Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

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Der ausschliessliche Fokus des RKI, und daraus folgend der Bundesregierung aktuell liegt auf einer unbedingten Notwendigkeit einer intensiv medizinischen Behandlung gekoppelt mit einer invasiven Beatmung für eingelieferte Patienten mit vorliegender schwererer Symptomatik/Verlauf. Das ist, soweit ich das verfolgt habe, der Hauptgrund für die weitreichenden Entscheidungen bundesweit, das Gesundheitssystem betreffend, um eine Überlastung der Systeme zu vermeiden.

Hierzu der Verband Pneumologischer Kliniken, Thomas Voshaar (Präsident), Dominic Dellweg und Martin Hetzel mit entsprechenden Empfehlungen aus der Erfahrungspraxis, die abweichend zu bewerten sind.

Empfehlung zur Behandlung respiratorischer Komplikationen bei akuter Virusinfektion außerhalb der Intensivstation.
Herausgegeben vom Verband Pneumologischer Kliniken (VPK) Thomas Voshaar, Dominic Dellweg, Martin Hetzel

(Anmerkung zur besseren Einordnung: Nach Angaben der der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird die in Europa im Februar 2020 erstmals auftgetretene Lungenerkrankung aus China, die durch ein Coronavirus verursacht wird, Covid-19 (abgekürzt aus dem Englischen: Corona Virus Disease 2019) genannt. Zugleich erhielt auch der Erreger, das "neuartige" Coronavirus, das bisher vorläufig 2019-nCoV genannt wurde, einen eigenen Namen: Sars-CoV-2. Dieser soll für die künftige wissenschaftliche Bezeichnung auch in Studien maßgeblich sein. https://www.lungenaerzte-im-netz.de/krankheiten/covid-19/was-ist-covid-19/)

Aufgrund der aktuellen SARS-CoV-2 Pandemie wird in Deutschland ein Engpass an Beatmungsplätzen auf den Intensivstationen (IS) befürchtet. Infolge der Entwicklung in der Intensivmedizin in den letzten zwei Jahrzehnten und insbesondere in der nicht-invasiven Beatmung (NIV), können viele Patienten primär außerhalb der etablierten IS versorgt werden. [...]

Nach bisherigen Erfahrungen bedarf ein Teil der im Krankenhaus mit typischen Symptomen der Infektion aufgenommenen Patienten auch bei nachgewiesener Pneumonie keine Beatmung. Andere können und sollen, so lange es die Stabilität der Patienten unter gemonitorter Entwicklung erlaubt, mittels einer NIV (Anm: nicht invasive Beatmung) behandelt werden. Ein Monitoring ist für beide Patientengruppen erforderlich. Eine Verschlechterung der Respiration unter adäquater NIV ist ein prognostisch schlechtes Zeichen. Dies muss bei der Entscheidung über eine invasive Beatmung auch berücksichtigt werden. In jedem Fall muss der rasche Wechsel von Beobachtung, nicht-invasiver Beatmung zu invasiver Beatmung und Inanspruchnahme weiterer intensivmedizinischer Behandlungsverfahren gesichert sein. Auf der anderen Seite gibt es keine Hinweise darauf, dass eine Viruspneumonie durch CoV-2 unter invasiver Beatmung einen besseren Verlauf nimmt. Vielmehr ist damit zu rechnen, dass in der aktuellen Phase und insbesondere unter Berücksichtigung etablierter Regeln der Notfall- und Intensivmedizin zu viele Patienten zu früh Intubierten werden. Spontanatmung mit und ohne Beatmungsunterstützung sollte so lange wie möglich und unter Berücksichtigung bekannter Kriterien der Krankenversorgung erhalten werden. Der Stellenwert der nicht-invasiven Beatmungstherapie sollte auch bei der Anschaffung und Verteilung von Beatmungsgeräten durch die Regierung im jetzigen Krisenfall Berücksichtigung finden. [...]

Therapie

Die Therapie der respiratorischen Komplikationen bei akuter schwerer Viruserkrankung ist zum großen Teil außerhalb der IS durchführbar. Mögliche Virustatika können auch dort appliziert werden. Im Vordergrund steht allerdings zu Beginn die symptomatische Therapie. Obwohl es wenig Daten dazu gibt, sollte das Fieber nur dann gesenkt werden, wenn die Patienten aufgrund von Vorerkrankungen damit zu sehr belastet werden. Die Antikörperbildung ist mit erhöhter Körpertemperatur deutlich beschleunigt und wird durch fiebersenkende Medikamente reduziert (7, 8). [...]

