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Was stimmt wirklich-ist Amalgam schädlich oder etwa doch nicht?

Dieses Thema im Forum "Gesundheit allgemein" wurde erstellt von traumreisende, 24. März 2010.

  1. traumreisende

    traumreisende Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2006
    Beiträge:
    342
    Ort:
    Wien
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    Hallo!

    Ich wollte euch mal um eure Meinung und Schilderung eurer Erfahrungen zum Thema Amalgam bitten.

    Ich war bis jetzt eigentlich überzeugt davon, dass Amalgam schädlich ist, und dass man sich die Füllungen am besten entfernen lassen sollte, und dass danach eine Ausleitung gemacht werden muss.
    Jetzt war ich gestern bei meiner Zahnärztin, die nicht viel von alldem hält. Sie hat mir gesagt, dass 3 Füllungen undicht sind, und dass sie ausgebohrt werden müssen. Seit längerem lasse ich mir nur mehr Kunststofffüllungen einsetzten, ich habe aber noch 4 Amalgamfüllungen im Mund. Bis jetzt wurden die Amalgamfüllungen wenn sie nicht mehr gehalten haben, immer ohne Schutz ausgebohrt. Das wollte ich jetzt aber nicht mehr, weil mir das ein zu hohes Risiko von Schäden für den Körper war, vor allem, weil es sich um 3 Füllungen auf einmal gehandelt hätte.
    Ich hab ihr dann meine Bedenken wegen dem Amalgam geschildert. Sie hat mir gesagt, dass das alles nur ein Schwindel sei, und dass sich damit ein paar Leute eine goldene Nase verdienen wollen (mit Ausleitungen usw.). Sie meinte, dass sie gut über das Thema bescheid wüsste, und in ihrer Vergangenheit auch schon mal eine Ausleitung gehabt hätte, wobei sie dann gemerkt hatte, was für ein großer Schwindel die Ausleitungen sind.
    Sie war sicher ehrlich zu mir, und ich bin bei ihr schon in Behandlung, seit ich ein kleines Kind war. Sie hat mir das also sicher nicht nur deswegen gesagt, um mich wegen irgendeines Vorteiles zu überzeugen (wobei es da eh keinen Vorteil für sie gibt).
    Sie ist Wissenschaftlerin und sieht gewisse Dinge deswegen vielleicht auch anders.
    Trotzdem hat mich das Gespräch mit ihr sehr ins Zweifeln gezogen und ich weiß jetzt gar nicht mehr, was ich glauben soll!
    Sind diese Amalgamgefahr und die Ausleitungen wirklich nur eine neue Methode, mit der Leute schnell reich werden wollen, oder ist es wirklich bewiesen (und zwar nicht nur von Firmen und Ärzten, welche Amalgamausleitungen anpreisen), dass Amalgam negative Wirkungen auf den Organisumus hat? Die Leute, die an einer Amalgamallergie leiden mal ausgenommen!

    Habt ihr objektive Informationen zu diesem Thema? Welche Seite hat denn jetzt wirklich recht?

    Meine Zahnärztin meinte noch, dass bei den Ausleitungen ein anderes Metall verwendet wird, weil nur durch eine Bindung mit dem Amalgam, dieses aus dem Körper ausgeleitet werden kann. Stimmt das? Sie meinte, dass man dann eben statt dem Amalgam ein anderes Metall im Körper hätte, und dass ich dann am besten auch keinen Fisch und bestimmtes Gemüse essen sollte, weil da auch Schwermetalle drinnen sind (das sagte sie in einem etwas sarkastischem Tonfall).

    Ich wäre euch sehr dankbar, wenn ihr mir eure Erfahrungen erzählen würdet und ich bitte euch darum, mir nur Infos und Links zu diesem Thema zu geben, von denen es auch sicher ist, dass sie gut und objektiv erforscht sind, und die nicht nur auf Annahmen oder Glauben basieren. Wirklich Licht ins Dunkel bringen nur seriöse Quellen!

    Ich danke euch!

    Liebe Grüße, traumreisende
     
  2. Katze1

    Katze1 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    21. September 2005
    Beiträge:
    11.870
    Ort:
    Wien
    Welche Beweise läßt du gelten?

    Schau dir die Vorträge von Dr. Dietrich Klinghardt (Schwermetalle bzw. Schwermetalle und Hormone) auf youtube an und entscheide selbst.

    Ich weiß für mich selbst, dass Quecksilber nicht gesund ist und die Amalgamplomben nicht stabil sind; was bedeutet, dass sie stetig Quecksilber abgeben.

    Ich kenne keinen, dem eine Ausleitung nicht gut getan hätte.

