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"Verhalten" im Alltag, um zu innerer Ruhe zu gelangen

Dieses Thema im Forum "Meditation" wurde erstellt von dalai, 15. Oktober 2008.

  1. dalai

    dalai Mitglied

    Registriert seit:
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    Bayern
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    Hallo,

    das Ziel von sehr vielen Menschen ist, innere Ruhe zu erlangen und somit ein bewussteres Leben zu führen.
    Ich dachte mir, es wäre ganz hilfreich, mal eine Liste mit konkreten Möglichkeiten im Alltag zusammen zustellen, um diesem Ziel Schritt für Schritt näher zu kommen:

    -meditieren (möglichst täglich)/ Autogenes Training oder Ähnliches

    -Langsamkeit trainieren, um Hektik vorzubeugen: Damit meine ich, dass wir uns genau beobachten sollten, ob wir auch keine Dinge schneller tun, als es gut für uns ist. Merkt man, dass dies der Fall ist, ruhig mal extrem langsam machen, bis man sich seiner Handlung wieder voll bewusst ist

    -Keine Energie verschwenden für Sachen, die vollkommen nebensächlich sind:
    Über das Thema "Geld und materielle Dinge" sollte man sich zumindest so lange nicht aufregen, wie die Grundbedürfnisse erfüllt sind

    -Positiv denken trainieren: Sich auftauchenden negativen Gedanken bewusst werden und sich nicht in diese versenken, sondern sie nur beobachten

    -Sport treiben: sicherlich besonders gut: Yoga und ähnliches

    -Selbstverwirklichung: Das tun, wozu man sich berufen fühlt

    -Gesunde und maßvolle ernährung

    -soziale Kontakte pflegen

    -nicht zu häufig in eine künstliche Scheinwelt, die nicht der Wirklichkeit entspricht, eintauchen: also z.B. kein Fernsehen, keine Computerspiele...

    Vieles davon mag banal sein, es hilft aber häufig, etwas aufzuschreiben, um es dann gänzlich zu verstehen und umzusetzen. Vielleicht habt ihr ja noch weitere Ideen?
     
  2. Sternenatemzug

    Sternenatemzug Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    hear(hier)
    wie heisst es doch so schön und richtig -suchet zuerst nach dem himmelreich gottes -alles andere folgt daraus.
    alhw:)
     
  3. Gnadenhof

    Gnadenhof Aktives Mitglied

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    Schwaig /Nürnberg - Mittelfranken - Bayern - Deuts
    Hallo Dalai :umarmen:

    Ein sehr schönes Thema !

    Ich würde noch das NEIN - sagen dazu nehmen...

    Denn ein klares NEIN verschafft einem schon sehr viel Zeit... :)
     
  4. peterle

    peterle Aktives Mitglied

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    sry - wo ist der zusammenhang?

    (bewusst gestellte frage...)

    ansosnten lässt sich vorab die frage einwerfen was "innrere ruhe" bedeutet und WIESO...?

    um dem alltagsverschleiss vorzubeugen?
    (fragestellung ist nicht meinungsbildend sondern konstruktiv/lockend zu verstehen...)
     
  5. dalai

    dalai Mitglied

    Registriert seit:
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    398
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    Bayern
    Um die Wirklichkeit zu erfahren, und keine realitätsferne Projektion des Hirns. :)
     
  6. peterle

    peterle Aktives Mitglied

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    das ist natürlich ein lobenswerten anfang - aber wozu dann aus der okkulten praxis kommenden methoden wie "yoga"???
    (mal abgesehn davon das der wortstamm in seiner in haltlichen knüpfung wenig mit der bekannten praxis zu tun hat...)
     
