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Was bedeutet es?Abt...Simonus...Ziegenbock?

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Lessinghexe, 30. September 2010.

  1. Lessinghexe

    Lessinghexe Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juni 2010
    Beiträge:
    178
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    Niedersachsen
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    Hallo, hatte vor zwei Nächten folgenden merkwürdigen Traum. Wäre nett wenn jemand bei der Deutung helfen könnte! Schon mal danke :danke:

    Ich befand mich eindeutig in meiner Heimat und Wohnstatt. Ich sah vor mir unseren Bahnhof, Schienen, Schranken oben. Irgendwo kam die Erklärung, dass der Bahnhofsvorsteher (gibts sowas noch?) auch gleichzeitig der Abt des ansässigen Kosters wäre. Wir haben zwar ein Gebäude im Ort welches mal ein Kloster war, aber das ist einige hundert Jahre her. Das Gebäude ist inzwischen ein Wohnhaus.

    Dann erfuhr ich, dass dieser Abt/Bahnhofsvorsteher Simonus hieß. Der Name sagt mir gar nichts. Ich kenne zwar den Namen Simon, habe da aber keinen Bezug zu. Den Namen Simonus habe ich zum ersten mal im Leben in meinem Traum gehört!

    Dann sah ich Simonus. Er trug eine hellbraune, sackleinene Kutte und war so weit ich mich erinnere barfuß. Er war schlank und unscheinbar. Und nun kommts, er hatte ein Seil in der Hand. Das Ende war einem Ziegenbock um den Hals gebunden und es sah aus als würde er den Bock Gassi führen. Der Bock machte allerdings was er wollte. Mal lief er schneller, mal langsamer, dann blieb er wieder stehen. Einmal musste Simonus sehr schnell hinter dem Tier herlaufen, wenn nicht wäre ihm das Seil aus den Händen gerissen worden..

    Während ich das Tier und den Abt beobachtete nahm ich mich selber zum ersten mal richtig im Traum wahr. Zwischen mir und der Szene befand sich ein sehr hoher Zaun. Ich glaube aus irgendeinem Metall. Ich lief neben Tier und Mensch her und beobachtete. Die beiden Hauptakteure befanden sich in einer natürlichen Umgebung. Sie wirkte wie eine art Waldweg allerdings ziemlich zugewachsen, viel grün, keine hohen Bäume. Ich selber bewegte mich auf einem normalen asphaltierten Weg wenn ich mich richtig erinnere.

    Als der Name Simonus das erste mal im Traum auftauchte musste ich an meinen Nachbarn denken. Ein älterer Herr der vor zwei Jahren gestorben ist und mit dem ich mich supergut verstanden habe. Ich dachte: Oh, der Name hört sich ja fast an wie XY. Was in Wahrheit aber nicht ganz stimmt. Nur die beiden Endbuchstaben sind bei den Namen gleich.

    Ja, das war er, mein Traum der mir nicht aus dem Kopf geht. Irgendwann am Ende stürzte auch noch ein Tunnel ein in dem sich Simonus und noch zwei andere befanden. Aber das bekomme ich nicht mehr ganz zusammen.

    Was meint ihr? Was kann er bedeuten? Danke fürs nachdenken!!

    Gruß
    Lessinghexe
     
  2. Zauntänzer

    Zauntänzer Mitglied

    Registriert seit:
    2. April 2009
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    Österreich
    Hi,
    bei Bahnhofsträumen gehts meist um Entscheidungen. Die Entscheidung wos im Leben hin gehn soll . Da es zugleich dein Zuhause ist, handelt sich vielleicht um eine Art Ausganssituation von der aus du auch bisher deine Entscheidungen getroffen hast. Eine Art Basiseinstellung, die deine Lebensrichtung bestimmt hat! Mit dem Abt als Bahnhofsvorsteher, waren deine Entscheidungen vielleicht bisher, von deinem Glauben stark beeinflusst. Vielleicht stehst du aber auch jetzt vor einer Glaubensfrage bzw. Glaubensentscheidung!
    Hab leider bei dem Traum auch nicht wirklich den Durchblick! Es scheint was mit der Thematik Gut und Böse zu tun zu haben! (in der Kirche wird der Teufel ja normalerweise als Ziegenbock dargestellt) Zweiflest du vielleicht an der Institution Kirche oder an deinem Glauben! Da gibt es einen Zaun- also grenzt du dich vielleicht sehr davon ab!
    Vielleicht erkennst du aber auch, daß "Böses" zu unterdrücken (Ziege an die Leine nehmen) dazu führt, daß man dann erst recht davon beherrscht wird?

