Cannabis Konsum legalisieren ?

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Ich sags nochmal: Es gibt keinen Stoff, der beim ersten mal abhängig macht.

Das verkennt die Natur der Abhängigkeit völlig. Abhängigkeit ist ein Prozess, der lange dauert, der sich entwickelt. Nur, weil man nach dem ersten Mal etwas ein zweites Mal machen möchte, ist man nicht abhängig.

Man ist von etwas dann nicht abhängig, wenn man ohne Probleme wieder damit aufhören kann.
 
Ich habe noch niemanden in einer Drogerie ein Messer ziehen sehen weil er nen Lippenstift nicht bezahlen wollte. ABER es gibt Einige die ein Messer ziehen weil sie Canabis davon kaufen wollen.
Ausserdem wäre Haschisch um einiges günstiger wenn´s legal wäre.

Ich bin für´s Legalisieren und wenn´s nur wegen der Sicherheit unserer Omis ist. :zauberer1

Übrigens ist Haschisch nicht nur eine EINSTEIGERDROGE bekannt sondern es gibt zB auch Heroinsüchtige die durch Haschisch von Heroin WEGKOMMEN. Zumindest kenne ich einen davon und der hat mir oft genug gesagt "Von Heroin wegzukommen ist fast unmöglich". Weil er aber gelegentlich einen kifft hat er´s gepackt gehabt.

...es sind schon Menschen wegen 2,50€ erstochen worden...und Geld gibt´s...selbst für Arbeitslose vom Amt...
DEr eine zieht das messer, um an der Tanke ein paar Euronen und Schnappes abzugreifen...der nächste wegen Hasch...und wer soweit runtergekommen ist, gehört in den Knast.


Sage
 
Ahängigkeit muss kein Prozess sein. Manchmal findet die Psyche in einer Droge die Ausrede die sie schon lange gesucht hat. Manchmal reicht wirklich nur ein Zug, vielleicht passiv rauchen um "Blut zu lecken".
 
...es sind schon Menschen wegen 2,50€ erstochen worden...und Geld gibt´s...selbst für Arbeitslose vom Amt...
DEr eine zieht das messer, um an der Tanke ein paar Euronen und Schnappes abzugreifen...der nächste wegen Hasch...und wer soweit runtergekommen ist, gehört in den Knast.


Sage

Es gibt auch Leute die würden für eine Schachtel Zigaretten irgendwo Amok laufen (Das habe ich jetzt aber nur in einem Buch über Amokläufe gelesen).

Jene Leute sind GRUNDSÄTZLICH krank, das liegt nicht an den Drogen. Und ja die brauchen Hilfe oder einfach nur schwedische Gardinen (Je nachdem)
 
Cannabis als Heilmittel - nur zu; bin absolut dafür, wenn es medizinisch vertretbar ist bzw. angeordnet wird - und auch entsprechend kontrolliert wird (Rezeptpflicht).
Moderne medizinische Anwendungen von Cannabis
In vielen Teilen der Welt kann man zurzeit ein wachsendes Interesse an der medizinischen Anwendung von Cannabis beobachten. Neben modernen Cannabismedikamentverpackungen präsentiert die Sammlung des Museums antike Behälter aus vergangenen Zeiten. Die Packungen von heute reichen von vorgerollten Cannabiszigaretten in Plastiktaschen, die mit einem Apothekenstempel versiegelt sind, bis hin zu den weißen Plastikbehältern mit dem Etikett „Cannabis Flos” mit ihren unverkennbaren gelben Deckeln, in denen das niederländische Cannabis auf Rezept geliefert wird.

Die Liste der medizinischen Anwendungen für Cannabis wird von Jahr zu Jahr länger. Der folgende Abschnitt behandelt nur einige der wichtigsten Anwendungen, die allesamt durch mehrmalige wissenschaftliche Studien belegt sind.

