Aufklärung Vogelgrippe

Katzen können das Virus weitergeben. Zumindest ist das die Aussage "unseres" Veterenäramtes (aber, die sind ja warscheinlich auch inkompetent). Ist eigentlich irgendjemandem hier bewußt, dass es nicht nur um Menschenschutz geht sondern auch um den Schutz des Geflügelbestandes in der Nutztierhaltung? Oder seid ihr alle drauf aus, dass Federvieh von nun an nur noch in Käfigen gehalten wird? Die Tiere müssen so schnell wie möglich wieder raus. Dass ist aber nicht möglich, solange sie sich infizieren können.

Eine interessante Frage: was würde passieren, wenn man die Tiere weiterhin draußen rumflattern läßt und nicht in Käfige sperrt? Meine Prognose: es passiert gar nichts! Und wenn welche krank werden würden mit den sog. Vogelgrippesymptomen, dann würden sie auch wieder gesund werden oder sterben. So ist der Kreislauf der Natur. Aber es würden sicherlich weniger Tiere sterben als Tiere nun getötet werden, - wenn dieser Irrsinn weitergeht.

Weißt Du, July, Du kannst Dich jeden Tag draußen auf der Straße mit irgendetwas "infizieren". So ist das Leben. Ich persönlich finde es viel spannender, herauszufinden, was die Bedingungen von Krankheit und Gesundheit sind als Krieg zu führen gegen angebliche Killerviren. Ich sehe aber mit welcher Begeisterung die Masse seit Monaten an dem Vogelgrippephänomen klebt. Nun denn, viel Spaß mit dem was herbeigesehen wurde.

Katarina :)
 
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Ist doch schön, dass Du dem ganzen einen Unterhaltungswert abgewinnst! Dann hat das ganze doch was positives.

Deine Prognose solltest Du übrigens mal den Wissenschaftlern und Tierärzten, die sich seit geraumer Zeit mit diesem Thema befassen, mitteilen. Rangar Yogeshwar ist bei uns im Raum ein Mensch, der sich sehr intensiv mit der Problematik beschäftigt - den erreichs Du beim WDR. Ein sehr freundlicher, umgänglicher Mensch der Deine These bestimmt interessant findet!

Viel Spaß noch weiterhin

July:banane:
 
July schrieb:
Und um die Hühner wieder in die "Freiheit" zu entlassen, um Keulungen zu verhindern, muß sichergestellt werden, dass die Hühner im Freilauf nicht angesteckt werden.
komisch auch, dass nicht schon längst ein Impfstoff gegen die Influenza auf den Markt geworfen wurde, wo doch alles fiktiv ist und dieser Vogelgrippen-Hype ausschließlich durch die Pharmaindustrie geschürt wird. Würden die nicht viel mehr verdienen, wenn sie schon den Impfstoff hätten?
July (nachdenklich)

July, es geht hier nicht nur um die Hendln. Hier wird systematisch Panik erzeugt. Das beste Mittel, um diese hervorzurufen, sind ständige halbe und düstere Andeutungen, daß möglicherweise etwas Furchtbares passieren könnte - "aber nur keine Panik". Je öfter in allen Medien dieses Wort wiederholt wird, desto sicherer wird es in den Köpfen hängenbleiben.

Und es gibt eine Impfstoff gegen Influenza und es wird jedes Jahr wieder geworben, sich unbedingt impfen zu lassen. Mein guter alter bereits in wohlverdienter Pension befindlicher Hausarzt hat zu dieser Art von Vorsorge kopfschüttelnd gesagt, essens vü Obst, des is gsünda. Wie recht er doch hatte.

Und mit dem Satz, den ich fettgemalt habe in deinem Text, sagst dus doch selbst. Im Fall von Tamiflu, und das ist mir schon vor einiger Zeit aufgefallen, haben sie schon ein Mittel, bevor die Krankheit überhaupt da ist! Es wurde von Anfang an von der WHO, das ist mir gut in Erinnerung, düster darauf hingewiesen, daß sich der Vogelvirus eventuell unter Umständen mit dem Menschenvirus kreuzen könnte und dann eine Pandemie entstehen könnte. Und vorsorglich wurde gleich ein Medikament entwickelt? Für eine Krankheit von einem Erreger, der erst in Zukunft entstehen könnte und noch gar nicht entstanden ist und daher noch gar keine Symptome bekannt sein können???? Seltsam.
 
