Cannabis Konsum legalisieren ?

Das kommt drauf an was er nun genau damit meint.
Meint er damit nun "ich hätte ein Problem ohne."
Oder meint er "ich könnte auch ohne wenn ich wollte."

Seine Sätze waren:


und:



Kann er nun ohne?
Oder ist es ein Problem?

es geht um fantastfischs definition von sucht, der du soeben zugestimmt hast. nach dieser definition ist tarbagan nach allem, was er geschrieben hat, eindeutig NICHT süchtig. es würde ihm lediglich gegen den strich gehen, das nimmer zu dürfen. aber dass es ihm gegen den strich geht, ist was völlig anderes als "nicht mehr ohne das mittel klarkommen."

das liegt doch wohl bitte auf der hand.

weißt, es gibt ja gute argumente für (und auch gute argumente gegen) die legalisierung, da braucht man sich doch echt nicht mit so einem "wenn du gern mal ein glaserl wein trinkst und darauf ungern verzichtest, dann bist du genauso süchtig, ätschibätschi!" - scheiss selber den boden wegziehen. was natürlich für die gegenseite ebenso gilt, wenn dort so getan wird, als sei es der sichere weg in den drogentod, ab und zu mal an einem joint zu ziehen.
 
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weißt, es gibt ja gute argumente für (und auch gute argumente gegen) die legalisierung, da braucht man sich doch echt nicht mit so einem "wenn du gern mal ein glaserl wein trinkst und darauf ungern verzichtest, dann bist du genauso süchtig, ätschibätschi!" - scheiss selber den boden wegziehen. was natürlich für die gegenseite ebenso gilt, wenn dort so getan wird, als sei es der sichere weg in den drogentod, ab und zu mal an einem joint zu ziehen.

Und genau darum geht es mir. ;)

Und ich halte diese Differenzierung für unangebracht, mal ein Gläschen Wein ist total ok, weil es ja legal ist, aber mal ein Joint geht gar nicht, weil es ne Sucht ist und illegal noch dazu.
Das ist mit zweierlei Maß messen, für mich.

Die Differenzierung von Alkohol und Cannabis, samt ihrer Wirkungen und Folgen bei Dauerkonsum halte ich dagegen für sehr angebracht.
 
Und genau darum geht es mir. ;)

Und ich halte diese Differenzierung für unangebracht, mal ein Gläschen Wein ist total ok, weil es ja legal ist, aber mal ein Joint geht gar nicht, weil es ne Sucht ist und illegal noch dazu.
Das ist mit zweierlei Maß messen, für mich.

Die Differenzierung von Alkohol und Cannabis, samt ihrer Wirkungen und Folgen bei Dauerkonsum halte ich dagegen für sehr angebracht.

Wie oben gesagt, das hat nix miteinander zu tun. Kein Mensch sagt "wenn du ab und zu einen Joint rauchst bist du süchtig" (oder hat das hier jemand behauptet?). Andererseits behauptest du "wenn man ab und zu ein Glas Wein trinkt ist man süchtig".

Die Definition von Sucht hat mit dem Rechtsstatus nix zu tun.
 
Und genau darum geht es mir. ;)

Und ich halte diese Differenzierung für unangebracht, mal ein Gläschen Wein ist total ok, weil es ja legal ist, aber mal ein Joint geht gar nicht, weil es ne Sucht ist und illegal noch dazu.
Das ist mit zweierlei Maß messen, für mich.

korrekt. nur ist es bei tarbagans differenzierung, der ich mich anschließ, um was völlig anderes gegangen.
 
ralrene schrieb:
Natürlich ist das mein ernst,
was aber nicht impliziert, daß es an jeder Ecke zu erwerben sein soll.

Ok sorry, habs falsch verstanden. Ich bin trotzdem nicht deiner Meinung. Statt Bier trinken eben mal Kiffen und high werden (ohne zu wissen, was das früher oder später für Folgen haben kann)... was für eine Alternative! :ironie:
 
Und genau darum geht es mir. ;)

Und ich halte diese Differenzierung für unangebracht, mal ein Gläschen Wein ist total ok, weil es ja legal ist, aber mal ein Joint geht gar nicht, weil es ne Sucht ist und illegal noch dazu.
Das ist mit zweierlei Maß messen, für mich.

Die Differenzierung von Alkohol und Cannabis, samt ihrer Wirkungen und Folgen bei Dauerkonsum halte ich dagegen für sehr angebracht.

Natürlich geht ab und zu ne Tüte. Für mich ist es nix, aber wenn einer ab und an mal einen dampft, warum nicht? Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen eine Legalisierung, aber nicht unreglementiert. Volljährigkeit wäre eine Vorraussetzung z.B. für mich, ebenso wie nicht die Abgabe in unbegrenzten Mengen. Auch Qualitätskontrollen halte ich für nötig. Einfach Hurra, hau raus das Zeug, ist für mich keine Option ( nun werden viele Befürworter mir in dem Punkt aber auch zustimmen).

Ich würde gerne wissen, was du mit Dauerkonsum meinst. Immer mal hier und da oder täglich? Ich denke, da gilt es zu differenzieren. Jeden Tag ne Pulle Wein ist sicherlich schlimmer als alle zwei Wochen ne Tüte. Jeden Tag ne Tüte ist aber sicherlich nicht besser als in zwei Wochen ne Pulle Wein.
 
