Bald unser 1.Date. Aber ihm von meiner Krankheit erzählen? WIE??

Ich verstrick mich da in meinem Kopf.

Aber so richtig! Erst warst Du verunsichert weil Du glaubtest nicht in ihn verliebt zu sein. Jetzt vermutest Du es doch zu sein und dass ist auch nicht richtig.

Wenn Du nicht mal bald aus diesem Karussel aussteigst, hast Du gar nichts.

Du kannst kein glücklicher Singel sein und Du kannst auch keine glückliche Beziehung führen. Bei beidem findest Du ein Haar in der Suppe.

Finde heraus was Du willst und dann konzentrier Dich darauf es zu bekommen.
 
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Ach, die Herrschaften verbringen jetzt ganze Tage miteinander, guck an.

Ich verstrick mich da in meinem Kopf.. Und ich weiß, es ist "nur" die Angst vor einem Nein :-/ Find mich selbst richtig schrecklich!
hm, ich habe aber auch die Idee, daß Du Angst vor einem "Ja" hast. Und ich glaube mittlerweile, daß Du deine Erkrankung nur vorschiebst, um nicht noch einmal verletzt zu werden.

Du hältst Dich für nicht liebenswert, merkst Du das?

:)
 
Finde heraus was Du willst und dann konzentrier Dich darauf es zu bekommen.
Das weiß ich wohl selbst nicht.

Ach, die Herrschaften verbringen jetzt ganze Tage miteinander, guck an.
Ganze Tage eher nicht, aber oft kommt er abends zu mir und übernachtet und fährt dann morgens oder auch mittags wieder.. Also wir schlafen ja auch zwischendurch noch..

hm, ich habe aber auch die Idee, daß Du Angst vor einem "Ja" hast.
Ja! Hab ich... Wie bescheuert von mir! Dieser Tage hat er sich nämlich sehr ins Zeug gelegt für mich und schwups, war ich schon eingeengt und hatte Angst, dass meine(!) Gefühle nicht reichen könnten. Meldet er sich mal nur 2-3 Std nicht denke ich auch darüber nach. Ich find mich bescheuert! Wie ein Teenager verhalte ich mich fast. Und das finde ich tatsächlich nicht liebenswert an mir, sondern unverständlich. Es kommt mir vor als hätte ich immer noch ein Nähe-Problem, obwohl ich eigentlich dachte, dass das Thema durch wär nach meiner Erfahrung ><

Schlimm nur, wenn man wie ich selbst nicht den Wald vor lauter Bäumen sieht. Und gerade ich, bin eigentlich ein sehr rationaler und selbstreflektierter Mensch. Finde es wichtig immer Vieles zu verstehen und versteh mich selbst nicht mal momentan. Ich habe mich sogar selbst dabei ertappt, wie ich richtig nach seinen Fehlern suche und mir irgendwann "STOP" gesagt.. Denn das finde ich ja auf alle Fälle, also Fehler. Echt alles bescheuert von mir gerade.
 
Ganze Tage eher nicht, aber oft kommt er abends zu mir und übernachtet und fährt dann morgens oder auch mittags wieder.. Also wir schlafen ja auch zwischendurch noch..

Wenn ihr schon intim seid, würde ich sagen, dass ihr bereits auf einer anderen Ebene des Kennenlernens seid. Sicher schon mal gut, dass er immer noch da ist.
 
Mehr oder minder.. intim. Das ist nämlich meine nächste Sorge gewesen und das weiß er auch.

Liebe Sonnenschimmer

Ich würde das Ganze einfach offenhalten. Du und auch er, ihr wisst einfach noch zu wenig voneinander. Das alles kommt erst mit der Zeit. Ja, mit der Zeit wirst Du ihn besser einschätzen können und auch besser wissen, was Du erwartest. Bei Dir würde ich sagen, dass Du schon ein bisschen zu abhängig bist und womöglich nur innerlich Halt suchst bei ihm. Deine Selbstzweifel sind berechtigt. Vielleicht weißt Du wirklich noch nicht, was Du willst. Aber womöglich weiß auch er noch nicht, was er will. Vielleicht überlegt er da auch nicht weiter, sondern versucht es jetzt einfach mal mit Dir, bis er merkt, ob es klappt oder eben nicht.