Entschuldigt bitte, dass ich nicht den kompletten Thread durchgelesen habe und dennoch meine Meinung dazu schreibe. Ich kann absolut verstehen, wenn jemand aus Sorge verschiedene Vorsichtsmaßnahmen ergreift. (Wenn der Hund erstmal in den Brunnen gefallen ist, ist es zu spät dafür.) Solange man sich selbst und andere nicht verrückt macht, ist es in Ordnung.

Meine persönliche Sorge gilt eigentlich viel mehr den Vögeln, als den Menschen. Es gibt zwar Arten, die wohl für den Virus nicht so empfänglich sind, wie z.B. Tauben, aber jeder sterbende Vogel ist einer zuviel für mich, und es macht mich sehr traurig. Ja, eine Horrorvorstellung ist, dass sie immer weniger werden, Arten sogar aussterben könnten. Wer weiss denn schon, wie es weitergeht......und ich habe nicht die Leichtigkeit zu sagen: alles wird gut.

Qilin
 
Kinnaree schrieb:
Und mit dem Satz, den ich fettgemalt habe in deinem Text, sagst dus doch selbst. Im Fall von Tamiflu, und das ist mir schon vor einiger Zeit aufgefallen, haben sie schon ein Mittel, bevor die Krankheit überhaupt da ist! Es wurde von Anfang an von der WHO, das ist mir gut in Erinnerung, düster darauf hingewiesen, daß sich der Vogelvirus eventuell unter Umständen mit dem Menschenvirus kreuzen könnte und dann eine Pandemie entstehen könnte. Und vorsorglich wurde gleich ein Medikament entwickelt? Für eine Krankheit von einem Erreger, der erst in Zukunft entstehen könnte und noch gar nicht entstanden ist und daher noch gar keine Symptome bekannt sein können???? Seltsam.

Genau, das ist ein wichtiges Argument. Ist es nicht so, daß für die Entwicklung von Gegenmitteln die Substanzen der jeweiligen Krankheit vorliegen müssen? Ich mein, kann man z.B. einen Impfstoff aus dem Blauen heraus, rein auf Verdacht und Vermutung entwickeln? Müssen dafür nicht biologische Grundlagen vorhanden sein?

Also soweit ich das bisher mitgekriegt habe, läuft das so, daß der jeweilige Virus oder die Baktiere "persönlich" in einem Labor anwesend sein muß, um testen zu können, welche Stoffe dann neutralisierend, immunisierend und was auch immer wirken können.

Wie geht das also mit einer einer vielleicht ausbrechenden Krankheit, deren Erreger vielleicht die Verbindung von zwei Viren sein könnte, die aber noch gar nicht existiert?

Wie ist nun das: Viele haben Angst oder sind vorsichtig und dieser Virus ist tatsächlich nicht vorhanden?

Nur nebenbei: In der Firma, wo ich meine Ausbildung machte, wurde jedes Jahr Grippeschutzimpfung angeboten. Bis dato hatte ich niemals Grippe, nur immer Bronchithis. Aber weil es vorgeschlagen wurde, ließ ich mich auch impfen. Das war ein schwerer Fehler, denn ich war gut ein Jahr lang angeschlagen. Es war nichts halbes und nichts ganzes, aber es war nicht lustig. Das hab ich nie wieder gemacht und bis heute hatte ich noch keine richtige Grippe. Es ist ein Unterschied, ob man einen grippalen Infekt hat, oder richtigehend Grippe. Und bei der Anzahl der vielen unterschiedlichen Grippeviren, ist es sowieso nicht wirklich möglich, einen konkreten Vorsorgeschutz zu entwickeln. Das ist wie mit den Kakerlaken oder den Ratten, die passen sich auch ständig an die Abwehrmaßnahmen an und besonders erstere existieren ja schon seit der Urzeit.

Alles Liebe Moonrivercat
 
Bei uns wird auch jährlich die Grippeschutzimpfung angeboten - ich habe sie noch nie in Anspruch genommen. Ich hatte vor 4 Jahren eine Grippe, mit 40 Grad Fieber und allem was dazugehört. Das war gar nicht so toll.....

Darum geht es ja: Tamiflu ist nicht in jedem Falle wirksam. Es wurde bereits Tamiflu im Falle von einem an Vogelgrippe erkrankten Kindes angewandt - das Kind ist gestorben. Deshalb meine Frage: Wieso ist der Vogelgrippevirus ein von der Pharmaindustrie "gemachtes" Experiment? Wegen dem Verkauf von Tamiflu? Na, einen höheren Gewinn könnte man doch machen, wenn man noch ein Produkt wie Viagra auf den Markt brächte - ein "positiv belegtes" Medikament. Oder: Wenn ein Grippeschutzserum da wäre. Gibts aber (noch) nicht. Also: Wieso wird dann nicht gleich in die Welt gesetzt: Das Virus springt über.