Erst wenn die Sättigung deutlich unter 90 % fällt, sollte mit einer NIV oder auch High-Flow-Therapie begonnen werden, insbesondere wenn die Atemfrequenz ansteigt, da sie eine beginnende Ermüdung der Atempumpe anzeigt. Bei hypoxämischer Insuffizienz wird in der Regel auf der IS zu früh beatmet und zu viel Sauerstoff gegeben (10). Das beschleunigt die Entwicklung eines ARDS, denn hohe Beatmungsdrucke schädigen die Alveolen und induzieren eine Entzündung, die dann bei der Infektabwehr fehlt (11). Ebenfalls führen Sauerstoffkonzentrationen über 50 % in der Inspirationsluft zu einer erheblichen Radikallast in der Lunge, die ebenfalls eine Entzündungsreaktion auslöst. Allerdings können diese Werte mit einer Nasensonde oder der Beimischung zur NIV praktisch nicht erreicht werden.

Wer mehr dazu lesen möchte, bitte hier:

https://www.vpneumo.de/fileadmin/pdf/VPK_Empfehlung_neu_21.03.2020.pdf
https://www.vpneumo.de/
 
Zuletzt bearbeitet:
ja, kollateralschaden, sie nehmen ja auch all die Millionen die verhungern in kauf, oder wie schon erwähnt 7 Millionen im Jahr Weltweit allein an der Luftverschmutzung, das wissen die doch und tun nichts dagegen, denen sind wir kleine Bürger doch egal.
Aber diese Menschen, die verhungern, zu Tode gefoltert werden, Kriegsopfer sind, Krebs haben, ... diese Menschen mit Ihren Leiden sind doch weeeeit weg. Da spenden wir großherzigen Bürger Mitteleuropas, ... ein bissi Geld und dürfen uns gut fühlen. :rolleyes:
Ooops, aber jetzt, könnte es uns persönlich treffen.:oops:
Die Natur und das Schicksl ziehen Bilanz.
 
Aber diese Menschen, die verhungern, zu Tode gefoltert werden, Kriegsopfer sind, Krebs haben, ... diese Menschen mit Ihren Leiden sind doch weeeeit weg. Da spenden wir großherzigen Bürger Mitteleuropas, ... ein bissi Geld und dürfen uns gut fühlen. :rolleyes:
Ooops, aber jetzt, könnte es uns persönlich treffen.:oops:
Die Natur und das Schicksl ziehen Bilanz.

d´accord!
 
Aber das ist doch großartig!? Habe ich Dich richtig verstanden, Du kannst wählen, ob Du Deine Tochter in den Kindergarten bringst, oder zu Hause behälst? Denn diese Wahl haben wir hier nicht.
Woran das wohl liegen mag? Du hast ja auch gelesen, dass viele alte Menschen infiziert sind. Ist es dir egal ob die über den Jordan gehen, sieht zumindest für mich so aus.

Ich halte so ein Verhalten für egoistisch, gerade wegen Menschen wie dir wurde ein Lockdown gemacht.
 
Ja, hier hast Du einen wichtigen Umstand gut erklärt: Sowas wie die eine Todesursache gibt es manchmal schlicht nicht. Und die Bevölkerung besteht nicht nur aus jungen und gesunden Menschen, sondern ist eine Zusammenstellung verschiedener Altersgruppen und Menschen unterschiedlicher gesundheitlicher Stabilität. Und die bezifferung der Lethalität muss auch das berücksichtigen. Die Lethalität einer Erkrankung nur bezogen auf junge und gesunde Menschen ohne Vorerkrankungen o.ä. - die natürlich geringer ausfallen wird als über den Bevölkerungsquerschnitt, oder gar nur in einem Altenheim gemessen - mag zwar interessant sein, ist aber für soziologische Entscheidungen weniger relevant.

Ein Mensch, der positiv auf Covid19 getestet wurde, und auf dem nach-hauseweg in die Quarantäne einen Autounfall erleidet, an dessen Folgen er stirbt. Tja, ich stimme zu, dass das kein Corona-Toter ist. Er ist ziemlich offensichtlich an den Folgen des Autounfalls gestorben.

