Cannabis Konsum legalisieren ?

Sich darum zu bemühen, etwas NICHT zu tun (was du aber eigentlich tun willst) , ist ein zweifelhaftes Vorbild. Denn es bleibt offen, was Du tun willst oder wie Du mit Deinen Bedürfnissen in einer Weise umgehen kannst, die Dir und anderen nicht schadet. Du bist so nur ein Vorbild in Sachen "Wie unterdrücke ich ein diffuses Bedürfnis?" Es gibt aber keine Orientierung in Sachen "Wie finde ich heraus, was ich eigentlich wirklich mit dem Herzen will?"

Ein Verbot, überhaupt Unterdrückung, hilft einem nicht dabei, herauszufinden, was man wirklich will. Und selbst ein Verbot der höchsten Instanz "Du sollst nicht töten" verhindert bis heute nicht, dass Menschen sich gegenseitig abmetzeln.

Tanita

Naja, nicht jeder, der tötet, ist auch gleich süchtig danach. :ironie:
 
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Das ist deine Interpretation. :D

Kommt wohl aus deinem eigenen: "ich will aber nicht dass ihr das freigebt *basta*,*stampf*.

So kann man sich irren. Für mich wär das im Winter, sollte ich doch mal Rheumaschmerzen haben, ein Segen, bekäme ich das als Medikament.
Und für mindestens eine Person wär es einer gewesen... mit ihren Krebsschmerzen (sowas vergisst wohl auch niemand).
Genau deshalb argumentiere ich auch so überlegt.
 
Das Fettgedruckte halte ich für ein Gerücht. Abgesehen davon... längst nicht jeder stirbt am Alkohol.

Tolle Aussage: "Ich glaub ich halte das für ein Gerücht."
Kann man überprüfen, wenn man will. ;)

Wieviele Tote durch Alkohol gibt es?
Wieviele Tote durch Cannabis gitb es?

Macht dann ein Verhältnis von:
2 Cannabis-Tote (vielleicht)
74 000 Alkoholtote pro Jahr in Deutschland
http://www.welt.de/welt_print/wissen/article8194870/74-000-Alkoholtote-pro-Jahr-in-Deutschland.html
 
Von was für einer "extrem unreflektierten Botschaft" sprichst du?

mir schwant sie hält die "1x heroin und du bist körperlich drauf" - lüge für ein legitimes mittel zum zweck.

ich möchte opium und dessen derivate auf keinsten fall verharmlosen.
und doch machts desinformation nicht besser.

und ja, bei bestimmten dispositionen,
sprich diverse psychische konstillationen
die mit einem durchgehend hohen leid-level gesegnet sind,
kann so ein erstes opiatinduziertes erleben, in seiner brachial überwältigenden schönheit, die jeden neurotischen komplex wie in warmen honig schmilzt
und extatisches glück und angstfreiheit in jeder deiner zellen pulsieren lässt schon einen tiefen anker der sehnsucht im bewusstsein versenken.

die gefahr da schnell oder langsam in einen circulus viciosus zu geraten ist da aufjedenfall nicht zu unterschätzen.

und natürlich auch der in längeren zeitabständen geniessende,
scheibar stabile mit beiden beinen im leben-steher,
der alle halben jahr mal ritualgeschwängert zur opiumpfeife greift.
eine richtig saftige lebenskrise und die downwardspiral geht runter wie die streif.



ach ja

dronabinol heissts
ned dronibanol
 
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@sternja:

Beschwer dich bei deiner Bundeskanzlerein, sie soll den Alkohol vom freien Markt nehmen.

Ich persönlich halte es für unzulässig, das eine Übel gegen das andere Übel aufzurechnen, das ist absolut sinnlos.

ralrene schrieb:
Der Konsum von Cannabis ist zwar nicht verboten, jedoch wird immernoch bestraft.

Das widerspricht sich m.E.

Edit: Hab mal bei Wiki nachgeschaut, jetzt ist es klarer, wie das in DE funktioniert.

Konsum erlaubt, Verfahren vermutlich deshalb, um andere Straftatbestände auszuschliessen. Wenn das so ist, sehe ich aber keine Kriminalisierung, da sollte man schon differenzieren.

https://de.wikipedia.org/wiki/Rechtliche_Aspekte_von_Cannabis
 
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