Conchita Wurst - eine Kunstfigur die für Toleranz eintritt

  • Ersteller Ersteller SPIRIT1964
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die Frage ist, warum es Menschen wie conchi notwendig haben sich so darzustellen. Wie gesagt, ist der gesamte Zustand peinlich, weil die Gesellschaft in ihrem Aufbau und Verhalten ein kranker Kindergarten ist.
 
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fetter angesoffener Bauer - der sich noch dazu negativ über die Wurst äussert.. hm,. ob das nicht auch einen kleinen Hauch von Diskriminierung in sich birgt?

worin liegt nun der Unterschied, ob man fetter angesoffener Bauer, oder bärtige Schnulzentranse sagt?

so nach dem Motto vielleicht "bist du Bauer, fett, schiach und angesoffen, darfst über niemand eine Meinung haben?"
 
die Frage ist, warum es Menschen wie conchi notwendig haben sich so darzustellen. Wie gesagt, ist der gesamte Zustand peinlich, weil die Gesellschaft in ihrem Aufbau und Verhalten ein kranker Kindergarten ist.

Wer in der "Hall of Shepherds" wohnt, ist natürlich keinen pein-lichen Not-wendigkeiten mehr unterworfen. :rolleyes:
 
man sollte aber eines auch nicht vergessen : Künstler sind Künstler, bei denen man immer mehr toleriert, die einfach die Freiheit besitzen, sich nach ihren Gutdünken zu kleiden und zu benehmen.

Aber wenn nun ein Lehrer in Strapsen, Higheels usw. Schüler unterrichten würde, ich weiss nicht.. ob´s da nicht eine passende kleidung eher täte.. sollte man das auch tolerieren?

Man stelle sich nur das Bild vor.. wenn der Lehrer nicht grad eine Herzeigfigur hat ;)
 
die Frage ist, warum es Menschen wie conchi notwendig haben sich so darzustellen. Wie gesagt, ist der gesamte Zustand peinlich, weil die Gesellschaft in ihrem Aufbau und Verhalten ein kranker Kindergarten ist.

naja, Therapie ist jetzt verboten und man muss alles als normal ansehen, sonst ist man diskriminierend ....Kranksein ist heutzutage modern, ja regelrecht "in", so bekommt man endlich Aufmerksamkeit, egal um welchen Preis, es ist Endzeit und nicht aufzuhalten..
 
Wer in der "Hall of Shepherds" wohnt, ist natürlich keinen pein-lichen Not-wendigkeiten mehr unterworfen. :rolleyes:

Ich wohne an einer Kreuzung und jeden Tag höre ich Mopeds vorbeifahren, die alle frisiert sind mit lautem Auspuffgeräusch. Warum wohl?
Weil sie alle schreien wie kleine Kinder in einer Gesellschaft die nach Input-output regeln funktioniert inkl. vordefinierten Rollenbildern wie man zu sein hat.
Also gibt es provokation und Perversion.
 
Ich wohne an einer Kreuzung und jeden Tag höre ich Mopeds vorbeifahren, die alle frisiert sind mit lautem Auspuffgeräusch. Warum wohl?
Weil sie alle schreien wie kleine Kinder in einer Gesellschaft die nach Input-output regeln funktioniert inkl. vordefinierten Rollenbildern wie man zu sein hat.
Also gibt es provokation und Perversion.

Und Perversion wäre dann das, was deinen vorgefertigten Rollenbildern nicht entspricht?
 
naja, Therapie ist jetzt verboten und man muss alles als normal ansehen, sonst ist man diskriminierend ....Kranksein ist heutzutage modern, ja regelrecht "in", so bekommt man endlich Aufmerksamkeit, egal um welchen Preis, es ist Endzeit und nicht aufzuhalten..

darf ich das jetzt mit einem :thumbup: versehen ? ;)

Weisst , ich bin ja dafür, das man jeden Menschen in erster Linie als Mensch sieht, und nicht auf seine Sexualiät reduziert ,soweit das möglich ist. Es mag sicher schätzungsweise viele Menschen geben, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, aber sich "normal" (darf man das über haupt noch sagen? kleiden, keine besondern äusseren Auffälligkeiten besitzen, und eigentlich auch nicht unbedingt willens sind, jedem Menschen reinzudrücken (outen sagt man ja auf Neudeutsch) das sie halt homosexuell sind.

