Cannabis Konsum legalisieren ?

Ja, das wissen wir alle. ;)

Wenn ich die Wahl hätte zu entscheiden (und durchzuführen), ob Cannabis legalisiert oder Alkohol unter strengere Auflagen gestellt werden sollte, würde ich Letzteres wählen/tun.

Schlimm genug, was Alkohol alles anrichtet und trotzdem stillschweigend hingenommen wird. Man muss nicht noch zusätzliche Drogen"kanäle" der Öffentlichkeit schmackhaft machen.

Vielleicht aber würde der Alkohlkonsum durch eine Legalisierung auch fallen.:dontknow:
 
Werbung:
Ich denke, es geht nicht darum, ein "Problem damit zu haben". Ich denke, die meisten von uns fänden es blöd, wenn man uns sagen würde "ess nie wieder Schokolade, Eis, Spaghetti, telefonier nicht mehr, geh nie mehr ins Internet und ins Schwimmbad schon mal gar nicht". Ganz einfach, weil Dinge, die uns Spaß machen oder uns gut schmecken, mit Lebensqualität korrelieren. Nur weil ich ein "Problem" damit hätte, also unglücklich wäre, wenn ich nie wieder Nudeln essen dürfte, bin ich nicht nudelsüchtig. Ich bin auch nicht telefoniersüchtig, sehe aber nicht ein, nie wieder zu telefonieren.

Ich verstehe Tarbagans Punkt, dass eine Sucht etwas ganz anderes ist, als auf etwas einfach nicht verzichten zu wollen. Sucht ist gekennzeichnet von Zwang, von Leid, von Einschränkung der Lebensqualität - und nicht von Berreicherung derselben. Ich habe nicht das Gefühl, ich gehe unter, wenn ich keine Nudeln mehr esse und Tarbagan geht nicht kaputt bei dem Gedanken, keinen Wein mehr zu trinken - wir KÖNNTEN aber ohne, nur wir wollen nicht. Und das ist auch keine Sucht, weil ich nicht jeden Tag ein Kilo Nudeln essen muß und Tarbagan keine Pulle Wein pötten um zu funktionieren. Zwischen "ich will nicht verzichten" und "ich kann nicht verzichten" ist ein gewaltiger Unterschied. Sonst wären alle Menschen ja nach zig Sachen süchtig. Sucht definiert sich aber über krankhaft abhängig.
 
Ich denke, es geht nicht darum, ein "Problem damit zu haben". Ich denke, die meisten von uns fänden es blöd, wenn man uns sagen würde "ess nie wieder Schokolade, Eis, Spaghetti, telefonier nicht mehr, geh nie mehr ins Internet und ins Schwimmbad schon mal gar nicht". Ganz einfach, weil Dinge, die uns Spaß machen oder uns gut schmecken, mit Lebensqualität korrelieren. Nur weil ich ein "Problem" damit hätte, also unglücklich wäre, wenn ich nie wieder Nudeln essen dürfte, bin ich nicht nudelsüchtig. Ich bin auch nicht telefoniersüchtig, sehe aber nicht ein, nie wieder zu telefonieren.

Ich verstehe Tarbagans Punkt, dass eine Sucht etwas ganz anderes ist, als auf etwas einfach nicht verzichten zu wollen. Sucht ist gekennzeichnet von Zwang, von Leid, von Einschränkung der Lebensqualität - und nicht von Berreicherung derselben. Ich habe nicht das Gefühl, ich gehe unter, wenn ich keine Nudeln mehr esse und Tarbagan geht nicht kaputt bei dem Gedanken, keinen Wein mehr zu trinken - wir KÖNNTEN aber ohne, nur wir wollen nicht. Und das ist auch keine Sucht, weil ich nicht jeden Tag ein Kilo Nudeln essen muß und Tarbagan keine Pulle Wein pötten um zu funktionieren. Zwischen "ich will nicht verzichten" und "ich kann nicht verzichten" ist ein gewaltiger Unterschied. Sonst wären alle Menschen ja nach zig Sachen süchtig. Sucht definiert sich aber über krankhaft abhängig.
Das ist ja so in etwa das, was ich auch schon schrieb.
Nur etwas länger.:D:umarmen:
 

Das "ey" sollte nur die Kumpelhaftigkeit meines Beitrages unterstreichen der meinte: "Das ist lustig"

Vielleicht aber würde der Alkohlkonsum durch eine Legalisierung auch fallen.:dontknow:

DAS... :danke: :thumbup: *sprachlos ist*

Ich hab sogar schon mal irgendwo gelesen,
daß jemand Erdbeertorte im Übermaß zu sich nahm,
& nach etl. Monaten rote Flecken im Gesicht bekam.:D

UND seine Frau ist ihm fremd gegangen. :zauberer1 Hussa. "Sucht" bedeutet halt "... und die Frau SUCHT das Weite" :D *SPass*
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich ist es ein Problem! Ich trink gern Wein zum essen. Außerdem ist Wein in Maßen auch gesund. Natürlich fänd ichs kacke, wenn mir jetzt jemand sagt ich darf nie wieder Wein trinken und ich werd auch nicht aufhören, hie und da Wein zu trinken, wenn man mir nicht einen entsprechend großen Anreiz gibt.

