Brexit...?

Bist Du für einen Austritt Großbritanniens aus der EU?

  • Ja

    Stimmen: 17 70,8%
  • Nein

    Stimmen: 7 29,2%
  • Mir egal

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    24
  • Umfrage geschlossen .
Hat der selbsteingestandene Lügner Juncker eigentlich den wirklich lauten Knall nicht gehört???

Juncker will Brexit für Euro-Vollendung nutzen
EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker will nach dem Austrittsvotum Großbritanniens die Währungsunion ausweiten. In der Europäischen Union soll es nur noch eine Währung geben: den Euro.
http://www.faz.net/aktuell/wirtscha...xit-fuer-euro-vollendung-nutzen-14309932.html

Und ein passender Kommentar dazu:

Junckers Verzweiflungstat
Jean-Claude Juncker hat, mit Verlaub, den Schuss nicht gehört. Es ist Zeit, dass er sich verabschiedet.
http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kommentar-junckers-verzweiflungstat-14310031.html


Wie ich schon schrieb: Die benehmen sich in Brüssel wie trotzige, kleine Kinder, denen man ihr Spielzeug weggenommen hat.
 
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Interessante Artikel, erstens über die Theorie der verzweifelten Jugend (hätten einfach mal wählen gehen sollen) und zweitens über die Petition (Bot-Programme, zehntausende Stimmen aus dem Vatikan etc.)


Unfassbar niedrige Wahlbeteiligung junger Briten
Nach dem Sieg der Brexit-Befürworter sorgen sich viele junge Briten um ihre Zukunft: "Wir Jungen müssen ausbaden, was die Alten entschieden haben." Dabei sind sie an dem Ergebnis selber schuld.
http://www.welt.de/politik/ausland/...r-niedrige-Wahlbeteiligung-junger-Briten.html


Ungereimtheiten bei Petition für zweites EU-Referendum
Die Zahl der Unterzeichner einer Petition für ein neues Brexit-Referendum wächst minütlich, es sind schon über drei Millionen. Wirklich? Das britische Unterhaus untersucht Fälschungsvorwürfe.
http://www.welt.de/politik/ausland/...-bei-Petition-fuer-zweites-EU-Referendum.html


Die Petition wird dann eher keinen Exit aus dem Brexit bringen. Und der Mythos, die Alten hätten die Zukunft der Jugend verzockt, ist auch eher schwer zu halten.
 
Wieder etwas, dass hier mal "angepinnt" werden sollte. Wird ja so selten geglaubt, dass der Vatikan die Pfoten überall drin hat.

Das hat mit einiger Sicherheit gar nichts mit dem Vatikan zu tun. Zehntausende Stimmen bei einer Bevölkerung die nur in die hunderte geht spricht ebenfalls eher dafür, das einige Vatikan-Rechner Teil einer "Bot-Armee" sind. Der Papst wird eher nicht zehntausende mal ne britische PLZ eingegeben haben. :D
 
Und wenn die EU sich auf ein weiteres Referendum in GB einlässt, dann hat sie bei mir auch noch den allerletzten Funken Respekt verspielt.

Das britische Referendum ging vom britischen Parlament aus. Auch eine Wiederholung des Referendums könnte, so es etwas Derartiges geben sollte, nur von der britischen Regierung ausgehen - da hat die EU nichts mitzureden.

Die brit. Regierung muss das Ergebnis des Referendums nun entweder annehmen oder auch nicht (ist in GB nicht verbindlich!). Sofern sie es annehmen (wovon ich eigentlich ausgehe), kommt § 50 (regelt EU-Austritt) des Lissabon-Vertrags zur Anwendung und es beginnt eine 2jährige Übergangsfrist mit Verhandlungen zum Austritt.
 
Das britische Referendum ging vom britischen Parlament aus. Auch eine Wiederholung des Referendums könnte, so es etwas Derartiges geben sollte, nur von der britischen Regierung ausgehen - da hat die EU nichts mitzureden.

Die brit. Regierung muss das Ergebnis des Referendums nun entweder annehmen oder auch nicht (ist in GB nicht verbindlich!). Sofern sie es annehmen (wovon ich eigentlich ausgehe), kommt § 50 (regelt EU-Austritt) des Lissabon-Vertrags zur Anwendung und es beginnt eine 2jährige Übergangsfrist mit Verhandlungen zum Austritt.