    PS: Man kann auch falsch ausleiten und damit Rückvergiftungen verursachen - dass diese Patienten nicht begeistert sind, liegt auf der Hand.
     
  3. Stina

    Stina Guest

    Wenn Amalgam so harmlos ist, warum gelten für Zahnarztpraxen im Umgang mit Amalgam folgende Auflagen:

    "Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln:
    Handschutz: Die in der Praxis vorhandenen Einmalhandschuhe verwenden.
    Beim Anmischen und Anreichen von Amalgam Hautkontakt vermeiden.
    Sofern Aerosole auftreten, z. B. beim Ausbohren von Amalgamfüllungen, OP-Mundschutz tragen.
    Räume, in denen Amalgam verarbeitet wird, gut und häufig lüften.
    Verunreinigungen der Arbeitsfläche mit Amalgam vermeiden, z. B. indem beim Zubereiten Schälchen verwendet werden.
    Ansonsten Fläche sofort reinigen.
    Polieren und Entfernen von Amalgamfüllungen nur unter Spraykühlung und Trockenabsaugung. Bei maximaler Absaugleistung
    arbeiten und die Kanüle so positionieren, dass die Absaugung optimal ist.
    Sichtbar amalgamkontaminierte Patientenservietten nach dem Ausbohren wechseln.
    Vor dem Essen, Trinken oder Rauchen und bei Arbeitsende Hände waschen.
    Amalgamreste und -entsorgunsbehälter immer dicht verschließen und vor Wärme geschützt lagern.
    Amalgamkapseln unter Verschluss aufbewahren, dürfen nicht in Kinderhände gelangen.
    Verhalten im Gefahrenfall:
    Bei Verschütten: mit Einwegspritze vorsichtig aufnehmen und in Amalgamrestebehälter überführen. Danach den Rest mit
    Bindemittel (Mercurisorb) binden. Fenster zur Lüftung weit öffnen.
    Erste Hilfe - Notruf 112
    Nach unfallbedingtem Einatmen großer Quecksilbermengen: frische Luft, Arzt aufsuchen.
    Nach Kontakt mit Kleidung oder Haut: kontaminierte Kleidung entfernen. Haut mit fließendem Wasser und Seife reinigen.

    Nach Augenkontakt: Sofort gründlich mit viel Wasser abspülen und Arzt aufsuchen.
    Nach Verschlucken: Aktivkohle aufgeschwemmt in Wasser trinken lassen. Arzt aufsuchen.
    Sachgerechte Entsorgung:
    Überschussamalgam unter Wasser im Amalgamrestebehälter A sammeln.
    Feste quecksilberhaltige Abfälle wie Filtersiebe, Einwegfilter, extrahierte amalgamgefüllte Zähne, amalgamkontaminierte Tupfer,
    Tamponaden und Papiertücher sowie leere Amalgamkapseln in Behälter B sammeln. Kapseln vorher verschließen.
    Amalgamschlamm aus Sekretbehältern, Filtern und Sieben getrennt von den festen Abfällen in Behälter C sammeln...."

    Auszug aus: Betriebsanweisung gemäß § 14 Gefahrenstoffverordnung für Tätigkeiten mit vordosierten Amalgamkapseln und Amalgamfüllungen,
    Entnommen der Broschüre der Berufsgenossenschaft für Gesundheitspflege und Wohlfahrt "Quecksilber in Zahnarztpraxen"

    --------
    Wenn schon kurzer Hautkontakt und Einatmen der Dämpfe vermieden werden sollen und eine spezielle Entsorgung erforderlich ist - was hat Amalgam und damit Quecksilber dann im Mund zu suchen?

    Lg,Stina
     
  4. traumreisende

    traumreisende Mitglied

    Registriert seit:
    29. August 2006
    Beiträge:
    342
    Ort:
    Wien
    Hallo Handwerksprofis und Stina!

    Vielen Dank für eure Antworten und Infos!:)
    Ich bin auch der Meinung und mein Gefühl sagt mir, dass die Warnungen vor Amalgam der Wahrheit entsprechen.
    Mich hat meine Zahnärztin nur so verunsichert, weil sie eben besonders im Bezug auf die Ausleitungen sehr kritisch war.
    Wisst ihr darüber vielleicht etwas? Ob Ausleitungen die Schwermetalle wirklich aus dem Körper leiten, bzw. ob das wirklich notwendig ist?
    Gibt es da gesundheitliche Verbesserungen nach diesen Ausleitungen?? Ich hätte meine Frage eher deutlicher in diese Richtung stellen sollen, weil das eben das war, wo meine Zahnärztin meinte, dass das nur Geldabzockerei ist.

