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Ich wollte meinem Kind von der Welt erzählen, jetzt erzähle ich der Welt von meinem Kind

Dieses Thema im Forum "Aufgeschrieben" wurde erstellt von merlina40, 1. November 2019.

  1. merlina40

    merlina40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. April 2010
    Beiträge:
    473
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    Hallo Ihrs...

    Heute war ein sehr schwiergier Tag für mich. Allerheiligen und Familie. Beides oft davor schon schwierig, und nun nach dem Tod meiner Tochter noch viel schwieriger.

    Ich war nicht am Grab, nicht auf ihrem und nicht auf dem meines Vaters und Oma. Irgendwie wollte ich nicht. Mich zur Schau stellen, oder den Blicken und Fragen Rede und Antwort stehen.

    Ganz schlimm war, das ich, egal mit wem ich gesprochen habe, im Hinterkopf die "Platte" laufen hatte.

    Wieso musste meine Tochter gehen, und dieser "anstrengende, lästige, langweilige, mühseelige, jammernde, sudernde, nichtssagende, oberflächliche, destruktive, Jammerlappen ist noch da.

    Ich will niemandem etwas böses. Alle sind lieb und verständnissvoll und bemühen sich mich nicht in irgend einer Weise aufzuregen, aber sie tun es dennoch allein durch ihr Sein.

    Und sie "ist nicht mehr". Ihr Sein ist zu Ende.

    Und sie war so wundervoll einfach. So schlicht. So lieb und so harmlos. Sie hat alles sein lassen können wie es war.
    Sie hat wenig gejammert, wenig gesudert, nichts hinterfragt und einfach nur gelebt. Wenn sie nichts zu sagen hatte, hat sie nichts gesagt.
    Und wenn es etwas gab, das sie unbedingt von der Seele reden wollte, dann hat sie es getan.

    Gerade heraus, und ohne Umschweife, und hat jede Antwort einfach mal so stehen lassen. Sie hat sie nicht tausendmal umgedreht, oder analysiert, oder sie sich zurechtgedreht ob sie es sich doch noch zurechtbiegen könnte.
    Sie nahm wahr. Sie war so sehr im Sein.

    Wir haben so wenig gestritten, so wenig Meinungsverschiedenheiten gehabt, weil jeder dem anderen seine Meinung so stehen lies. Ob man damit klar kam oder nicht.

    Wir haben nach vielen Wiedrigkeiten des Lebens in einer wundervollen Co-Existenz zusammengewohnt. Ich habe mich bemüht sie loszulassen und ihr nicht zu viel dreinzureden.
    Ich wollte ihr ständig von der Welt erzählen, von den Menschen, hätte mir gewünscht das sie viel mehr fragt, oder auf meinen Rat wert läge, aber sie bildete sich immer ihre eigene Meinung. Und an der, hielt sie immer fest. Immer mit dem Satz am Ende. "Das ist deine Meinung".
    Sie hat es immer geschafft Menschen die ihr nicht gut getan haben, einfach loszulassen. Sie hat unendlich viele Freundschaften wieder verworfen, weil sie merkte die wollen ihr nichts Gutes.
    Und dann, wurde ihr von ihrer längsten und besten Freundschaft schließlich das Leben genommen.

    Was für ein Absurdum.

    Sie nahm nichts, von gesellschaftlichen Zwängen wichtig. Sie war 23 und scherte sich nicht um Mode, oder Schminken, oder Nägel. Sie trug was ihr gefiel. Ob das jetzt ihrem Wesen schmeichelte, oder zusammenpasste, oder sie gut kleidete war ihr völlig egal. Immer hab ich ihr den Satz nachgeworfen, du würdest viel mehr aus dir machen können, wenn du ein wenig darauf achten würdest.
    Das tut mir jetzt im nachhinein noch so weh. "Mehr aus dir machen können??". Dabei war sie "ALLES", es brauchte nicht "Mehr".
    Sie hatte ihre eigene Ordnung, ihr eigenes Chaos und fühlte sich darin wohl und schämte sich für nichts. Sie hatte keinerlei Ehrgeiz. Das Geld das sie verdiente gab sie aus, und wenn sie keines hatte schwelgte sie in ihrer Fantasiewelt, und konnte einen ganzen Tag vor sich hinleben, und behauptete immer, es wäre genau so wie sie das will.
    Oft hatte ich Angst, das sie in Depressionen schlittern würde, weil sie so ruhig und verhalten war. So ganz anders als andere 23 jährige. Aber sie bestand immer darauf, das alles so gut wäre, wie es war.

