Cannabis Konsum legalisieren ?

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Naja, mag sein, dass das mal einer sagte, oder auch nicht.

Ich war mit einem verheiratet und der kippte sich schon des morgens "heimlich" den Klaren in den Kopf, um dem Flattermann entgegen zu wirken.

Jaa mit so einem durfte ich aufwachsen.
Und der meinte immer, so wie er das macht, ist das die einzig wahre Art und Weise zu leben. Und er wäre so glücklich.

Hast du da eine andere Erfahrung gemacht?
Wohl nicht, sonst wärst du ja immer noch mit ihm verheiratet?
Oder ist er verstorben?
Ich frage nur. :)
 
Jaa mit so einem durfte ich aufwachsen.
Und der meinte immer, so wie er das macht, ist das die einzig wahre Art und Weise zu leben. Und er wäre so glücklich.

Hast du da eine andere Erfahrung gemacht?
Wohl nicht, sonst wärst du ja immer noch mit ihm verheiratet?
Oder ist er verstorben?
Ich frage nur. :)

Ob mein Ex noch lebt? Keine Ahnung. Wegen mir kann er sich gerne in ein Fass Schnaps einlegen oder sich das Koks durch die hohle Birne ziehen, bis zum jüngsten aller Tage. Solange er das weit genug von mir entfernt macht.
 
Auch ein Alkoholiker sagt: "Ich trinke halt nunmal leidenschaftlich gerne Alkohol, so what." ;)
Der Unterschied ist, dass ein Alkoholiker mit seinem Verhalten sich und anderen Schaden zufügt, zumindest mehr Schaden als Nutzen.

Wenn ich trainieren gehe, leiden darunter weder meine Freunde (im Gegenteil, die kommen öfters mit zum Trainieren), noch meine Freundin/Frau (im Gegenteil, die freut sich am Ergebnis), noch ich selbst (ich tu meinem Körper ja was gutes).

Anders wäre es, wenn ich einen ausgewachsenen Adonis-Kompex hätte - dann hätte ich bald keine Zeit mehr für Freunde bzw. Freundin, ich würde mich immer weiter von ihnen entfremden und am Ende würde ich mir auch selbst schaden (psychisch wie physisch) - auch, wenn ich mir vielleicht einrede, ich tue das richtige und die anderen verstehens nicht.

Diesen Unterschied zwischen einer "gesunden Leidenschaft" und einer "destruktiven Sucht" kann man auch beim Alkohol nachvollziehen.

Wenn ich mich ab und zu mit Freunden betrinke, bin ich dann alkoholsüchtig?
Meinem Körper tu ich damit sicher nix gutes, aber wohl auch keinen massiven Schaden. Aber es kann meine Beziehung zu meinen Freunden oder meiner Freundin verbessern, es kann mich glücklich machen und es kann dazu führen, dass ich neue Leute kennenlerne. Insgesamt hängt es von der Ausprägung, der Häufigkeit ab, ob die negativen die positiven Aspekte überwiegen, grundsätzlich würde ich aber keine Sucht annehmen, tut man in der Regel auch nicht.

ABER: Ein Alkoholiker trinkt ja nicht ab und zu mit Freunden was. Er trinkt dauernd, und zwar in einem Ausmaß, in dem er seinem Körper dauerhaft schadet. Er wird regelmäßig auch seinen Kontakt zum "normalen" Leben verlieren, weil Freunde oder Freundin von ihm entfremden (wenn die nicht selbst im selben Boot sitzen). Vielleicht fügt er seinen nächsten auch im Suff Schaden zu, indem er aggressiv wird. Insgesamt kann man sagen, dass hier die negativen Aspekte die positiven überwiegen. Hier nimmt man eine Sucht an.


Übrigens: Man kann danach auch leidenschaftlich gern z.B. Wein trinken, ohne Alkoholiker zu sein. Gibt ja genug Leute, die Wein sammeln und gern gemeinsam verschiedene Weine testen.
 
Der Unterschied ist, dass ein Alkoholiker mit seinem Verhalten sich und anderen Schaden zufügt, zumindest mehr Schaden als Nutzen.

Diesen Unterschied zwischen einer "gesunden Leidenschaft" und einer "destruktiven Sucht" kann man auch beim Alkohol nachvollziehen.

