bedingungslose liebe

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Für mich bedeutet Liebe, für den anderen das beste zu wollen, egal was es ist.
Ich glaube auch, daß man das nur dann kann, wenn man sich selbst liebt, genauso.

Bedingungslose Liebe, hm, berühren die Bedingungen denn die Liebe zu anderen oder zu mir selbst?
Wenn ich zwei Menschen wirklich bedingungslos liebe und einer tut dem anderen weh, was dann? Muß ich dann nicht dem helfen, dem weh getan wurde, wie auch immer? Dem Schwächerem?
Muß ich da als Mensch nicht Bedingungen stellen?

Vielleicht kann man von einer anderen Warte aus einfach nur lieben ohne einzugreifen aber das ist dann nicht mehr menschlich in meinen Augen.

Als Mensch lebe ich hier und das sicher nicht ohne Grund. Ich kann lieben aber wahrscheinlich nicht bedingunglos.

Meine Meinung.:)
 
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Ja, singen wir einfach von der Liebe, das ist schön.

Die Liebe (09-10-2004)

Die Liebe soll bleiben
im Herzen geborgen
nichts soll sie vertreiben
nicht Ängste noch Sorgen.

Die Liebe im Leben
schenkt Wein in den Krug
die Seele erheben
das sei mir genug.

Dir, Liebe, mich geben
was kann ich sonst tun
als durch dich zu leben
und in dir zu ruhn.

Durch Liebe ein Singen
in himmlischem Klang
so laß mich dir bringen
ein Leben lang Dank.
 
Tyrael gewidmet... :kiss4:
(du hast mich inspiriert)

Die Sieben (21-09-2009)

Hoch erhoben thront die Sieben
jenseits aller Welten Zahl,
sie ist Urgrund für das Lieben
heiligt sie das Hochzeitsmahl.

Schau, da wird es so konkret,
was ein jeder doch versteht.
Das darüber jedoch nicht,
auch nicht wovon Sieben spricht.

Kennen kann sie nur die Acht,
die aus Haß die Liebe macht,
doch die Neun, sie fehlt im Spiel,
weil die Neunzehn besser fiel.
 
Liebe Maria,

war für heut schon am gehen und dann seh ich das:

Die Sieben (21-09-2009)

Hoch erhoben thront die Sieben
jenseits aller Welten Zahl,
sie ist Urgrund für das Lieben
heiligt sie das Hochzeitsmahl.

Schau, da wird es so konkret,
was ein jeder doch versteht.
Das darüber jedoch nicht,
auch nicht wovon Sieben spricht.

Kennen kann sie nur die Acht,
die aus Haß die Liebe macht,
doch die Neun, sie fehlt im Spiel,
weil die Neunzehn besser fiel.
Mit Zitat antworten

Sieben und neun... "meine-zufällig-immer-auf-die-Uhr-guck-Zahlen"...

was meinst du mit

doch die Neun, sie fehlt im Spiel,
weil die Neunzehn besser fiel.

LG, YinundYang
 
läßt man sich darauf nicht mehr ein,und teilt das jemanden mit der das nicht kennt,also die Ent-Täuschung nicht kennt,sagt der Jemand oft "du hast Angst enttäuscht zu werden,und du hast keinen Mut dich auf das Leben welches Enttäuschungen mit sich bringt einzulassen"
aber wie soll man dem Jemand erklären daß es keine Angst vor Enttäuschung ist,sondern das man die Täuschung einfach nur erkannt hat,und sich deshalb darauf nicht mehr
das kapitel wäre wohl eigenen eigenen thread wert. man kann diese "erkenntnis" sowohl als schutz vor weiteren verletzungen vor sich herschieben und hat dann ein besseres gefühl. die tiefere wahrheit, die dem zu grunde liegt, wirklich und authentisch erfasst zu haben und zu leben kann meines erachten tatsächlich zu der von dir beschreibenen reaktion des gegenübers führen oder ist eine bequeme masche. beides ist möglich.

sicherlich ist beides möglich,aber worin unterscheiden sich denn die beiden Möglichkeiten?
Erkenntnis führt auch immer zum Schutz,
oder?
worin liegt der Unterschied zwischen Schutz und Erkenntnis? warum hat man das Bedürfnis nach Schutz? stammt das Bedürfnis nach Schutz nicht aus einer Erkenntnis?
wenn es nur eine bequeme Masche wäre ohne wahre Erkenntnis dann frage ich wohin läuft das hinaus? was ist das nächste Ziel so eines Menschen,oder hat er keine Ziele mehr?