    Irgendwann habe ich unsere Beziehung in einer Familienaufstellung aufstellen lassen, weil ich sie so selten begreifen konnte. Und auch da, sagte die Stellvertreterin "Mama, alles ist gut". Ich lebe dieses Leben weil ich es so will.

    Ich hatte manchmal den Eindruck als würde sie Menschen meiden, hätte Angst vor neuen Herausforderungen, aber sie betonte immer, das sie bereits wisse, was sie erwartet. Sie "kenne die Menschen". Und sie wären nirgendwo auf der Welt anders. In keinem anderen Job, in keinem anderen Land, in keiner anderen Beziehung würde es anders laufen. Es klang oft so dessillusioniert. Aber jetzt denke ich manchmal sie war einfach schon "weise".

    Ich bin mir selbst so dankbar, das ich die letzten 4 Monate in denen sie arbeitslos war, nicht herumgeschimpft habe, das sie doch endlich wieder etwas suchen solle. Abgesehen davon, das sie eh suchte, und zwei Tage nach ihrem Tod, die Zusage zum neuen "Traumjob" bekommen hätte.
    Aber wer weiß wie ich jetzt leiden würde, wenn ich sie ständig desswegen getrizt hätte. Sie sagte auch immer, es wird schon das richtige kommen, solange sie noch auskäme mit dem Geld, sähe sie nirgends ein Problem.

    Dennoch bin ich unendlich hin und her gerissen. Hätte sie die letzte Arbeit nicht geschmissen, hätte sie gar nicht die Zeit gehabt, sich mit ihren Freundinnen in diesen Wahnsinn zu verwickeln.

    Aber wieder ein "Hätte-Satz". :(
    Ich hab ihr zwei Tage nach ihrem Tod, einen 13 seitigen Brief geschrieben,(Ich war in der Psychiatrie, und unter Tabletteneinfluss)
    der irgendwie in einer Art "Zwiegespräch" endete, versprochen, das ich keine "Warum" und "Hätte"-Sätze schreiben, denken oder fühlen darf.
    Damals hab ich den Brief kopieren lassen und ihn ihr in den Sarg gelegt. Das Original habe ich zugeklebt und mir aufgehoben. Irgendwann in ferner Zukunft werde ich ihn wieder lesen. Ich hab mir das Original behalten, da ich das Gefühl hallte, darin wäre "ihre Energie", ihre letzte "irdische Energie" noch miteingeflossen.
    Sie würde kein Original mehr brauchen.

    Sie war so ein kluges Mädchen, selbst über ihren Tod hinaus, hat sie mich aufgefangen und mir die richtigen Dinge "zugeflüstert".

    Dabei habe ich manchmal von ihr bei anderen über sie erzählt, sie wäre dumm und naiv. Das klingt jetzt sehr böse, als wäre ich eine schlechte Mutter gewesen. Aber ihr selbst hätte ich das niemals gesagt.

    Aber sie war einfach so ein naives dummes Mädchen. Und schlussendlich ist ihr diese Naivität auch zum Verhängnis geworden. Ihre gutgläubige, arglose und naive Art, und gleichzeitig dieses tiefgründige Wissen um die "Schlechtigkeit der Welt" der niemand "Herr werden konnte".
    Ja sie war ein seltsames Mädchen. Vermutlich eine alte Seele, oder was auch immer.
    Sie trug mit Vorliebe ein T-Shirt auf dem stand. "Ich bin anders, ihr seid alle gleich".
    Sie hatte nie etwas mit Drogen, Alkohol, oder Beziehungsexzesse am Hut. Mit nichts auf der Welt hätte sie sich ihre Sinne "berauscht". Ich denke ihre Fantasie war so grenzenlos, das sie nichts dafür brauchte um in eine "Traumwelt" zu fliehen.
    Sie hörte ihre Musik, ging auf den Spielplatz schaukeln, und träumte sich in eine Welt in der es wert wäre zu leben. Wohl wissend, das sie an nichts was ist, etwas ändern könne.

