Die mit dem Aufbau einer solchen Leitungs- und Kabelinfrastruktur verbundenen Kosten wären gleichzeitig eine finanzielle Hilfe für Schwellenländer, die deren Wirtschaft zugute käme. Diese Anfangskosten könnte Europa jedoch quasi unter Umweltaspekten abschreiben: Es würde den Industrieländern bis 2020 etwa hundert Milliarden Dollar kosten, den wachsenden Energiebedarf der Dritte-Welt-Länder so zu steuern, dass diese ebenfalls auf umweltfreundliche Technik setzen und ihrerseits den Ausstoß von Treibhausgasen nicht erhöhen, glaubt Bert Metz von der Europäischen Klimastiftung. Diese Summe entspräche nur einem Bruchteil der Konjunkturprogramme, die derzeit weltweit auf den Weg gebracht werden.