Conchita Wurst - eine Kunstfigur die für Toleranz eintritt

  • Ersteller Ersteller SPIRIT1964
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Für mich ist und bleibt es keine Meinung,
LG
Any

Siehste, und das ist der Unterschied zwischen uns. Für mich ist das sehr wohl eine Meinung- und ich bin froh, wenn es dabei bleibt! Ich höre sie lieber als dass sie im Geheimen ihr Unwesen zu Treiben beginnt.
 
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Nun es gibt in Deutschland immerhin schon eine Meinung die als Verbrechen geahndet wird, selbst wenn der Vertreter dieser Meinung keine weiteren Straftaten verübt haben sollte.
Dazu passend gibt es den Slogan, dass das keine Meinung sei, sondern ein Verbrechen. Das geht sogar so weit, dass schon einfache Fragestellungen zu Gefängnisaufenthalten führen können.
Damit verteidige ich diese Meinung keineswegs, dennoch stellt sich hier die Fage der Verhältnismäßigkeit. Insbesondere da die Faktenlage ja für sich spricht.

Du hast in dem von mir zitierten Beitrag verlauten lassen, dass es: "keine Meinung ist sich so zu äußern" also liegt die Verknüpfung zur Gedankenpolizei nicht allzu fern.
Wenn das nach deiner Definition keine Meinung ist oder nicht als solche gelten soll, dann ist es auch nicht durch die Meinungsfreiheit abgedeckt, folglich ist der Verfolgung solchen Gedankengutes gedanklich schonmal Tür und Tor geöffnet.

Ist das ein Problem für Dich?
Würdest Du diese "Meinung" gern äußern dürfen bzw. geäußert hören oder sehen?


Sage
 
Nun es gibt in Deutschland immerhin schon eine Meinung die als Verbrechen geahndet wird, selbst wenn der Vertreter dieser Meinung keine weiteren Straftaten verübt haben sollte.
Dazu passend gibt es den Slogan, dass das keine Meinung sei, sondern ein Verbrechen.

Da du in dem von mir zitierten Beitrag auch verlauten hast lassen, dass es: "keine Meinung ist sich so zu äußern" liegt diese Verknüpfung zur Gedankenpolizei nicht allzu fern.
Wenn das keine Meinung ist, dann ist es auch nicht durch die Meinungsfreiheit abgedeckt, folglich ist der Verfolgung solchen Gedankengutes gedanklich schonmal Tür und Tor geöffnet.

Ah, ok, das habe ich so aber nicht gemeint. Diesen Slogan kannte ich auch noch nicht.

Für mich ist es weiterhin keine Meinung, irgendeine diskriminierende Propaganda nachzuplappern, die das Ziel verfolgt Menschen aus der Gesellschaft zu entfernen. Das ist dann für mich Propaganda.

Und wenn ich schreibe, etwas ist für mich keine Meinung, bedeutet es auch nicht, jemand darf sich nicht so (propagandahaft) äussern.

p.s. es fällt mir jedoch noch auf, dass das "Meinungsschild" dann gerne dafür benutzt wird, nicht beurteilt zu werden, sich vor einer Beurteilung zu schützen. So nach dem Motto: "Was willst Du denn? Ich darf sagen was ich will, ich bin dadurch unangreifbar, weil es meine Meinung ist und wir hier Meinungsfreiheit haben." aber ich unterscheide für mich halt, denn ein "Ich kann mir Homosexualität für mich nicht vorstellen" (Meinung) von "Homosexualität ist krank." (Propaganda).

LG
Any
 
Zuletzt bearbeitet:
nur dann, wenn man den Kontext nicht versteht.

Es ging um die Zeit(en) aus dem Link, die von Sage als Argument für Frauenkleider hergenommen wurden. Und in dieser Zeit war das von mir erwähnte eben Fakt, sprich - die Zeit war eben anders als heute, sowohl von der Kleidung her, als eben auch von der Toleranz und Aktzeptanz.

Ich habe den Kontext sehr wohl verstanden und auch den Sarkasmus dahinter.

