Conchita Wurst - eine Kunstfigur die für Toleranz eintritt

  • Ersteller Ersteller SPIRIT1964
  • Erstellt am Erstellt am
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
alles gab´s immer schon mal..

ok, wenn du unbedingt mit dieser Zeit kommen musst, dann kann man auch wieder anfangen, über Kinderehe zu sprechen, den die war damals auch völlig normal, genauso wie Inzucht, vor allem in den noblen majestetischen Kreisen.

Wäre das demnach die bessere Zeit als heute? Wo doch damals die Homosexuellen wirklich nichts zu lachen hatten...




Die Kinderehe zu vergleichen mit einem mündigen, erwachsenen Menschen, der sich ein Abendkleid kauft oder seinen Freund, einen ebenfalls erwachsenen, mündigen Menschen, eventuell ebenfalls im Abendkleid, ehelichen will, ein erwachsener, mündiger Mensch, der mit einem anderen erwachsenen, mündigen Menschen eine Beziehung eingeht, der nicht dafür bestraft werden will und so weiterundsofort.....der Vergleich damit oder mit Inzucht hat aber ein gewaltiges Hinkebein, findest du nicht?


:confused:
 
Werbung:
alles gab´s immer schon mal..

ok, wenn du unbedingt mit dieser Zeit kommen musst, dann kann man auch wieder anfangen, über Kinderehe zu sprechen, den die war damals auch völlig normal, genauso wie Inzucht, vor allem in den noblen majestetischen Kreisen.

Wäre das demnach die bessere Zeit als heute? Wo doch damals die Homosexuellen wirklich nichts zu lachen hatten...

Du scheinst wirklich Probleme mit der Tatsache zu haben, daß es Homosexuelle gibt...

Übrigens...auch in Indien gab und gibt es Männer, die Frauenkleidung tragen... https://www.google.de/search?q=Hijr...NIOGp4gTl3YGwAQ&ved=0CEMQsAQ&biw=1172&bih=714

..und viel Inder haben auch...genau wie hier...Vorurteile gegen sie...

http://www.kultur-in-asien.de/Indien/Sonstige/hijras.htm

Mohammed wird davon gewußt haben...schließlich zogen ja Karawanen aus Arabien bis nach Indien...


Sage
 
WER bekommt die Deutungshoheit darüber was noch eine Meinung ist und was schon als Verbrechen geahndet werden muss?

Wie bringst Du jetzt die Brücke zustande zwischen Verbrechen und der Definition einer Meinungsäußerung?

Ich schrieb von destruktiven Memen (Gedankenviren). Und hier konkret Meme, das aussagen würde "Männer mit Bart und Frauenkleidern darf es in unserer Gesellschaft nicht geben" oder "Homoehen gefährden die Gesellschaft".

Ich kriminalisiere auch Apostel nicht für seine Sicht auf die Welt.

LG
Any
 
Die Prediger der Toleranz sind zum größten Teil auf dem völlig entgegengesetzten Weg als sie glauben zu sein. Auf dem Weg in eine Gesellschaft in der Menschen nur für ihre Meinung ausgegrenzt, angefeindet und kriminalisiert werden, weil das was die da im Kopf haben ist ja keine Meinung sondern ein Verbrechen.

Narrenorrden666
Der Schellenwackler

Genau das ist es, was mir immer bitter aufstösst, Herr Narrenorrden666.!

Vor allem gefährlich wird´s dann, wenn Menschen kommen, die mit dem "Wehret den Anfängen, Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen" Aufklebern, Shirts und Fahnen kommen. Da wird auch diese Anevayische Vermutung zur grossen Gefahr, den dann dürfen diese Menschen mit grossen Jubelgeschrei auf die zb. gegen Homoehe sind, losgehen und drauf einschlagen, prophylaktisch versteht sich, den es könnte ja sein, das sich ein Homoehegegner mal gewaltvoll an einem Homo vergreift.. Unschuldsvermutung gibts in diesem Bereichen keine, und noch schlimmer ist es, wenn der Homogegner auch noch bei Strache Veranstaltung zu sehen ist..