  7. dalai

    dalai Mitglied

    Registriert seit:
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    Bayern
    hm warum nicht? :confused:
    yoga heißt ja übersetzt soviel wie "anjochen" = anspannen
    Um entspannen zu können muss man eben auch regelmäßig anspannen, irgendwo muss die überschüssige Energie ja hin. ;)
     
  8. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
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    halle
    die "sportliche variante" des sog. "yoga" mag zwar in europäischen fitness-centren und entspannungskursen seine relevanz haben - aber yoga als methode kommt aus der richtung der forcierenden transformierung zur herstellung bestimmter "nützlicher" oder "ideller" zustände
    und ist sehr end mit religiös-magischen praktiken und vorstellungen verbunden.

    yoga als wort stammt aus religiösen zusammenhängen und bezeichnet einen "bestimmten menschentypus" oder besser gesagt seinszustand.


    aber ich wollte auch nicht zu sehr ablenken ;)
    denn ein wenig aufmerksamkeit im leben und lebensführung kann niemandem schaden in den zeiten heftigster erregtheit und erregbarkeit.

    woraus es eigentlich hinaus wollte war die frage wieso "ruhig bleiben" wenn wenn doch für jeden ein starkes drängen spürbar ist.
    dieses äusserst sich dann nat. nach etwas "innerer ruhe" schule in richtung der adaption religiös spiritueller ausrichtung, was nat. genauso wenig als abwegig bezeichnet werden kann.
    aber gerade dieses kuriosum führt zu einer sehr eigenständigen bewegtheit die sichtbar stilblüten bis zur willendlichen selbstblendung führen im andauernden streben "positiv" zu sein...

    des halb die frage wieso - und WAS mit "innerer ruhe" gemeint sei.
    wenn es eine gewisse "gelassenheit" auf in hinsicht auf die vielen bewegtheiten der "lebenssee" gemeint ist tut sie sicher vielen "gut"
    anderer seit stillt das nicht im geringsten die anteilnahme oder teilhabe am leben - nur ist forciert "positiv" gerichtet - was auch immer das sein mag.
    und da fängt das kuriosum wieder an, da der mensch naturgemäss gewissen gesetzmässigkeiten unterliegt, durch welcher er in dieser ausrichtung aufruft was er negiert.

    es mag zwar möglicherweise etwas zerpflückend klingen, aber dient eiegntlich nur als erweiterte reflektionsanregung, da man friede-freude-eierkuchen ja genug an jeder ecke hier ins gesicht gefeuert bekommt
    ;)

    in diesem sinne - in deinen worten:
    "Um die Wirklichkeit zu erfahren, und keine realitätsferne Projektion des Hirns."
     
  9. raterZ

    raterZ Mitglied

    Registriert seit:
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    584
    Da muss ich mal widersprechen. Yoga ist eine (bzw. viele) spirituelle Techniken, die nichts mit organisierter Religion zu tun haben.
    Yoga steht über den Religionen und ist in jeder Religion zu finden.

    yoga als wort kommt sinngemäß der verschmelzung mit gott/erleuchtung gleich. es ist ein weg - eine technik (oder eben mehrere ;) )
    yoga ist im christentum genau so zu finden, wie im orient. heißt nur anders.

    Innere Ruhe ist das beruhigen des inneren Gedankenstroms. Je weniger Gedanken du in gleicher Zeit durch den Verstand sausen hast, umso zufriedener und glücklicher ist man.
    Innerer Frieden entsteht nur durch innere Ruhe. Diesen Zustand kennt man schlecht, wenn man nicht mal für mehrere Tage in einem Retreat war und meditiert hat.

    Ich find den Thread auch gut, weil es für uns Gesellschaftsmenschen echt wichtig ist ruhiger zu werden. Dadurch erhöht sich das Glücks empfinden, die Konzentration und auch die Leistungsfähigkeit.

    Ich mach viel buddhistische Ruhemeditation und Yoga. Beides hilft einem gut. Auch im Alltag, wie z.B. beim laufen oder in der Ubahn versuche ich meine Aufmerksamkeit nicht all zu viel schweifen zu lassen und auch nicht jedem Gedanken immer nachzuhängen. Auf den Atem zu konzentrieren oder die Empfindungen in den Füßen sind sehr hilfreich.

    Wer es mag kann auch Mantren benutzen. Damit hab ich nicht soviel Erfahrung, ich kenne aber ein paar, die das erfolgreich immer machen, wenn sie unterwegs sind.