    Ich werd mir jetzt mal den Link von Dr. Klinghardt durchlesen. Vielen Dank dafür, Handwerkprofis!

    Liebe Grüße, traumreisende
     
  5. Täufelchen

    Täufelchen Mitglied

    Registriert seit:
    9. Februar 2006
    Beiträge:
    482
    Ort:
    in der Nähe von Bayreuth
    Wie die Sache wissenschaftlich aussieht weiß ich nicht, aber ich für meinen Teil mache es auch so ... wenn eine alte Amalganfüllung kaputt ist lasse ich mir als Ersatz Kunststoff einsetzten. Ich bin daovn überzeugt das Amalgan schädlich ist... nicht umsonst haben einige Menschen Probleme damit.
     
  6. Garfield

    Garfield Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Dezember 2007
    Beiträge:
    9.801
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    Mein Zahnarzt meinte, daß die Kunststoffüllungen in geringen Mengen auch Stoffe abgeben, und daß es überhaupt keine Untersuchungen gibt, was das so macht.

    Von daher hat er gemeint, Amalgam ist nicht toll, aber Kunststoffe im Mund im Grunde genauso wenig.

    ich hab meine letzten beiden Amalgamfüllungen letztes Jahr rausbekommen, als ich zwei Brücken bekommen habe. Da sich aber in derselben Zeit in meinem Leben noch etwas anderes zum positiven verändert hat kann ich nicht sagen, ob es mir jetzt wegen der Rausnahme des Amalgams besser geht. Es könnte ein Faktor sein.

    "Ausgeleitet" habe ich aber nix, ich halte das für ein völlig nutzloses Placebo.
     
  7. Renate8

    Renate8 Mitglied

    Registriert seit:
    24. Juli 2009
    Beiträge:
    984
    Keramik ist Mittel der Wahl. Allerdings nichts für die Schneidezähne, denke ich mal. In Zahn-/Medizin wirst du nicht die Antwort finden. Versuch´es beim Toxikologen, von dem die Ärzte lernen.
    35 Lehrbücher hier (nach unten scrollen):
    http://www.toxcenter.de/amalgamhandbuch/

    Nicht umsonst hat er eine weise Fahne ums Hals gewickelt :D

    Hier die Vorteile über Amalgam:

    http://video.google.de/videoplay?do...=8&start=0&num=10&so=0&type=search&plindex=7#

    http://video.google.de/videoplay?do...&start=0&num=100&so=2&type=search&plindex=21#

    Der Entdecker erschoß sich
    http://www.toxcenter.de/artikel/Kupferamalgam-Pettenkofer-Entdecker-erschoss-sich.php

    Hier hat Max noch die Zähne :)
    http://video.google.de/videoplay?do...=8&start=0&num=10&so=0&type=search&plindex=4#

    Allerdings sollte man nicht mit Algen entgiften, das führt angeblich direkt in die Psychiatrie:
    http://www.toxcenter.de/artikel/8HZPHT.php
     
  8. Hallo Traumreisende,

    schau mal hier werden verschiedene Möglichkeiten der Amalgamentgiftung erläutert:

    http://www.naturmednet.de/Studien/amalbuch6.html

    Gruß
    Elvira
     
  9. Frl.Zizipe

    Frl.Zizipe Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    2. September 2003
    Beiträge:
    39.552
    Ort:
    Wien
    Und mein Zahlarzt war so ehrlich und hat mir gesagt, dass Amalgam eben nicht teuer ist und sich seine Kollegenschaft was neues einfallen lassen muss um eine neue effiziente Einnahmequelle zu haben.

    Er ist seit über 30 Jahren Zahnarzt und hatte noch nie einen Fall, wo Amalgam wirklich jemanden krank gemacht hätte. Und er ist sich sicher, dass die Zahnärzte in wiederum 30 Jahren sich was neues einfallen lassen werden und uns erzählen, dass Keramik oder was auch immer irgendwelche Krankheiten auslöst. Es wird immer neueste Studien geben, was gesund ist und was nicht.

    Kennt irgendjemand einen Fall, wo Amalgam wirklich eine Krankheit ausgelöste hätte oder dass da jemand dran gestorben ist?

    Ich glaub, der Zucker den wir täglich konsumieren ist da weitaus schädlicher ...


    :)
    Frl.Zizipe
     
  10. PapaSchlumpf

    PapaSchlumpf Neues Mitglied

    Registriert seit:
    25. März 2010
    Beiträge:
    113
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    Besonders da der Zucker wohl der Hauptgrund für den Gebrauch von Amalgam ist.
     
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