Cannabis Konsum legalisieren ?

Ist für mich ein Ausgleich zum Arbeiten. Je mehr Sport ich mache, desto fitter fühle ich mich den ganzen Tag über. Wenn ich keinen Sport mache, komme ich morgens kaum aus dem Bett. Der Zusammenhang zwischen Sport und erhöhter Leistungsfähigkeit (also kognitiv) ist auch nachgewiesen.

Mal abgesehen davon ist es einfach geil, einen muskulösen und starken Körper zu haben, v.a. wenn man oft neue Dinge ausprobiert. Z.B. fahre ich in 2 Wochen mit einem Freund auf einen Kurztrip nach Bozen, wo wir dann mit dem Fahrrad über den Etschradweg nach Verona fahren. Der Witz: Ich bin seit 4 Jahren auf keinem Fahrrad mehr gesessen. Wird aber kein Problem, weil ich 2 mal in der Woche meine Beine trainiere.

Ein gesunder und starker Körper ist eine Grundvoraussetzung für ein actionreiches Leben - meiner Meinung nach.


schön !:)




ein Bekannter von mir schippert mit dem Rollstuhl durch Australien.
Wo ein Wile ist ein Weg:)
 
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Nur weil du dir aus meinen Worten so ein scheinbar respektloses Zeug zusammenbastelst.
Es gibt kleine, harmlose und große, schädigende Süchte.
Arbeiten an sich ist einfach "arbeiten" aber es gibt Workaholics, für die ist sogar Arbeit Sucht und es macht sie auch auf Dauer krank. Burn-Out folgt meist irgendwann.
Deiner Definition nach bin ich aber schon "arbeitssüchtig", wenn ich einfach nicht ohne Probleme aufhören könnte, zu arbeiten. Das ist völliger Schwachfug - nur, weil ich gern arbeite, bin ich nicht arbeitssüchtig.

Dann gibt es Essen, essen an sich ist einfach "essen" aber es gibt Ess-Störungen. Die die zu viel oder die die zu wenig davon zu sich nehmen. Und dann ist es eine schwerwiegendere Sucht, als wenn ich mal am Abend ein oder zwei Stück Schoki zu mir nehme.
Kein Mensch auf der Welt kann "ohne Probleme" aufhören, zu Essen. Sind alle Menschen ess-süchtig?

Wenn das deiner Logik widerspricht tut es mir leid.
Nicht süchtig bin ich dann, wenn ich etwas ohne Probleme sein lassen kann.
Wie groß die Sucht nun ist und ob ich mir oder meinem Umfeld damit schade, ist wieder eine andere Sache.
Es gibt nichts auf der Welt, was man gern macht, und was man völlig "ohne Probleme" lassen könnte. Nach deiner Definition hat jeder Mensch auf der Welt ungefähr 1000 verschiedene Süchte. Nach deiner Definition macht auch Schokolade beim ersten Mal abhängig, da sie den Menschen regelmäßig schmeckt.

Das ist völliger Quatsch und damit bagatellisierst du Sucht. Es ist ein Unterschied, ob jemand hie und da ein Glas Wein zum Essen trinkt oder ob jemand sein gesamtes soziales Umfeld, seine Arbeit und generell sein Leben versaut, weil er nicht aufhören kann, Crack zu rauchen.

Sucht kommt von "siechen", es bedeutet "Krankheit".
Es ist keine Krankheit, etwas gern zu machen, es ist menschlich und gesund - es ist das Gegenteil von Krankheit.
Sucht wird daraus, wenn man etwas krankhaft macht. Indem du jede Freude des Lebens als Sucht bezeichnest, degradierst du die Freude des Menschen am Leben zur Krankheit. Das ist völlig irre.

Sadira schrieb:
schön !




ein Bekannter von mir schippert mit dem Rollstuhl durch Australien.
Wo ein Wile ist ein Weg
Find ich megageil. Wenn ich mir beim Kreuzheben mal mein Rückgrat verletze und in den Rollstuhl muss, mach ich sowas auch :D
 
Es gibt Stimmen hier, die Cannabis und Alkohol gegeneinander aufrechnen. Deshalb meine Vorsicht.

Vorsicht ist immer gut. :)
Rücksicht hat aber auch noch keinem geschadet. ;)

Was erst noch zu beweisen wäre. Ich glaube das nicht. Letztendlich kommt es wohl auf die Dosis an, wie immer. Abgesehen davon glaube ich nicht, dass Konsumenten penibel darauf achten bzw. nachprüfen können, ob der Stoff, den sie kaufen, 100%ig sauber ist oder nicht. Wir reden hier ja nicht über Labors, sondern über die "breite Masse" der derzeitigen und zukünftigen Konsumenten. Ich bin überzeugt davon, dass die Anzahl der Cannabis-Konsumenten explosionsartig steigt, wenn das offiziell legal wird. Angefangen von der Schule, über die Uni, bis in die Arbeitswelt - um den Stress leichter auszuhalten, oder warum auch immer. Und ich glaube nicht, dass Weitergabe bzw. Verkauf/Kauf nicht auch vielfach unter der Hand passiert, wo niemand genau sagen kann, woher das Zeug tatsächlich stammt, und wie sauber oder unsauber das ist.

