Hallo Syscomed,
Das grundlegende Problem scheint hier darin zu liegen, dass die Front der Medizinrevolutionäre die Frage mehr oder weniger geschickt umdeutet, um darauf das Pamphlet auf "Schulmedizin" und Naturwissenschaft zu begründen: Niemand hat behauptet, dass Blut Leben retten
muss und dies unter allen Umständen tut, sondern nur, dass Blut Leben retten
kann. Dies wissenschaftstheoretisch auf seine Grundbedeutung heruntergebrochen ist eine prinzipiell existentielle Aussage, die die Forderung nach einem Beweis durch alltägeliche Demonstration in den Kliniken dieser Welt erfüllt.
Syscomed schrieb:
Wenn jemand eine schwere Verletzung hat, können risikolos Plasmaexpander eingesetzt werden, die das Volumen auffüllen und ohne Infektionsrisiko verabreicht werden.
Nichts kann ohne das geringste Risiko verabreicht werden, Syscomed.
Syscomed schrieb:
Gerade im Esoterkiforum solte der Begriff Selbstheilung bekannt sein.
Selbstheilung funktioniert im Rahmen gewisser Grenzwerte des funktionellen Status eines biologischen Systems.
Ist der Körper über diese Grenzwerte hinaus geschwächt, können keine Selbstheilungskräfte mehr wirksam greifen und Hilfe von außen ist notwendig, um das System aufrechtzuerhalten.
Syscomed schrieb:
Aber generell ist das System so aufgebaut, dass der Arzt nur verdient, wenn du krank bist. Wären alle gesund, hätten die Ärzte keine Arbeit.
Dasselbe gilt selbstredend für Heilpraktiker, mit dem Unterschied, dass die Wirksamkeit suspekter Handlungsalternativen den Beweis schuldig bleibt.
Zusätzlich verbietet es der sektiererische Charakter mancher alternativmedizinischer Richtungen, überhaupt andere Hilfe in Anspruch zu nehmen. Fragst du einen "Schulmediziner", ob du neben seiner Behandlung auch Reikianer, Homöopathen oder Geistheiler aufsuchen darfst, wird er dir das nicht verbieten, im Gegenteil zu HP-Gurus ala Geerd Hamer oder Dr. Rath, die genau diese Abschottungsmechanismen installieren und im Rahmen ihrer Märthyrerideologie die Patienten als reines Werkzeug missbrauchen.
Syscomed schrieb:
Ja, Menschen sterben ab einem gewissen Blutverlust, weil der Kreislauf zusammenbricht. Wird das Volumen z.B. mittels Plasmaexpander rechtzeitig aufgefüllt und der Kreislauf stabilisiert, ist der Tod abzuwenden.
Die Aufgabe des Blutes besteht nicht nur in der Bereitstellung eines gewissen Volumens, sondern auch im Transport von Sauerstoff und Nährstoffen, zur Signaltransduktion und erfüllt gewisse Aufgaben im Rahmen des Säure/Base-Haushaltes, wie in jedem Physiologiebuch nachzulesen ist

Gewisse Aufgaben - wie zB. die Bereitstellung des Volumens - können durch das künstliche Produkt Plasmaersatzstoff wirksam erfüllt werden. Andere, schon allein dadurch, dass ihnen als zellfreie Flüssigkeiten die nötigen Komponenten fehlen, weniger bis überhaupt nicht - zum Überleben sind sie alle notwendig.
Syscomed schrieb:
Seit Jahren beschäftige ich mich mit dieser Materie.
Wie oft hast du das Buch "Lynne McTaggart: Was Ärzte ihnen nicht erzählen" in diesen Jahren gelesen?
Syscomed schrieb:
Warum schwören Ärzte seit etwa drei Jahren keinen Hippokratischen Eid mehr?
Seit 3 Jahren, Syscomed? Hippokrates lebte von ~460 bis 370 vdZ. Außerhalb seiner Schule von Kos wurde und wird dieser Eid nirgendwo geschworen.
Syscomed schrieb:
Warum lassen wir nicht auch die Hinterbliebenen derjenigen zu Wort kommen, die an den Folgen der Transfusion gestorben sind?
Wer hindert dich daran, das zu tun?
Syscomed schrieb:
Dennoch gibt es alleine in Österreich jahrlich 5000 Behandlungsfehler an denen über 500 Menschen sterben (die Dunkelziffer liegt viel höher). Das entspricht fast zwei Toten pro Tag.
Ganz ohne Vergleichswerte? Ein irrelevante Aussage.
Denkst du, dass bestrahlte Zellkonzentrate energetisch positiv auf den Menschen wirken?
Definiere "energetisch positiv" - ein populäresoterischer Begriff, für den es keine Beweise gibt.
Wenn der Mensch dadurch weiterleben kann, ist das idR. schon ein positiver Effekt, oder?
Lynne McTaggert sagt (...)
Lynne McTaggert sagt viel, wenn der Tag lang ist
.vloryahn.