Dabei wird dann auch übersehen, das unter den Homoehegegnern auch Homosexuelle zu finden sein können, aber das sind dann vermutlich diese Homosexuellen, die sich´s net trauen, weil sie ja so ängstlich und memenhaft sind..

Die Jugend scheint heute grossteils mit diesen Paradigmen geimpft zu werden.

Ich sah es unlängst bei meinem 20 Jährigen Neffen, der natürlich auch Zivildienst macht und sich fürchterlich über meine Aussage "Muatta" ärgerte, den es wäre diskriminierend, und Frauenverachtend, es hiese "mama, " oder "Mutter, Mutti"
Im selben Moment aber hörte ich ihn, wie er mit seinem Vater sprach, und Worte wie "du bist ja blöd, sei still.." verächtlich herablassend dem Vater den Mund verbieten wollte... und das ganz ohne das er "Vota" gesagt hat..
Das passt sehr gut zum Toleranzthema, und auch zu manchen Verteidigern hier. Weil es gut die Scheinheiligkeit zeigt und zeigt, wie schnell man bei anderen zum Richter wird, und die eigenen Fehler und falschen Verhaltensweisen gerne übersieht..
 
Der Haken an dem Kreuz, Pardon, an der Sache, ist nur, dass diese Erkenntnis nicht auf die eigenen Gedanken Anwendung findet, sondern hemmungslos einzig auf die "Gegner" projeziert wird. (viele Teilnehmer hier ausdrücklich ausgenommen)

Jede gute Sache wird ins destruktive pervertiert sobald Sendungsbewusstsein mit hineinspielt.
Aus Sendungsbewusstsein erwächst die Geringschätzung andersdenkender und Fanatismus/Extremismus sind die Früchte.

Die Prediger der Toleranz sind zum größten Teil auf dem völlig entgegengesetzten Weg als sie glauben zu sein. Auf dem Weg in eine Gesellschaft in der Menschen nur für ihre Meinung ausgegrenzt, angefeindet und kriminalisiert werden, weil das was die da im Kopf haben ist ja keine Meinung sondern ein Verbrechen.

Narrenorrden666,
Der Schellenwackler
:thumbup:
Deshalb schrieb ich anfangs schon von Akzeptanz, denn wenn jeder so Sein darf (was das Denken beinhaltet), wie er/sie ist, dann gibt es auch nix zu tolerieren.
 
Genau das ist es, was mir immer bitter aufstösst, Herr Narrenorrden666.!

Vor allem gefährlich wird´s dann, wenn Menschen kommen, die mit dem "Wehret den Anfängen, Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen" Aufklebern, Shirts und Fahnen kommen. Da wird auch diese Anevayische Vermutung zur grossen Gefahr, den dann dürfen diese Menschen mit grossen Jubelgeschrei auf die zb. gegen Homoehe sind, losgehen und drauf einschlagen, prophylaktisch versteht sich, den es könnte ja sein, das sich ein Homoehegegner mal gewaltvoll an einem Homo vergreift.. Unschuldsvermutung gibts in diesem Bereichen keine, und noch schlimmer ist es, wenn der Homogegner auch noch bei Strache Veranstaltung zu sehen ist..

Dabei wird dann auch übersehen, das unter den Homoehegegnern auch Homosexuelle zu finden sein können, aber das sind dann vermutlich diese Homosexuellen, die sich´s net trauen, weil sie ja so ängstlich und memenhaft sind..

Die Jugend scheint heute grossteils mit diesen Paradigmen geimpft zu werden.

