Conchita Wurst - eine Kunstfigur die für Toleranz eintritt

  • Ersteller Ersteller SPIRIT1964
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das ergibt sich aus Diskussionen.. Wobei mir die Feinseligkeit anderer total wurscht ist.


Man sollte zuerst mal diese Diskriminierung differenzieren und analysieren, wo Diskriminierung wirklich anfängt. Und sollte auch mal schauen, wiewenige von denen, die man als böse Homophobe abstempelt, wirklich einen Homosex. diskriminieren.



Und warum ist dann Conchita in Frauenkleidern unterwegs?

Weil er als Kunstfigur Conchita eine Frau verkörpert.

Als Mann Tom geht er in ganz "normaler Männerkleidung" herum.
 
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ich bin ja nicht zu ihm hingegangen und hab gesagt ich fühl mich persönlich durch seine fette angesoffene Bauernpäsenz beleidigt...

eher nach dem Motto "zeigst du mir wie primitiv, chauvinistisch und diskriminierend du denkst und sprichst, zeig ich dir wie sich das anfühlt."

hab ich auch nicht gesagt, noch gedacht, war nur so ein Gedankenanstoss.

Weils m.E. doch viel mehr Menschen ausserhalb der Sex. Orientierungsdebatte gibt, die sich noch immer diskriminiern lassen müssen. Und dazu gehören eben Fette Menschen, aber auch extrem magere.. Auch Menschen, die zb. Lernschwächen, Verständnisschwächen haben, und sehr naiv sind, dazu gehören eben auch katholische Priester, uvam..
 
naja, Therapie ist jetzt verboten und man muss alles als normal ansehen, sonst ist man diskriminierend ....Kranksein ist heutzutage modern, ja regelrecht "in", so bekommt man endlich Aufmerksamkeit, egal um welchen Preis, es ist Endzeit und nicht aufzuhalten..


Beinharte Aussage.

Erstens: man muss gar nix gut oder normal finden - aber man sollte deswegen auch niemanden beschimpfen, blöd anpupen, körperlich oder seelisch misshandeln oder ihn ausgrenzen. So einfach ist das. Dieses Geschrei, man "würde zur Toleranz" gezwungen, kann ich nicht mehr hören. Jaaaa, es gibt Idioten, die einem irgendwas auf´s Auge drücken wollen oder vor lauter Toleranzgeschrei selbst Meinungsfaschismus betreiben. Wenn jemand Schwule "nicht mag" (wobei ich mir die Frage stelle, warum - wegen dem Sex? Dann stelle man sich ihn nicht vor. Wegen Angst? Wovor? Wegen Gott? Ich habe ihn deswegen keine Hasstiraden ins Internet tippseln sehen.), dann sei ihm das belassen - aber das bedeutet nicht, sich darüber stellen zu dürfen oder ihnen Schaden zu dürfen.

Zweitens - Krankheit impliziert Leiden. Kein Schwuler würde unter seinem Schwulsein leiden, wenn ihm nicht suggeriert würde, er würde Böses und Verwerfliches tun oder abartig sein. Und eine sexuelle Orientierung ist keine Krankheit.

Drittens, was heißt, Kranksein sei modern? Weil für dich Gay=krank ist und angeblich schwul sein modern? Niemand wird schwul, weil es "in" ist (wo überhaupt???), man ist schwul, weil man schwul ist. Und es trauen sich nur immer mehr, dazu zu stehen. Es ist kein Trend. Es ist Leben.

Schwul sein mit krank sein gleichzusetzen ist übrigens ein Schlag nicht nur in das Gesicht eines jeden Homos - es ist ein Schlag ins Gesicht für die Menschen, die an wirklichen Krankheiten leiden oder elendig zugrunde gehen.
 
Weil er als Kunstfigur Conchita eine Frau verkörpert.

Als Mann Tom geht er in ganz "normaler Männerkleidung" herum.

eben, weil die Conchita eine Art "künstliche Künstlerfigur" ist..

Man weiss ja nicht, wie er beim S.C. abgeschnitten hätte, wenn er "bloss als normaler Mann" aufgetreten wäre...

Ich vermute mal, für den 1. Platz hätte es dann wohl nicht gereicht. Den ich denke, es ist 1. das Gesamtpaket, das gewonnen hat, und 2. weil die Angst jedes Landes sicher vorhanden ist, als intolerant zu gelten und sich dem Vorwurf "ihr habt ihm/ihr ja nur deswegen keine Stimme gegeben, weil ihr Homophob seit ..."

