Ich bin nicht Charlie und du kannst mich mal
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Jene Räuber, welche uns heute ermahnen, herzhaft mit ihnen zu weinen, zu deklarieren „Ich bin Charlie“, diese gleichen Räuber in Anzügen sind verantwortlich für das Aufkommen von schrecklichen Gruppen und Bewegungen wie
Al-Qaida oder
Daesh, ehemalige Verbündete der westlichen Demokratien gegen die vorhergehenden Gefahren, bevor sie einen zentralen Platz auf dem Podium der geostrategischen Gefahren von heute einnahmen. Diese gleichen Drecksäcke, welche jeden Tag in ihren Gerichten, ihren Kommissariaten, ihren Gefängnissen jene ermorden, einsperren, verstümmeln und in Beschlag nehmen, welche nicht den klar aufgezeichneten Weg verfolgen, welchen man uns durch Knüppelschläge und Bildung auferlegt. Diese gleichen zivilisierten Wesen, welche jeden Tag jene an ihren Grenzen krepieren lassen, welche versuchen, dem durch sie oder ihren Feinden des Tages, Salafisten und Konsorten, ausgelösten Elend und den Kriegen zu entfliehen.
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https://www.freitag.de/autoren/tausendsassa/ich-bin-nicht-charlie-und-du-kannst-mich-mal
Bei der Unterstützung von Terroristen und Diktatoren ging es seit jeher auch wesentlich um Öl und dessen Verfügbarkeit.
Zudem wurde den Lippenbekenntnissen der Diktatoren und anderen Organisationen geglaubt vom Westen her. Hier bei uns gilt das Wort soviel wie ein schriftlicher Vertrag, wer das Wort bricht ist ein Betrüger und würde hoch gehängt werden, sei es sozial oder früher auch konkret.
Das Problem ist, dass Menschen aus diesem anderen Kulturkreis nicht denselben Wert auf ein Wort geben, ja nicht einmal auf einen schriftlichen Vertrag, so wie wir es im Abendland sehen. Das macht Verhandlungen schwer bis unmöglich. Diese Erfahrungen kann man im Kleinen wie im Großen machen. Und das ist kulturbedingt (und auch religiös begründet).
So wie ein Ami einen freundschaftlich und scheinbar verbindlich auffordert, mal zu Besuch zu kommen und wo sich dan schwer gewundert wird, wenn ein Fremdländer ihn beim Wort nimm und vor der Tür steht (was dann als grobe Unhöflichkeit gewertet wird), so kehrt sich ein Muslime oder vergleichbar (aus diesem Kulturkreis eben) nix um Abmachungen, wenn er plötzlich neue Interessen hat. Die gehen dann vor.
Die Kohle von Waffensponsoren nehmen, ach, da wird alles unterschrieben, sind ja nur Ungläubige, da ist nix verbindlich, da kann man gegen das Abgemachte gerne verstoßen und Menschenrechte einhalten, pah, wen interessiert denn so was? Sind das nicht ebenso Drecksäcke dann?
Ich frage mich nur, wie oft die USA und andere Westen allgemein noch darauf reinfallen wird. Wobei: die Gier auf das Öl und gute Profite durch die geschäfte mit Waffen wird noch weiterhin groß genug sein, um weiterhin solche "Geschäfte" zu machen.
Abgesehen davon lebe ich lieber in einem Land, das trotz solcher Verfehlungen die Demokratie und Freiheit des Einzelnen weitgehend unangetastet läst, als mich als Frau in eine Rolle der Sklavin und Unterdrückten stecken zu lassen. Klar ist da ein Kompromiss, aber etwas Besseres gibt es derzeit auf unserer Welt noch nicht.
Klar ist für mich, dass der Islam keine bessere Lebensweise vorschlägt, denn auch moderat gelebt würden Frauen unterdrückt und Andersdenkende, Homosexuelle usw. bestraft werden. Wobei selbst die tolerantesten Moslems aus meiner Sicht noch rechts von unseren Rechten stehen.
LG
Any