Ich würde es an Deiner Stelle als Lernpartnerschaft sehen. Er scheint nett zu sein. Du magst ihn. Er ist Dir nicht zuwider. Also warum nicht. Lasse es offen und teste es mit ihm aus. Ich meine, ihr lebt nicht in einem früheren Jahrhundert mit dem ganzen Klimbim von Verlobung, Verpflichtung und Heirat. Das muss nicht sein. Solche Dinge sind erst später von Bedeutung, wenn man schon länger zusammen ist.

Wenn Du verliebt bist, dann genieße es doch einfach mit ihm! Frag nicht nach morgen. Du weißt nicht, was morgen sein wird. Lebe im Jetzt!
 
@Sonnenschimmer
Nach 2.5 Jahren Single-Dasein (was zwar nicht sehr lange ist, aber auch nicht wenig) ist es schön, das man jemandem gefällt, und dann redet man sich ein, dass einem der andere auch gefällt...man redet sich den anderen "schön". Sorry, aber so hört es sich an.

Unsicherheit + Kopfmensch + gesundheitliche Probleme...ist klar, dass du verunsichert bist, und dir selber nicht glaubst, an dir zweifelst...trotzdem hast du aber auch in dieser deiner Situation das Recht für dich zu wählen, einen Partner zu haben, der dir gefällt, den du dir nicht aufgezwungen hat... und ...aber ich glaube schon, dass du im Innersten die Wahrheit über deine Gefühle kennst...
Aber sehe es auch so, dass nichts einfach so geschieht..vielleicht ist er einfach der richtige Übungspartner, um zu sehen, wie du mit deinen Problemen umgehen kannst/sollst:)

Wie schon oft wiederholt, sei locker(er)...wenn ihr wirklich zusammenfindet, ist es schön...wenn nicht, sollte es auch schön gewesen sein...
 
Gerade gesehen...Goldschimmer...und dabei an Dich gedacht.

Gerade die, die sich selbst als rational und selbstreflektiert beschreiben, sind anfällig ihre Gefühle nicht mehr wahr zunehmen...weil sie permanent so seziert und in Frage gestellt werden, dass man sie gar nicht mehr ungefälscht wahrnimmt.

Gut ist doch...dass Du Dein Dilemma...und wie Du es Dir selber machst, anfängst zu spüren....das ist gut!

Aber wenn Du Dich nun anfängst dabei selbst zu beschimpfen...wenn Du Dich dabei ertappst...dann ist das kontraproduktiv, weil Du dann nicht lernst mit Dir sanft zusein, und Dir das hinschauen auch noch verbietest.

Nur durch sanftes hinschauen...ist das innere bereit selbstschädigende Muster auf zu geben... nicht durch Selbstanklage oder Verbote...so ist meine Erfahrung...zumindest
 

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Dein Anhang ist mal wieder die Faust aufs Auge! :-( Genau so(!) ist das bei mir. Blöd nur, dass mir das rational ja sogar klar ist, aber auf der emotionalen Ebene kann ich diese Angst/ Unentspanntheit schlecht ablegen. Ich gebe mir aber von Anfang an viel Mühe genau diese Distanz aufzugeben bzw stark zu minimieren. In meiner Exbeziehung wars nämlich so, dass ich diese echte Nähe vermieden habe und als er "weg war" dachte, dass es so einfacher werden würde. Genau das Gegenteil war aber der Fall.. Aber gut,- andere Geschichte. Aber daraus wollte ich unbedingt lernen. Und nun steh ich an sehr ähnlicher Stelle wieder da mit meinem "Nähe-Distanz-Problem".

Gestern hat er sich zB (ganz anders als sonst!!), den ganzen Tag so gut wie gar nicht gemeldet und auch nicht angerufen wie angekündigt. Heute ebenfalls.. Das macht mir ein ungutes Gefühl und dagegen kann ich wenig tun.
(Aber ich will ihn natürlich jetzt auch nicht nerven und löchern oder einengen, Ich lass ihn mal).


Leider musste ich herausfinden, dass man echte Gefühle auch nur zulassen/entstehen lassen kann, wenn man sich öffnet und damit eben verletzbar macht. Dieses Risiko einzugehen fällt mir sehr schwer.
 
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