Der kleine Berggeist weinte bitterlich.
„Kein Abschied…“ flehte er leise.
“Nicht schon wieder...“
Aber der Schneesturm tobte unerbittlich, und bald schon hatte das Unwetter den reglos daliegenden Körper unter einer meterdicken Schneedecke begraben.
Natürlich wissen alle Berggeister, und so auch der kleine Uvoli, um den Kosmos, und um die Gesetze des Werdens und des Sterbens. Aber Wissen bedeutet ja noch lange nicht, so voller Ehre mit Abschieden umgehen zu können wie dieses wundersame Kind, welches er von der kleinen Anhöhe aus beobachtet hatte.
Uvoli wusste, dass er eigentlich auch so sein sollte. Er schämte sich für sein Unvermögen, mit dem Tod klar zu kommen. Er versteckte sich in einer winzigen Höhle hoch über dem Tal. Nie mehr wollte er dem Sonnenschein begegnen. Und so weinte er sich in den Schlaf.
Im Traum erschien ihm sein Freund Pah, ein alter und sehr weiser Geist von einem anderen Berg. Ihm könnte man alles erzählen. Auch, was einem selbst die Schildkröte bedeutet und warum das Licht so wichtig ist. Aber es ist gar nicht notwendig, weil Pah das Flüstern vom Bergwind versteht und darum längst schon auch von der Schildkröte weiss.
Pah schlich sich leise und vorsichtig in den Traum des kleinen Geistes hinein und legte einen kleinen goldenen Schildkrötenpanzer vor Uvoli’s Füssen auf den Boden. Und darin versteckte er einen winzigen Schlüsselbund. Mit so hübsch filigran verschnörkelten Schlüsselchen, wie es nur die echten Schmiedekünstler können.
Der Traum verfehlte seine Wirkung nicht.
Als am nächsten Morgen die Sonne aufging, machte sich Uvoli auf den Weg… ob er das Kind noch einmal sehen würde, wenn er noch einmal dahin zurück ginge, wo die Schildkröte ursprünglich herkam?
———-
Spiralen, Lichtsäulen, Pfauenfeder, sterben, fühlen
„Kein Abschied…“ flehte er leise.
“Nicht schon wieder...“
Aber der Schneesturm tobte unerbittlich, und bald schon hatte das Unwetter den reglos daliegenden Körper unter einer meterdicken Schneedecke begraben.
Natürlich wissen alle Berggeister, und so auch der kleine Uvoli, um den Kosmos, und um die Gesetze des Werdens und des Sterbens. Aber Wissen bedeutet ja noch lange nicht, so voller Ehre mit Abschieden umgehen zu können wie dieses wundersame Kind, welches er von der kleinen Anhöhe aus beobachtet hatte.
Uvoli wusste, dass er eigentlich auch so sein sollte. Er schämte sich für sein Unvermögen, mit dem Tod klar zu kommen. Er versteckte sich in einer winzigen Höhle hoch über dem Tal. Nie mehr wollte er dem Sonnenschein begegnen. Und so weinte er sich in den Schlaf.
Im Traum erschien ihm sein Freund Pah, ein alter und sehr weiser Geist von einem anderen Berg. Ihm könnte man alles erzählen. Auch, was einem selbst die Schildkröte bedeutet und warum das Licht so wichtig ist. Aber es ist gar nicht notwendig, weil Pah das Flüstern vom Bergwind versteht und darum längst schon auch von der Schildkröte weiss.
Pah schlich sich leise und vorsichtig in den Traum des kleinen Geistes hinein und legte einen kleinen goldenen Schildkrötenpanzer vor Uvoli’s Füssen auf den Boden. Und darin versteckte er einen winzigen Schlüsselbund. Mit so hübsch filigran verschnörkelten Schlüsselchen, wie es nur die echten Schmiedekünstler können.
Der Traum verfehlte seine Wirkung nicht.
Als am nächsten Morgen die Sonne aufging, machte sich Uvoli auf den Weg… ob er das Kind noch einmal sehen würde, wenn er noch einmal dahin zurück ginge, wo die Schildkröte ursprünglich herkam?
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Spiralen, Lichtsäulen, Pfauenfeder, sterben, fühlen
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