Elfman
Sehr aktives Mitglied
Diese Gedanken von dir, die du hier aufschreibst, sind ja in keiner Weise als Wahrheit belegt.
Die Idee von Wiedergeburt, Wiederkommen müssen", Kreisläufe, und Verlassen von Kreisläufen sind nichts als reine Ideen.
Klar könnte es leidvoll sein, wenn jemand sich in solchen Kreisläufen wähnt, und dann, seinem Glauben (= Überzeugung) entsprechend,
keine Auswege sieht.
Dann ist er in einem psychisch-geistigen Dilemma, selbst geschaffen.
Es ist ein Glaube. Weiß also auch keiner, ob es nicht stimmt, dass „man“ wiedergeboren werden kann. Das gleiche in Grün also, wie wenn jemand z.B. daran glaubt, dass er sich nach dem Tod in einem „Paradies“ wiederfinden wird – wenn er zuvor zu seinen Lebzeiten brav irgendeinem Gott gehuldigt hat oder ähnliches.
Eine große Gemeinsamkeit zwischen Buddha und einem Monotheisten besteht aber z.B. darin, unsere materielle Erde generell, gewissermaßen als ein „Jammertal“ zu betrachten. Hauptsächlich Spaß und Freude am körperlich lebendigen Dasein - versuchen jedenfalls weder ein Jesus noch ein Buddha zu vermitteln, so mein persönlich religionsfreier, beide vergleichender Eindruck. Egal ob man nun bloß ein- oder mehrmals auf diesem oder einem andern Erdenrund rumwandelt.
Zitat:
Erste edle Wahrheit (dukkha)
„Das Leben im Daseinskreislauf ist leidvoll: Geburt ist Leiden, Altern ist Leiden, Krankheit ist Leiden, Tod ist Leiden; Kummer, Lamentieren, Schmerz und Verzweiflung sind Leiden. Gesellschaft mit dem Ungeliebten ist Leiden, das Gewünschte nicht zu bekommen ist Leiden. Kurz, die fünf Aneignungen sind Leiden.“
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Vier_Edle_Wahrheiten