Ich glaube aber, dass es keinen Menschen auf der Welt gibt, zu dem du sagen kannst "ey, hör mal für immer auf, Wein zu trinken" und der dann sagt "hmm... ok, hab ich keine Probleme mit."

Ich denke, dass es genug Menschen gibt, die kein Problem damit haben keinen Alkohol zu trinken. Allerdings nicht der Großteil, denn die Droge Alkohol ist ja "gesellschaftsfähig". Vorher hat ja bereits jemand erwähnt, dass man bei uns ja sogar schief angesehen wird, wenn man nur ein Glas Wasser trinkt.

Und das nächste: Aber bei Cannabis solls schon funktionieren, ja?
Denen darf man also durchaus vorschreiben, dass sie ihr Lebtag keinen Joint mehr zu rauchen haben. Gefälligst! Weil steht ja auf ner Liste und was da drauf steht is illegal, verboten, führt zum Tode, in jedem Fall. *lach* :D
Und wenn du das nicht kapierst kommste in Knast, jawoll.

Jeder Mensch, dem Wein schmeckt, wird seine Probleme damit haben.
Jeder Mensch, dem Schokolade schmeckt, wird seine Probleme damit haben, mit dem Schokoladeessen aufzuhören.
Jeder Mensch, der gerne Sport treibt, wird große Probleme damit haben, mit dem Sporttreiben aufzuhören.

Jemand, dem Wein schmeckt, ist aber nicht weinsüchtig.
Jemand, dem Schokolade schmeckt, ist aber nicht schokoladesüchtig.
Jemand, der gern Sport macht, ist aber nicht sportsüchtig.

Süchtig (im Sinne dessen was die Gesellschaft darunter versteht) ist man, wenn man etwas übertreibt.
Egal was.
Und das hat auch Folgen.
Und die Folgen müssen nicht zwingend negativ sein, kommt auf die Sucht an. ;)

Du differenzierst hier gar nicht, obwohl das nötig wäre.
Sucht hat immer mit "siechen", mit Krankheit, zu tun.
Wenn ich gerne Sport treibe und das mehrmals pro Woche, ohne dass es exzessiv oder körpergefährdend wird, was ist daran bitte Sucht?

Siehe oben. Vielleicht gibts ja sogar gesunde Suchten? :zauberer1
Im zu großen Übermaß aber ist ALLES auf Dauer schädlich.

Und dein Siechtum ist deine Meinung.
Wann neigt ein Mensch zu Sucht-Verhalten, wenn er sonst keinen Sinn in seinem Leben findet. Wenn ich etwas finden will, muss ich danach suchen. Und manch einer meint halt irgendeine Droge gibt ihm "endlich" den Sinn, den er schon immer gesucht hat.
Im Grunde ist es aber nur eine Flucht vor der Realität.
Und das ist beim Alkohol nicht anders als bei jeder anderen Droge.
 
ralrene schrieb:
Vielleicht aber würde der Alkohlkonsum durch eine Legalisierung auch fallen.

Das ist aber nicht dein Ernst!? :confused:

Alkohol IST legal, gibts in jedem Geschäft, in jedem Beisel, Tankstellen usw. usf. zu kaufen. Die einzige Einschränkung ist Jugendschutz, Alkohol erst ab 16 oder 18 J. (weiss ich nicht so genau, weils mich nicht betrifft).
 
Sonst wären alle Menschen ja nach zig Sachen süchtig. Sucht definiert sich aber über krankhaft abhängig.

Für meine Begrifflichkeiten sind alle Menschen nach zig Sachen süchtig. :D
Bei übertriebener Drogen-Sucht ist es halt besonders offensichtlich, dass sie krank macht.

Aber was ist zum Beispiel mit Nymphomanie?
Ist ja so gesehen nicht krank machend, aber ne Sucht ist es trotzdem. ;)

Trotz der kulturellen Relativität des Begriffs verweist das, was man mit Nymphomanie zu bezeichnen versucht, zumindest in einigen Fällen tatsächlich auf psychische Probleme der betroffenen Menschen, unter denen diese auch tatsächlich subjektiv leiden. So ist eine Fixierung zwischengeschlechtlichen (oder auch gleichgeschlechtlichen) Verhaltens auf die Ebene des Sexuellen oft Ausdruck einer psychisch tief sitzenden Bindungsangst, die in einer auf den sexuellen Aspekt einer Beziehung reduzierte Bindung jenes Bedürfnis nach Nähe auszuleben versucht, das als tiefere partnerschaftliche Bindung ängstlich vermieden wird. Sexualität wird dann zur Sucht und Ersatzbefriedigung für wirkliche Liebe, vergleichbar mit anderen Süchten wie Alkoholismus oder Drogenkonsum. Psychotherapie kann dazu beitragen, die Ursachen derartigen Suchtverhaltens zu verstehen und therapeutisch zu verändern.[4]

http://de.wikipedia.org/wiki/Nymphomanie
 
Werbung:
Das ist aber nicht dein Ernst!? :confused:

Alkohol IST legal, gibts in jedem Geschäft, in jedem Beisel, Tankstellen usw. usf. zu kaufen. Die einzige Einschränkung ist Jugendschutz, Alkohol erst ab 16 oder 18 J. (weiss ich nicht so genau, weils mich nicht betrifft).

Natürlich ist das mein ernst,
was aber nicht impliziert, daß es an jeder Ecke zu erwerben sein soll.
 
Zurück
Oben