Joey
Sehr aktives Mitglied
Schon gut, @Joey, Du brauchst Dich nicht immer wiederholen in Deinen Aussagen... ich habe es verstanden, wahrgenommen, angenommen... und auch die Argumente der anderen hier.
Und trotzdem wiederholst Du Deine Aussagen - dann wiederhole ich eben auch meine Antworten bzw. Widerspruch darauf.
Doch habe ich und einige andere hier eben andere Sichtweisen sowohl auf die Gesamtsituation wie auch auf die Details in dieser...
Offensichtlich. Und das tut Ihr ja auch wiederholt kund.
und so wie ich diese Menschen hier lese, halten sie sich an die entsprechenden Maßnahmen, um keinen (unnötig) zu gefährden.
Sie halten sich an die vorgeschriebenen Maßnahmen, weil sie eben vorgeschrieben sind. Hier ist dann zu lesen, dass sie diese Maßnahmen für unsinnig oder gar schädlich halten. Das ist zwar irrelevant, so lange sie sich eben an diese Maßnahmen halten - aber, wenn es nach "Euch" ginge, gäbe es die meisten dieser Maßnahmen gar nicht, und es wären viele unnötig gefährtet geworden.
Die Menschen, welche sich auch aus Deiner Sicht tatsächlich gefährdent und auch rücksichtslos verhalten gegenüber anderen, sind in der Minderheit... werden jedoch von den Medien ins Rampenlicht geschoben, damit das Feindbild derer sich vergrößert und erhalten bleibt.
Und obwohl diese rücksichtslosen Menschen in der Minderzahl sind, breitet sich das Virus wieder stark aus. Das macht nämlich nicht nur diese Minderheit, sondern liegt auch daran, dass die aktuellen Maßnahmen in Deutschland nicht ausreichen, die Ausbreitung richtig auszubremsen. auch, wenn man sich vorschriftsmäßig verhält, kann man andere anstecken.
Und Strategien wie #NoCovid oder #ZeroCovid, die zur zweiten und dritten Welle von Wissenschaftlern ausgearbeitet und vorgeschlagen wurden - und die damals sehr gut und mit geringeren Wirtschaftseinbußen die Wellen hätten brechen können - wären jetzt absolut unrealistisch. Das kann ich auch gut verstehen; niemand hat mehr Lust. Ich auch nicht.
Doch diese gab es schon immer, gibt es und vielleicht wird es diese auch immer wieder geben.
Doch ist dies kein Anlass, so meine Sicht, deswegen alle über einen Kamm zu scheren.
Ungeimpfte Infizierte stecken im Durchschnitt mehr Menschen an als geimpfte Infizierte. Das hat nichts mit "alle über ein Kamm scheren" zu tun o.ä., weil das auch für Menschen gilt, die sich gerne an die Vorschriften halten. Diese Vorschriften alleine haben nämlich nicht ausgereicht, die vierte Welle aktuell zu verhindern.
Und jeder kann sich eigenverantwortlich davor schützen bzw. in Absprache mit seinen Angehörigen, seinem Umfeld, seinen Mitmenschen, ohne gegenseitig einander etwas aufzuzwingen, womit dem anderen unwohl ist.
Das klingt schön. Aber wie flach kann man damit alleine die vierte Welle halten? Es ist eben nicht nur eigenes Risiko.
Eine wertschätzende unvoreingenommene zwanglose Kommunikation kann aus meiner Sicht einer von mehreren Schlüsseln dafür sein... und sich vielleicht auch einmal in die Lage des Gegenübers zu versetzen und nicht allein zu fordern, der andere möge dies zuerst selbst mal machen.
Also... ich verstehe Dich...
Verstehst Du mich wirklich?
