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Von den essentiellen Würden der Planeten

Dieses Thema im Forum "Astrologie" wurde erstellt von Shimon1938, 21. Mai 2007.

  1. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    10. Oktober 2006
    Beiträge:
    16.732
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    Witzenhausen/Hessen in BRD
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    In der klassische Astrologie und besonders in der Frageastrologie muss die Stärke bzw. die Scwäche des Planeten genaustens beurteilt werden um Aussagen machen zu können.
    Ein Planet ist dannwirklich Stark, wenn er viele essentielle Würden hat. Wir kennen verschiedene essentile Würden und zwar nicht nurDomizil und Erhöhung, sondern auch Triplizität, Grenzen, und Dekanat. Am bekanntesten sind Domizil und Erhöhung. ( Weiterführende Literatur: Claudius Ptolemäus: Tetrabiblos -- das buch gibt auch in Deutsch)

    Gegenüber der Domizil ist der Exil, gegenüber der Erhöhung ist der Planet im Fall Sie werden mit - (minus) 5 oder 4 bewertet.

    Es dürfte bekannt sein, das wir in der klassische Astrologie auch mit tropischen Tierkreis aber nur mit 7 Planeten (von Außen nach Innen: Saturn, Jupiter, Mars, Sonne, Venus, Merkur) arbeiten. Das Häsersystem der klassische Astrologie war erst das äquale Häsersytem und später wirde oft das System von Regiomontanus angewendet. (Die Deutung der Aspekte wewicht auch ziemlich von der heute üblichen Deutungsansätzen ab, und letztendlich spielen auch die Aspekte eine Rolle bei der Beurteilung der Stärken. Dazu villeich demnächst mehr.)

    Domiziele der Planeten: (In der klassiche Astrologie wurden oft die Domizile als "Häser der Planeten" bezeichnet!) Wenn der Signifikator für den Fragenden oder für die Frage in sein Domizil, in "sein Haus" steht ist er besonders stark. Der Horoskopeigner ist herr seienr Situation und/oder er lebst in Wohlstand oder er ist glücklich und zufrieden. (Das golt immer, ausser der Signifikator ist rückläufig, verbrannt oder von einem Übeltäter eingechränkt.

    1. Sonne & Mond haben nur ein Domizil: Das ist der Löwe für die Sonne und der Krebs für Mond
    2. Saturn hat 2 Domiziele: Wasserman & Steinbock.
    3. Jupiter hat auch zwei: Schütze & Fische
    4. Mars auch zwei: Widder & Skrpion.
    5. Venus auch 2: Stier & Waage.
    6. Merkur auch zwei: Zwillinge & Jungfrau (Wobei Merkur auf 15° Jungfrau auch noch erhöht ist.)
    Verschiede Astrologen des Altertum und des Mittelalter bewerteten die Planeten im Domizil mit 5. (Es hat etwas für sich die Planeten mit Zahlen zu bewerten und so Vergleiche zu ziehen.)

    Erhöhung der Planeten:
    1. Sonne ist im Widder erhöht . (Manche Astrologen sagen aber, dass er nur auf 19° Widder erhöht ist. Das ist zweifellos eine Streitfrage.)
    2. Mond ist in Stier (auf 3°) erhöht.
    3.* Der aufsteigende MK ist in Zwillingen (auf 3°) erhöht. (Das ist eine "Spezialität" von johm Lilly)
    4. Jupiter ist in Krebs (auf 15°) erhöht.
    5. Merkur ist in Jungfrau, auf 15° erhöht.
    7. Saturn ist in der Waage (auf 21°) erhöht.
    8. Der absteigende MK ist in der Schützte (auf 3°) erhöht.
    9. Mars ist in Steinbock (auf 28°) erhöht.
    10.Venus ist in der Fischen (auf 27°) erhöht.
    In Löwe und in Wasserman gibt es keine Erhöhung.
    Steht ein Planet erhöht, so bekommt der Planet 4 Würden.

    Ist der Signifikator in Erhöhung und wird er keiner Weise behindert, aber an den Achsen, so representiert er eine Person von einer hochmütigen Art, arrogant, die mehr scheinen will, als ihn zusteht.

    Fortsetzung folgt.

    Shimon1938
     
  2. Kayamea

    Kayamea Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    12. Juni 2005
    Beiträge:
    5.641
    Ort:
    da, wo das Herz schlägt
    Hallo Shimon, :)

    herzlichen Dank für Deine Mühe! Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung!

    Liebe Grüße
    Martina
     
  3. Gabi0405

    Gabi0405 Sehr aktives Mitglied

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    Beiträge:
    11.053
    Lieber Shimon,

    ich schließe mich Martina an und danke dir ebenfalls für deine Mühe.
    Habe mir eben das neue Buch von John Frawley: "Praktische Stundenastrologie" gekauft und finde das Thema super interessant, aber auch recht schwierig - die vielen Regeln, den richtigen Signifikator bestimmen.
    Unsicher bin ich mir auch, welcher Zeitpunkt für die HO-Erstellung richtig ist. z.B. wenn die Frage formuliert wird, quasi die Geburt der Frage oder wenn der Astrologe die Frage liest.
    Freue mich darauf, mehr von dir zu lesen.

