Conchita Wurst - eine Kunstfigur die für Toleranz eintritt

  • Ersteller Ersteller SPIRIT1964
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Das erste Mal, wo ich einem TV live und außerhalb einer Show begegnete, war vor eineinhalb Jahren. Martina hieß er (*Name von der Redaktion geändert) und strahlte mich aus erhabenen 1,90m Höhe an. Blaue Augen, fast perfektes MakeUp, ein Lachen auf den Lippen: "Kommt, ich zeige euch alles.", sprach's und führte uns durch den Club.

Ein Teil in mir wollte lachen, denn Martina war irgendwie schon witzig, ungewöhnlich und doch zugleich zutiefst faszinierend in ihrer Wirkung auf mich als Frau. Oder als Mann? Es war Beide präsent und das auf eine Weise, die mich tief berührte, auch erotisch ansprach, denn der Mann hinter der Maske war nicht weniger atttraktiv als die Frau, die er aus sich gemacht hatte.

Ich habe die kommende Zeit sehr darüber nachdenken müssen, was genau es war, das mich irritierte und was dieser Mann in mir ansprach. Denn es war auch das Weibliche in mir, das berührt wurde, zudem das rein Menschliche in der Begegnung und zeitgleich noch der Mann.

So mag ich mir denken, dass Menschen, die weniger offen sind, die schnell Angst bekommen, ihre eigene sexuelle Identität zu verlieren, sich abwenden wollen, verändern wollen, den Gegenüber, bloß nicht bei sich selbst. Es geht bei dieser Art der Phobie wohl weniger darum, jemanden weghaben zu wollen, als die innere Irritation zu verstehen, die im Moment der Begegnung mit einem solchen Wesen. Nur wie so oft erscheint den Menschen die Lösung im außen viel einfacher zu sein - selbstredend ungerechter.

Männer können wahnsinnig schöne lange Beine haben, brauchen oft keine künstlichen Wimpern und ihre Taille ist trotz der fehlenden Rundungen auf eine ureigene Art charmant und anziehend. Männer können eine zum Verrücktwerden zarte Haut haben, ganz besonders im Kontrast zu den Bartstoppeln, die anzeigen, wessen Körpers Kind tatsächlich in einer weiblichen Verpackung steckt.

Da verbindet sich Ästhetik mit Männlichkeit, ich persönlich finde, dass Männer, die sich gerne pflegen, überhaupt sehr viel anziehender sind als grobe Kerle. Und TVs, die pflegen sich sehr, auch in der Verpackung als Mann, legen viel Wert darauf lecker auszusehen, egal ob sie homo- oder heterosexuell oder auch bi sind.

So sind diese Wesen sicherlich für manch einen sich vollständig als heterosexuell empfindenden Mann eine Bedrohung, ja selbst für manch eine Frau, die sich ihrer eigenen Identität nicht so ganz sicher sein mag...

Sie wecken in mir die elegante Dame, die ansonsten eher verkümmert ihr Leben führt, die ich vernachlässige, weil mir diese Art Frausein im Alltag unwichtig ist. So verändet sich meine Haltung im direkten Kontakt, meine Stimme, mein Auftreten, meine Wortwahl und das ganz von alleine.

Das sind so meine Gedanken und Erfahrungen zu den Conchitas dieser Welt. Ich mag sie, sie dürfen, nein müssen, Teil dieser Welt sein und gehören dazu. :)

LG
Any
 
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Danke auch - ich las heute früh auf Toms Seite doch tatsächlich den Beitrag eines Schmutzfinken, der wirklich den Transport in ein ehemaliges Vernichtungslager verlangt.

Es ist erstaunlich, was dieser Mann in Frauenkleidern so alles zum Vorschein bringt. Und möglicherweise ist das auch gut so. Im Hinblick auf klare Sicht, was unsere tolle Toleranz betrifft...

Ich wünsche mir, das, was er nach seinem Gewinn angesprochen hat, möge sich bewahrheiten. We are unstopable, sagte er.

Ich unterschreibe das,
sagt
Kinnaree
Ja, so ein Verhalten läßt einen schon sauer aufstoßen,
doch ich denke, daß diese Menschen mit ihren unbewußten Bewußtseinsanteilen konfrontiert sind, & sich mit aller Macht wehren.