    Es tut mir so weh, das sie am Ende noch diesen schrecklichsten Verrat begreifen musste. Diese Niederträchtigkeit zweier Psychopathen.
    Gestern war ja Shamhain und der letzte Portaltag im Mayakalender, und die Schleier zwischen den Welten sehr dünn.
    Ich saß mit spirituellen Freunden bis 4 Uhr früh über Karten und Pendel. Und ich bekam unendlich viele Antworten. Antworten mit denen ich leben kann, und gut umgehen. Außer einer. Und ich ärgere mich maßlos das ich sie überhaupt stellte.
    "War sterben schwer?"......und sie antwortete mit "ja". Was für eine blöde Frage. Ich ärgere mich. (Hätte ich sie doch nie gefragt :cry:)
    Jetzt spuken natürlich wieder miese Bilder in meinem Kopf. :(

    Denn alles andere.....die Welt in der sie sich jetzt befindet wäre unbeschreiblich und unbegreiflich schön.
    Sie würde jetzt noch eine Weile in dieser "Zwischenwelt" bleiben, sie habe noch etwas zu tun, bevor sie wieder ihr "abgebrochenes Leben" von vorn beginnen dürfte. Die Vorstellung fände ich schön.
    Ich bin ja, trotz lebenslanger Spiritualität, immer noch ein Zweifler. Die Nacht gestern war wunderschön, und ich bin danach friedlich träumend eingeschlafen.
    Ich werde mich bestimmt nicht reinsteigern in dieses "ja". Natürlich ist sterben schwer, wenn man erst 23 ist, und so viel Familie loslassen und so ein kurzes Leben beenden muss, innerhalb von ein paar Minuten Zeit zum begreifen was gerade mit ihr geschieht.

    Aber das es ihr jetzt gut geht, dort wo sie jetzt ist, das spüre ich selbst, in vielen, vielen Momenten von gefühlter "Zweisamkeit".
    Manchmal, während ich mit dem Auto fahre, spüre ich als läge sie sich an meine Schulter. So wie früher, als sie ein kleines Mädchen war.
    Oder wenn ich auf der Couch liege, und ihre Anwesenheit "erahne" lege ich mich ein wenig zurück, damit ihr geistiger Körper Platz fände zwichen mir und der Couchlehne. Und dann muss ich innerlich lachen und spüre sie lächelt auch.

    Ich habe ja, nachdem "erfahren des Tathergangs" tausend Gedanken im Kopf hin und her gedreht, wann ich sie das letzte mal bewusst in den Arm genommen habe, wann wir uns das letzte mal etwas Liebes gesagt haben, und wann und wo sich unsere "Seelen" wirklich tiefgründig begegnet sind. Und ich war wegen der Beruhigungstabletten völlig benebelt, und mir ist Tagelang nichts eingefallen.
    Bis ich irgendwann endlich "den Moment" wieder vor meinem geistigen Auge hatte.

    Es war zwei Tage vor der Tat.

    Ich sagte zu ihr, nachdem unser nettes Mutter-Tochter-Gespräch am Mittagstisch von einem Telefonanruf unterbrochen wurde, kurz bevor ich das Gespräch annahm:

    "Ich muss da jetzt rangehen, aber ich hoffe du weißt, das du mir wichtiger bist. als all diese "Anrufer".
    Worauf sie mich ganz lieb angesehen und angelächelt hat, und meinte "Ja, Mama, das weiß ich ganz ganz sicher".
    Und seit dem, habe ich einen "Anker".
    Man glaubt gar nicht, wie wichtig solche Momente werden können.

    Ich weiß nicht ob ihr Tod jemals "gesühnt" werden kann, ob je genug Beweise zusammengetragen werden können. Ich weiß nur seit gestern, das es ihr persönlich völlig egal ist.

    Sie hat im Grunde schon in dem 13 seitigen Brief zwei Tage nach ihrem Tod, um meine "Vergebung für die Tat" gebeten.

    Sie war einfach wundervoll, im Tod noch viel mehr, als ich es im Leben je erkannte.

    Nun verlangt sie von mir weiterzuleben, womöglich noch 30 Jahre..........und sinnvolles zu tun. Und ja, vielleicht wird mir noch mal bewusst, was wirklich sinnvoll ist. Ich hoffe sie hilft mir dabei.

    So wie sie mich gelehrt hat, was tiefe Seelenliebe überhaupt bedeutet.

    Für meine über alles geliebte Tochter, deren Seele sich diesen unendlich schweren Weg gewählt hat, um der Welt zu zeigen wie "Mensch sein" wirklich sein sollte.

    In Liebe, deine Mama
     
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  2. merlina40

    merlina40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    473
    Hi ihrs....