    LG
    Gabi
     
  4. Fiona

    Fiona Sehr aktives Mitglied

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    Norddeutschland
    Hi Gabi,

    Erik van Slooten schreibt dazu in seinem Buch Stundenastrologie in der Praxis: Das Fragehoroskop sollte auf den Moment gestellt werden, an dem der Astrologe die Frage liest.

    l.G. Fiona
     
  5. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    Die Zeitbestimmung in der Frageastrologie.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten ein Fragehoroskop zu erstellen:

    1. Die Zeit nehmen, wann der Fragende (=Klient) die Frage stellt.Für diese Wariante spricht für mich, dass der Klienet die Verantwortung für die richtige Zeitangabe trägt. In diesem Fall wäre ich auch für die Ort zu nehmen, wo der Fragende lebt, bzw. wo er die Frage gestellt hat.

    2. Die Zeit zu nehmen, wann der Astrologe die Frage erhält also liest. hier sollte man auch sein Wohnort als Ort nehmen.

    Welche variante "besser" oder "richtiger" ist, lässt sich nicht ohn eweiters entscheiden. Ich weiss, dass Erik van Slooten sich für die 2. Variante stark macht, denke aber, dass diese Variante nicht plausieblesr ist, als die 1. Möglichkeit. Meienr Menung nach beide Möglichkeiten sind gelich gut un benutzbar. Folglich jeder astrologe muss sich für eine
    öglichkeit entsceiden. Im Übrigen William Lilly nahm die erste Variante, und ich neige auch dazu so die Frageastrologie zu benützen.

    Die Bestimmung des Signifikators ist "schwierig" --- ist aber auch "nur Übungsache" ! Die Bücher (4 Bände!): Hannelore Goos "Handbuch der astrologische Zuordnungen" leistet da gute dienste. Ich benutze das Buch als eine Art Hilfe, folge aber nicht immer seine Zuordnungen, weil ich nicht immer damit einferstanden bin. Man muss neben das Buch auch sein Verstand benutzen.

    Shalom,

    Shimon1938
     
  6. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    Von essentiellen Würdern der Planeten (2. Teil)

    Eine wichtige Ergänzun zum 1. Teil: Ich glaube, ich vergass zu erwähnen was "essentiele Würde" bedeutet. Einige Astrologen in der klassische Astrologie benützten den Begriff "essentiel". Es bedutet, dass hier die Planeten kosmisch betrachtet werden, alles wird in der (tropischen)Tierkris betrachtet und nicht in den irdischen Häusen. -- Später werden wir auch noch über "akzidentelle Würden" zum sprechen kommen, wobei besonders die irdische Häuser betrachtet werden -- so wie W. Lilly es getan hat.


    Der nächste unter die essentielle Würden ist die Triplizität. Diese Würde ist vollends "verlorengegangen", und wird heute in der psychlogische Deutung nicht einmal erwähnt. Nur in der Frageastrologie wird es teilweise benutzt. (Verschiedene klassische Autoren benützen unterschiedliche Zuordnungen - ich orintiere mich hier an der Zuordnungen von William Lilly, die sehr viel über Frageastrologie hinterlassen hat. Jeder, der diese Würden benützen möchte, muss seine eigene Entscheidungen treffen bezüglich seiner Zuordnungen.) Im übrigen werden die Triplizitätenherrscher mit 3 Würden bewertet.

    Es dürfte bekannt sein, dass der astrologische Tierkreis verschiedentlich aufgeteilt werden kann. Unter Anderem sprechen wir von 4 astrologischen Elementen: Feuer - Erde - Luft - Wasser. Jeder dieser Elemente kommt in Tierkreis 3x vor, wir haben 3 Feuerzeichen: Widder - Löwe - Schütze; 3 Erdzeichen: Stier - Jungfrau - Steinbock und so fort.
    Wir sprechen hier auch von Feuertrigon, Erdtrigon, Lufttrigon und Wassertrigon. Diesen Trigonen werden spezielle Herrscher zugeordnet, und zwar unterschiedliche Herrscher bei Tag - oder bei Nachtgeburt.

    Das Feuertrigon wird der Sonne (bei Tag) und Jupiter (bei Nacht) beherrscht
    Das Erdtrigon wird von Venus( Tag) und Mond( Nacht) beherrscht.
    Das Lufttrigon wird von Saturn( Tag) und Merkur ( Nacht) behrrscht.
    Das Wassertrigon wird von Mars ( Tag und Nacht) beherrscht.
    (Es ist mir klar, dass diese Zuordnungen nicht "logisch" sind, vor allem lässt sich die Zuordnung von Mars zu Wassertrigon schwer oder nicht erklären. Diese Zuordnung stammt von William Lilly. Bei anderen Autoren finden wir als Zuordnung zu Wassertrigon eher Venus und Mond( Tag) und Mond und Venus ( Nacht.))