Aber....auch sie werden Selbsterkenntnis erfahren - irgendwann,
& je schneller dies geschieht, desto besser dürfte dies für unsere Welt sein.:)
 
Das erste Mal, wo ich einem TV live und außerhalb einer Show begegnete, war vor eineinhalb Jahren. Martina hieß er (*Name von der Redaktion geändert) und strahlte mich aus erhabenen 1,90m Höhe an. Blaue Augen, fast perfektes MakeUp, ein Lachen auf den Lippen: "Kommt, ich zeige euch alles.", sprach's und führte uns durch den Club.

Ein Teil in mir wollte lachen, denn Martina war irgendwie schon witzig, ungewöhnlich und doch zugleich zutiefst faszinierend in ihrer Wirkung auf mich als Frau. Oder als Mann? Es war Beide präsent und das auf eine Weise, die mich tief berührte, auch erotisch ansprach, denn der Mann hinter der Maske war nicht weniger atttraktiv als die Frau, die er aus sich gemacht hatte.

Ich habe die kommende Zeit sehr darüber nachdenken müssen, was genau es war, das mich irritierte und was dieser Mann in mir ansprach. Denn es war auch das Weibliche in mir, das berührt wurde, zudem das rein Menschliche in der Begegnung und zeitgleich noch der Mann.

So mag ich mir denken, dass Menschen, die weniger offen sind, die schnell Angst bekommen, ihre eigene sexuelle Identität zu verlieren, sich abwenden wollen, verändern wollen, den Gegenüber, bloß nicht bei sich selbst. Es geht bei dieser Art der Phobie wohl weniger darum, jemanden weghaben zu wollen, als die innere Irritation zu verstehen, die im Moment der Begegnung mit einem solchen Wesen. Nur wie so oft erscheint den Menschen die Lösung im außen viel einfacher zu sein - selbstredend ungerechter.

Männer können wahnsinnig schöne lange Beine haben, brauchen oft keine künstlichen Wimpern und ihre Taille ist trotz der fehlenden Rundungen auf eine ureigene Art charmant und anziehend. Männer können eine zum Verrücktwerden zarte Haut haben, ganz besonders im Kontrast zu den Bartstoppeln, die anzeigen, wessen Körpers Kind tatsächlich in einer weiblichen Verpackung steckt.

Da verbindet sich Ästhetik mit Männlichkeit, ich persönlich finde, dass Männer, die sich gerne pflegen, überhaupt sehr viel anziehender sind als grobe Kerle. Und TVs, die pflegen sich sehr, auch in der Verpackung als Mann, legen viel Wert darauf lecker auszusehen, egal ob sie homo- oder heterosexuell oder auch bi sind.

So sind diese Wesen sicherlich für manch einen sich vollständig als heterosexuell empfindenden Mann eine Bedrohung, ja selbst für manch eine Frau, die sich ihrer eigenen Identität nicht so ganz sicher sein mag...

Sie wecken in mir die elegante Dame, die ansonsten eher verkümmert ihr Leben führt, die ich vernachlässige, weil mir diese Art Frausein im Alltag unwichtig ist. So verändet sich meine Haltung im direkten Kontakt, meine Stimme, mein Auftreten, meine Wortwahl und das ganz von alleine.

Das sind so meine Gedanken und Erfahrungen zu den Conchitas dieser Welt. Ich mag sie, sie dürfen, nein müssen, Teil dieser Welt sein und gehören dazu. :)

LG
Any


LoL - ich kann dich gut verstehen.

Und du kannst dir vorstellen, was ich für einen Spass hatte, als ich damals mit 5 Transen Brautkleid aussuchen ging ...
Das war eines der schönsten und lustigsten Erlebenisse in meinem ganzen Leben. Keine Frau hätte mich besser beraten können!

Ich müsst mich wieder mal melden, ich hab leider in den letzten Jahren den Kontakt gänzlich verloren ...


:o
Zippe
 
Also mir fällt zu Tom/Wurst so spontan ein:

1) Ein besonderes, herausragendes Attribut der Toleranz dürfte wohl sein, wenn kein Diskussionsbedarf mehr bestünde. Insofern sind die, die das in sich nicht mehr sonderlich diskussionswürdig finden und daher auf die Kunst und weniger auf das Pipapo drumherum schauen vielleicht auch einfach fortgeschrittener in ihrer Toleranz.

