Der Unterschied ist einfach - wenn Conchita so auftritt, verletzt sie vielleicht persönliche optische Präferenzen oder Bewertungen, mehr nicht. Jemandem die Ehe vorzuenthalten aufgrund einer sexuellen Orientierung aber ist ein Verstoß gegen die Menschenrechte. Nochmal: gut finden muss keiner irgendwas, aber daraus eine Rechtfertigung für Ausgrenzung zu basteln geht einfach gar nicht. Damit unterstelle ich dir nicht, dies zu tun.
Und es ging in diesem Falle auch nur um die Ehe.
Und natürlich behandelt man Menschen in seinem persönlichen Umfeld nicht immer gleich, je nach Sympathie. Wer dem unsympathischen Kollegen aber einfach aus Antipathie heraus Rechte verwehren will, ihn verfolgt, ihm Posten vorenthält oder ähnliches, handelt genauso verwerflich.
Es geht doch auch gar nicht darum, jemanden in den Himmel zu heben oder jeden zu verpflichten, alles zu lieben. Es geht doch nur darum, das ein Mensch nicht an seiner Sexualität, Hautfarbe, Ethnie oder sonstigem zu beurteilen ist, sondern an seinen Taten. Und ich kann nun mal kein Argument finden, welches Homosexualität per se verwerflich macht. Aber deswegen sehe ich in der Heterosexualität doch kein Auslaufmodell. Nur, weil ich nix gegen Homos habe, muss ich noch lange nicht gegen Heten sein

und keine Sorge - die Heterosexualität wird nicht ausgerottet werden, denn sexuelle Orientierung lässt sich nicht befehlen, weder in die eine noch die andere Richtung. Ich bin schwer für: ist doch egal, wer was ist.
Und die Russinen auszubuhen fand ich unter aller Kanone.