Alles was sonst nicht passt: OTs für das RUF

Züchtigung ist pädagogisch inkorrekt und führt wie bei Bestrafung zu oppsitionellem und kompensatorischen Verhalten des Kindes! Solche Eltern haben schlicht keine adäquaten und individuellen Lösungen!
 
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Witzig, aber doch irgendwie OT.

Verstehst du das wirklich nicht, wie Züchtigung im biblischen Sinne zu verstehen ist oder geht es dir einfach nur darum zu provozieren?
Klingt halt nach Deinen eigenen Worten im ET etwas unglaubwürdig.
Durch die Zitate wird erkennbar, dass es sich bei der biblischen Züchtigung durchaus um körperliche Bestrafung handeln kann, mit dem Ziel der Errettung. Das Heil der Seele wird über das Heil des Körpers gestellt.
 
So ein Gott möchte keine*r haben...
Nicht OT. Sehr schön.

Sehe ich etwas anders.

Wenn du durch die "Strafe" Gottes in eine Situation kommst, durch die du das Leben und die Welt besser verstehen kannst, dann ist das gar nicht so verkehrt. Vielleicht erreichst du dadurch mehr Empathie und ein besseres Verständnis von Gut und Böse. Du lernst aus welchem Grund, das Böse zu vermeiden ist und das Gute den Vorzug haben sollte.

Durch diese "Strafe" Gottes wächst du im Inneren und im Verständnis. Denn eigentlich ist es Liebe. Und weil Gott, Gott ist, hat diese "Strafe"/Liebe eben eine Erlebnisdimension, die einen formt.

Ich persönlich nehme es auch nicht als Strafe wahr, sondern als Entwicklungsweg, der mir zeigt, dass mein Handeln und Denken und Empfinden nicht ohne Konsequenzen ist. Ich bin an dem Ort, der meinem Handeln, Denken und Empfinden entspricht, der damit sich in positiver übereinstimmender Resonanz befindet, dass ist die Konsequenz.
 
Klingt halt nach Deinen eigenen Worten im ET etwas unglaubwürdig.
Damit hatte ich nur den Inhalt der Zitate zusammengefasst. Das spiegelt mich nicht wieder. Ich schreibe ja auch im "biblischen Sinne" und nicht "in meinen Sinne", wenn du mal genau guckst. Wie ich das noch offensichtlicher machen soll, weiß ich auch nicht.

Das hier ist der Absatz, in dem ich meine Auffassung kund tue:

Mit diesem Ausspruch "wen der Herr liebt, den züchtigt er" ist etwas ganz Wunderbares gemeint. Denn wen der Herr liebt, den gibt er Lehre, den formt er nach Recht und Gerechtigkeit, nach seinen vollkommenen Maßen. Den, den der Herr liebt, den lässt er teilhaben an seinen Wundern. Wodurch kommt es zu dieser Teilhabe am Guten? Durch die Züchtigung. Siehe ich belehre dich, siehe ich gebe dir zu bedenken! Richte dich nach mir, halte dich an mich und du wirst Frieden und ewiges Leben finden in mir.

Die anderen Absätze und Zitate sollen die biblische Sicht auf die Züchtigung wiedergeben.

Das mache ich ziemlich häufig, dass ich wiedergebe, um ins Thema reinzukommen, was die Auffassung von etwas ist und am Ende meine eigene Auffassung darunter setze. Das scheint nicht klar zu sein.
 
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Im Christentum steht die Liebe Gottes und Jesu im Mittelpunkt. Jesus hat nie zu Schlägen oder Gewalt aufgerufen, sondern zum Vergeben, Friedenmachen und Barmherzigsein (z. B. Matthäus 5,44; 5,9). Wenn die Bibel „Züchtigung“ erwähnt, bezieht sich das heute oft auf einen früheren, historischen Kontext, in dem körperliche Strafen üblich waren. Die moderne christliche Lehre und viele Kirchen betonen aber: Jede Form von Gewalt – auch als Erziehung – widerspricht der Würde des Menschen und dem Gebot der Liebe. Darum kann man aus heutiger Sicht „Züchtigung“ nicht mehr als legitimes Mittel im christlichen Glauben rechtfertigen.
 
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