2)Ob das nun eine bewusst gewählte Inszenierung von Choncita ist als Karrieresprungbrett oder tatsächliches "Lebenswerk" mit dem Ziel der besonderen Botschaft (wahrscheinlich eh beides in Kombi) sei dahin gestellt... in der Künstlerszene ... ist das nun schlicht und ergreifend nichts besonderes.

3) In der TravestieSzene selbst dürfte das doch ein klein bisschen anders aussehen. Da ist die übertrieben aufgepinselte Weiblichkeit/Männlichkeit mit deutlicher Ablehnung bzw. zelebrierter Ausgrenzung des eigenen/eigentlichen Geschlechts... praktisch DAS Diktat der Travestiekultur und DIE Botschaft an festgefahrene Prägungen... Dieser ...hm... Bruch im Bruch Conchitas... ist wiederum ganz interessant und dürfte, denke ich die Travestieszene insgesamt a bissel wirbeln und aufmöbeln Richtung Toleranz in den eigenen Reihen. (Wobei, nur mal aus meiner Warte als nicht-Taravestieexistenz... das Aha-Moment bzw der Flash... auch nur das erste Mal zu fühlen, beobachten war in mir... mittlerweile ists schon wieder Gähn-Programm...:D)

4.) Ich fürchte Toleranz ist erst dann wirklich kultiviert, wenn sich derartige Inzsenzierungen selbst ad absurdum führen... es derer nicht bedarf... und wir zum Kiosk oder in den Supermarkt gehen ...oder zum Psychologen (winke Maria) und uns ganz selbstverständlich in Interaktion befinden, ohne dass dies *wirklich* Thema wäre. Ein Dr.Dr. von und zu, Bundestagsabgeordnete, Anwälte und Putzfrauen, Kassierer und Pastoren *ggg... und kein Hahn kräht mehr danach... interessant sind Inhalte/Taten/Leistung usw... Bis dahin dürfte wohl noch ein langer Weg sein. Und Chonchita ein wichtiger Tropfen auf dem heissen Stein ?!

Insofern komme ich da zu einem etwas durchwachsenem Mischgefühl von... "ist in der Form nicht nötig bis hin zu... ja! Go for it!"

Letztlich, zum persönlichen Geschmack, ... in meinem Miniversum gibts durchaus bessere Sänger und Interpreten (zB. Robbie Williams...@Kinny..., da hatte ichs mit seiner Persönlichkeit zunächst wesentlich schwerer... aber auch das hat sich inzwischen gelegt).... Aber, der Text (bin halt ein Wortfetischist und Texter in der Seele) soweit ich ihn verstanden habe hats mir angetan und Phoenix gehört eh zu meinen Lieblingssymbolen.

Naja... such much erst mal... :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Um mal kurz zu dem Themenschwerpunkt "Toleranz" zurückzukommen...



... und du sagtest wenig später - nachdem einige User sich darüber äußerten, daß leider die Toleranz durchaus zu wünschen übrig ließe - offenbar lebst du woanders...

Ich empfehle jedem, der nicht glaubt, es sei Toleranz gegenüber Homosexuellen heute noch ein Thema, mal kurz auf Tom Neuwirths Gesichtsbuchseite reinzuschauen und sich die Exzesse an unmenschlicher DUMMHEIT zu geben, die dort abgelassen werden. Leute aus österreichischen und deutschen Landen, die allen Ernstes meinen, wer nicht ausschließlich hetero orientiert sei, gehöre soundso eliminiert. Menschen aus slawischen Ländern, die tiefste Schimpfwörter in ansonsten erschreckend schlechtem Englisch ablassen. Leute aus aller Herren Länder, die Witze auf allerunterstem Niveau auch noch lustig finden.

Und dann sage mir noch einer, die hier in diesem Thema angesprochene Toleranz sei doch längst Realität.

Ist sie leider nicht,
sagt
Kinnaree


Dass es immer ein paar A........r geben wird, die ihre derben Sprüche zu ihrem starren Denken abgeben müssen, das wird sich vermutlich nie ändern. Und dass die das dann verstärkt auf Facebook machen muss einem auch klar sein. Man muss sich dort ja nicht registrieren. Ich kann jetzt auch nicht nachsehen dort, weil ich da kein Profil hab.

