Attentat auf Satire-Magazin in Paris

Nein, es bedeutet z.B., dass der Westen solche Gruppen wie Al Qaida benutzt und aufbaut, um ihre Feinde (damals z.B. Russland in Afghanistan) zu bekämpfen, und hinterher einen auf Heulsuse macht, wenn die dann wild überall rumballern.

Der Westen hat damals zwar die afghanischen Freiheitskämpfer und Untergrundkämpfer gegen den Einfall der Sowjetunion unterstützt, aber keinesfalls eine kriminelle Vereinigung wie Al Qaida. M.E. gab es die damals auch noch gar nicht.
Der Hintergrund der Unterstützung war klar: die Russen als Aggressor aus Afghanistan zu entfernen, ohne selber militärisch einzugreifen. Hat ja auch geklappt. Die Sowjetunion zog sich zurück.

Lg
Urajup
 
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Ich bin nicht Charlie und du kannst mich mal
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Jene Räuber, welche uns heute ermahnen, herzhaft mit ihnen zu weinen, zu deklarieren „Ich bin Charlie“, diese gleichen Räuber in Anzügen sind verantwortlich für das Aufkommen von schrecklichen Gruppen und Bewegungen wie Al-Qaida oder Daesh, ehemalige Verbündete der westlichen Demokratien gegen die vorhergehenden Gefahren, bevor sie einen zentralen Platz auf dem Podium der geostrategischen Gefahren von heute einnahmen. Diese gleichen Drecksäcke, welche jeden Tag in ihren Gerichten, ihren Kommissariaten, ihren Gefängnissen jene ermorden, einsperren, verstümmeln und in Beschlag nehmen, welche nicht den klar aufgezeichneten Weg verfolgen, welchen man uns durch Knüppelschläge und Bildung auferlegt. Diese gleichen zivilisierten Wesen, welche jeden Tag jene an ihren Grenzen krepieren lassen, welche versuchen, dem durch sie oder ihren Feinden des Tages, Salafisten und Konsorten, ausgelösten Elend und den Kriegen zu entfliehen.
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https://www.freitag.de/autoren/tausendsassa/ich-bin-nicht-charlie-und-du-kannst-mich-mal

Bei der Unterstützung von Terroristen und Diktatoren ging es seit jeher auch wesentlich um Öl und dessen Verfügbarkeit.

Zudem wurde den Lippenbekenntnissen der Diktatoren und anderen Organisationen geglaubt vom Westen her. Hier bei uns gilt das Wort soviel wie ein schriftlicher Vertrag, wer das Wort bricht ist ein Betrüger und würde hoch gehängt werden, sei es sozial oder früher auch konkret.

Das Problem ist, dass Menschen aus diesem anderen Kulturkreis nicht denselben Wert auf ein Wort geben, ja nicht einmal auf einen schriftlichen Vertrag, so wie wir es im Abendland sehen. Das macht Verhandlungen schwer bis unmöglich. Diese Erfahrungen kann man im Kleinen wie im Großen machen. Und das ist kulturbedingt (und auch religiös begründet).

So wie ein Ami einen freundschaftlich und scheinbar verbindlich auffordert, mal zu Besuch zu kommen und wo sich dan schwer gewundert wird, wenn ein Fremdländer ihn beim Wort nimm und vor der Tür steht (was dann als grobe Unhöflichkeit gewertet wird), so kehrt sich ein Muslime oder vergleichbar (aus diesem Kulturkreis eben) nix um Abmachungen, wenn er plötzlich neue Interessen hat. Die gehen dann vor.

Die Kohle von Waffensponsoren nehmen, ach, da wird alles unterschrieben, sind ja nur Ungläubige, da ist nix verbindlich, da kann man gegen das Abgemachte gerne verstoßen und Menschenrechte einhalten, pah, wen interessiert denn so was? Sind das nicht ebenso Drecksäcke dann?

Ich frage mich nur, wie oft die USA und andere Westen allgemein noch darauf reinfallen wird. Wobei: die Gier auf das Öl und gute Profite durch die geschäfte mit Waffen wird noch weiterhin groß genug sein, um weiterhin solche "Geschäfte" zu machen.

Abgesehen davon lebe ich lieber in einem Land, das trotz solcher Verfehlungen die Demokratie und Freiheit des Einzelnen weitgehend unangetastet läst, als mich als Frau in eine Rolle der Sklavin und Unterdrückten stecken zu lassen. Klar ist da ein Kompromiss, aber etwas Besseres gibt es derzeit auf unserer Welt noch nicht.

Klar ist für mich, dass der Islam keine bessere Lebensweise vorschlägt, denn auch moderat gelebt würden Frauen unterdrückt und Andersdenkende, Homosexuelle usw. bestraft werden. Wobei selbst die tolerantesten Moslems aus meiner Sicht noch rechts von unseren Rechten stehen.

LG
Any
 
Anevay schrieb:
Klar ist für mich, dass der Islam keine bessere Lebensweise vorschlägt, denn auch moderat gelebt würden Frauen unterdrückt und Andersdenkende, Homosexuelle usw. bestraft werden. Wobei selbst die tolerantesten Moslems aus meiner Sicht noch rechts von unseren Rechten stehen.