Ich finde, ihr macht es Euch ziemlich einfach. Es wird hier in keiner Weise an die Tiere gedacht - außer vordergründig "wir sind ja alle so tierlieb" - in erster Linie gehts hier wohl um das eigene Wohl und um irgendwelche "Verschwörungstheorien" die ich nicht nachvollziehen kann.

Dabei gings mir ursprünglich um den Teil der Aufklärung, der die privaten Tierhalter und Landwirte betrifft.

July
 
Hallo July,

lt. gestrigem Fernsehbericht sind kleinere Vögel (noch) nicht von der Vogelgrippe betroffen, sondern nur größere wie Schwäne, Gänse, Wildenten.

Dass man keine toten Tiere angreifen soll, weiß ich nicht erst seit der Vogelgrippe, sondern das wurde mir als Kind IMMER schon gesagt, ist also nix neues. Die Menschen scheinen nur mit zunehmender Zivilisation und immer "klinischerer, keimfreierer Sauberkeit" in ihren vier Wänden immer mehr Panik vor was weiß ich was zu bekommen. Ich glaube kaum, wenn du den Vogelmist weg machst, und ein gesundes Maß an Hygiene einhältst, dass du davon krank wirst.

Ich denke mal, die NATUR ist klug genug, zu wissen was sie tut. Die Natur hält ihr Gleichgewicht, gibt es ein Ungleichgewicht, stellt die Natur das Gleichgewicht wieder her. Bedenklich finde ich es nur, wenn der Mensch in die Natur eingreifen will..... (sicherheitshalber ALLE Tiere umbringen.....).

LG Widderfrau
 
Ich sag ja: Wer direkt betroffen ist, denkt da etwas anders, meine Infos habe ich von Seiten des R.Koch-Inst. bekommen und vom örtlichen Vet-Amt. Außerdem vom Tiera. Für mich war das wichtig. Daß keine toten Vögel oder anderen toten Tiere angefaßt werden sollen, ist eh klar. Dass weiß - bei uns- jedes Kind. Anders schauts für die Kinder bei lebenden Tieren aus. Im vergangenen Jahr hat mein Sohn mehrere Vögel gepäppelt, die aus dem Nest gefallen waren. Dass habe ich als Kind auch gemacht - jetzt kommt wieder: natürliche Selektion bla, blub.

In diesem Jahr wird er das nicht machen. Da ist er selber drauf gekommen - dass mußte ihm seine "panische" Mutter gar nicht erzählen.

Wo und wann werden denn ALLE Tiere getötet?

Kleinere Vögel sind Virusträger, erkranken nach heutigem Stand aber nicht an der Vogelgrippe. Es war bis vor ein paar Wochen auch nicht damit zu rechnen, dass einheimische Wasservögel an der Vogelgrippe erkranken können. Es war von Hühnern die Rede.

July
 
Widderfrau10 schrieb:
Hallo July,

lt. gestrigem Fernsehbericht sind kleinere Vögel (noch) nicht von der Vogelgrippe betroffen, sondern nur größere wie Schwäne, Gänse, Wildenten.

Stimmt, es wird sogar ausgeschlossen, dass Singvögel krank werden, sicher ist das natürlich noch nicht. Auf Rügen und in der Gegend von Mecklenburg Vorpommern rastet ein großer Teil der Zugvögel auf ihrem Weg zu ihren Winterquartieren und es kann sein, dass in dem Schlamm (im Winter natürlich eingefroren) die Erreger überlebt haben. So kommt es jetzt eben vermehrt zum Ausbruch der Krankheit, die Tiere sterben ja schon 48 Stunden nach der Infektion.
 
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Kinnaree schrieb:
July, es geht hier nicht nur um die Hendln. Hier wird systematisch Panik erzeugt. Das beste Mittel, um diese hervorzurufen, sind ständige halbe und düstere Andeutungen, daß möglicherweise etwas Furchtbares passieren könnte - "aber nur keine Panik". Je öfter in allen Medien dieses Wort wiederholt wird, desto sicherer wird es in den Köpfen hängenbleiben.

Die Menschen verlangen nach einem Bild, auf das sie ihre Angst werfen können.
Die Medien liefern diese Bilder, weil die Medien sich verkaufen wollen.
Die Politiker wollen gewählt werden und richten sich nach den Medien.

So werden unsere Ängste vorzüglich inszeniert.

" Kampfjets über Rügen im Einsatz gegen den gefährlichen Virus."
:foto:

Es kommt mir einigermassen irre vor. ...*aufmerksam zusieht und popcorn futtert*
 
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