Performance - siehe Lady Gaga, oder Miley Cyrus.. u.a ist auch ein Teil des Erfolges..
 
darf ich das jetzt mit einem :thumbup: versehen ? ;)

Weisst , ich bin ja dafür, das man jeden Menschen in erster Linie als Mensch sieht, und nicht auf seine Sexualiät reduziert ,soweit das möglich ist. Es mag sicher schätzungsweise viele Menschen geben, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, aber sich "normal" (darf man das über haupt noch sagen? kleiden, keine besondern äusseren Auffälligkeiten besitzen, und eigentlich auch nicht unbedingt willens sind, jedem Menschen reinzudrücken (outen sagt man ja auf Neudeutsch) das sie halt homosexuell sind.

Es sind Menschen, die, wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt, zb. sagen "ich finde Sex mit dem anderen Geschlecht abstossend, wenn nicht sogar abartig" gut, ist jedem sein Recht.
Wenn nun aber der sog. "hetero" daherkommt, und nur sagt "ich kann´s mir nicht vorstellen, das ich mit dem gleichen Geschlecht herumschmuss und dann auch noch intim werden müsste " dann ist der aufschrei recht gross, und dieser Mensch wird dann als krank nämlich "homophob" bezeichnet, obwohl er nix anderes gesagt hat, wie der Homosex.
Aber komischerweise nicht immer von der Masse der "normalen" Homosexuellen, sondern von irgendwelchen Selbsternannten Toleranzschreiern.. oder eben auch div. schrillen Künstlern.
Ja, es gibt sogar homosex. die das Auftreten gewisser Menschen auf dem Lifeball auch genauso abartig finden, den Kopf schütteln und sagen "das wirft ein völlig falsches Bild auf uns Homosexuelle... so sind wir nicht , so wollen wir nicht sein!"

Das sollte doch jedem, der Toleranz , Aktzeptanz und Verständnis hat , zu denken geben.

Und vor allem sollten viele lernen, zu differenziern. Wenn man homosexuelle Ekelig findet, heisst das nämlich noch lange nicht, das man diese Menschen feindselig entgegenkommt. Den weil eben alle Menschen sind, haben Menschen ihre eigenen Meinung und ihr eigenes Empfinden, den sowie zb. Frau A schwappelnde Bierbäuche bei Männern ekelig findet, Mann B analog dazu bei Frauen, so kann man doch auch ohne jemanden zu diskriminieren und anfzufeinden sagen "ich finds halt ekelig..."

Irgendwie scheint nämlich das ganze Toleranzgeschreie in die Richtung Vorgeschriebenes Denken und FÜhlen zu gehen... Du musst homosexuelle gut finden, sonst bist du ein homophober ewiggestriger Intoleranzler...


Hier ist ein Forum und da steht nun mal das geschriebene Wort.


Und natürlich mag nicht jeder bunt und Vielfältig.

Magst du deine Kleidung bunt?
 
Beinharte Aussage.

Erstens: man muss gar nix gut oder normal finden - aber man sollte deswegen auch niemanden beschimpfen, blöd anpupen, körperlich oder seelisch misshandeln oder ihn ausgrenzen. So einfach ist das. Dieses Geschrei, man "würde zur Toleranz" gezwungen, kann ich nicht mehr hören. Jaaaa, es gibt Idioten, die einem irgendwas auf´s Auge drücken wollen oder vor lauter Toleranzgeschrei selbst Meinungsfaschismus betreiben. Wenn jemand Schwule "nicht mag" (wobei ich mir die Frage stelle, warum - wegen dem Sex? Dann stelle man sich ihn nicht vor. Wegen Angst? Wovor? Wegen Gott? Ich habe ihn deswegen keine Hasstiraden ins Internet tippseln sehen.), dann sei ihm das belassen - aber das bedeutet nicht, sich darüber stellen zu dürfen oder ihnen Schaden zu dürfen.

Zweitens - Krankheit impliziert Leiden. Kein Schwuler würde unter seinem Schwulsein leiden, wenn ihm nicht suggeriert würde, er würde Böses und Verwerfliches tun oder abartig sein. Und eine sexuelle Orientierung ist keine Krankheit.