Es sind Menschen, die, wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt, zb. sagen "ich finde Sex mit dem anderen Geschlecht abstossend, wenn nicht sogar abartig" gut, ist jedem sein Recht.
Wenn nun aber der sog. "hetero" daherkommt, und nur sagt "ich kann´s mir nicht vorstellen, das ich mit dem gleichen Geschlecht herumschmuss und dann auch noch intim werden müsste " dann ist der aufschrei recht gross, und dieser Mensch wird dann als krank nämlich "homophob" bezeichnet, obwohl er nix anderes gesagt hat, wie der Homosex.
Aber komischerweise nicht immer von der Masse der "normalen" Homosexuellen, sondern von irgendwelchen Selbsternannten Toleranzschreiern.. oder eben auch div. schrillen Künstlern.
Ja, es gibt sogar homosex. die das Auftreten gewisser Menschen auf dem Lifeball auch genauso abartig finden, den Kopf schütteln und sagen "das wirft ein völlig falsches Bild auf uns Homosexuelle... so sind wir nicht , so wollen wir nicht sein!"

Das sollte doch jedem, der Toleranz , Aktzeptanz und Verständnis hat , zu denken geben.

Und vor allem sollten viele lernen, zu differenziern. Wenn man homosexuelle Ekelig findet, heisst das nämlich noch lange nicht, das man diese Menschen feindselig entgegenkommt. Den weil eben alle Menschen sind, haben Menschen ihre eigenen Meinung und ihr eigenes Empfinden, den sowie zb. Frau A schwappelnde Bierbäuche bei Männern ekelig findet, Mann B analog dazu bei Frauen, so kann man doch auch ohne jemanden zu diskriminieren und anfzufeinden sagen "ich finds halt ekelig..."

Irgendwie scheint nämlich das ganze Toleranzgeschreie in die Richtung Vorgeschriebenes Denken und FÜhlen zu gehen... Du musst homosexuelle gut finden, sonst bist du ein homophober ewiggestriger Intoleranzler...
 
fetter angesoffener Bauer - der sich noch dazu negativ über die Wurst äussert.. hm,. ob das nicht auch einen kleinen Hauch von Diskriminierung in sich birgt?

worin liegt nun der Unterschied, ob man fetter angesoffener Bauer, oder bärtige Schnulzentranse sagt?

so nach dem Motto vielleicht "bist du Bauer, fett, schiach und angesoffen, darfst über niemand eine Meinung haben?"

ich bin ja nicht zu ihm hingegangen und hab gesagt ich fühl mich persönlich durch seine fette angesoffene Bauernpäsenz beleidigt...

eher nach dem Motto "zeigst du mir wie primitiv, chauvinistisch und diskriminierend du denkst und sprichst, zeig ich dir wie sich das anfühlt."
 
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also wer gestern im Thema den fetten, angesoffenen Bauer gesehen hat, der meinte er fühlt sich beschämt oder wie auch immer der genaue Wortlaut war, dass er sich von so jemanden als Österreicher bei SC vertreten lassen muss, das fand ich schon diskriminierend im Sinne einer Herabwürdigung. Andererseits hat der Mann halt seine Meinung gesagt und wer weiß ob er nach dem fünften weißen Spritzer überhaupt itbekommen hat, dass er gefilmt wird. Senie eigenen Meinung soll schließlich jeder haben, aber dieses Denken kommt nicht von ungefähr und sitzt in vielen Österreichern tief....

Conchita hat ihn dennoch sehr respektvoll und höflich behandelt und kein Problem mit seiner Meinung gehabt!
 
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