denn, warum lässt sich jemand, der die illusion erkannt hat, darauf ein, zu jemandem anderen, sagen wir einmal, eine besondere nähe aufzubauen, und verabschiedet sich dann aus (s)einer selbst inszenierten "illusion" in vollem bewusstsein, dass er damit jemanden andern verletzt?

für so ein Gespräch ist nicht unbedingt eine besondere Nähe nötig,so ein Gespräch kann kann sich aus einem banalen Gespräch entwickeln.
es gibt doch keine Vorrausetzung dafür wie sich ein Gespräch entwickelt.


sry, das ist mir zu wenig wahrhaftig und eigenverantwortlich.

das kommt auf die Sichtweise an.


mit dem "wissen" und der "weisheit" im inneren lasse ich die stufen vorher so nicht passieren, oder ich lege im vorhinen die karten offen auf den tisch.
so ist's dem anderen gegenüber unfair. nur bequem für einen selbst.

du ent-täuscht nicht nur dein gegenüber sondern ersetzt die eine illusion (die dir irgendeine form von verantwortung abverlangen würde) durch die bequeme lösung (take the money and run - metaphorisch gesehen) und deckst das mit dem mäntelchen der "erkenntnis" zu.

du setzt dem fiktiven Gespräch deine Marke auf nach dem es verlaufen wird (deiner Meinung nach).


Gruß,Chako
 
Zitat von Chakowatz
bedingungslose Liebe wird oft damit verwechselt sich auf eine Person zu beziehen.man sagt daß man diese Person liebt,in Wahrheit will man aber diese Person besitzen,und mit niemanden teilen.
geht man so vor wird man mit Sicherheit nach den kosmischen Gesetzen das Gegenteil bekommen,und man wird enttäuscht.
wird die Enttäuschung zu einer richtigen Ent-Täuschung erkennt man die Täuschung und läßt sich darauf nicht mehr ein.

Eine richtige Ent-Täuschung ist es aber erst, wenn man sich selbst als den Schöpfer sieht.

eben-und deshalb schrieb ich ja auch das er sich dann darauf nicht mehr einläßt,weil er ja sieht das er selbst der Schöpfer ist.

Dann entfällt nämlich nicht nur die Anklage des anderen, sondern ab da ist man sich auch im Klaren darüber, welche Anforderungen ein möglicher Partner oder Freund erfüllen muss. Das ist der Witz an der Sache: wer wirklich liebt, stellt höchste Bedingungen! Ein liebender Mensch fordert nicht nur geistige Reife, Integrität und Treue vom anderen- das ist selbstverständlich für ihn. Ein Mensch, der diese Kriterien nicht erfüllt, kann weder Partner noch Freund sein.

ganz richtig


Zitat von Chakowatz
läßt man sich darauf nicht mehr ein,und teilt das jemanden mit der das nicht kennt,also die Ent-Täuschung nicht kennt,sagt der Jemand oft "du hast Angst enttäuscht zu werden,und du hast keinen Mut dich auf das Leben welches Enttäuschungen mit sich bringt einzulassen"
aber wie soll man dem Jemand erklären daß es keine Angst vor Enttäuschung ist,sondern das man die Täuschung einfach nur erkannt hat,und sich deshalb darauf nicht mehr einläßt !?
Wenn das jemand sagt, dann hat er Recht damit, Chako- dann ist es nur die Angst vor einer weiteren Enttäuschung. Denn wäre die Enttäuschung echt und durchschlagend gewesen, käme ein solches Gespräch mit einer unwissenden Person gar nicht zustande.

hier antworte ich dir das gleiche wie ich tyrael63 geantwortet habe.
es kommt auf das Gespräch an.wenn es sich um ein Gespräch handelt wo es um Anbändelung zumindest von einer Seite aus geht,dann stimmt das was du schreibst.
aber du kannst nicht behaupten daß es grundsätzlich niemals zu so einem Gespräch kommt,wenn derjenige von dem wir fiktiv sprechen,die Enttäuschung echt und durchschlagend kennt.

Gruß,Chako
 
Zitat:
Zitat von Simi Beitrag anzeigen
Dann entfällt nämlich nicht nur die Anklage des anderen, sondern ab da ist man sich auch im Klaren darüber, welche Anforderungen ein möglicher Partner oder Freund erfüllen muss. Das ist der Witz an der Sache: wer wirklich liebt, stellt höchste Bedingungen! Ein liebender Mensch fordert nicht nur geistige Reife, Integrität und Treue vom anderen- das ist selbstverständlich für ihn. Ein Mensch, der diese Kriterien nicht erfüllt, kann weder Partner noch Freund sein.
ganz richtig

ist ja gut und schön als eigene vorstellung und erwartung an einen partner, nur, was hat das mit bedingungsloser liebe zu tun?

oder anders gefragt: wenn ich liebe als freiheit definiere, ist das dann liebe oder eben die für's ego lebbare praktikable lösung.
und vor allem, warum will ich dann solch eine lösung leben, wenn ich den zugrundeliegenden irrtum ja doch als illusion erkannt habe?
 
