Cannabis Konsum legalisieren ?

In der Pathologie gibts genug Beispiele für Leberzirrhose-Ursachen, die nicht von Alkohol direkt rühren. Eines meiner Lieblingsbeispiele ist ein Mann, der durch den Glauben an gesunde Wirkung von Karotten sich beinahe von ihnen zur Gänze ernährt hat und an LZ gestorben ist. Dies soll keineswegs ein Post zur Verharmlosung von Alkohol und anderen Drogen sein, sondern eher Erinnerung daran, daß im Grunde Maß und individuelle Verträglichkeit die entscheidende Rolle bei Folgeerkrankungen der Sucht spielen.

An der Sucht selbst sind viele Faktoren beteiligt. Übermaß ist auch nicht von der Hand zu weisen.
 
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Na ja...sterben wird er dann ja wohl nicht gleich.
Den einzigen Unterschied sehe darin,
ob ich etwas nicht sein lassen KANN, oder MÖCHTE.

Ja eben.
Wenn ich nicht mehr aufhören kann, brauche ich es = Sucht, Zwang.
"Ich muss das haben." Ohne "das" ist mein Leben leer, sinnlos... whatever. Man kann für "das" nun jede x-beliebige Droge einsetzen. ;)
Und die Aussage "ich hätte ein Problem damit, wenn ich jenes und welches nicht mehr zur Verfügung hätte" sagt doch aus, dass ich es unbedingt zum Leben brauche, oder nicht?
Wenn ich es mache, trotzdem ich weiß, dass ich jederzeit aufhören kann ist es meine bewusste Entscheidung.
Wenn ich dann trotzdem nicht mehr aufhören kann, hab ich mich wohl überschätzt?
Oder es is dann halt einfach Pech...
 
In der Pathologie gibts genug Beispiele für Leberzirrhose-Ursachen, die nicht von Alkohol direkt rühren. Eines meiner Lieblingsbeispiele ist ein Mann, der durch den Glauben an gesunde Wirkung von Karotten sich beinahe von ihnen zur Gänze ernährt hat und an LZ gestorben ist. Dies soll keineswegs ein Post zur Verharmlosung von Alkohol und anderen Drogen sein, sondern eher Erinnerung daran, daß im Grunde Maß und individuelle Verträglichkeit die entscheidende Rolle bei Folgeerkrankungen der Sucht spielen.

Richtig - genau so sehe ich das auch.

JEDES Übermaß ist schädlich!!!
 
Ja eben.
Wenn ich nicht mehr aufhören kann, brauche ich es = Sucht, Zwang.
"Ich muss das haben." Ohne "das" ist mein Leben leer, sinnlos... whatever. Man kann für "das" nun jede x-beliebige Droge einsetzen. ;)
Und die Aussage "ich hätte ein Problem damit, wenn ich jenes und welches nicht mehr zur Verfügung hätte" sagt doch aus, dass ich es unbedingt zum Leben brauche, oder nicht?
Wenn ich es mache, trotzdem ich weiß, dass ich jederzeit aufhören kann ist es meine bewusste Entscheidung.
Wenn ich dann trotzdem nicht mehr aufhören kann, hab ich mich wohl überschätzt?
Oder es is dann halt einfach Pech...

Na ja....ein Problem mit 'etwas' zu haben,
impliziert aber nicht gleichzeitig,
ohne dieses 'etwas' (in diesem Fall das Glas Wein zum essen) nicht leben zu können,
sondern lediglich, daß es mir schwer fallen würde, 'es' zu lassen.

So verstehe ich das.

Eine Sucht fängt für mich an, wenn ich 'es' nicht sein lassen KANN.:)
 
ralrene schrieb:
Richtig - genau so sehe ich das auch.

JEDES Übermaß ist schädlich!!!

Ja, das wissen wir alle. ;)

Wenn ich die Wahl hätte zu entscheiden (und durchzuführen), ob Cannabis legalisiert oder Alkohol unter strengere Auflagen gestellt werden sollte, würde ich Letzteres wählen/tun.

Schlimm genug, was Alkohol alles anrichtet und trotzdem stillschweigend hingenommen wird. Man muss nicht noch zusätzliche Drogen"kanäle" der Öffentlichkeit schmackhaft machen.
 
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