Der Bush-Clan und das kolumbianische Drogenkartell
George Bush profitiert nicht nur als Präsident von diesem schrecklichen Anschlag, sondern soll ihm auch persönlich gelegen kommen. Dies behauptet zumindest Sherman Skolnick. Bereits eine Woche vor dem Terroranschlag berichtete er, daß ausländische Fernsehstationen eine ausführliche Dokumentation über die dunklen Machenschaften des Bush-Clans produzieren wollten. Angeblich soll die Bush-Familie in Florida führende Demokraten mit 40 Millionen Dollar bestochen haben, damit George W. Bush im Staat seines Bruders, Gouverneur Jeb Bush, als Wahlsieger hervorgehen konnte. Mehr noch: Dieses Geld soll von Carlos Lehder stammen, einem der großen Drogenbarone des Medellin-Kartells. Lehder soll ein Freund und Geschäftspartner der Familie sein.
Das wäre durchaus möglich, denn es gilt unter Insidern längst als bekannt und erwiesen, daß Bush sen., vorletzter Präsident der USA, maßgeblich am Aufbau der großen Drogenschmuggel-Routen von Kolumbien in die USA beteiligt war, als er dem amerikanischen Geheimdienst CIA vorstand (vgl. auch ZS 23, Seite 58). Zu diesem Netzwerk scheint auch US-Vizepräsident Dick Cheney zu gehören, einer der langjährigen Getreuen von Bush senior. Vor seiner Berufung zum Vizepräsidenten war Cheney Chef des weltumspannenden Konzerns Halliburton. Dies ist weltweit das größte im Ölgeschäft tätige Unternehmen, welches unzählige Niederlassungen in vielen Ländern besitzt, gerade auch in krisengeschüttelten Regionen und Drogenanbaugebieten. Seit Jahren wird Halliburton immer wieder von Insidern beschuldigt, als Fassade für den internationalen Drogenschmuggel zu dienen. Falls das stimmen sollte, wäre dies eine mögliche Erklärung, weshalb Dick Cheney als Gefolgsmann von Bush senior vor einigen Jahren an die Spitze von Halliburton gelangte.
Wären diese Anschuldigungen tatsächlich wie geplant durch TV-Berichte an eine breite Öffentlichkeit gelangt, hätte dies das politische Aus von Bush und seiner Administration bedeuten können. "Mit diesem drohenden Skandal im Nacken hatten diese Leute allen Grund, die geplanten Terroranschläge nicht zu verhindern", schreibt Skolnick. "Diese Attentate waren ein willkommenes Ablenkungsmanöver. Dem Weißen Haus lag es daran, seine Kritiker zum Schweigen zu bringen und das amerikanische Volk hinter dem Präsidenten zu wissen. Wer wagt es jetzt noch im Angesicht dieser Katastrophe, mit dem Finger auf die Bush-Familie zu zeigen?"