Conchita Wurst - eine Kunstfigur die für Toleranz eintritt

  • Ersteller Ersteller SPIRIT1964
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Freddie Mercury war schwul, Elton John, Frontman Culture Club, Franky Goes to Hollywood um ein paar weitere zu nennen.
Selbige sind Jahre vor einer Conchita Wurst erfolgreich gewesen.
Allesamt Paradiesvögel, ganz ohne ESC in Fummel und Bart.

Billy Strayhorn, farbiger Jazzmusiker machte aus seiner Homosexualität kein Geheimnis. Er starb 1967.

Dirk Bach, über den es jede Menge an Schmähkommentaren anlässlich seines Todes zu lesen gab, der u.a. im Schwulen- und Lesbenverband aktiv war, sich engagierte.

Mich hat noch nie sonderlich interessiert, wer wen liebt. Solange das einvernehmlich ist, möge jede(r) nach seiner Facon glücklich werden.
Insofern stimme ich hier mit Tom Neuwirth überein, wenn er sagt, es ist egal wer oder was du bist.

Mal schauen, ob und wer sich in ein paar Monaten noch an den Gewinner des ESC 2014 erinnert.
Zum Sieg gratuliere ich ihm als Mensch, nicht als Kunstfigur, so wie ich es bei jedem anderen auch halten würde.
Als Kunstfigur ist er schlicht und ergreifend nicht mein Ding.
Den Privatmensch kenn ich nicht.
 
Freddie Mercury war schwul, Elton John, Frontman Culture Club, Franky Goes to Hollywood um ein paar weitere zu nennen.
Selbige sind Jahre vor einer Conchita Wurst erfolgreich gewesen.
Allesamt Paradiesvögel, ganz ohne ESC in Fummel und Bart.

Billy Strayhorn, farbiger Jazzmusiker machte aus seiner Homosexualität kein Geheimnis. Er starb 1967.

Dirk Bach, über den es jede Menge an Schmähkommentaren anlässlich seines Todes zu lesen gab, der u.a. im Schwulen- und Lesbenverband aktiv war, sich engagierte.

Mich hat noch nie sonderlich interessiert, wer wen liebt. Solange das einvernehmlich ist, möge jede(r) nach seiner Facon glücklich werden.
Insofern stimme ich hier mit Tom Neuwirth überein, wenn er sagt, es ist egal wer oder was du bist.

Mal schauen, ob und wer sich in ein paar Monaten noch an den Gewinner des ESC 2014 erinnert.
Zum Sieg gratuliere ich ihm als Mensch, nicht als Kunstfigur, so wie ich es bei jedem anderen auch halten würde.
Als Kunstfigur ist er schlicht und ergreifend nicht mein Ding.
Den Privatmensch kenn ich nicht.


:thumbup:

Und ich hätte es auch erfreulicher insgesamt gefunden, wenn sich die weltweite Diskussion nicht an genau dieser Toleranzgeschichte aufhängen würde. Aber, offenbar braucht es das doch noch dringend. ;)
 
was wenn conchi ohne dem Outfit aufgetreten wäre? vielleicht nur einen Punkt auf der Wange und auf einer Seite ein Ohrring.

Was ist alles passiert seit es das Tv und Film und Fotographie gibt und was war vor Hitler und danach? Warum entstehen Gestalten, die rütteln und schütteln? Sind alle Prozesse und Variationen durchgespielt? gibt es noch etwas, was fehlt für die Ent-wicklung oder kommt da noch was, was noch mehr schüttelt?
Ist alles geschüttelt und durchgerüttelt bis heute oder grüßt das Murmeltier wie gewohnt?
 
Shania:
Es gibt zb sicherlich viele Menschen, die sich mit Homosex. auseinandergesetzt haben und es trotzdem ablehnen. Die Gründe können vielfältig sein, sollten aber mM akzeptiert werden. DAS wäre gelebte Toleranz.
Warum muss so ein Mensch umgepolt werden, wenn er offenbar nicht dazu bereit ist?

Die Medien diktieren, was wir zu denken haben und die Schäfchen in ihrem vorauseilenden Gehorsam blöken.

Es geht doch nicht um Umpolen. Es geht darum, miteinander leben zu können, ohne dass jemand ein Problem hat. Und etwas oder jemanden abzulehnen, ist in meinen Augen ein Problem.
Natürlich darf jeder seine Ablehnung behalten, wenn er das möchte.
Vielleicht hätte ich schreiben sollen: Man kann Menschen einfach dran gewöhnen und so Ängste nehmen.