Seltsamerweise werden diese reaktionären Ansichten bei uns von den politisch sehr Linken unterstützt oder zumindest kaum infrage gestellt. :whistle:

Lg
 
Seltsamerweise werden diese reaktionären Ansichten bei uns von den politisch sehr Linken unterstützt oder zumindest kaum infrage gestellt. :whistle:

Lg

Das ist mir auch schon aufgefallen. Aber auch, dass die Leute, die linkspolitisch agieren, auch den Wert des Einzelnen oft nicht entsprechend wertschätzen. Ich weiß da grad Beispiele auf dem Gebiet des Arbeitsrechts, dass die Linken/Gewerkschaften wie auch Diakonien mit den eigenen Mitarbeitern fast schon schändlich umgehen im Namen einer angeblich größeren menschenfreundlichen Sache.

Eigentlich müsste man denken, wenn man dort arbeitet erfährt man größtmöglichen sozialen Schutz und Absicherung, das Gegenteil ist oft genug der Fall. Und lustiger Weise wird dann in politisch konservativen Firmen der bessere Lohn und oft genug auch noch die besseren Arbeitsbedingungen und Gehälter geboten.

Lg
Any
 
Das ist mir auch schon aufgefallen. Aber auch, dass die Leute, die linkspolitisch agieren, auch den Wert des Einzelnen oft nicht entsprechend wertschätzen. Ich weiß da grad Beispiele auf dem Gebiet des Arbeitsrechts, dass die Linken/Gewerkschaften wie auch Diakonien mit den eigenen Mitarbeitern fast schon schändlich umgehen im Namen einer angeblich größeren menschenfreundlichen Sache.

Eigentlich müsste man denken, wenn man dort arbeitet erfährt man größtmöglichen sozialen Schutz und Absicherung, das Gegenteil ist oft genug der Fall. Und lustiger Weise wird dann in politisch konservativen Firmen der bessere Lohn und oft genug auch noch die besseren Arbeitsbedingungen und Gehälter geboten.

Lg
Any

Gerade die spezielle Rolle der Frau, sprich ihre Unterdrückung, wird ebenfalls von der Linken nicht registriert. Haben sie Angst, es sich mit den Moslems zu verscherzen? Aber faschistische Auswüchse gibt es nun mal in vielen Bereichen. Nicht nur bei der rechten Nazi-Ideologie, nee auch bei Gehirn gewaschenen rechten religiösen Wahnvorstellungen, wie z.B. dem Burkagebot.

Lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem ist, dass Menschen aus diesem anderen Kulturkreis nicht denselben Wert auf ein Wort geben, ja nicht einmal auf einen schriftlichen Vertrag, so wie wir es im Abendland sehen. Das macht Verhandlungen schwer bis unmöglich. Diese Erfahrungen kann man im Kleinen wie im Großen machen. Und das ist kulturbedingt (und auch religiös begründet).


Wie kommst du darauf?
 
So wie ein Ami einen freundschaftlich und scheinbar verbindlich auffordert, mal zu Besuch zu kommen und wo sich dan schwer gewundert wird, wenn ein Fremdländer ihn beim Wort nimm und vor der Tür steht (was dann als grobe Unhöflichkeit gewertet wird), so kehrt sich ein Muslime oder vergleichbar (aus diesem Kulturkreis eben) nix um Abmachungen, wenn er plötzlich neue Interessen hat.


Absoluter Unsinn, ich habe genug Verwandschaft und Bekanntschaft zwischen Florida und Kalifornien. Das kann ich in keinster Weise bestätigen.
 
Absoluter Unsinn, ich habe genug Verwandschaft und Bekanntschaft zwischen Florida und Kalifornien. Das kann ich in keinster Weise bestätigen.

Die amerikanische Freundlichkeit verbietet es auch, den Unmut darüber zu zeigen, wenn er vorhanden ist.

Ich rede auch nicht von dicken Freunden und Familienangehörigen untereinander. ;)

Sondern davon, wo hinzukommen als Gast, vorgebend warmherzig aufgenommen und eingeladen zu werden, wo das genau aber nicht so gemeint ist. Wobei dir genau das mit Muslimen auch schnell passieren kann. ^^

LG
Any
 
Die amerikanische Freundlichkeit verbietet es auch, den Unmut darüber zu zeigen, wenn er vorhanden ist.

Ich rede auch nicht von dicken Freunden und Familienangehörigen untereinander. ;)

Sondern davon, wo hinzukommen als Gast, vorgebend warmherzig aufgenommen und eingeladen zu werden, wo das genau aber nicht so gemeint ist. Wobei dir genau das mit Muslimen auch schnell passieren kann. ^^

LG
Any

Ich, als Ausländer in den USA bin oft eingeladen worden, habe das auch genutzt und das war gut so. Was du da geschrieben hast---ich weiß nicht--woher hast du so eine Meinung?
Übrigens, die allergrößte Gastfreundschaft die ich erfahren habe war in arabischen Ländern und am allergrößten im Iran.
 
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