9er Nachbarschaftsproblem

Sahnekaffee

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Hallo alle zusammen,

seit einigen Monaten habe ich Probleme mit meinem Nachbarn und ich würde mich freuen, wenn jemand hier Licht ins Dunkle bringen könnte.

Er ist an und für sich ein sehr freundlicher, zurückhaltender, eher schüchterner älterer Mann, der direkt neben mir wohnt. Er spricht sehr leise und es dauert meist ein bisschen, bis er überhaupt etwas sagt. Leider hat er die Angewohnheit, seine Wohnung in den Gemeinschaftsflur zu entlüften. Dieser Flur hat zwar Fenster, ist aber ca. 20 Meter lang und am Ende mit einer Brandschutztür geschlossen. Aus irgendwelchen technischen Gründen ist es so, dass - auch wenn er ein oder zwei Flurfenster auf Kippe stellt - sämtliche Gerüche, die in diesem Flur stehen, langsam, aber stetig in meine Wohnung ziehen. Und das über Stunden, manchmal auch über Nacht, sodass ich am Morgen immer noch damit beglückt werde. Es fing an mit Kochgerüchen, dabei auch Angebranntes, dann Toilettengerüche und der allgemeine abgestandene Wohnungsmief. Dreimal habe ich im Laufe der letzten Monate mit ihm geredet und ihm das Problem erklärt und dass er bitte damit aufhören soll. Es wurde weniger, hat aber nicht aufgehört. Ich vermute stark, dass er selbst das gar nicht mehr riecht aufgrund seines Alters. Mich stresst das Ganze sehr. Und ich kann nicht wirklich etwas dagegen machen. Meine Wohnungstür ist zu, mehr als zu geht nicht. Der Gestank kommt jedoch trotzdem durch die Ritzen stetig und permanent nachgeströmt. Ich verstehe nicht, warum jemand so bewusst rücksichtslos ist. Weil, den Eindruck macht er eigentlich gar nicht, wenn man ihm begegnet.

Nach dem dritten fruchtlosen Gespräch mit ihm bin ich zur Hausverwaltung gegangen. Dort habe ich offene Türen eingerannt und die Chefin hat mit ihm später ein Gespräch geführt. Es wurde besser danach, gestern Abend gab es jedoch einen "Rückfall", sodass ich heute nochmal mit der Chefin persönlich gesprochen habe. Wir verstehen beide nicht, was in dem Mann vor sich geht, warum er so rücksichtslos ist und wider besseren Wissens so handelt. Die Hausordnung ist ganz klar. Objektiv betrachtet geht es auch nicht um eine Notsituation, wo er möglicherweise nicht anders kann.

Uff!! Langer Text ...

Wenn ich über die Karten verstehen könnte, was in dem Mann vor sich geht, würde mir das helfen, damit umzugehen. Daher habe ich eine 9er-Legung gemacht mir der Frage: "Was geht in ihm vor, dass er das trotzdem macht?"



.....QS

verdeckt:


.....QS

Erstellt mit Karten-Helfer

Falls jemand Zeit und Lust hat, die Karten zu deuten, würde ich mich sehr darüber freuen. Ich komme mit diesen Karten nicht klar, ich kann sie nicht lesen. Er selbst taucht allenfalls verdeckt auf als Herz König oder eben als einer der Buben.

Ich danke euch schon mal. :)
 
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Er selbst taucht allenfalls verdeckt auf als Herz König oder eben als einer der Buben.
Nee, er ist natürlich der Wolkenkönig, jetzt sehe ich es. Passt ja sehr treffend. Ich bin jedenfalls die verdeckte Dame im Haus des Sarges.

Ansonsten sehe ich noch den ganzen Stress. Verschwiegene Gedanken, die mit der Wohnsituation zu tun haben, vielleicht ein belastendes Gesundheitsthema?

Ich glaube, er hätte auch gerne eine Lösung für die Situation, aber das Kreuz in der Mitte scheint das zu verhindern. Als ob er das zwanghaft macht, das Offenstehenlassen der Tür. Damit lehne ich mich gerade weit aus dem Fenster ... War nur so ein Gedanke.

Mit meiner Deutung kann ich natürlich völlig daneben liegen.
 
laut den 9er geht es mehr um Ärger, und Emotionalitäten,
ansonsten sehe ich das er es immer wieder machen wird, wenn es an ihm liegt.
Aber er macht es nicht bewusst, und er versteht nur das man gegen ihn ist.

im 9er ist auch zu sehen das du eigentlich keine Handhabe hast,

Beweisen das Geruch in die Wohnung *von ihm* kommt, ist die einzige Möglichkeit. Und vorallem wieviel Geruch kommt.
Das ist messbar und nur mit diesen Ergebnissen, kannst du was sagen und erwirken.
Ihn ändern wird nicht gehen,
 
Vielen Dank, @flimm . Das erklärt einiges.

ansonsten sehe ich das er es immer wieder machen wird, wenn es an ihm liegt.
Aber er macht es nicht bewusst, und er versteht nur das man gegen ihn ist.
Das macht es schwierig. Ich hatte auf sein Verständnis gehofft, denn von der Logik her ist die Sache ja eigentlich leicht zu begreifen. Er wirkt auch nicht geistig zurückgeblieben, nur schüchtern halt. Er ist gepflegt, gut angezogen, hatte eine gute Arbeit gehabt und ist jetzt Rentner.

im 9er ist auch zu sehen das du eigentlich keine Handhabe hast,
Genau, mehr als zumachen kann ich die Tür nicht.