    Überreizungen vermeiden ist auch wichtig, aber das wurde ja auch schon erwähnt.
     
  10. peterle

    peterle Aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. Juni 2008
    Beiträge:
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    etwas ruhe im alltag täte wie gesagt vielen oder sicher den meisten mal ganz gut.
    fraglich bleibt trotzdem die adaprtion aus religiös/spirituellem/magischem sektor.

    wenn der zusammenhang nicht durch punkte zerlegt wird stimmt der inhalt auch und führt zur gleichen aussage ;)
    andere worte können wie beispielhaft gezeigt den selben inhaltlichen grundtonus haben ^^

    die frage bleibt trotzdem bestehen da die genannte zielrichtung "leistungsfähigkeit" und "glücksempfinden" im kern wenig bis garnichts mit den kontexträumen zu tun hat aus denen man sich nahezu fraglos bedient.



    yoga hin oder her sei mal ausser vor gelassen.
    viel interessanter ist tatsächlich auch mal das phänomen "ruhe" zu betrachten.
    und als zweites die prämissen.

    du sagtes es schon dass "gedankliche stille" eine äusserung sein kann. ob sie nun wünschenswert ist oder nicht sei dahin gesellt...und ist sicher auch von der jewlg. grundausrichtung und dem ermessensmaßstab abhängig.
    es steht sicher ausser frage, dass ein nahezu unbewältigbarer gedankstrom, der eher mit einer wirren flut zu vergleichen ist der man notgedrungen wie treibholz folgt, nicht unbedingt das ist was man ruhe nennen kann.
    man könnte es am ehesten als "bewegung" oder "bewegt werden" bezeichnen.
    ais dieser betrachtung ist natürlich ruhe bereits eine weniger werden dieses stromes oder zumindest der notwendigkeit in ihr zu versinken bereits mit einer relativen ruhe vergleichbar.
    und trotdem stehen wir in dieser bewegung oder besser gesagt "bewegtheit" - im "bewegt werden".
    es auf die gedanken zu reduzieren übergeht die ursächlichkeit, weil von echtem denken nicht wirklich die rede sein kann auch wenn sich spiegelungen im hauot manifestieren, die wir mit dem grundgerüst des sog. "denkvermögens" mit-bewegen. zumindest kann diese "apparatur" nicht anders als zu fressen was ihr vorgesetzt wird.
    im grunde muss man aber eher auf "bewegtheiten" zurück gehen - sprich auf "astrale" zustände und anknüpfungspunkte - und diese können wir beim "besten willen" nicht kontrollieren oder zumindest eher stümperhaft.
    wille und gedanken sind in der regel dem begierdenwesen unterworfen und werden im hintergrund/untergrund davon beherrscht.

    nicht zuletzt ist die tatsache zu beantworten dass IMMER zusammen kommt was zusammen gehört!!!

    und hier wird es interessant.

    denn wie du schon sagtest können vieleicht nahezu krampfhaft versuchen das abzuwenden was uns naturgemäss erreicht, aber so wirklich verhindern können wir es nicht.
    wir stehen also - besser treiben - immer noch in den fluten, aber basteln uns eine imaginäres treibholz an dem wir uns über wasser halten können.

    kann bei einem solchen zustand von "ruhe" gesprochen werden?
    oder sollte man es atempause nennen?

    von einem "Petra" kann sichet nicht die rede sein - oder?

