Conchita Wurst - eine Kunstfigur die für Toleranz eintritt

  • Ersteller Ersteller SPIRIT1964
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Dito, ich freue mich auch darüber.....

Aber...ich für mich würde das Wort "Toleranz" gerne austauschen,
weil es beinhaltet, daß es überhaupt etwas zu tolerieren gibt.
Akzeptanz, trifft es für mich daher eher, & die nicht nur bei Conchita, sondern für JEDEN Menschen.

Hm,..darüber nachgedacht und JA, Akzeptanz IST besser ! :thumbup:
 
Yep. Sagt ja auch keiner/kaum jemand Gegenteiliges... aber Menschen, die in sich schon relativ viel Toleranz entwickelt haben dürfen auch gerne reflektieren, worum es denn *im Grunde* oder noch geht. Und das auch offen thematisieren, ohne gleich mit einer (angedichteten) Intoleranzkeule und der gleichen niedergeknüppelt zu werden. Grad so wie Schattenboxen oder Phantomdiskussionen. :)

Es besteht halt auch die Gefahr, dass durch die Verallgemeinerung der eigenen "Toleranz" auch nur ausgeblendet wird. So kommt man dann auch nicht in die Verlegenheit, diese eigene Toleranz zu hinterfragen.
 
Freddie Mercury war schwul, Elton John, Frontman Culture Club, Franky Goes to Hollywood um ein paar weitere zu nennen.
Selbige sind Jahre vor einer Conchita Wurst erfolgreich gewesen.
Allesamt Paradiesvögel, ganz ohne ESC in Fummel und Bart.

Billy Strayhorn, farbiger Jazzmusiker machte aus seiner Homosexualität kein Geheimnis. Er starb 1967.

Dirk Bach, über den es jede Menge an Schmähkommentaren anlässlich seines Todes zu lesen gab, der u.a. im Schwulen- und Lesbenverband aktiv war, sich engagierte.

Mich hat noch nie sonderlich interessiert, wer wen liebt. Solange das einvernehmlich ist, möge jede(r) nach seiner Facon glücklich werden.
Insofern stimme ich hier mit Tom Neuwirth überein, wenn er sagt, es ist egal wer oder was du bist.


Mal schauen, ob und wer sich in ein paar Monaten noch an den Gewinner des ESC 2014 erinnert.
Zum Sieg gratuliere ich ihm als Mensch, nicht als Kunstfigur, so wie ich es bei jedem anderen auch halten würde.
Als Kunstfigur ist er schlicht und ergreifend nicht mein Ding.
Den Privatmensch kenn ich nicht.
Kann deine Meinung durchaus akzeptieren. :thumbup:
 
Also die Botschaft lautet: Männer nehmt die Bärte runter und Frauen klebt euch Wolle ins Gesicht. Oder vielleicht sollte am besten Ganzkörperbehaarung wohl besser passen.
Ich habe beim ESC Tarzan vermisst.

 
die Ganzkörperbehaarung ist ja auch schon ein alter Hut.


es war ja eh schon alles DA.:D

wennst den Beitrag von Lele gelesen hast:flower2:
 
Ja, an Schwule sind viele Leute inzwischen gewöhnt. Vor allem bei (und durch) prominenten Künstlern. Schwul Sein ist oft schon ein Attribut, das interessant macht.
Bei Transsexuellen sieht das schon anders aus.

Man stelle sich vor: ein transsexueller Fußballspieler z.B.....
In dem Bereich ist ja offene Homosexualität schon problematisch.

man toleriert Künstler, aber wie schauts unter den Normalsterblichen aus? Wieviele leben ihr alltägliches Leben im "Untergrund", weil sie Angst um ihren Arbeitsplatz haben?

Die Künstler (vor allem begnadete Musiker) unter den Schwarzen in USA waren toleriert, aber der Schwarze von der Strasse? Wann bekam Schwarzer den ersten Oscar?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Tarzan war noch nicht da und TSchita fehlt auch noch. Übrigens Vilas, du bist doch Jane und Bäume sind dir nicht fremd.
 
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