Zwar befürworten wir die medizinische Anwendung von Cannabis voll und ganz, dennoch sollte diese Webseite nicht als diagnostisches Hilfsmittel oder als Behandlungsanleitung benutzt werden. Denn für dieses wie für jedes andere Medikament gilt: Wenn Sie unter irgendeiner der folgenden Krankheiten oder Beschwerden leiden (oder zu leiden glauben), suchen Sie bitte einen qualifizierten Arzt oder Heilpraktiker auf, bevor Sie sich selbst medikamentös behandeln.

Glaucom
Das Glaukom ist eine unheilbare Erkrankung, die den Sehnerv schädigt und zu unwiderruflicher Blindheit führt. Eine der Hauptursachen ist der Augeninnendruck, also ein erhöhter Druck innerhalb der Flüssigkeiten des Augapfels. Cannabis kann den Augeninnendruck nachweislich verringern, wodurch das Risiko der Schädigung des Sehnervs vermindert und das weitere Fortschreiten des Glaukoms verhindert wird.

Das Glaukom ist so weitverbreitet, dass es als die zweithäufigste Ursache für Blindheit in den USA gilt. Diese Krankheit kann einfach und effektiv mit Cannabis behandelt werden, unabhängig davon, ob er geraucht, gegessen oder verdampft wird. Ungefähr die Hälfte aller Glaukom-Patienten vertragen die pharmazeutischen Medikamente, die ihnen gegen die Krankheit verschrieben werden, schlecht. Wenn zum Beispiel Augentropfen verschrieben werden, gelingt es vielen Patienten nicht, diese mit der nötigen Regelmäßigkeit und Sorgfalt anzuwenden, wodurch die Therapie wirkungslos bleibt.


Krebs- und AIDS-Behandlungen
Auch wenn es keine Therapie für Krebs selbst darstellt, hat sich Cannabis für viele Krebspatienten als äußerst wertvoll erwiesen, und zwar als ein appetitanregendes Mittel, das auch die häufig als Nebenwirkung der Chemo- und Bestrahlungstherapie auftretende Übelkeit unterdrückt. Zur Aufrechterhaltung des Gewichts und der Gesundheit ist das unglaublich wichtig, denn hierdurch erhält der Körper des Patienten bessere Chancen, gegen den Krebs anzukämpfen.


Dasselbe gilt für Menschen, die an AIDS leiden. Viele Medikamente zur Behandlung dieser Krankheit erregen ebenfalls Übelkeit und Gewichtsverlust. Chemische Appetitanreger und Medikamente zum Unterdrücken des Brechreizes haben mehr Nebenwirkungen als Cannabis, und zudem kann ihre Wirksamkeit in Kombination mit anderen Medikamenten, die dem Patienten gegen die Krankheit verschrieben werden, beeinträchtigt werden.


Arthritis, Rheumatismus und Entzündungen
Osteoarthritis und rheumatische Arthritis verursachen schmerzhafte, geschwollene Glieder und Steifheit. Der Verzehr von Cannabis wirkt sowohl entzündungshemmend als auch analgetisch (schmerzlindernd ohne Verlust des Bewusstseins). Medizinische Studien haben bewiesen, dass die Verwendung von Cannabis Entzündungen und morgendliche Steifheit eindämmt und die Beweglichkeit vergrößert. Dagegen haben pharmazeutische Medikamente, die Arthritispatienten verordnet werden, um dieselben Verbesserungen zu erreichen, zahlreiche unangenehme und manchmal sogar gefährliche Nebenwirkungen, unter anderem Geschwüre, schwerwiegenden Gewichtsverlust und Probleme mit der Atmung.
http://hashmuseum.com/de/medizinische-anwendungen-von-cannabis-0



Wenn Rauschmittel für dich harmlos sind... ja gut, du siehst das so. (Um einem evtl. Vergleich mit Alkohol vorzubeugen - ich halte auch diesen alles andere als ungefährlich.)
M.E. läßt sich Cannabis nicht einmal mit Alkohol vergleichen.