    nähern wir uns der sache noch einmal von einer anderen seite:
    viele hier versuchen sich bewusst dem zu entziehen was sie als "ungut" empfinden oder deklarieren. Forciert wir ihr "gutes"gut^^ verteidigt, hoch gehalten und verbreitet.
    "licht und liebe" fällt einen fast von jeder seite an und die new-age floskel "positiv denken" wird zum leitstern des handelns erhoben.
    bis dahin dass gedanken und vernunft/verstand willendlich ausgeklammert werden um den eroberten "zehrpfennig" oder "pfandbrief auf den ersten platz in der 'weissen loge'" zu sichern.
    und genau hier beginnt sich das rad und die bewegtheit von neuem zu drehen!!!
    denn es greift hierbei ein sehr einfach, aber unmissverständliches und unumgehbares naturgesetz das sich als "ausgleich der polaritäten beschreiben lässt.
    das was oft als "harmonie symbol" gesehen wird illustriert nichts anderes als die kontinuität des ausgleichs zwischen den polen.
    das yin-yang macht deutlich unter welchem gesetz der mensch und dieses naturfeld stehen.
    dieses als "harmonie" zu verstehen ist natürlich, da es ja die lebensgrundlage unserer gesamten daseinsoffenbarung ist.
    aber es bedeutet auch dass eine forcierung eines bestimmten pols den in dieser hanlung negierten nach sich zieht.

    was bedeutet in diesem zusammenhang "glücklich" sein?
    und WER ist glücklich? (oder wieso nicht^^?)
    glücklich sein unserem wesen sein bedeutet also lediglich im ausgleich der polarität zu stehen und aus den KONTRASTEN zu leben.
    "ausgleich" ist in diesem falle mit "vereinigung" gleich zu setzten, wodurch viele den bogen zum "alleinen" versuchen krampfhaft zu schließen.

    nun - es lässt sich eigentlich recht gut innerhalb der natuoffenbarung leben und ohne kontraste würde sich so einiger ganz schön langweilen.
    es gibt noch eine bewegtheit die weit tiefer sitzt und stetig nach MEHR verlangt.
    grösser höher schneller "besser" absoluter ....
    das ist eine drang der seinen ursprung nicht wirklich im naturfeld findet, auch wenn es darin seine äusserung duch die handlungen des menschen findet.

    azurück zur "normalen ebene" der bewegtheiten, die wir einfach mal zwei kategorien teilen
    um es pragmatisch und für alle greifbar zu machen:
    LIEBE - HASS

    auch wenn es viel leugnen und leugnen werden gehören diese beiden zusammen.
    und nicht zuletzt ist ersteres das erklärte ziel der weit meisten hier.

    man steht also mitten IN der bewegtheit
    die sich nicht zuletzt im "kampf gegen das "böse" IN dieser welt" äussert...
    man steht also mitten IN der bewegtheit

    es wird also fortwährend eine wechselwirkung zwischen zwei polen aufrecht erhalten die letzten endes zu "bewegung" führt.
    und damit zu "un-ruhe", wenn wir und auf dieses bild beschränken.
    und an diesem punkt sind wir beim kern jedes spirituell/re-ligiösen vermittlungssystems das "ruhe" als "folge-" oder "begünstigenden zustand" beschreibt.

    was wäre nötig um tatsächlich zu einer "ruhe" der "bewegtheiten" zu kommen?
    im grunde gesagt: einen stillstand der wechselwirkung der polaritäten.
    das heisst:
    KEINE liebe (zuwendung)
    KEINEN hass (abwendung)
    ....

    wenn an dieser stelle das "yoga" des "nicht handeln" aufblitzt dürfte klar sein welche tragweite beides hat.

    mensch würde lügen wenn er behaupten würde er könnte ohne "liebe" leben...
    er stirbt also.
    wenn es möglich ist an dieser stelle den blick auf johannes den täufer zu lenken wird auch dieses bild klarer werden, wenn gesagt wird "ich - muss weniger werden"
    und es wird auch klarer sein wieso johannes ab der taufe am jordan zurück tritt und "den anderen" walten lässt und sein leben FREIWILLIG lässt.

    in "die ruhe" eintreten bedeutet zum einen sterben - zum anderen transfiguration des seelenkerns.
    und hier sind wir auch schon bei der apokalypse des J.
    denn der "alte
    himmel", das "alte firnament" stürzt ein und es findet ein regenerations und aufbauprozess eine universellen "firnaments" statt.


    der beweis findet sich unmittelbar dann auch in der "erreichbarkeit", denn nur was zusammen gehört findet auch zusammen.
    und diese entsprechungen sehen sich "von agesicht zu angesicht"
     
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