Das ist jetzt die dritte Definition, die du hier bringst. Magst dich mal entscheiden? :confused:
Zuerst hast du gesagt, Sucht ist, wenn man nicht ohne Probleme mit was aufhören kann.
Dann hast du gesagt, Sucht ist, wenn man ohne was nicht mehr Leben kann.

Ich habe gesagt, wenn man meint ohne etwas nicht mehr leben zu können.
Und für mich ist nach wie vor beides dasselbe.

Jetzt sagst du, Sucht ist, wenn man was übertreibt.

hast wohl den Nebensatz überlesen?
Moment:
(im Sinne dessen was die Gesellschaft darunter versteht)

Nein. Sucht ist begriffsnotwendig mit "Krankheit" verknüft. Eine Sucht, die keine negativen Auswirkungen auf dein Leben hat, nennt man eine Leidenschaft. Du setzt hier beide Begriffe gleich und das ist einfach falsch, weil du damit den Kern von Sucht völlig verkennst.

Mhm... aber wenn jemand leidenschaftlich gern mal einen kifft, dann ist er ein Süchtiger?
Kann man sich dann ja auslegen wie man will.
Wenn ich was mache ist es die pure Leidenschaft, wenn wer anders was macht, was mir nicht gefällt, obwohl es ihm gefällt, ist er ein Süchtiger. *stempel drauf*

Natürlich hätte ich ein Problem, wenn ich nie wieder ein Glas Wein trinken könnte. Ich trinke gern Wein, und mein Problem läge darin, dass ich etwas nicht mehr machen kann, obwohl ich es gern tue.
Das ist aber etwas anderes als "ich kann nicht ohne Wein leben", genau davon rede ich ja die ganze Zeit.

Für mich macht es nach wie vor keinen Unterschied.
Alkohol ist ein Droge. Und der Genuß von Alkohol ist Drogen-Konsum.
Ob sie nun legal ist oder nicht ist mir dabei schnurz.
 
Tabargan meinte: Süchtig... ist man, wenn man etwas übertreibt... die Folgen müssen nicht zwingend negativ sein, kommt auf die Sucht an... Vielleicht gibts ja sogar gesunde Suchten?

Das habe ich im Bekanntenkreis anders erlebt:

Ein junger Mann konnte nicht mehr lernen weil er jeden Abend breitgehascht war. Muß die Schulklasse wiederholen, obwohl er dort vorher sehr gut war. Dealte an der Schule um seinen Eigenbedarf decken zu können. Verdreckte Wohnung, ungepflegte Erscheinung, mochte oder konnte nur noch wenig sprechen.
Schaffte mit Hilfe von Angehörigen und Psychologen den Absprung und wechselte die Schule.

Ein nettes Lokal, gut besucht: Der neue Kellner wirkte arrogant, es mußte alles sehr schnell gehen, war gereizt weil die Gäste nicht schnell genug geantwortet haben. Sein Chef war netter, entspannter...
Beim nächsten Besuch ein halbes Jahr später: Der Kellner zog sich zwischendurch für ein paar Minuten zurück, kicherte mit dem Juniorchef und kam entspannt wieder. Hatte geraucht...
Beim nächsten Besuch noch ein Jahr später servierte der Juniorchef. Der wirkte nun arrogant, unentspannt, alles ging ihm nicht schnell genug und er roch nach falsch geraucht. Habe das nun weniger gut besuchte Lokal gewechselt weil das Essen nicht so toll war und man sich als Gast unwillkommen fühlte.

Ein Mittvierziger mit 30 jähriger Kifferkarriere brüstete sich schnell und hektisch redend damit, daß sein Arzt nun besonders aufmerksam und sogar bevorzugt mit ihm umgehe, der sei nämlich nun selbst süchtig, hehe.
Jegliche seiner Meinung widersprechende Ansicht wurde im Gespräch sofort laut zurückgewiesen. An sich selbst hatte er nichts auszusetzen, war halt sehr faltig und sehr mager ohne jegliche Fettreserven und mußte nach eigenen Angaben sehr auf ordentliche Ernährung achten (viel Lammfleisch und Salat, kein Schwein), weil Kiffer sonst laut seiner Aussage sehr früh sterben.

Mag sein, daß es Genußkonsumenten gibt. Habe allerdings nur die oben genannten Negativbeispiele von Menschen, die sich in Anwesenheit von Nichtkonsumenten sichtlich unwohl gefühlt haben.
 
Natürlich geht ab und zu ne Tüte. Für mich ist es nix, aber wenn einer ab und an mal einen dampft, warum nicht? Ich bin auch nicht grundsätzlich gegen eine Legalisierung, aber nicht unreglementiert. Volljährigkeit wäre eine Vorraussetzung z.B. für mich, ebenso wie nicht die Abgabe in unbegrenzten Mengen. Auch Qualitätskontrollen halte ich für nötig. Einfach Hurra, hau raus das Zeug, ist für mich keine Option ( nun werden viele Befürworter mir in dem Punkt aber auch zustimmen).
Jo...ich z.B. stimm Dir da absolut zu.:)
 
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Wie oben gesagt, das hat nix miteinander zu tun. Kein Mensch sagt "wenn du ab und zu einen Joint rauchst bist du süchtig" (oder hat das hier jemand behauptet?). Andererseits behauptest du "wenn man ab und zu ein Glas Wein trinkt ist man süchtig".

Die Definition von Sucht hat mit dem Rechtsstatus nix zu tun.

Ja doch das Straf-Recht sagt es.
Oder?
Warum diskutieren wir denn hier?
Gleiches Recht für alle, würd ich mal meinen.
 
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