Da mißversteht Shania Toleranz, bzw. benützt die gängige FPÖ-Denkweise (Flucht nach vorne) dazu, Ablehung als Alternative zu Akzeptanz unter den Schutzmantel der Toleranz zu stellen ist schlicht ein übler polemischer Ausweichmanöver.


Andere Lebensweisen stellt man nicht in Frage, das ist Toleranz, die im Zusammenhang mit Homosexuellen, Andersgläubigen, usw. gemeint ist. Und zu dieser Akzeptanz gibts keine andere Möglichkeit, die positiv besetzt wäre.

Pings Aussage beinhaltet den Ansatz des Entstehens der Ablehnung. Die Frage lautet also, auf welche Weise nehme ich die Ängste weg? Wie sollten wir vorgehen, um angstfrei zu leben? Wo, wann ansetzen?
 
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Gibt es vielleicht auch. Dennoch erfahren viele Menschen immer noch Diskriminierung und Ablehnung.

Yep. Sagt ja auch keiner/kaum jemand Gegenteiliges... aber Menschen, die in sich schon relativ viel Toleranz entwickelt haben dürfen auch gerne reflektieren, worum es denn *im Grunde* oder noch geht. Und das auch offen thematisieren, ohne gleich mit einer (angedichteten) Intoleranzkeule und der gleichen niedergeknüppelt zu werden. Grad so wie Schattenboxen oder Phantomdiskussionen. :)
 
Da mißversteht Shania Toleranz, bzw. benützt die gängige FPÖ-Denkweise (Flucht nach vorne) dazu, Ablehung als Alternative zu Akzeptanz unter den Schutzmantel der Toleranz zu stellen ist schlicht ein übler polemischer Ausweichmanöver.


Andere Lebensweisen stellt man nicht in Frage, das ist Toleranz, die im Zusammenhang mit Homosexuellen, Andersgläubigen, usw. gemeint ist. Und zu dieser Akzeptanz gibts keine andere Möglichkeit, die positiv besetzt wäre.

Pings Aussage ist der Weg zu Akzeptanz. Die Frage lautet, auf welche Weise nehme ich die Ängste? Wie sollten wir vorgehen, um angstfrei zu leben? Wo, wann ansetzen?

WEM willst du (Missionar?) welche Ängste... auf welche Weise nehmen? :)
 
:thumbup:

Und ich hätte es auch erfreulicher insgesamt gefunden, wenn sich die weltweite Diskussion nicht an genau dieser Toleranzgeschichte aufhängen würde. Aber, offenbar braucht es das doch noch dringend. ;)

Ich halte diese Toleranzgeschichte für völlig überzogen.
Das er mit diesem Outfit nicht nur positiv auffällt, sondern ganz massiv negative Reaktionen hervorruft, soviel Medienprofi wird Conchita sein.

Nicht nur beim ESC gilt, Auffallen um jeden Preis, aber hier hat es halt besonders viele bunte/schräge Vögel. Das ist die halbe Miete.
 
WEM willst du (Missionar?) welche Ängste... auf welche Weise nehmen? :)

ich diskutiere, überlege, und erkenne, Ängste sind der Grund für Ablehnung. Ängste entstehen durch Unwissen.

Ihr braucht nur googeln, Ihr findet noch immer: Homosexualität = Krankheit...also nicht normal...Interessant sind dabei die Institutionen, die diese Meinung predigen und verteidigen.
 
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Palo schrieb:
Freddie Mercury war schwul, Elton John, Frontman Culture Club, Franky Goes to Hollywood um ein paar weitere zu nennen.
Selbige sind Jahre vor einer Conchita Wurst erfolgreich gewesen.
Allesamt Paradiesvögel, ganz ohne ESC in Fummel und Bart.

Billy Strayhorn, farbiger Jazzmusiker machte aus seiner Homosexualität kein Geheimnis. Er starb 1967.

Dirk Bach, über den es jede Menge an Schmähkommentaren anlässlich seines Todes zu lesen gab, der u.a. im Schwulen- und Lesbenverband aktiv war, sich engagierte.

Ja, an Schwule sind viele Leute inzwischen gewöhnt. Vor allem bei (und durch) prominenten Künstlern. Schwul Sein ist oft schon ein Attribut, das interessant macht.
Bei Transsexuellen sieht das schon anders aus.

Man stelle sich vor: ein transsexueller Fußballspieler z.B.....
In dem Bereich ist ja offene Homosexualität schon problematisch.
 
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