Ich denke, es werden dieselben sein, die es eh jetzt schon tun, obwohls illegal ist. :)

Cannabis selbst ist nur mäßig giftig; die letale Dosis LD50 des Hauptwirkstoffes THC beträgt bei Mäusen im Fall intravenöser Gabe 29 mg je Kilogramm Körpergewicht, bei oraler Einnahme jedoch 482 mg/kg. Bei Ratten liegt die orale LD50 bei 666 mg/kg und die intravenöse bei 29 mg/kg.[25] Beim Menschen wird eine orale LD50 von etwa 150 mg/kg angenommen; andere Quellen nennen eine letale Gesamtdosis von reinem THC bei über 4 g/kg.[26] Diese Menge überschreitet die üblichen Konsumdosen um mehrere hundert Einheiten und ist durch Aufnahme über die Lunge nicht erreichbar, zumal beim Inhalieren von Marihuana lediglich etwa 20 % des im Inhalat enthaltenen THC ins Blut gelangen. Bei oraler Aufnahme werden nur etwa 6 % THC aufgenommen.[25] Ein Mensch müsste beispielsweise Mengen in der Größenordnung von mehr als 300 g essen, um die tödliche Dosis zu erreichen. Es ist deshalb nicht bekannt, dass es beim Menschen jemals einen Todesfall gegeben hätte, der auf eine Überdosierung zurückzuführen war.

http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis_als_Rauschmittel

Ich meine damit die Erzeuger bzw. Händler. Schätze, es gibt verschiedene Abstufungen des THC-Gehalts in Pflanzen.

Ja die gibt es. Lässt sich bei illegaler Ware aber schwer überprüfen und kontrollieren. ;)

Cannabis IST Droge und nicht eben mal Zuckerbonbon. Schön, dass du nicht auf Härteres umgestiegen bist. Als Allgemeingültigkeit würde ich das nicht sehen. Und ich sehe Cannabis auch nicht als ungefährlich.

Für manche Menschen sind sogar Zuckerbonbons gefährlich. :D
 

Wenn ich wollte, dann könnte ich jetzt mindestens 10 Beispiele dagegen posten, was ich aber nicht will.

Ich denke es liegt ganz allein in der Verantwortung jeden Einzelnen, & nicht dem des Staates.
Und dazu braucht man Rauschzustände? Entschuldigung, aber das kann ich mit normaler Entspannung und Meditation genauso erreichen.
Wer hat gesagt, daß 'man' das braucht?

Genauso möchte ich nicht von mir auf andere schließen.
Nur weil ich etwas kann (oder auch nicht) müssen andere Menschen es nicht auch können.
Ich finde, wer Cannabis gezielt einsetzt, sei es für den Enspannungszustand, oder als 'Heilmittel', der darf das gerne tun.
Nur weil ich es mir abgewöhnt habe, erwarte ich das nicht auch von anderen Menschen.
 
Cannabis IST Droge und nicht eben mal Zuckerbonbon. Schön, dass du nicht auf Härteres umgestiegen bist. Als Allgemeingültigkeit würde ich das nicht sehen. Und ich sehe Cannabis auch nicht als ungefährlich.

Der Begriff der Einstiegsdroge wird jedoch von Laien erfahrungsgemäß im Zusammenhang mit Cannabis verwendet, oftmals von Gegnern einer Liberalisierung der Drogenpolitik, um das Verbot des Cannabis-Besitzes zu rechtfertigen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Einstiegsdroge
 
Sucht kommt von "siechen", es bedeutet "Krankheit".
Es ist keine Krankheit, etwas gern zu machen, es ist menschlich und gesund - es ist das Gegenteil von Krankheit.
Sucht wird daraus, wenn man etwas krankhaft macht. Indem du jede Freude des Lebens als Sucht bezeichnest, degradierst du die Freude des Menschen am Leben zur Krankheit. Das ist völlig irre.

Ja, wie du das auffasst was ich schreib, ist tatsächlich irre. :D
Sucht kommt von Suche. ;)
Die Suche nach Befriedigung.
Was Mensch damit befriedigt haben will, entscheidet er selbst.
Wenn ich etwas aus Spaß an der Freude mache oder um zu überleben, ist es keine Sucht.
Sucht ist es dann wenn ich meine "ohne" nicht mehr leben zu können.
Essen an sich ist keine Sucht. Aber es kann zu einer werden. Und das liegt dann nicht am Essen, sondern am Menschen. Das will ich damit sagen.
Und somit kann ALLES zur Sucht werden und Schaden anrichten!
 
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Ja, wie du das auffasst was ich schreib, ist tatsächlich irre. :D
Sucht kommt von Suche. ;)
Die Suche nach Befriedigung.
Was Mensch damit befriedigt haben will, entscheidet er selbst.
Wenn ich etwas aus Spaß an der Freude mache oder um zu überleben, ist es keine Sucht.
Sucht kommt nicht von Suche.
Es kommt von mittelhochdeutsch „suht“, althochdeutsch „suht“, germanisch *„suhti-“ „Krankheit“. Im Deutschen gibt es heute noch das Wort "Siechtum" und das Wort "Seuche", die beide den gleichen Wortstamm (Krankheit) haben.

Sucht ist es dann wenn ich meine "ohne" nicht mehr leben zu können.
Essen an sich ist keine Sucht. Aber es kann zu einer werden. Und das liegt dann nicht am Essen, sondern am Menschen. Das will ich damit sagen.
Und somit kann ALLES zur Sucht werden und Schaden anrichten!
Jetzt hast du deine Definition aber um 180° gedreht. Vorher hast du noch gesagt: "Nicht süchtig bin ich dann, wenn ich etwas ohne Probleme sein lassen kann."


Aber zwischen "ohne Probleme sein lassen" und "ohne nicht mehr leben können" besteht ein massiver Unterschied.


Es gibt eigentlich nichts existenzerhaltendes auf der Welt, ohne das ich nicht mehr Leben könnte.
Es gibt aber tausende Sachen, die ich nicht ohne Problem sein lassen könnte.

Was ist es jetzt?
 
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