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Traum über einen Kobold

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Kätzchen, 15. März 2008.

  1. Kätzchen

    Kätzchen Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2005
    Beiträge:
    171
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    Hallo!

    Könnte mir vielleicht jemand helfen meinen Traum zu analysieren? Bitte :)

    Ich war heute Nacht in meinem Traum auf einen Berg, rundherum Natur und ich hatte so ein schönes Gefühl. Es waren Leute bei mir die ich nicht kannte und uns wurden spirituelle Begriffe erklärt. Da sah ich kleine Fußspuren am Boden und ich freute mich und streckte die rechte Hand danach. Das Wesen war unsichtbar und ich fühlte die Schritte wie es auf meine Hand stieg. Es zeigte sich kurz und ich denke es war ein Kobold. Er war ganz klein und ich glaube er war grün. Dann wurde er durchsichtig. Ich sagte zu ihm dass ich mich freue ihn kennenlernen zu dürfen und er antwortete mir ich soll nicht lügen.
    Ich sagte nochmals zu ihm dass ich mich wirklich freue und er nickte mir zu und gab mir zu verstehen dass er mir glaubt.
    Er fragte mich ob ich verstanden habe was mir vorhin erklärt wurde (ich hatte keine Ahnung) und er erklärte mir alles nochmals. Dann schauten wir einen Hügel hinunter und dort stand eine Bekannte von mir vor einer Höhle. Sie wartete auf jemanden. Der "Kobold" sagte zu mir: "Sie braucht Blut". Ich wusste er meinte nicht meine Bekannte sondern diejenige auf die sie vor der Höhle wartete. Da kam ein blasses, schwaches Kind (Mädchen) aus der Höhle und meine Bekannte nahm sich um sie an und sie gingen zusammen weg. Ich fragte den "Kobold" ob ich ihr helfen soll und er antwortet: "Nein warte" Er gab mir zu verstehen dass es da nicht um mich geht. Dann kam ein Mann aus der Höhle und er ging den beiden nach. Er sah nicht sehr freundlich aus und er war der Vater des Kindes.
    An dieser Stelle bin ich aufgewacht.

    Weiss jemand etwas dazu? Ich bin über jede Hilfe dankbar.
    Lg
    Kätzchen
     
  2. Loge33

    Loge33 Neues Mitglied

    Registriert seit:
    18. Oktober 2007
    Beiträge:
    18.071
    Liebes Kätzchen,

    erst einmal bin ich ganz neidisch auf diesen Traum mit dem kleinen grünen Helferlein und der möglichen willentlich-spirituellen Stärke! ;). So ein Kobold hilft nämlich seelisch auf die Sprünge.

    Der Traum gliedert sich in zwei Teile, wobei die erste Ebene durch die zweite erweitert wird.
    Da ist erst einmal ein Wohlfühlen im Schutzraum einer Gruppe, die über allem (Berg) steht. Zum zweiten aber richtet sich der Blick hinunter auf verborgene Themen (Höhle) wie vermeintlich existentielle Bindungen, sowohl durch ein Mutter- als auch ein Vaterbild. Der Traum verweist schlussendlich auf einen wachen Verstand, das Reifen deiner Persönlichkeit als verständiger Beobachter.

    Aber der Reihe nach:
    Der Berggipfel ist die Ausgangsposition, auf dem du Übersicht über dein Leben hast. Das deckt sich mit deiner bewussten Selbstwahrnehmung. Schöne Gefühle sind aber auch die Voraussetzung für spirituelle Entwicklungen. Du fühlst dich sicher, denn „wir“ bekommen erklärt. Es dürfte sich um Begriffe handeln, die die Beziehung zu anderen Menschen beschreiben. Wie sich später herausstellt, hast du diese aber nicht verstanden. Das sagst du dem kleinen Kobold, der sie für dich daraufhin noch einmal merklich erklärt (einer der gespürten Schritte in deiner Hand).
    Du siehst erst die Fußspur des Kobolds, d.h. seine Abdrücke und dann merkst du diese sogar. Da du deine rechte Hand nimmst, bist du aufnahmebereit und folgst voller Tatkraft, allerdings einem unsichtbaren Persönlichkeitsanteil, welcher unkontrolliert aufflackert.

    Du wähnst dich zwar eigentlich auf dem richtigen Weg, ergreifst aber doch äußere Hilfe, wenn sie auftaucht. Wahrscheinlich glaubst du, es ginge dann schneller?