    Noch eine Idee zu Simonus : vielleicht eine Mischung aus Simon Petrus - der Apostel der Jesus drei mal verleugnet hat!

    vlg
    zauntänzer
     
  3. Lessinghexe

    Lessinghexe Mitglied

    Registriert seit:
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    Niedersachsen
    Hallo Zauntänzer,

    danke für deine Überlegungen. In die Richtung Kirche, Glauben, Teufel habe ich auch schon gedacht. Allerdings befinde ich mich nicht in einer Glaubenskrise oder so. Besonders gläubig bin ich auch nicht!!
    Jetzt habe ich mir gedacht ob dieser ganze merkwürdige Traum vielleicht mit Reiki zusammenhängen könnte?? Eine Woche vorher habe ich nämlich meine erste Einweihung erhalten. Aber wirklich weiter bringt mich dieser Einfall allerdings auch nicht! *grübel*

    Gruß
    Lessinghexe
     
  4. tschü

    tschü Mitglied

    Registriert seit:
    11. Januar 2009
    Beiträge:
    494
    Hallo Lessinghexe,

    ein sehr interessantes und allgemeines Thema:
    „ich möchte spirituell sein“ (Abt) aber der Ziegenbock (im Mittelalter ist der Kopf des Ziegenbocks ein Symbol für den Teufel) geht mit mir durch oder muss laufend kontrolliert werden.

    Die Ursache liegt darin, seit geraumer Zeit lehrt uns die Gesellschaft aber auch die Religion Verdrängung anstelle der Transformation. Schön dass du die Dinge auch aus einer anderen Perspektive im Traum beobachten kannst, damit zeigt sich auch klar, der Traum möchte hier was grundlegendes sagen, der Traum als Supervisor und er hat auch eine sehr allgemein gültige Aussage.

    Das „heilig sein wollen“ funktioniert nicht, weil es lediglich zur „Verdrängung“ führt. Vielleicht ein kleines Beispiel, ich habe es in einem meiner Threads mit der Klärung der „inneren Grausamkeit“ mal angeführt: wenn man glaubt, man muss ein guter Mensch sein, weil es ja in der Bibel oder in der Esoterik so gewünscht ist, dann nimmt man die „unguten“ Eigenschaften an sich nicht mehr wahr und verdrängt sie (Schatten). Aber diese Eigenschaften sind damit nicht weg. Es ist dann so etwas wie eine Wahrnehmungsstörung. Man nimmt dann zum Beispiel nicht mehr wahr, dass man mit seinen Worten oder Handlungen grausam ist, denn „man ist ja nicht so weil es ja nicht so sein darf“. Man wird dann zu einem „Verdrängungstäter“.

    Die Frage ist, wie kommt man zur Transformation. Das eine ist, die Dinge wie in deinem Traum von „Außen“ zu beobachten. Also die Methode des Zeugen: es gibt jemanden in mir, der Gedanken, alle Gefühle und Sonstiges wahrnimmt und das bin ich. Es kommen zum Beispiel „negative“ Gefühle, negative Gedanken, ich sehe einfach nur zu. Ich bin dabei weder die Gedanken noch die Gefühle, weder das Gute noch das Schlechte, aber ich bin der „Zeuge“ der alles sieht und fühlt. Dann können die Dinge auch leichter wieder gehen und werden nicht durch Verdrängungsenergie genährt. Und die Qualität des Verstehens, Licht und Schatten sind hier, doch mit einem liebenden Herz, öffnet man alle Türen, auch die Tür zur Transformation der Schatten, in Verständnis. Verständnis heißt nicht, dass man dorthin Energie gibt, es ist mehr eine Form von annehmen, auch das gibt es, auch das darf hier sein. Sehr unterstützend finde ich auch, immer wieder den Licht- (Schutz)engel um Unterstütztung zu bitten, wenn irgendwelche hinunterziehenden Gedanken auftreten.

    Ja und am Schluss, in der Höhle, kommt der Tod. Da stellt sich dann die Frage, was wirklich wichtig war. Und da würde ich sagen, das einzige was wichtig ist, ob man in der Lage war, zu lieben. Und das geht leider mit der Verdrängung nicht. Genausowenig wie man mit dem „Kopf“ lieben kann.

    Liebe Grüße,
    sei gesegnet,
    tschü
     
  5. Lessinghexe

    Lessinghexe Mitglied

    Registriert seit:
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    Niedersachsen
    Danke Tschü, für deinen Beitrag. Hmmm.....muss der Teufel in mir kontrolliert werden? Ich verstehe natürlich was du meinst. Der Abt, der versucht den Ziegenbock zu kontrollieren. Aber irgendwie bin ich gerade garnicht böse drauf. Jedenfalls nicht mehr oder weniger als andere!!

    Besonders heilig oder besser als andere fühle ich mich auch nicht!!

    Was mir keine Ruhe lässt ist der Name Simonus. Im Netz habe ich gefunden, dass Simon häbräischer Herkunft ist und soviel wie Er (Gott) hat erhört bedeutet! Da wären wir also wieder bei Gott. Wirklich merkwürdig!! Ich glaube zwar schon, aber nicht an diesen Gott aus dem Religionsunterricht mit dem langen weißen Bart der alles von oben lenkt. Für mich gibt es eine Kraft oder eine Macht von der alles aus geht. Meinetwegen können wir die auch Gott nennen. Kann ich mit leben aber so wirklich beschäftigt mich das Thema zur Zeit nicht wirklich.

