Alles was sonst nicht passt: OTs für das RUF

Nicht OT. Sehr schön.

Sehe ich etwas anders.

Wenn du durch die "Strafe" Gottes in eine Situation kommst, durch die du das Leben und die Welt besser verstehen kannst, dann ist das gar nicht so verkehrt. Vielleicht erreichst du dadurch mehr Empathie und ein besseres Verständnis von Gut und Böse. Du lernst aus welchem Grund, das Böse zu vermeiden ist und das Gute den Vorzug haben sollte.

Durch diese "Strafe" Gottes wächst du im Inneren und im Verständnis. Denn eigentlich ist es Liebe. Und weil Gott, Gott ist, hat diese "Strafe"/Liebe eben eine Erlebnisdimension, die einen formt.

Ich persönlich nehme es auch nicht als Strafe wahr, sondern als Entwicklungsweg, der mir zeigt, dass mein Handeln und Denken und Empfinden nicht ohne Konsequenzen ist. Ich bin an dem Ort, der meinem Handeln, Denken und Empfinden entspricht, der damit sich in positiver übereinstimmender Resonanz befindet, dass ist die Konsequenz.
Deine Aussage ist auf vielen Ebenen problematisch und auch nicht realitätsnah. Vielleicht kannst du es auch nicht nachempfinden, und das hat auch wenig mit Empathie zu tun. Denn Empathie ist etwas anderes, als Mitgefühl.

Die Aussage, dass göttliche "Strafe" letztlich eine Form der Liebe und Erziehung ist, ist problematisch , insbesondere aus folgenden Gründen, wie Viktimisierung oder Verharmlosung von Leid.

Das Leben ist komplex und Leid kann viele Ursachen haben, darunter zufällige Ereignisse, menschliches Versagen oder Naturkatastrophen. Eine monokausale Erklärung, wie die Vorstellung von göttlicher Strafe, greift zu kurz. Und ignoriert das Leid was Menschen erfahren und für das es keine Rechtfertigung gibt... Schon gar nicht göttliche Strafe/Liebe.
 
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Nicht OT. Sehr schön.

Sehe ich etwas anders.

Wenn du durch die "Strafe" Gottes in eine Situation kommst, durch die du das Leben und die Welt besser verstehen kannst, dann ist das gar nicht so verkehrt. Vielleicht erreichst du dadurch mehr Empathie und ein besseres Verständnis von Gut und Böse. Du lernst aus welchem Grund, das Böse zu vermeiden ist und das Gute den Vorzug haben sollte.

Durch diese "Strafe" Gottes wächst du im Inneren und im Verständnis. Denn eigentlich ist es Liebe. Und weil Gott, Gott ist, hat diese "Strafe"/Liebe eben eine Erlebnisdimension, die einen formt.

Ich persönlich nehme es auch nicht als Strafe wahr, sondern als Entwicklungsweg, der mir zeigt, dass mein Handeln und Denken und Empfinden nicht ohne Konsequenzen ist. Ich bin an dem Ort, der meinem Handeln, Denken und Empfinden entspricht, der damit sich in positiver übereinstimmender Resonanz befindet, dass ist die Konsequenz.
Ich weiß nicht, wie man zu solch verqueren Ansichten kommen kann.

Wenn jemand glaubt, mich strafen/prügeln zu müssen (auch wenn er meint, es sei in meinem Sinne und zu meiner Entwicklung), hat das NICHTS, aber auch schon gar nichts mit LIEBE zu tun!
Das gilt auch für GOTT....wenn es ihn denn geben sollte. ....
 
zumindest fehlgeleitet.
Aber das ist ja wahrlich nicht Neues.....
Opfern von religiöser/christlich motivierter Gewalt gegenüber Züchtigung als göttliche Erziehungsmethode zu rechtfertigen ist mehr als ...fehlgeleitet. Sorry. Das ist ja keine abstrakte Meta Diskussion mehr, wenn Opfer sich zu Wort melden. Da sollte man mal innehalten und nachdenken..
 
Opfern von religiöser/christlich motivierter Gewalt gegenüber Züchtigung als göttliche Erziehungsmethode zu rechtfertigen ist mehr als ...fehlgeleitet. Sorry. Das ist ja keine abstrakte Meta Diskussion mehr, wenn Opfer sich zu Wort melden. Da sollte man mal innehalten und nachdenken..
Was soll man machen?

Mir fehlt halt der Glauben und das Wissen...... :cautious:
 
Im Christentum steht die Liebe Gottes und Jesu im Mittelpunkt. Jesus hat nie zu Schlägen oder Gewalt aufgerufen, sondern zum Vergeben, Friedenmachen und Barmherzigsein (z. B. Matthäus 5,44; 5,9). Wenn die Bibel „Züchtigung“ erwähnt, bezieht sich das heute oft auf einen früheren, historischen Kontext, in dem körperliche Strafen üblich waren. Die moderne christliche Lehre und viele Kirchen betonen aber: Jede Form von Gewalt – auch als Erziehung – widerspricht der Würde des Menschen und dem Gebot der Liebe. Darum kann man aus heutiger Sicht „Züchtigung“ nicht mehr als legitimes Mittel im christlichen Glauben rechtfertigen.
Wer nicht im Buch des Lebens steht, kommt ins Flammenmeer laut dem christlichen Glauben.
 
Was soll man machen?

Mir fehlt halt der Glauben und das Wissen...... :cautious:
Das Absurde ist halt, dass gerade extremistische islamische Gruppen dafür bekannt sind zu züchtigen. Die Begründung ist häufig ebenso ..glaubhaft. Der Täter wird im Diesseits hart bestraft, damit ihm seine Sünden vergeben werden und er im Jenseits nicht die Höllenstrafe bekommt.

Dazu kommt, dass es einen Grund gibt, warum gewaltfreie Erziehung durch staatliche Gesetze gesichert werden musste. Schlicht, weil Generationen von Menschen in dem Glauben erzogen wurden, dass es ok ist, Kinder zur Erziehung zu züchtigen. Weil ebenso Generationen von Kirchenvertretern in Kirchen, Jugendheimen, Jugendorganisationen über Hunderte Jahre das so geprägt und vermittelt haben. Es gibt ja Leute, die nicht müde werden zu betonen, wie christlich geprägt unsere Gesellschaft ist.
 
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Wer nicht im Buch des Lebens steht, kommt ins Flammenmeer laut dem christlichen Glauben.
Das Ganze hat halt einen fatalen Logikfehler. Jemand, der die Bibel so ernst nimmt, so er seine Kinder züchtig, wird hoffentlich auch an das Kreuzopfer glauben. Was im Kern bedeutet, dass Jesus durch sein SühnOpfer alle unsere Sünden auf sich genommen hat, sodass sie vergeben werden, was jede Form der Züchtigung obsolet mache.


Denn durch ein einziges Opfer hat er die, die geheiligt werden,
für immer zur Vollendung geführt
Das bezeugt uns auch der Heilige Geist;
denn zuerst sagt er:
Das wird der Bund sein, den ich nach diesen Tagen mit ihnen schließe - / spricht der Herr:
Ich lege meine Gesetze in ihr Herz / und schreibe sie in ihr Inneres;
dann aber: An ihre Sünden und Übertretungen denke ich nicht mehr.
Wo aber die Sünden vergeben sind, da gibt es kein Sündopfer mehr.


Man kann halt alles irgendwie mit Glauben und Religion rechtfertigen.

🤷‍♂️
 
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