Wenn ich mich ab und zu mit Freunden betrinke, bin ich dann alkoholsüchtig?
Meinem Körper tu ich damit sicher nix gutes, aber wohl auch keinen massiven Schaden. Aber es kann meine Beziehung zu meinen Freunden oder meiner Freundin verbessern, es kann mich glücklich machen und es kann dazu führen, dass ich neue Leute kennenlerne. Insgesamt hängt es von der Ausprägung, der Häufigkeit ab, ob die negativen die positiven Aspekte überwiegen, grundsätzlich würde ich aber keine Sucht annehmen, tut man in der Regel auch nicht.

Übrigens: Man kann danach auch leidenschaftlich gern z.B. Wein trinken, ohne Alkoholiker zu sein. Gibt ja genug Leute, die Wein sammeln und gern gemeinsam verschiedene Weine testen.


Hier gehts aber nicht um Alkohol oder Sport, sondern um Alkohol oder Cannabis.

So ich mach jetzt mal folgendes ;)

Wenn ich mich ab und zu mit Freunden bekiffe, bin ich dann cannabis-süchtig?
Meinem Körper tu ich damit sicher nix gutes, aber wohl auch keinen massiven Schaden. Aber es kann meine Beziehung zu meinen Freunden oder meiner Freundin verbessern, es kann mich glücklich machen und es kann dazu führen, dass ich neue Leute kennenlerne. Insgesamt hängt es von der Ausprägung, der Häufigkeit ab, ob die negativen die positiven Aspekte überwiegen, grundsätzlich würde ich aber keine Sucht annehmen, tut man in der Regel auch nicht.

Übrigens: Man kann danach auch leidenschaftlich gern z.B. einen Joint rauchen, ohne ein Kiffer zu sein. Gibt ja genug Leute, die Gras sammeln und gern gemeinsam verschiedene Sorten testen.

;)


Wie man allerdings darauf kommt, dass man mit Alkohol seine Beziehungen verbessert, bleibt mir ein Rätsel. :confused:
 
Hier gehts aber nicht um Alkohol oder Sport, sondern um Alkohol oder Cannabis.
In dieser unserer Diskussion gehts weder um Alkohol noch um Sport noch um Cannabis, sondern um den Begriff "Sucht".

Wenn ich mich ab und zu mit Freunden bekiffe, bin ich dann cannabis-süchtig?
Nein, natürlich nicht. Sowas würd auch keiner behaupten und hat auch nie jemand behauptet. Was willst du damit jetzt genau zeigen?

Wie man allerdings darauf kommt, dass man mit Alkohol seine Beziehungen verbessert, bleibt mir ein Rätsel. :confused:
Der Großteil der Menschen gehen an Abenden, an denen sie nix zu tun haben raus in die Stadt, in Bars, Clubs, Parties und Pubs, um dort Alkohol zu trinken und andere Menschen kennenzulernen. Sicher die Hälfte aller Leute, die ich kenne, kenne ich von solchen sozialen Anlässen.
 
In dieser unserer Diskussion gehts weder um Alkohol noch um Sport noch um Cannabis, sondern um den Begriff "Sucht".

Hmm also ich denk damit sind wir durch.
Ob du deine Suchten oder Leidenschaften nun "Sucht" oder "Leidenschaft" nennst, is mir eigentlich Knödel. Nix für ungut. :)

Nein, natürlich nicht. Sowas würd auch keiner behaupten und hat auch nie jemand behauptet. Was willst du damit jetzt genau zeigen?

Warum ist dann Alkohol legal und Cannabis illegal?
Den Grund dafür wüsst ich gerne.
Einen vernünftigen, nachvollziehbaren Grund.

Der Großteil der Menschen gehen an Abenden, an denen sie nix zu tun haben raus in die Stadt, in Bars, Clubs, Parties und Pubs, um dort Alkohol zu trinken und andere Menschen kennenzulernen. Sicher die Hälfte aller Leute, die ich kenne, kenne ich von solchen sozialen Anlässen.

Ja die Gesellschafts-Droge. Ich weiß.
Hat aber auch schon viele Beziehungen zerstört. ;)
Und Menschenleben gekostet.
 
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