    Achtung bei der numerirische Bewertug der Planeten! In einem Fragehoroskop steht Sonne im Widder und das Horoskop wurde für die Nacht ertsellt. Prüfen nund die Stärke der Sonne, so bekommt sie 4 Würden weil sie im Widder erhöht ist. Sie bekommt aber keinerlei Würden dafür, das sie in der Triplizität ( Feuertrigon) steht. Denn in der Nacht regiert nicht die Sonne über die Feuer-Triplizitat, sondern Jupiter. Wäre Jupiter in der Nacht am Ort der Sonne gewesen, bekäme Jupiter die 3 Würden. Dies gilt für alle Planeten außer Mars, der bei Tag und bei Nacht über wassertrigon herrscht.

    ( Es wird noch ein 3. Teil geben.)

    Shomon1938
     
  7. jake

    jake Sehr aktives Mitglied

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    Ich finde das nicht so völlig unlogisch - immerhin ist der Mars in der Klassik ja auch der Zeichenherrscher des Skorpions und somit eines Wasserzeichens. Saturn als Luft-Zuordnung wird ja auch nur plausibel, wenn man sieht, dass in der Klassik das Luftzeichen Wassermann vom Saturn regiert wird. Und Mond als Nachtherrscher des Erdelements entzieht sich auch erst mal meiner Logik ... solange ich meine "nachklassisch-psychologisch befleckten" Assoziationen nicht ausblende und mir vor Augen halte, dass für die Klassik Seele, Psyche ja nicht relevant sind. Da ist dann der Mond in der Nacht der Empfänger/Reflektor des Sonnenlichts für die Erde. Oder es spielt die oppositionelle Stellung des Krebses zu Saturn eine Rolle. Alles Spekulationen meinerseits...

    Alles Liebe,
    Jake
     
  8. Shimon1938

    Shimon1938 Sehr aktives Mitglied

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    Die Grenzen der Planeten: (Teil 3)

    Duíe Grenzen (=fines, lat.) sind eine Einteilung des Zeichens in 5 umgleiche Teile, die jeweils den 5 Planeten (Sonne & Mond werden nicht berücksichtig) zugeordnet worden. Diese würden sind im Grunde gar nicht nachvollziebahr, dennoch hatte sie eine grosse Bedeutung. Diese Würden wurden fast 2000 Jahre lang regelmässig von jedem Autor angewand und beschrieben.
    Der bekannteste Überlieferung stamm von Ptolemeäusch und weil ich keien Scanner haber um die Grenzen alle einzuskennen, möchte ich auf sein Werk: "Tetrabiblos" hinweisen, aus dem die Zurordsnungen entnommen weden können,,,,,

    Shalom,

    Shimon,1938
     
  9. en-julliet

    en-julliet Mitglied

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    28. November 2004
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    372
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    Schweiz
    ja und was soll ich jetzt mit dem.......hm...berurteilen, wie stark oder schwach meine planeten gestellt sind?

    kannst du erklären, wozu man das macht?

    meine sonne ist also schwach, da im exil, wassermann.

    mein mars ist stark, da im domizil widder. aber doch schwach, da im quadrat zu neptun, oder??

    und weiter?

    hm mag psychologische astro mehr..

    grüsschen
     
  10. blackandblue

    blackandblue Guest

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    hallo en-Juillet,

    ich denke nicht, dass sie da a priori schwach ist..
    sie würde eher nicht so sehr sich in den vordergrund stellen wollen, oder sich im lichte der bewunderung anderer sonnen wollen, wie es vielleicht ein löwe es evtl zu tun geneigt wäre.. auch nicht eine one-man-schow abziehen wollen..
    sie dürfte sich eher als ein individuum unter vielen sehen, die es nicht so sehr 'nötig hat' sich in der vordergrund zu stellen..

    das, als a priori schwach anzusehen, halte ich nicht für besonders weise..

    das, was tatsächlich schade wäre, wäre, wenn eine soclhe sonne ihre souveränität aufgeben würde statt dort alleine zu führen /führungsanspruch zu erheben, wo sie den weg zeigen könnte und das 'alle sind gleich'- bzw 'alles ist gleichwertig'-prinzip missversteht im sinne, dass eine nötige wertende differenzierung dann fehlt..

    auch hier würde ich nicht von a priori schwäche reden..
    mit neptun im gepäck wird mars intuitivität, einfühlungsvermögen und sanftmut lernen müssen oder bereitsmitbringen.. und das heisst noch lange nicht verlieren oder nicht kämpfen.. sondern nur eine gewisse art an den sieg zu kommen.. einen evtl ganz unmartialischen oder subtilen, kaum bemerkten..
     
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