Anti-Psychiatrie Bewegung

ich kenne die Antipsychiatriebewegung nur von Scientology, dort sind die Psychiater immer die absolut Bösen ;-) .
Obwohl ich überhaupt nichts von Scientology halte (meiner Meinung nach vermarkten sie billige Selbsthilfebücher zu überteuerten Preisen als Kurse und versuchen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen, man kann sein ganzen Geld dort für sinnlose Kurse verlieren), ist da sicherlich ein Körnchen Wahrheit darin zu finden.
Es ist eine e gefährliche Sekte.furchtbar
 
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Hat aufgrund seiner Schizophrenie offenbar seine Eltern umgebracht, nach einer Medikamentenumstellung in einer renommierten Klinik in Los Angeles, die auf Sucht und psychische Erkrankungen spezialisiert ist.
Ich schätze, da wird niemand rangenommen von den Ärzten, die ihn ja hätten lange genug beobachten und überwachen müssen. Ich werde das mal weiter verfolgen.
Aber wehe, der wäre bei einem Schamanen gewesen, da wär aber was los..
 
Völlig spekulativ wird unterstellt, dass die Ärzte falsch gehandelt haben. Leider ist es Realität, dass es in seltenen Fällen zu derartigen furchtbaren Taten kommt. Wobei Ärzten auch juristisch die Hände gebunden sind. Jemanden gegen seinen Willen in einer Klinik zu behalten, ist nur selten durchsetzbar. Der Vergleich zu Schamanen ist schlicht lächerlich. Psychosen oder akute psychiatrische Krisen lassen sich nun einmal nicht durch Ritualtanz oder schamanische Rituale behandeln – dafür braucht es qualifizierte medizinische Fachkräfte. Wer das Gegenteil behauptet, macht sich über die Realität psychischer Erkrankungen lustig und diffamiert gleichzeitig seriöse Behandlungsmethoden.

Erstaunlich manch eine Vorstellung: Im aktuellen Fall des vor Gericht stehenden Kinderpsychiaters wird bedauert, dass er nicht mehr kontrolliert wurde. Ein spekulativer Artikel einer Webseite wird als Wahrheit empfunden - es geht um Ärzte. Gleichzeitig ist man aber großzügig bereit Abstriche zu machen - bezüglich angeblicher Heiler "die unter dem Radar erfolgreich agieren" oder Schamanen, deren Rituale sich "einer Überprüfung entziehen."
 
Wenn jemand aus welchem Grund auch immer gefährlich ist, ist halt immer das Dilemma, daß man ihn nicht vorsorglich
wegsperren oder dauersedieren kann, solange noch nichts passiert ist, er also noch keine wie auch immer geartete Tat
verübt hat. Macht er was, hat das Opfer leider Pech gehabt, und spätere Schuldzuschreibungen bringen auch nichts mehr.
 
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Wenn jemand aus welchem Grund auch immer gefährlich ist, ist halt immer das Dilemma, daß man ihn nicht vorsorglich
wegsperren oder dauersedieren kann, solange noch nichts passiert ist, er also noch keine wie auch immer geartete Tat
verübt hat. Macht er was, hat das Opfer leider Pech gehabt, und spätere Schuldzuschreibungen bringen auch nichts mehr.
?
Natürlich kann und wird.man jemand Gefährlichen dauersedieren und wegsperren. Bei drohender Eigen- und/oder Fremdgefährdung wird das normalerweise gemacht, wenn derjenige erkennbar psychisch krank ist, ggf. sogar vollkommen ohne seine Einwilligung.
Zwangseinweisung heißt das, auch in den USA.
Der Schutz des Individuums und der Allgemeinheit steht in so einem Fall an oberster Stelle.
 
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