Corona - die Positive Seite

Bei uns bekommen viele jetzt mal Anerkennung für ihre Leistungen, die sonst auch gern mal als Selbstverständlich angesehen wurden. Supermarktketten bedanken sich via Radio bei ihren Mitarbeitern.
Manche wollen mit der nächsten Abrechnung einen Bonus auszahlen.

Und ich erliege dem starken Drang, meinem Balkon ein Make Over zu verpassen.
 
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Den Menschen gefällt, wie die Natur sich erholt. So schnell geht das, dass man wieder klares Wasser und saubere Luft riechen kann!
Die Welt schreibt eine Pedition an die Länder, die noch mit Kohle ihre Industrie fahren und bittet, das einzustellen.
Die Länder lernten durch die Krise, sich mehr und mehr auf sich zu verlassen.
Menschen kauften keine Avocados mehr, sondern Kartoffeln und Äpfel beim Bauern. Sie kauften auch kein 3 € Shirts mehr, weil sie nun plötzlich sagten, das brauchen sie gar nicht.
Die Grenzen werden nun von allen kontrolliert, aus gesundheitlichen Gründen. Aber da die weitgehend eh niemand mehr passieren mag, ist das kein Aufwand.
Die Menschen hierzulande haben gelernt, ihre Füße wieder zu benutzen. Fahhräder sind um 300 % teurer geworden, so sehr stieg die Nachfrage.
Man trifft sich wieder mit Nachbarn statt auf großen Partys in den Sälen der Stadt.
Homeoffice hat sich so verbreitet, dass nun auch Fitnesstudios Onlinekurse erfolgreich vermarkten können.
Aus einigen Hotels, die leer standen, wurden Begegnungsstätten. Morgens kamen die Alten und Schwachen, zusammen mit ausgesuchtem Personal und Betreuern, nachmittags die Kinder und abends gibt es dort Lesungen, kleine Konzerte und dergl.
Ausstellungen und Museen gibt es nun beinahe überall. Man glaubt gar nicht, wer alles seine künstlerische Ader entdeckt hat.
Ab Herbst 2020 gab es einen Impfstoff. Der wurde auch eingesetzt, aber die Menschen verlassen sich nicht mehr nur auf die Medizin. Sie haben ihre neue Lebensweise lieb gewonnen und wollen sie weiter pflegen.
 
Mir sind wieder Seiten und Gewohnheiten an mir bewusst geworden, die ich unbedingt ändern möchte. zB meine Intoleranz :rolleyes: hat mich jetzt mehr als sonst belastet, daran muss ich dringend arbeiten

Wie auch @Dyonisus haben mich die verängstigen Gesichter der Menschen und auch die ständigen Blicke der Menschen um mich herum, die sagten:" Bleib brav weg von mir" ziemlich verunsichert. Eine Dame, die an mir in einem engen Gang eines Geschäftes vorbeiwollte, hat mit ihrem Rücken das ganze Regal abgeräumt:confused:, um mir ja nicht zu nahe zukommen. Daher möchte lernen mehr in meinem Inneren zu bleiben und auf meinen inneren Monolog zu achten, um mich besser vor der Außenwelt zu schützen.

Außerdem will ich mich intensiver mit den wirklich wichtigen Dingen im Leben beschäftigen.

Das heißt: Der Virus hat mir wieder mehr Arbeit und Arbeit und Arbeit beschafft. :D
 
Vielleicht liegt es daran, dass ich entspannt bin und dadurch keine Angst in den Gesichtern der Leute sehen kann.
Sicher, es gibt ein paar, die aber schon vorher Sauberkeitsfanatiker waren und jetzt noch ein Schippchen drauf legen.
Aber das ist auch schon alles.
Aus unser Müller-Filiale strömten heute morgen jedenfalls viele Menschen mit glücklichen Gesichtern, denn dort gab es jede Menge Toiletten- und Küchenpapier und so zogen sie dann mit ihrer Beute (2 Pakete von jedem pro Person) von dannen.
Da ich kein Versammlungstyp bin, muss ich nicht umdenken und Kneipen etc. interessieren mich schon lange nicht mehr.

Gruß

Luca
 
Ich bin ja mal generell der Auffassung, dass nichts, aber auch gar nichts, was passiert, ohne Sinn ist. Ereignisse in gut oder böse einzuteilen ist menschlich.

Die positive Seite dieser "Krise" ist sehr wohl sichtbar, man schaue sich nur draussen um, wie schon erwähnt wurde, ist das Wasser um Venedig so klar, dass man die Fische schwimmen sehen kann, die Luft riecht um vieles reiner, die Vögel erobern grade unseren Garten und sie hocken in Scharen sogar auf den Straßen, zumal kaum Autos fahren; die Hasen hoppeln auf den Feldern herum, als gäbe es keine natürlich Feinde; die Natur hat sich ihre Verschnaufpause und Erholungsphase verdient...

Ich hab das Glück, dass mich persönlich das Virus nicht sonderlich einschränkt, ich gehe täglich mit den Hunden in den Wald, wie immer, ich arbeite (gut, diese Woche hab ich frei), ich muss mir keine Sorgen um meinen Arbeitsplatz machen, ich werkle im Garten, ich geh einmal die Woche zum Einkaufen; Shoppen mag ich sowieso nicht und Sozialkontakte meiden, fällt mir auch nicht sonderlich schwer.

Ich möchte dabei aber nicht das Leid negieren, das Einige von uns hart trifft, sie haben mein Mitgefühl …
Ich hoffe, dass der Mensch daraus etwas lernt und ein Umdenken stattfindet...
 
Achja … wenn man sich daran gewöhnt hat, kann man auch die Stille genießen... :) .. das ist etwas, das Viele nicht gut aushalten können, weil keine Action stattfindet, doch so ne Zwangsentschleunigung hat auch was gutes.. finde ich...

Es gibt nichts schöneres als die Stille (y)...

LG Claudia
 
Es gibt nichts schöneres als die Stille (y)...

LG Claudia

Gbe Dir recht. Trotzdem werde ich mich jetzt in die Küche verdrücken und für meine Mutter und mich das WE-Essen vorbereiten und mit Töpfen klappern.
Es wird Entenkeulen und -brust mit Sauce und Klößen geben.
Für alle, die gesund sind und lange Gesichter ziehen, wegen der "Einschränkungen".
Wir haben genug zum Essen und ein Dach überm Kopf und da gibt es keinen Grund, miesepetrig zu sein.

Gruß

Luca
 
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In den Nachrichten laufen trotz der Krise keine schreckliche Bilder.
Die negativen Meldungen werden extrem kurz gehalten.
Die Positiven, hoffnungsvollen oder besonders Wichtigen, sind sehr ausführlich.

Die kleinen Kriege auf der Welt scheinen still zu stehen.

Man hört viele Meldungen über die Solidarität mit der ganz klaren Botschaft es ist Wichtig einander zu helfen .
 
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