    Der Kobold ist mit seiner (du bist dir da nicht sicher) grünen Farbe die Verkörperung einer jungen, wachsenden Energie, die aber keiner besonderen Beachtung bedarf (er ist ja klein), die einzelnen Schritte erscheinen dir als belanglos. Nichtsdestotrotz ist er wirklich da, denn er zeigt sich dir ja kurz. Er hilft dir, deine Schwierigkeiten durch eigene Anstrengung zu überwinden.
    Der Weg führt weg von netten Floskeln, wie „ich freue mich“, hin zu einer echten Persönlichkeit „ich freue mich wirklich“. Der zweite Schritt kann nicht vor dem ersten gemacht werden, daher bekommst du die Erklärung erst, nachdem der Kobold dir glaubt. Er bezichtigt dich sogar der Lüge, obwohl du doch glaubst gutes zu sagen, ein positiv formulierender Satz ist aber eben nicht grundsätzlich gut.

    Der Kobold verweist auch darauf, dass es nur scheinbar belanglose Probleme sind, auf die du zugehst. Denn indem er die Echtheit des Satzes prüft, ermahnt dich, zu deinen Handlungen zu stehen, zu deinen tiefen Gefühlen, die nicht nur an der Oberfläche beschrieben sind.

    Damit sind die Voraussetzungen geschaffen, deinem Bewusstsein das eigentliche Problem klar zu machen: es geht nicht (nur) um dich.
    Mit dem Kobold schaust du folglich vom höchsten Punkt nun wieder hinab, auf die vertraute Gefühlswelt (Bekannte) vor einer Höhle (Öffnung einer unbewussten Welt). Es ist der Blick auf noch verborgene Schöpfungen (die unbekannte Höhle als Pendant zur bewussten Gipfel-Natur, die du im ersten Teil erlebt hast); du weißt lediglich, wie die vertraute Seite reagiert und dass sie Geborgenheit gibt, aber eben keine Kraft, sie wartet nur. Aber gerade Kraft, Lebensenergie wird gebraucht. Obschon du helfen willst, sollst du warten. Jetzt zeigt sich, dass dich der Kobold immer noch nicht für reif genug hält.

    Eine unschuldige Kraft, ein neues Selbst will sich entfalten (daher ist das Kind ein Mädchen), aber die Energie ist schon vor ihrem „coming out“ verbraucht (hier wird die unschuldige grüne Farbe zum existentiellen Rot). Blut steht für die Kraft, die Leben ermöglicht, aber auch für Sexualität im Sinne einer Schöpfung.

    Der Kobold warnt also nicht nur vor übereiltem Kräfteverschleiß, sondern auch vor der Diskrepanz zwischen erlerntem Selbstbild und dem effektiven Handlungsvermögen für andere. Denn das könnte zu einem (ausgelaugten) Ende führen, wodurch keinem geholfen ist. Die Hingabe an eine unbedachte Emotionalität kann sehr viel Kraft kosten, und mit der Absicht jetzt helfen zu wollen könnte es ein unfreundliches Erwachen geben (der Kobold sagt: „warte“).

    Dem geschwächten Mädchen (kraftlose Entwicklung) folgt schließlich der Vater (Verstand) aus der Höhle heraus. Er korrigiert quasi das oberflächliche Gruppengefühl des schönen „Wir“-Scheins.

    Eine Seite einer reifen Persönlichkeit ist es auch, zu wissen warum man manchen Dingen zu bestimmten Zeiten ihren freien Lauf lassen sollte (insofern geht es nicht um dich, denn du kannst zum jetzigen Zeitpunkt nicht helfe, denn das was gebraucht wird, Kraft, kannst du momentan nicht geben). Du brauchst Geduld, um Schritt für Schritt Kraft zu schöpfen, die dir dann auch als Stärke erhalten bleibt, weil du dir die Schritte zwar mit Hilfestellung aber doch selbst erarbeitet hast.

    Dann bist du folgerichtig aufgewacht, zur Wahrheit aufgerufen, damit aus dem kleinen Kätzchen eine starke Katze wird – im größtmöglichen Sinne.

    [FONT=&quot]LG Loge33 [/FONT]
     
  3. Kätzchen

    Kätzchen Mitglied

    Registriert seit:
    25. Juni 2005
    Beiträge:
    171
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    Hi Loge33!

    Boah danke für diese wahnsinns Deutung! Danke!!! Ich freue mich total darüber! :banane:
    Der Traum ging mir so Nahe und ich habe alles im Traum so stark empfunden.
    Ich muss jetzt alles nochmals ganz langsam lesen. Dir ist dazu soviel eingefallen damit habe ich ja gar nicht gerechnet.
    Danke danke danke!!!
    Ich gehe jetzt alles nochmals durch.
    Danke- ich umarme dich dafür. :kiss3:
    Liebe Grüsse
    Kätzchen
     
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