    Ich soll morgen zu arbeiten anfangen und kann nicht einschlafen.
    Das ganze Wochenende waren mein Sohn und seine Freundin da, und wir haben das Thema nicht erwähnt, da das Mädchen so sensibel ist und ständig zu weinen anfängt.
    Sie ist zwar sehr lieb und fürsorglich und natürlich liebevoll zu meinem Sohn. Aber ich fühle mich so ausgelaugt. Obwohls recht lustig war das Wochenende.

    Und ob ich morgen den Arbeitsantritt schaffe, beunruhigt mich auch.

    Ich rauche ja seit der Tat wieder zwei Packungen Zigaretten am Tag nach 7 Jahren rauchfrei.
    Und bei der Arbeit herrscht strengstes Rauchverbot, auch in den Pausen.
    Ich hoffe ich pack das.....

    Und gestern Nacht träumte ich ein völlig "anders verlaufendes Leben" mit denselben Menschen, UND mit demselben Ende meiner Tochter.
    Als wollte mir mein Unterbewusstsein sagen, ich HÄTTE es mit keinerlei anderen Entscheidung verhindern können ( keine Scheidung, keine Selbstständigkeit, kein Umzug.....)

    Es drängt mich zu erzählen was war, weil es soooooo seltsam ist und ich es noch immer nicht begreife.

    Offiziell sah es aus wie ein versuchter Doppelsuizid der nicht geklappt hat.
    Die andere Person hat dann meine Tochter eigenhändig getötet und behauptet es nicht geschafft zu haben sich selbst dann auch zu töten. (Halbherzige Versuche, und völlig irre beim auffinden)
    Dann fand man raus das meine Tochter seit 7 Monaten mittels einer dritten Person systematisch und täglich "irre gemacht wurde" (Chat zu dritt 600 000 Wörter) und ständige mysteriöse Treffen mit skurillen Aufträgen.
    Die Person die es "vollbracht" har wird wohl verurteilt werden, allerdings die dritte Person war so massiv "Tonangebend" bei den Chats und war so massiv manipulierend und raffiniert im vertuschen von Beweißen das ich soooooooooo Angst habe das diese dritte Person straffrei davonkommt.
    Und wenn das dann so kommt....dann "träume" ich von Selbstjustiz.

    Was muss man da für ein mieses Individium sein, wenn man es schafft zwei andere Personen in den Suizid zu treiben. So massiv das eine davon eine derartige Energie aufbringt bei "nicht gelingen" die eine zu töten, wenn sies schon nicht selber schafft?
    Und dann schafft die Person es nicht mehr selber zu sterben?

    Ich wünschte die Person wäre auch tot.
    Und die dritte auch....

    Und nun, nach 2 Monaten Ermittlung habe ich Endlich gelernt was GEDULD überhaupt bedeutet........und Ungwissheit.....und damit zu leben.

    Dadurch das alles so irr und wirr ist, muss ich froh sein morgen zu arbeiten und ich die Chance habe meinen Kopf wieder auf anderes zu lenken.

    Vermutlich, und die Gefahr ist groß, wird alles nie restlos aufgeklärt werden können.

    Ich google oft nach ähnlichen Sachverhalten, aber ich finde nichts vergleichbares.

    Außer einer Live Reality Show auf Netflix mit dem tollen Titel "Jeder kann zum Mörder werden"

    Was passiert bloß auf dieser Welt???
    Was projeziert man in die Köpfe der Menschen?....Welcher Wahnsinn wird da injiziert?

    Bin ich alt geworden und "komm mit der jugend nicht mehr mit?"

    In den 60gern mussten sich die "Alten" mit haarsträubenden Frisuren (Pilzköpfe, Skinheads usw) auseinandersetzten.

    Wir "Alten" 2020 müssen uns damit auseinandersetzen das unsere Kinder sich via Medien gegenseitig umbringen wie in einem dämlichen Computerspiel.

    Ich bin einfach nur traurig....unendlich traurig.

    Schickt mir GUTE POSITIVE ENERGIE morgen in meinen Job.
    Es muss einfach weitergehen.

    Ich habs meiner Tochter versprochen.

    Gute Nacht bzw. Guten Morgen

    Auf in ein neues Leben...ohne sie
     
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  3. Loop

    Loop Faith of the Heart Mitarbeiter

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    35.618
    Ich wünsch Dir alle Kraft der Welt für morgen, heute, und für all die Zeit, die danach kommt. :umarmen:
     
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  4. The Crow

    The Crow Sehr aktives Mitglied

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    Ort:
    ♡Berg♡Wald♡Wiese♡
    Ich wünsche dir auch ganz viel Kraft und Zuversicht.