Trotzdem finde ich diese Argumentation vollkommen haltlos - denn ein Vergleich bzw. das Gleichsetzen von Homosexualität oder Crossdressing mit Inzucht/Kinderehe ist vollkommen unangebracht. Ob ich den Hinweis, dass Männer sich anders als heute kleideten, für die Diskussion im Heute als förderlich erachte, sei mal dahingestellt. Aber aufgrund dieser Argumentation zu suggerieren, wenn man das eine im historischen Kontext als normal betrachte, müsse man das andere ebenfalls mit einbeziehen, hinkt gewaltig. Es hinkt ebenso, als würde man einem Nutzer von Naturheilkunde bei Verteidigung seiner Ansicht den Vorschlag unterbreiten, generell auf die heutige Chirurgie zu verzichten. Äpfel und Birnen, beides Obst, aber nicht das Gleiche.
 
Ist das ein Problem für Dich?
Würdest Du diese "Meinung" gern äußern dürfen bzw. geäußert hören oder sehen?


Sage
Sicher nicht, die Frage nach der Verhältnismäßigkeit stellt sich mir dennoch, insbesondere, da dieses juristische Beispiel auch auf andere Meinungen Anwendung finden könnte.

Meinungen sollte man mit Argumenten und Fakten begegnen und nicht durch Gefängnis.
 
Ich habe den Kontext sehr wohl verstanden und auch den Sarkasmus dahinter.

Trotzdem finde ich diese Argumentation vollkommen haltlos - denn ein Vergleich bzw. das Gleichsetzen von Homosexualität oder Crossdressing mit Inzucht/Kinderehe ist vollkommen unangebracht. Ob ich den Hinweis, dass Männer sich anders als heute kleideten, für die Diskussion im Heute als förderlich erachte, sei mal dahingestellt. Aber aufgrund dieser Argumentation zu suggerieren, wenn man das eine im historischen Kontext als normal betrachte, müsse man das andere ebenfalls mit einbeziehen, hinkt gewaltig. Es hinkt ebenso, als würde man einem Nutzer von Naturheilkunde bei Verteidigung seiner Ansicht den Vorschlag unterbreiten, generell auf die heutige Chirurgie zu verzichten. Äpfel und Birnen, beides Obst, aber nicht das Gleiche.

nein , hast du scheinbar nicht verstanden. Aber lassen wir es, ich weiss, das ich da nichts gleichsetzten wollte, schon gar nicht sarkastisch war.

Das Obst und das Gemüse , das ich dir schön fein säuberlich Birnen zu Birnen, Äpfel zu Äpfel sortiert übergab, hast du scheinbar selbst durcheinandergebracht, und es sei dir gestattet, wenn es unbedingt sein muss, bei mir aber ist alles in der rechten Ordnung. ;)
 
Siehste, und das ist der Unterschied zwischen uns. Für mich ist das sehr wohl eine Meinung- und ich bin froh, wenn es dabei bleibt! Ich höre sie lieber als dass sie im Geheimen ihr Unwesen zu Treiben beginnt.


Da gehe ich vollkommen konform mit, eine Demokratie hat unterschiedliche Meinungen zu verkraften. Das ist für mich auch kein Problem.

Jemanden aber zu bedrohen, ihm das Lebensrecht absprechen zu wollen oder ihm Rechte vorenthalten zu wollen geht über Meinung hinaus. Jeder hat das Recht, etwas gut zu finden oder nicht.

Ich stelle mir nur die Frage (und auch den Vertretern hier), ob das dann auch WIRKLICH für alle gilt - zum Beispiel auch für Menschen mit xenophober Einstellung oder ablehnender Haltung Frauen oder Ausländern gegenüber. Da zeigt die Realität nämlich ein anderes Gesicht - würde sich jemand gegen die Ehe von Schwarzen aussprechen oder für die gottgewollte Unterstellung der Frau gegenüber dem Manne....ich will mir das Geschrei nicht mal ausmalen. Was macht also die eine Meinung vertretbar und die andere verurteilungswürdig?
 
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nein , hast du scheinbar nicht verstanden. Aber lassen wir es, ich weiss, das ich da nichts gleichsetzten wollte, schon gar nicht sarkastisch war.

Das Obst und das Gemüse , das ich dir schön fein säuberlich Birnen zu Birnen, Äpfel zu Äpfel sortiert übergab, hast du scheinbar selbst durcheinandergebracht, und es sei dir gestattet, wenn es unbedingt sein muss, bei mir aber ist alles in der rechten Ordnung. ;)


Ok, wenn ich dich missverstanden hab, dann klär mich halt auf. Das dürfte doch kein Problem sein, oder? :)
 
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