimmere Probleme.

Aber das ist nun kein Grund zu sagen, der Impfstoff der jetzt erst kommt ist schlechter.

Genauso wenig sollte man sagen, daß der, der da ist schlechter ist.

Es ist nun mal so das einige Menschen lieber bei dem bleiben was sie kennen, die würden es auch nicht gut verkraften, wenn sie was anderes nehmen und dann es dann zu einer seltenen Komplikation kommt.

Es mach Psychisch schon viel aus, ob man etwas selbst haben möchte oder sich gedrängt fühlte, wenn dann doch etwas schief läuft.

Schief laufen kann es gewiss in extrem seltenen Fällen immer.
 
Interessante Aussage.

Im umgekehrten Fall wäre das dann:
Warum soll ich mich als getesteter impfen lassen wenn andere sich nicht testen lassen wollen :)

Null Toleranz für geimpfte, die sich nicht testen lassen wollen.

Wenn es um die Entlastung der Intensivstationen geht macht es nur Sinn wenn sich ALLE testen, weil eben auch geimpfte ansteckend sein können und geimpfte und ungeimpfte in einer Welt leben.
Aber lieber lassen wir das Virus über die geimpften verdeckt weiter grassieren und unsere regelmäßig getesteten Kinder wieder mit Masken in der Schule sitzen, irgendwo muss man es ja eindämmen.
Nun, der Ungeimpfte hat das größte Risiko von allen. Mein Risiko ist weitaus kleiner, Der Geimpfte muss vor dem Geimpften gar keine Angst haben, diese bekommen ja in den allermeisten Fällen keinen K-Verlauf oder einen leichten. Sieht bei Ungeimpften anders aus und wenn der Ungeimpfte so ein Schiss vor einem Geimpften hat, soll er sich impfen lassen, aber nicht von mir einen Test erwarten.
Also warum soll ich auf einen Ungeimpften der sich nicht impfen lassen will obwohl er es könnte, jetzt Rücksicht nehmen?
Macht in meinem Augen keinen Sinn
 
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