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  5. PsiSnake

    PsiSnake Sehr aktives Mitglied

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    Habe mir da jetzt einige Beiträge angeschaut, die du über deine Tochter geschrieben hast...

    Wünschte ich hätte das noch gelesen hier: http://www.esoterikforum.at/threads/grausamkeit-und-liebe.228858/#post-6515479

    Wenn ich das gesehen hätte, hätte ich zumindest gesagt, dass das für mich (auch aus eigener Erfahrung, auch dass sie früher gemobbt wurde habe ich gelesen) nach massiven Depressionen aussieht, und dass es praktisch 100% sicher nicht der Fall ist, dass sie auch nur ansatzweise zufrieden ist.
    Hätte vermutlich auch nichts genützt, aber vielleicht zu 0,x %?

    Suizidale Leute, die sich noch gegenseitig herunterziehen und bestärken ist natürlich auch dramatisch.
    Wobei ich da jetzt nicht den Forumsermittler geben will.

    Sehr traurig, aber ist schwierig Leute zu erreichen, die sich verloren fühlen.
     
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  6. Nifrediel

    Nifrediel Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    1.143
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    Mir fehlen die Worte.... eine Mutter sollte nicht ihr Kind begraben:(
    Ich kann mir auch nicht ansatzweise vorstellen, wie du dich fühlst. Es tut mir aufrichtig leid und du bist so stark!

    Fühl dich umarmt.
     
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  7. east of the sun

    east of the sun Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    27. Januar 2005
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    20.461
    Ort:
    wo die Sonne aufgeht bin ich zuhause.
    Liebe @merlina40 , es tut mir leid was dir und deiner Tochter widerfahren ist.
    Das kann man gar nicht in Worte fassen . Du hast so berührende Zeilen geschrieben.
    Deine Tochter ist tot , aber der andere muss jetzt mit dieser Schuld leben.

    Ich wünsche dir viel Kraft um die Arbeit und den Alltag zu schaffen.
    Viele Menschen werden dir aus dem Weg gehen weil sie nicht wissen was sie sagen sollen oder wie sie sich am besten dir gegenüber verhalten sollen.

    Es konnte nicht verhindert werden. Sie ist schon immer ihren eigenen Weg gegangen.

    Alles Liebe für dich!
     
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  8. merlina40

    merlina40 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    23. April 2010
    Beiträge:
    473
    Man soll nicht immer beurteilen wollen was jemand zu 100% gewesen sein könnte.....

    Wir wissen alle das sie nicht depressiv wahr (auch lt. Ihrer Therapeutin) und das sie 4 Wochen davor in GROSSBUCHSTABEN schrieb "Ich will nicht sterben, ich will leben(mit 5 Rufzeichen), ich will ein Kind bekommen, eine Familie gründen, ...usw.
    Das was ihr passiert ist nennt man "Gaslighting" (meine Meinung)...
    Irgendwann wird die Wahrheit ans Licht kommen.

    Aber dennoch lieben Dank für all eure lieben Worte und eurer aufrichtige Anteilnahme....und euer tiefes Mitgefühl...

    Hab euch alle lieb :kiss3::umarmen::umarmen:

    Ps...es läuft gut in der Arbeit....alles ok...:danke:
     
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  9. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
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    52.062
    Ort:
    Wien
    Ich bin fassungslos. Das ist ja, wie in einem Thriller - sowas liest man, aber sowas erlebt man doch nicht.
    Ich weiß nicht, wie man nach einer solchen Sache weitermachen kann.

    Ich kann nicht ansatzweise nachfühlen, wie es dir geht, liebe @merlina40 - aber deine Wut kann ich nachvollziehen. Ich wünsche dir, dass alles aufgeklärt wird und die, die das getan haben, ihre Strafe bekommen.
     
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  10. LalDed

    LalDed Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. April 2017
    Beiträge:
    8.582
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    Ich lese zu tiefst betroffen mit und habe keine Worte.
    Ich bin zutiefst erschüttert......
    Ich bewundere Dich zutiefst - damit zu leben, kann ich mir nicht ansatzweise vorstellen.
    Deine Kraft muss unvorstellbar sein.
    :umarmen:
     
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