    Aber vielleicht hängt der Traum wirklich mit Reiki zusammen. Mit der Einweihung habe ich ja die Möglichkeit erhalten die univereselle Lebensenergie anzuzapfen und weiterzugeben. Und wenn wir davon ausgehen, dass Gott bei meiner Einweihung abgenickt hat, also sein o.k. gegeben hat, hat er mich ja erhört!! Und da wären wir wieder bei Simon/us. Oder ist das jetzt zu schräg gedacht???

    So, liebe Grüße
    Lessinghexe
     
  6. tschü

    tschü Mitglied

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    Hallo Lessinghexe,

    zu deiner Frage mit Reikieinweihungen kann ich dir nur meine Erfahrung betreffend Einweihungen vermitteln:

    ich habe schon einige Einweihungen erhalten (wenn auch nicht Reiki), aber ich habe festgestellt, dass die dann nicht immer oder manchmal nur eine begrenzte Zeit funktionieren.
    Also beispielsweise Abfrage der Akasha-Chronik: dies setzt letztlich mit Telepathie und Herzensentwicklung eine Entwicklung voraus, die der der 5. Dimension nahe ist. Das wiederum setzt voraus, dass man seine Schattenanteile vorher in Liebe transformiert hat. Andernfalls stößt man an eine „Schattenmauer“, das heißt, die nicht transformierten Schattenanteile hindern dann daran, dass etwas funktioniert.

    Aber das ist jetzt nur eine Erfahrungswiedergabe, ich will es jetzt nicht verallgemeinern und auch nicht auf deinen Traum beziehen.

    Sei gesegnet,
    liebe Lichtgrüße,
    tschü
     
  7. Zauntänzer

    Zauntänzer Mitglied

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    Hallo,
    was mir noch dazu einfällt: Tiere stellen ja auch immer Triebe und Instinkte dar. Etwas das man begehrt. Ich hoffe du bist über folgendes nicht böse, ist ja nur so eine Idee: Welche Motive waren es denn, die dich dazu bewogen haben, eine Reiki - Einweihung zu machen? Vielleicht ein Wunsch nach mehr Macht und Einfluss? Oder etwas Besonderes zu sein? Ein von Gott Erhörter? Lenken solche Triebe vielleicht dein Leben? Im Grunde genommen will wahrscheinlich jeder Mensch was Besonderes sein, insofern wär das ja nicht wirklich schlimm,... In dem Fall wärs nur gut zu erkennen, dass man schon was Besonderes ist, unabhängig davon was man tut oder leistet, ....
    vlg
    zauntänzer
     
  8. Lessinghexe

    Lessinghexe Mitglied

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    Hallo Zauntänzer,

    Macht und Einfluss durch Reiki? Das passt für mich nicht wirklich zusammen! Ich verrate dir aber gern was mich zu Reiki gebracht hat. Ich beobachte seit Jahren, was eine Freundin von mir bei anderen (hauptsächlich gesundheitlich) durch/mit Reiki bewirkt.

    Ich war Reiki gegenüber auch immer sehr aufgeschlossen, habe aber immer gedacht: Ich kann sowas nicht. Das können nur andere!!!

    Im Laufe diesen Jahres wurde mein Interesse an Reiki immer größer und schließlich war die Einweihung. Ich war aber immer noch so ein bissel am Zweifel, dass ich es "kann"! Ich übte an mir und (hört sich blöd an) an Pflanzen. Die wundersamen Dinge die bei anderen passieren blieben bei mir aber aus. Keine heißen Hände....nix. Nur meine Hände fingen an zu kribbeln bzw. es fühlte sich an als hätte ich viel zu enge Handschuhe an. Einbildung, dachte ich mir!!

    Einen Tag vor dem Traum gab ich einer Freundin zum ersten mal Reiki. Es tat ihr anscheinend mehr als gut. Zwei Tage später einer anderen Freundin. Diese Freundin konnte im Grunde garnix mit Reiki anfangen. Wusste weder was passiert, noch was passieren könnte. Hinterher erzählte sie von Nadelstichen am ganzen Körper, totaler Entspannung und anderer Wirkung die ich kaum glauben konnte aber musste da sie mir mit Taten bewies was Reiki bei ihr bewirkt hatte. Sie ist absolut begeistert und ich soll ihr auf jeden Fall wieder Reiki geben.

    Aber das war alles vor dem Traum.

    Gruß
    Lessinghexe
     
  9. Lessinghexe

    Lessinghexe Mitglied

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    Nein, falsch!! Den Traum hatte ich vor den ersten Reiki-Gaben. Das fällt mir gerade zum ersten mal auf.
     
  10. Zauntänzer

    Zauntänzer Mitglied

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    Tja, dann weiß ich auch nicht!
    Ich persönlich schreibe mir besonders seltsame oder beeindruckende Träume immer auf. Und manchmal, wenn ich so Träume lese, die ich vor Jahren hatte und überlege, was damals so los war bei mir, wird mir klar, warum ich geträumt habe, was ich geträumt habe. Der Sinn einer bestimmten Erfahrung erschließt sich ja auch oft erst Jahre später. Wenn man Glück hat, früher,
    vlg
    zauntänzer
     
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