Aber ich bin dennoch der Meinung, dass der Großteil der Gesellschaft durchaus respektiert, dass es eben die verschiedensten Arten und Vorlieben von Menschen gibt und damit kein Problem hat. Zumindest nehm ich das in meinem Umfeld so wahr, in den Medien hat man schon lang kein Problem mehr und auch am Arbeitsmarkt bessert sich die Situation zunehmend ...


:o
Zippe
 
Das erste Mal, wo ich einem TV live und außerhalb einer Show begegnete, war vor eineinhalb Jahren. Martina hieß er (*Name von der Redaktion geändert) und strahlte mich aus erhabenen 1,90m Höhe an. Blaue Augen, fast perfektes MakeUp, ein Lachen auf den Lippen: "Kommt, ich zeige euch alles.", sprach's und führte uns durch den Club.

Ein Teil in mir wollte lachen, denn Martina war irgendwie schon witzig, ungewöhnlich und doch zugleich zutiefst faszinierend in ihrer Wirkung auf mich als Frau. Oder als Mann? Es war Beide präsent und das auf eine Weise, die mich tief berührte, auch erotisch ansprach, denn der Mann hinter der Maske war nicht weniger atttraktiv als die Frau, die er aus sich gemacht hatte.

Ich habe die kommende Zeit sehr darüber nachdenken müssen, was genau es war, das mich irritierte und was dieser Mann in mir ansprach. Denn es war auch das Weibliche in mir, das berührt wurde, zudem das rein Menschliche in der Begegnung und zeitgleich noch der Mann.

So mag ich mir denken, dass Menschen, die weniger offen sind, die schnell Angst bekommen, ihre eigene sexuelle Identität zu verlieren, sich abwenden wollen, verändern wollen, den Gegenüber, bloß nicht bei sich selbst. Es geht bei dieser Art der Phobie wohl weniger darum, jemanden weghaben zu wollen, als die innere Irritation zu verstehen, die im Moment der Begegnung mit einem solchen Wesen. Nur wie so oft erscheint den Menschen die Lösung im außen viel einfacher zu sein - selbstredend ungerechter.

Männer können wahnsinnig schöne lange Beine haben, brauchen oft keine künstlichen Wimpern und ihre Taille ist trotz der fehlenden Rundungen auf eine ureigene Art charmant und anziehend. Männer können eine zum Verrücktwerden zarte Haut haben, ganz besonders im Kontrast zu den Bartstoppeln, die anzeigen, wessen Körpers Kind tatsächlich in einer weiblichen Verpackung steckt.

Da verbindet sich Ästhetik mit Männlichkeit, ich persönlich finde, dass Männer, die sich gerne pflegen, überhaupt sehr viel anziehender sind als grobe Kerle. Und TVs, die pflegen sich sehr, auch in der Verpackung als Mann, legen viel Wert darauf lecker auszusehen, egal ob sie homo- oder heterosexuell oder auch bi sind.

So sind diese Wesen sicherlich für manch einen sich vollständig als heterosexuell empfindenden Mann eine Bedrohung, ja selbst für manch eine Frau, die sich ihrer eigenen Identität nicht so ganz sicher sein mag...

Sie wecken in mir die elegante Dame, die ansonsten eher verkümmert ihr Leben führt, die ich vernachlässige, weil mir diese Art Frausein im Alltag unwichtig ist. So verändet sich meine Haltung im direkten Kontakt, meine Stimme, mein Auftreten, meine Wortwahl und das ganz von alleine.

Das sind so meine Gedanken und Erfahrungen zu den Conchitas dieser Welt. Ich mag sie, sie dürfen, nein müssen, Teil dieser Welt sein und gehören dazu. :)

LG
Any

Naja Any, es ist ja schön und gut die eigene Instabilität der eigenen Identität und Prägung zu erfahren und darüber über selbst definierte Grenzen zu hinauszuwachsen... bzw reifen... ABER die andere Seite der Medaille ist im Grunde im Threadtitel nachlesbar... eine KUNSTFIGUR die für Toleranz wirbt. Und genau dieser *wundepunkt* dürfte wohl auch jener sein, in denen die den Finger legen, die in sich diese Toleranz schon entwickelt und auch ausgeschöpft haben. Eine Kunstfigur hat mit dem was authentisch und letztlich auch menschlich ist nicht mehr viel gemein. Wieso wirbt nicht *ein Mensch* in diesem ganzen Kontext für mehr Toleranz... ganz Privat vor sich hin... da, wo es eben passiert und es dessen bedarf?