Wie sieht es aber mit anderen Umständen aus? Wie sieht es bei folgendem möglichen Fall aus: Ein 90-jähriger Mensch infiziert sich mit Covid19, bekommt daraufhin durch diese Infektion die entsprechende schwere virale Lungenentzündung, an der er letztenlich stirbt. Ist er aufgrund seines Alters oder aufgrund der Infektion gestorben? Ich würde hier ganz klar für letzteres stimmen, obwohl er möglicherweise auch ohne Infektion nur wenige Jahre - möglicherweise auc hnur wenige Monate - später ohnehin an Altersschwäche verschieden wäre.

Oder ein anderer Risiko-Faktor COPD. Diese Erkrankung schränkt die Lungenfunktion mitunter stark ein, so dass die Betroffenen auch eine Lungenentzündung nicht so gut wegstecken. Woran stirbt nun ein COPS-Betroffener, der eine durch Covid19 hervorgerufene Lungenentzündung bekommt? Ist der Tod der COPD oder dem Virus anzulasten? Die Antwort ist einfach: Beides. Dass er COPD hatte, was den Tod bei einer Lungenentzündung stark begünstigt, macht diesen Todesfall nicht weniger anlässlich der Covid19-Infektion. Und da im Bevölkerungsdurchschnitt einige Menschen an COPD leiden, wäre es blödsinnig, diese aus der Sterbestatistik von Covid19 ausschließen zu wollen bzw. bei all denen zu sagen: "Nicht an Covid19 gestorben".

Ganz zynisch könnte man die Covid19-Sterbestatistik auch dahingehend schönfärben, indem man einfach alle Erkrankten auf der Intensivstation erschießt. Die wären dann alle an der Kugel in ihrem Kopf gestorben, und die Schwurbler würden jubeln: "Wir haben es doch gesagt: Ist ganz harmlos, es gibt keine Todesopfer aufgrund von Covid19."

Nehmen wir mal ein anderes Beispiel: Depressionen. Depressionen werden gerne als tödliche Krankheit bezeichnet, weil Betroffene dazu neigen, Suizid zu begehen. Wenn nun ein Betroffener sich selbst erhänkt und so tod vorgefunden wird: Was war die Todesursache? War es die Krankheit der Depression oder war es der Strick um seinen Hals? Wer hier in einem naiven entweder-oder-Denken nur letzteres favourisiert, wird Depression als "harmlose Erkrankung" hinstellen, die das nunmal nicht ist. Tatsache ist: Der Tod wurde durch den Strick um den Hals herbeigeführt, UND die Depressionen sind die Ursache dafür, dass dieser Umstand eintrat. D.h. sowohl der Strick als auch die Depression sind die Todesursache. Der betroffene ist hier tatsächlich auch AN Depressionen gestorben und nicht nur mit.

Ich wiederhole gerne nochmal mein Statement von neulich: Der Einwand, dass "mit Covid19 gestorben" nicht automatisch gleichzusetzen ist mit "an Covid19 gestorben", ist durchaus berechtigt und interessant. Die logische Schlussfolgerung daraus ist aber NICHT, dass "mit Covid19 und einer anderen Vorerkrankung o.ä. gestorben" automatisch "NICHT an Covid19 gesorben" zu bedeuten hat. Die logische Schlussfolgerung daraus ist auch NICHT, dass nur der Verlauf der Erkrankung bei jungen und gesunden Menschen relevant wäre, während eben alle anderen - ältere Menschen und/oder mit Vorerkrankungen - gefälligst aus der Covid19-Statistik rauszuhalten wären.

Einfach Danke!
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Ich träum schon wieder so vor mich in und hatte grad folgendes Szenario im Kopf:

Alle Großen bleiben zu, alle Kleinen dürfen aufmachen. Also Beispiel:
H&M bleibt zu, die kleine Boutiquebesitzerin mit nur einer Angestellten darf aufmachen.
Mediamarkt bleibt zu, aber der kleine Elektrohändler ums Eck darf mit einem Angestellten aufmachen
Thalia bleibt zu, die kleine Buchhandlung darf öffnen
Douglas bleibt zu, die kleine Parfumerie darf aufmachen


Das wär doch mal was, um die kleinen Geschäfte wieder mal in die Köpfe der Menschen zu bekommen.


Und so träum ich dann halt weiter ... ich halt euch am Laufenden ....

:rolleyes:
Ich finde diese Regelung auch nicht gerecht, gestern war in den Nachrichten ein kleines Spielwarengeschäft in Sttgt. es musste schließen, der Drogeriemarkt Müller hat offen und verkauft genau das selbe Spielzeug,.
 
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