Drittens, was heißt, Kranksein sei modern? Weil für dich Gay=krank ist und angeblich schwul sein modern? Niemand wird schwul, weil es "in" ist (wo überhaupt???), man ist schwul, weil man schwul ist. Und es trauen sich nur immer mehr, dazu zu stehen. Es ist kein Trend. Es ist Leben.

Schwul sein mit krank sein gleichzusetzen ist übrigens ein Schlag nicht nur in das Gesicht eines jeden Homos - es ist ein Schlag ins Gesicht für die Menschen, die an wirklichen Krankheiten leiden oder elendig zugrunde gehen.

:thumbup:
 
genauso abartig finden, den Kopf schütteln und sagen "das wirft ein völlig falsches Bild auf uns Homosexuelle... so sind wir nicht , so wollen wir nicht sein!"

Das sollte doch jedem, der Toleranz , Aktzeptanz und Verständnis hat , zu denken geben.

Und vor allem sollten viele lernen, zu differenziern. Wenn man homosexuelle Ekelig findet, heisst das nämlich noch lange nicht, das man diese Menschen feindselig entgegenkommt. ..

Wer sind denn "wir Homosexuelle"?
Da wäre doch mal Differenzierung angebracht. Es gibt ja auch nicht "wir Heteros". Da gäbe es dann aber viele, die ein schlechtes Bild auf "uns Heteros" werfen würden, wenn ich das so sehen würde.
Und ebenso könnte man differenzieren, ob man Homosexualität ekelig findet oder einen homosexuellen Menschen.
 
Beinharte Aussage.

Erstens: man muss gar nix gut oder normal finden - aber man sollte deswegen auch niemanden beschimpfen, blöd anpupen, körperlich oder seelisch misshandeln oder ihn ausgrenzen. So einfach ist das. Dieses Geschrei, man "würde zur Toleranz" gezwungen, kann ich nicht mehr hören. Jaaaa, es gibt Idioten, die einem irgendwas auf´s Auge drücken wollen oder vor lauter Toleranzgeschrei selbst Meinungsfaschismus betreiben. Wenn jemand Schwule "nicht mag" (wobei ich mir die Frage stelle, warum - wegen dem Sex? Dann stelle man sich ihn nicht vor. Wegen Angst? Wovor? Wegen Gott? Ich habe ihn deswegen keine Hasstiraden ins Internet tippseln sehen.), dann sei ihm das belassen - aber das bedeutet nicht, sich darüber stellen zu dürfen oder ihnen Schaden zu dürfen.

Zweitens - Krankheit impliziert Leiden. Kein Schwuler würde unter seinem Schwulsein leiden, wenn ihm nicht suggeriert würde, er würde Böses und Verwerfliches tun oder abartig sein. Und eine sexuelle Orientierung ist keine Krankheit.

Drittens, was heißt, Kranksein sei modern? Weil für dich Gay=krank ist und angeblich schwul sein modern? Niemand wird schwul, weil es "in" ist (wo überhaupt???), man ist schwul, weil man schwul ist. Und es trauen sich nur immer mehr, dazu zu stehen. Es ist kein Trend. Es ist Leben.

Schwul sein mit krank sein gleichzusetzen ist übrigens ein Schlag nicht nur in das Gesicht eines jeden Homos - es ist ein Schlag ins Gesicht für die Menschen, die an wirklichen Krankheiten leiden oder elendig zugrunde gehen.


:thumbup:
 
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eben, weil die Conchita eine Art "künstliche Künstlerfigur" ist..

Man weiss ja nicht, wie er beim S.C. abgeschnitten hätte, wenn er "bloss als normaler Mann" aufgetreten wäre...

Ich vermute mal, für den 1. Platz hätte es dann wohl nicht gereicht. Den ich denke, es ist 1. das Gesamtpaket, das gewonnen hat, und 2. weil die Angst jedes Landes sicher vorhanden ist, als intolerant zu gelten und sich dem Vorwurf "ihr habt ihm/ihr ja nur deswegen keine Stimme gegeben, weil ihr Homophob seit ..."

Performance - siehe Lady Gaga, oder Miley Cyrus.. u.a ist auch ein Teil des Erfolges..


Ich vermute eher, dass viele Länder deswegen so viele Punkte gegeben haben, weil viele viele Leute sich immer noch nicht trauen, sich zu outen und durch diese anonyme Möglichkeit, ihre Stimme zu erheben, einfach ihre Chance genutzt haben.
 
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