Ganz ehrlich: Nein, tut es nicht. Denn wenn er befangen ist, kan er auch 3 Ehrendoktortitel haben und es tut nichts zur Sache. Der peer-review soll durch unparteiische peers erfolgen - und das ist hier, ganz ganz offensichtlich nicht der Fall gewesen.
Um einen Vergleich zu ziehen: Du regst dich ja im Prinzip über die ganzen Untersuchungen auf. Damit meinst du; auch die Untersuchenden dort seien alle nicht ehrlich gewesen, auch wenn bei NIST z.B. hunderte Fachleute an dem Bericht beteiligt waren. Aber wenn es deine Ansicht unterstützt, dann ist eine offensichtlich gegebene Befangenheit plötzlich irrelevant, weil: der hat ja einen Doktortitel, der lügt sicher nicht.
Richtig, es ändert gar nix an dem Paper. Aber es geht ja nicht ums Paper, es geht um den peer-review-Prozess. Und es wurde allerorts behauptet, es sei ein "peer-reviewed journal" gewesen. Diese Behauptung hat sich als eine Lüge herausgestellt - reine vanity publication; zahl 800 $ und dein Artikel wird abgedruckt, ohne einen einzelnen Blick auf die Wissenschaftlichkeit des Inhalts, oder ob die einzelnen Sätze überhaupt Sinn ergeben. Das ist ein sehr wichtiger Punkt in dieser Diskussion, denn wenn der Artikel z.B. in Nature abgedruckt worden wäre, hätte niemand den peer-review Prozess in Frage gestellt.
Zum dritten Punkt hast du dich nicht geäußert:
Die ganz groben Mängel im Paper, die einen peer-review-Prozess eigentlich ausschließen lassen.