Ist dir schon mal aufgefallen, dass die Inszenierung der Travestiekünstler... sowas von künstlich, übertrieben, aufgesetzt ist und dieses ganze nur in der Kombination des Affronts gegen die vorausgesetzt nicht überwundenen eigenen Prägungen als definiert männlich/weiblich... funktioniert?

Eine Frau, die sich tatsächlich aufführen würde wie es männliche Travestiekünstler und auch Transvestiten (wobei das nochmals anders zu werten wäre, da sie offenbar nicht *die freie Wahl* geniessen)... eine solche Frau... würde abgestempelt als *weibisches, anstrengendes Frauenzimmer und Tussi*.... umgekehrt genauso, wenn sich Männer aufführen wie weibliche Travestiekünstler bzw. Transvestiten, dann sind das *hohle, unterentwickelte und mit Minderwertkomplexen behaftete Machos*....

Ist sicher nicht immer so und ich will das nicht generalisieren. Und doch ist es eben oft genug aber exakt genau so. Und das heisst doch auch was. Nur was?

Mir kommt da Herbert Grönemeyer in den Sinn... *der Mensch ist Mensch.... :)
 
Naja Any, es ist ja schön und gut die eigene Instabilität der eigenen Identität und Prägung zu erfahren und darüber über selbst definierte Grenzen zu hinauszuwachsen... bzw reifen... ABER die andere Seite der Medaille ist im Grunde im Threadtitel nachlesbar... eine KUNSTFIGUR die für Toleranz wirbt. Und genau dieser *wundepunkt* dürfte wohl auch jener sein, in denen die den Finger legen, die in sich diese Toleranz schon entwickelt und auch ausgeschöpft haben. Eine Kunstfigur hat mit dem was authentisch und letztlich auch menschlich ist nicht mehr viel gemein. Wieso wirbt nicht *ein Mensch* in diesem ganzen Kontext für mehr Toleranz... ganz Privat vor sich hin... da, wo es eben passiert und es dessen bedarf?

Ist dir schon mal aufgefallen, dass die Inszenierung der Travestiekünstler... sowas von künstlich, übertrieben, aufgesetzt ist und dieses ganze nur in der Kombination des Affronts gegen die vorausgesetzt nicht überwundenen eigenen Prägungen als definiert männlich/weiblich... funktioniert?

Eine Frau, die sich tatsächlich aufführen würde wie es männliche Travestiekünstler und auch Transvestiten (wobei das nochmals anders zu werten wäre, da sie offenbar nicht *die freie Wahl* geniessen)... eine solche Frau... würde abgestempelt als *weibisches, anstrengendes Frauenzimmer und Tussi*.... umgekehrt genauso, wenn sich Männer aufführen wie weibliche Travestiekünstler bzw. Transvestiten, dann sind das *hohle, unterentwickelte und mit Minderwertkomplexen behaftete Machos*....

Ist sicher nicht immer so und ich will das nicht generalisieren. Und doch ist es eben oft genug aber exakt genau so. Und das heisst doch auch was. Nur was?

Mir kommt da Herbert Grönemeyer in den Sinn... *der Mensch ist Mensch.... :)

Für was?

Einen Menschen - egal wofür - abzustempeln zeugt von Unreife. Imho.

LG
Any
 
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Einen Menschen - egal wofür - abzustempeln zeugt von Unreife. Imho.

LG
Any

Egal wofür?
Bei einem Kifi würde ich schon abstempeln...und unreif ist da der/die glaubt...daß solche Typen nicht wieder zuschlagen...

Jeder kann/darf/soll sein wie er/sie will...solange er/sie niemandem damit schadet...körperlich und oder psychisch....mal abgesehen natürlich von denen, die beim Anblick eines Schwarzen,Schwulen u.ä. angeblich Brechreiz bekommen ob ihrer rassischtischen Gesinnung...


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