Beweisen das Geruch in die Wohnung *von ihm* kommt, ist die einzige Möglichkeit. Und vorallem wieviel Geruch kommt.
Das ist messbar und nur mit diesen Ergebnissen, kannst du was sagen und erwirken.
Da habe ich aktuell zum Glück die Hausverwaltung auf meiner Seite, ohne dass sie irgendwelche Zweifel an dem Sachverhalt hatten. Sie haben mir sofort geglaubt, und wenn jetzt nochmal was ist, werde ich das protokollieren und Fotos machen von seiner offenen Tür.

Es täte mir echt leid, wenn er sein Verhalten beibehält und ihm dadurch die Kündigung droht. Eigentlich war das Nachbarschaftsverhältnis angenehm und friedlich bislang. Andererseits werde ich nicht sein Wohl über meines stellen.
 
"Was geht in ihm vor, dass er das trotzdem macht?"
Jetzt ist diese Legung ja nach dem Gespräch mit dir und der Hausverwaltung. Es zeigt jetzt mehr seine Reaktion auf diese Gespräche. Nicht, warum er das überhaupt und grundsätzlich macht.

Was mir hier unter "trotzdem macht" sofort ins Auge fiel - es bringt ihm Aufmerksamkeit - Sonne - die er sonst so wohl in seinem Leben nicht mehr hat.

Es geht ja auch nicht nur um ihn - sondern vielmehr auch um dich. Da hätte ich für dieses Problem auch eine grosses KB besser gefunden, weil das beide Seiten abdeckt und auch Ursache und Wirkung zeigt.
 
Genau aus dem Gleichen Problemen musste ich die Wohnung räumen.
Die Nachbarin hatte sich über jeden kleinen austretenden Duft beschwert.

Ich sah das Ganz gelassen, weil man kann ja nicht Duftlos kochen.
Man hatte auch mich angerügt, wegen den Düften. Was ich aber tadelte.
Ich will nicht den Typ verteidigen, aber man kann doch auch nicht duftlos auf WC, oder ?
Jedes Körperteil hat sein Dunstgeruch. Daher verstehe ich die Beschwerde nur zum Teil.

Ich habe Verständnis, das man sich von dem Gedunst genervt fühlt.
Aber ich denke mir, wenn man kochen will, das entwirft doch Düfte, in dem Wohnraum.
Ich habe bspw. immer das Fenster aufgemacht, damit der Duft abziehen konnte.
Und nicht im Raum bleibt.
 
Ich finde es gemein, dass sich andere Mieter über den eigenen Mieter stellen dürfen.
Wenn es Drei Wohnungen in einem Haus gibt, dann hat jeder Mieter die Gleichen Rechte an dem Hausobjekt,
andernfalls war das ein Verlogenes Haus. Wenn nur zwei Parteien als Mitmieter behandelt werden und einer außen vor bleibt. Das hat mit Gleichberechtigung nichts gemein. Natürlich muss man Rücksicht nehmen auf die Mitmieter .
Aber ich find es behindert, dass Eine Nachbarin (bei mir) oder die Nachbarinnen mehr Rechte am Haus hatten, als ich all die Jahre. Da merkt man das Verhältnis, und Denken der Vermieter gegenüber der Mitbewohner.
Mir tut es heute immer noch weh, wenn ich merke, dass eine Frau, keine Empathie für mich entwickeln wollte.

Ich finde es gemein, dass die Polizei mehr dem Umfeld glaubt, als der eigenen Person.
Was ist das für ein Einbahnstraßenwohnen, von den Anliegern, gegen mich gesteuert.
Ich habe sehr viel Verständnis, dass sich die Mitmieterinnen durch meinen Dufterei genervt gefühlt hatten.
Aber ich hätte mir gewünscht, dass man mit einander redet. Und nicht spurlos an mir vorbei geht.
Ich habe mich sehr getäuscht und wütend gefühlt, weil ich Duft eigentlich mag.

Ich verstehe, dass man sich durch fremde Düfte gestört fühlt, aber dass ich scheinbar keine Rechte an dem Objekt hatte, macht mich heut noch nachdenklich.
 
Meine Wohnung die letzten Jahre:

Ich habe Verständnis, dass Sich die Mitmieterinnen durch meine Düfte gestört gefühlt hatten im Nachhinein.
Aber ich habe nicht verstanden, dass Der Duft so belästigend sein muss.
Ich , für mein Verständnis, empfinde Düfte als was natürliches. Natürlich sollte es "rein sein",
im Haus keine negativen Dünste erzeugt sein.
Da stimme ich selbst dem Vermieter zu.

Aber ich finde, wenn man sich was kocht, dann ist das doch klar, dass man Düfte erzeugt, durch die Produkte, die man verarbeitet.
Ich bin dennoch enttäuscht, dass ich keine gute Verbindung zu meinem Vermieter herstellen konnte, weil ich eigentlich für ruhige Situation stehen wollte, was mir aber zuletzt nicht gelang, da ich mit meinem eigenen Leben unzufrieden war.

Ich konnte kein gutes Mietsverhältnis erzeugen, weil ich mich mit den Nachbarn kaum verstand, da sie älter waren bzw. eine Arbeit nachgingen, die ich nicht verstanden habe.
Ich kann im Allgemeinen nicht mit Zahlen umgehen. Daher fiel mir der Umgang mit Zahlen schwer.
 
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