Ich sah es unlängst bei meinem 20 Jährigen Neffen, der natürlich auch Zivildienst macht und sich fürchterlich über meine Aussage "Muatta" ärgerte, den es wäre diskriminierend, und Frauenverachtend, es hiese "mama, " oder "Mutter, Mutti"
Im selben Moment aber hörte ich ihn, wie er mit seinem Vater sprach, und Worte wie "du bist ja blöd, sei still.." verächtlich herablassend dem Vater den Mund verbieten wollte... und das ganz ohne das er "Vota" gesagt hat..
Das passt sehr gut zum Toleranzthema, und auch zu manchen Verteidigern hier. Weil es gut die Scheinheiligkeit zeigt und zeigt, wie schnell man bei anderen zum Richter wird, und die eigenen Fehler und falschen Verhaltensweisen gerne übersieht..

Reine Polemik. Sag, Apostel, kannst Du auch sachlich bleiben?

Niemand verbietet dir hier den Mund, auch ich nicht. Du kannst allerdings wohl kaum davon ausgehen, außer von Rückwärtsgerichteten vielleicht, Zuspruch für deine persönliche Sicht auf die Welt einzufordern.

Für mich ist und bleibt es keine Meinung, wenn wer mir weismachen will, dass Homosexuelle nicht heiraten dürfen, weil die Moral der Gesellschaft gefährdet ist und das in einem Tonfall vorbringen, als sei es das Schlimmste auf der Welt, wenn Menschen sich auf ihre Weise lieben und zusammenfinden.

LG
Any
 
absichtlich und direkt sicher nicht, liebe Anevay, das ist mir klar, aber indirekt unabsichtlich eben...

Nein, das ist definitiv nicht so.

Ich habe Mechanismen aufgezeigt. Und tatsächlich beginnt Gewalt gegen Menschen im Kopf, nicht erst mit der Handlung.

LG
Any
 
Die Kinderehe zu vergleichen mit einem mündigen, erwachsenen Menschen, der sich ein Abendkleid kauft oder seinen Freund, einen ebenfalls erwachsenen, mündigen Menschen, eventuell ebenfalls im Abendkleid, ehelichen will, ein erwachsener, mündiger Mensch, der mit einem anderen erwachsenen, mündigen Menschen eine Beziehung eingeht, der nicht dafür bestraft werden will und so weiterundsofort.....der Vergleich damit oder mit Inzucht hat aber ein gewaltiges Hinkebein, findest du nicht?


:confused:

nur dann, wenn man den Kontext nicht versteht.

Es ging um die Zeit(en) aus dem Link, die von Sage als Argument für Frauenkleider hergenommen wurden. Und in dieser Zeit war das von mir erwähnte eben Fakt, sprich - die Zeit war eben anders als heute, sowohl von der Kleidung her, als eben auch von der Toleranz und Aktzeptanz.
 
Werbung:
Wie bringst Du jetzt die Brücke zustande zwischen Verbrechen und der Definition einer Meinungsäußerung?
Nun es gibt in Deutschland immerhin schon eine Meinung die als Verbrechen geahndet wird, selbst wenn der Vertreter dieser Meinung keine weiteren Straftaten verübt haben sollte.
Dazu passend gibt es den Slogan, dass das keine Meinung sei, sondern ein Verbrechen. Das geht sogar so weit, dass schon einfache Fragestellungen zu Gefängnisaufenthalten führen können.
Damit verteidige ich diese Meinung keineswegs, dennoch stellt sich hier die Fage der Verhältnismäßigkeit. Insbesondere da die Faktenlage ja für sich spricht.

Du hast in dem von mir zitierten Beitrag verlauten lassen, dass es: "keine Meinung ist sich so zu äußern" also liegt die Verknüpfung zur Gedankenpolizei nicht allzu fern.
Wenn das nach deiner Definition keine Meinung ist oder nicht als solche gelten soll, dann ist es auch nicht durch die Meinungsfreiheit abgedeckt, folglich ist der Verfolgung solchen Gedankengutes gedanklich schonmal Tür und Tor geöffnet.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Zurück
Oben