Und den Zeitrahmen für die Antragstellung, das offizielle Ersuchen um Austritt, bestimmt GB, nicht Brüssel. Fand ich richtig gut, die heutige Meldung, dass GB sich zeitlich nicht von der EU unter Druck setzen lassen wird. So gefällt mir das, raus aus der Gängelei.

Es sind zwei Jahre für die Verhandungen verbrieft, im Übrigen war das ein staatsinternes Referendum, da hat überhaupt niemand außerhalb etwas mitzukungeln und zeitlichen Druck aufzubauen, nur weil es öffentlich zu verfolgen war und durch alle Medien ging.
 
Nur das nicht über den Austritt verhandelt wird. Ob EU und GB verhandeln oder auch nicht, hat nichts mit dem Austritt zu tun. Sobald der Beschluß rechtskräftig ist und bei der EU eingegangen ist, sind die Engländer raus. Bei den Zwei Jahren geht es darum Ersatz für ca. 80.000 Vertrage zu finden zwischen GB und EU, die mit dem Austritt und Ablauf von 2 Jahren ungültig geworden sind. Das betrifft im kleine eben auch Arbeitsverträge und Aufenthaltsgenehmigungen auf Grundlage des SchengenRaums und EuroPasses. Der damit auch wieder ungültig ist.
 
Nur das nicht über den Austritt verhandelt wird. Ob EU und GB verhandeln oder auch nicht, hat nichts mit dem Austritt zu tun. Sobald der Beschluß rechtskräftig ist und bei der EU eingegangen ist, sind die Engländer raus. Bei den Zwei Jahren geht es darum Ersatz für ca. 80.000 Vertrage zu finden zwischen GB und EU, die mit dem Austritt und Ablauf von 2 Jahren ungültig geworden sind. Das betrifft im kleine eben auch Arbeitsverträge und Aufenthaltsgenehmigungen auf Grundlage des SchengenRaums und EuroPasses. Der damit auch wieder ungültig ist.

Du hast recht, da habe ich mich unklar ausgedrückt. Es wird ein Abkommen über die Austritts-Einzelheiten verhandelt.

Artikel 50, Lissabon-Vertrag
(1) Jeder Mitgliedstaat kann im Einklang mit seinen verfassungsrechtlichen Vorschriften beschließen, aus der Union auszutreten.

(2) Ein Mitgliedstaat, der auszutreten beschließt, teilt dem Europäischen Rat seine Absicht mit. Auf der Grundlage der Leitlinien des Europäischen Rates handelt die Union mit diesem Staat ein Abkommen über die Einzelheiten des Austritts aus und schließt das Abkommen, wobei der Rahmen für die künftigen Beziehungen dieses Staates zur Union berücksichtigt wird. Das Abkommen wird nach Artikel 218 Absatz 3 des Vertrags über die Arbeitsweise der Europäischen Union ausgehandelt. Es wird vom Rat im Namen der Union geschlossen; der Rat beschließt mit qualifizierter Mehrheit nach Zustimmung des Europäischen Parlaments.

(3) Die Verträge finden auf den betroffenen Staat ab dem Tag des Inkrafttretens des Austrittsabkommens oder andernfalls zwei Jahre nach der in Absatz 2 genannten Mitteilung keine Anwendung mehr, es sei denn, der Europäische Rat beschließt im Einvernehmen mit dem betroffenen Mitgliedstaat einstimmig, diese Frist zu verlängern.

(4) Für die Zwecke der Absätze 2 und 3 nimmt das Mitglied des Europäischen Rates und des Rates, das den austretenden Mitgliedstaat vertritt, weder an den diesen Mitgliedstaat betreffenden Beratungen noch an der entsprechenden Beschlussfassung des Europäischen Rates oder des Rates teil.

https://rdb.manz.at/document/ris.n.NOR40157451
 
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Tja, ich hoffe die Briten haben bedacht was das bedeuten kann. Wenn es zum Beispiel vor 40 Jahren ein Gesetz gab dass Frauen benachteiligt hat, sich da aber nie einer drum gekümmert hat, weil GB sich nach nach Europäischen Recht und Verträgen der Gleichberechtigung verpflichtet hat,.. tja dumm gelaufen. Oder ganze viele Sachen die schlicht ihre Zulassung verlieren. Arbeitsverträge die ungültig werden. Mietverträge und und und..
 
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