Es gibt mittlerweile die ersten THC-Toten, wo Kiffen ausdrücklich als Todesursache nachgewiesen wurde (Uni Duisburg). Das liest sich erstmal nach sehr wenig bis sehr vernachlässigbar.
Von reinem Cannabis kann niemand sterben, wohl aber von gepanschtem Zeugs.
Die Gefahr sehe ich in einer Legalisierung, resp. einer freien Zugänglichkeit. Es geht m.E. nicht nur darum, dass die Menschen, die Cannabis konsumieren, entkriminalisiert werden, sondern das zieht ja auch Kreise. Angefangen vom Import, über Anbau, Zucht diverser Sorten (mit stärkerer Wirkung?) usw. usf.Die Gier einiger Menschen wird auch vor diesem Thema nicht Halt machen.
Na, da wird doch dann der Staat seinen Finger drauf haben - meinst Du nicht?
Dann kommt noch hinzu... wo ist die Grenze zwischen "normalem" Rausch und zuviel, wo wird der Rausch zur Betäubung, wer kontrolliert das usw. usf. Und dehalb denke ich, dass die Gefahren einer Freigabe von Cannabis vielfach sehr unterschätzt werden.
Wieso sollte ein Mensch da kontrolliert werden?
Schon im Grundgesetz steht das Recht auf Rausch.
Ich denke der Mensch muß sich selbst kontrollieren.;)
Viele moderne Cannabis-Anwender berichten über Gefühle wie „Einheit mit Gott“, „Frieden & Ruhe“, „weniger Angst“, „ein besseres Verständnis des Lebens“ und einen „besseren Zugang zu Musik und Kunst“.
Auch wenn die religiösen Rahmenbedingungen für seine Anwendung weggefallen sind oder sich bis zur Unkenntlichkeit geändert haben, ist dies der Beweis dafür, dass die positive transzendentale Wirkung von Cannabis immer noch unverändert ist.
http://hashmuseum.com/de/sakrale-nutzung-von-cannabis

Ich selbst habe in jungen Jahren Cannabis konsumiert, & trotzdem nie zu Drogen gegriffen.
Außerdem habe ich in dieser Zeit festgestellt, daß C. Konsumenten nicht mehr zum Alkohl greifen, weil es einfach nicht zuammen paßt.
 
GoldenTree schrieb:
Ahängigkeit muss kein Prozess sein. Manchmal findet die Psyche in einer Droge die Ausrede die sie schon lange gesucht hat. Manchmal reicht wirklich nur ein Zug, vielleicht passiv rauchen um "Blut zu lecken".
Doch, Abhängigkeit ist immer ein Prozess. An etwas Geschmack finden, etwas wiederholt machen wollen ist keine Abhängigkeit. Der Prozess der Abhängigkeit hängt damit zusammen, normale Tätigkeiten aus seinem Leben nach und nach auszuschließen und durch die Sucht zu ersetzen. Das "Klaviermodell", das zur Veranschaulichung von Suchtentstehung durch diverse Suchthilfeorganisationen verwendet wird, zeigt das recht schön.
Man ist von etwas dann nicht abhängig, wenn man ohne Probleme wieder damit aufhören kann.
Was bedeutet "ohne Probleme", was bedeutet "aufhören"? Aufhören für immer?
Ich hätte Probleme damit, nie wieder in meinem ganzen Leben ein Glas Wein trinken oder eine Zigarette rauchen zu können. Bin ich jetzt abhängig?
 
...es sind schon Menschen wegen 2,50€ erstochen worden...und Geld gibt´s...selbst für Arbeitslose vom Amt...
DEr eine zieht das messer, um an der Tanke ein paar Euronen und Schnappes abzugreifen...der nächste wegen Hasch...und wer soweit runtergekommen ist, gehört in den Knast.


Sage

:eek:
 
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