Erkenntnis führt auch immer zum Schutz, oder?
worin liegt der Unterschied zwischen Schutz und Erkenntnis? warum hat man das Bedürfnis nach Schutz? stammt das Bedürfnis nach Schutz nicht aus einer Erkenntnis?

sorry aber die schlussfolgerung, dass erkenntnis zum schutz führt, kann ich so nicht nachvollziehen, erst recht nicht zwingend.

durch erkenntnis erlangt man eine erweiterte sichtweise oder eine tiefere einsicht in etwas.
es wird also quasi eine tür geöffnet, die vorher verschlossen war.
schutz aber setzt vorraus, dass etwas beschützt werden muss. und jedem schutzbedürfnis liegt eine dahinerliegende angst zu grunde. schutz deckt also zu, blockt ab.

somit handelt es sich hier um zwei völlig gegenläufige strukturen.

natürlich kann ich erfahrungen gemacht haben, und will vermeiden dass mir diese oder ähnliche noch einmal widerfahren, nur, das alleine ist keine erkenntnis.

und auch von der ent-täuschung zum erkennen der täuschung ist es üblicherweise ein ziemlich weiter weg. das erfahren der ent-täuschung alleine ist's noch lange nicht.
 
WENN Jesus ein Mensch war
hätte er sich nicht verlieben können?

mein Konfirmationsspruch lautete: "ER war das in Vollkommenheit, was wir nach Gottes Willen sein sollen: Ein Mensch unter Gott.
Weil ER allein Gott die Ehre gab, musste er sterben."

Jesus kam auf unsere Welt und zwar als Mensch. belegt ist nichts, was auf eine Liebe zu einer Frau beschrieben ist, man vermutet, dass er mit Maria Magdalena liiert war, ja sogar mit ihr verheiratet war. Ob das so ist, kann niemand wirklich beweisen.

wenn ein Mensch die bedingungslose Liebe leben kann, dann ist er lt. meinem Konfirmationsspruch: Vollkommen.

Da ist sie wieder, die Frage:

gibt es 1 Menschen auf der Welt, der wie Jesus vollkommen ist ? :confused:


PS: die Beiträge hier sind alle sehr gut formuliert und sehr lesenswert, wie
der ganze Thread hier ! :)
 
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sorry aber die schlussfolgerung, dass erkenntnis zum schutz führt, kann ich so nicht nachvollziehen, erst recht nicht zwingend.

durch erkenntnis erlangt man eine erweiterte sichtweise oder eine tiefere einsicht in etwas.

schützt die Erkenntnis nicht vor Fehlern die man machen kann?

durch erkenntnis erlangt man eine erweiterte sichtweise oder eine tiefere einsicht in etwas.
es wird also quasi eine tür geöffnet, die vorher verschlossen war.

schließt sich durch die Erkenntnis nicht die Türe aus der man gekommen ist durch Erkenntnis,und kann man dann in den Raum zurückkehren?
nein,kann man nicht! es geht nicht.Erkenntnis ist Erkenntnis und Wissen=Bewusstsein.es gibt kein zurück mehr,auch das ist Schutz.

schutz aber setzt vorraus, dass etwas beschützt werden muss. und jedem schutzbedürfnis liegt eine dahinerliegende angst zu grunde. schutz deckt also zu, blockt ab.

das ist deine definierung von Schutz.sie gleicht der Vorstellung das man nur an den Herrn Jesu glauben muß um in den Himmel zu kommen.
in der materiellen Welt blockt der Schutz ab,in der spirituellen Welt aber sieht das ganz anders aus.in der spirituellen Welt ist der Schutz eine Unmöglichkeit.
die Unmöglichkeit dient als Schutz um in alte Verhaltensmuster nicht mehr (zurück-in den Raum aus dem man gekommen ist) zu fallen.
jede neue Erkenntnis-jedes neue Bewusstsein "schützt" uns vor einem Rückfall.

natürlich kann ich erfahrungen gemacht haben, und will vermeiden dass mir diese oder ähnliche noch einmal widerfahren, nur, das alleine ist keine erkenntnis.

wenn es keine Erkenntnis ist,was ist es denn dann deiner Meinung nach sonst?

und auch von der ent-täuschung zum erkennen der täuschung ist es üblicherweise ein ziemlich weiter weg. das erfahren der ent-täuschung alleine ist's noch lange nicht.

nun,dann definiere mal,bzw. erkläre es.

Gruß,Chako
 
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