1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies. Weitere Informationen
  2. Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
    Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
    Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

  3. Esoterikforum Adventkalender 2016
    Wir wünschen Dir einen friedlichen Advent.

Transaktionsanalyse leicht erklärt

Dieses Thema im Forum "Psyche & Persönlichkeit" wurde erstellt von astrologe, 27. Juli 2010.

  1. astrologe

    astrologe Mitglied

    Registriert seit:
    14. Juni 2007
    Beiträge:
    300
    Werbung:
    Hallo liebe Leute,
    ich halte die Transaktionsanalyse nach Eric Berne als eines der wirkungsvollsten Analysewerkzeuge in der Psychologie. In Verbindung mit der Astrologie genial! Hier mal die Sache einfach erklärt: Lieben Gruß Astrologe

    Detlef Ouart
    Transaktionsanalyse leicht erklärt

    Kleinfritzchen und der wiedergefundene Wille

    Kleinfritzchen war seit Geburt an ein lebhaftes und aktives Kind und verfügte über einen besonders starken Willen. Da man in seiner Umwelt sehr großen Wert auf Harmonie, Angepasstheit und Gutmütigkeit legte, hatte er schon immer ein bestimmtes Gefühl: Immer nämlich, wenn er seinen Willen durchsetzen - also etwas wollte - stieß er ständig auf Widerstände. Immer, wenn er bspw. ein Spielzeug, ein Stück Schokolade oder mit seiner Schwester kämpfen wollte gab es von seinem Vater einen erhobenen Zeigefinder zu sehen und das kräftige Wort "Nein" zu hören.


    Da Kleinfritzchen in den Augen seiner Eltern als besonders Dickköpfig erschien, bekam er dieses sehr oft zu spüren. Und weil seine Eltern in der Erziehung konsequent sein wollten, sehr oft von der Mutti. Diese vielen Neins waren für Kleinfritzchen nur ganz schwer zu verkraften und so bekam er regelmäßig Wut- und Tobsuchtsanfälle. Solche Reaktionen bestätigten die Eltern nun wiederum ganz und gar in ihrer konsequenten Haltung und die Neins nahmen einfach kein Ende. So lernte Kleinfritzchen als Pawlowschen Reflex, dass einen Willen zu haben und Neins zu bekommen untrennbar zusammen gehören.


    Viele Jahre vergingen…


    Mittlerweile arbeitet Fritz als Angestellter in der zweiten Führungsebene einer bedeutenden deutschen Bank. Fritz hat es wahrlich nicht einfach: Sein Chef sabotiert regelmäßig seine besonders guten Ideen. Immer gerade dann wenn er besonders gute Einfälle hätte und diese nur noch durch den Chef absegnen lassen müsste, gibt es regelmäßig ein gut begründetes Nein zu hören. In solchen Fällen könnte Fritz vor Wut aus dem Anzug springen und seinem Chef die Meinung geigen. Oftmals kommt er sich wie ein kleiner Junge vor. Da Fritz aber wohlerzogen und außerdem von seiner Arbeitsstelle finanziell abhängig ist, bekommt Fritz höchstens mal einen roten Kopf. Ab und zu tut ihn vor lauter Ärgerwegschieberei der ganze Kopf weh.


    Nun ist es ja so, dass Fritz nicht dumm ist. Er hat es immerhin in die zweithöchste Führungsebene der Bank geschafft, worauf er auch ganz stolz ist. Aber auch mit seinen Untergebenen hat er es nicht einfach. Da gibt es beispielsweise einen Herrn Volonté. Fritz hat den Eindruck, dass dieser Herr besonders Dickköpfig und schwer zu erziehen ist. Der Herr mischt sich auch dauernd in Dinge ein, die ihm überhaupt nichts angehen. Solche Typen kann Fritz besonders gut leiden, weshalb er diesen Herrn regelmäßig in die Schranken weist. Besonders wenn er ganz darauf drängt seinen Willen zu bekommen, gibt es von Fritz ein klares und entschiedenes Nein - da muss man schon Konsequent sein. Manchmal muss Fritz heimlich schmunzeln, denn der Herr Volonté kommt ihn in solchen Situationen wie ein kleiner Junge vor.


    Fritz lebt durch die vielen Kontroversen, Spannungen und Konflikte mit seinen Kollegen und Vorgesetzten ständig im Spannungszustand und er war bereits mehrmals soweit, seine gut bezahlte Stelle - wie schon einige davor - zu kündigen. Auch plagen ihn immer wieder Kopfschmerzen, die auch mit den stärksten Tabletten einfach nicht in den Griff zu bekommen sind. Ab und zu muss er seinen ganzen Ärger Luft machen, was dann leider auf Kosten des Hausfriedens in der Familie geht. In seiner größten Not ging Fritz zu einem psychologischen Astrologen, der die Situation analysierte.


    Fritz schilderte seine Probleme einem Skriptanalytiker mit astrologischem Wissen. Der Astrologe erkennt hinter in all diesen Geschichten einen typischen Saturn-Mars-Konflikt, den er im Horoskop von Fritz symbolisch als Quadrat vorfindet. Er stellte fest, dass viele Konflikte zwischen Fritz, den Kollegen und Führungspersönlichkeiten weniger sachliche, als vielmehr emotionale Ursachen haben. Er klärte auf, dass man in der Kindheit gemachte Erfahrungen bestehend aus Emotionen psychologisch im sog. Kindheits-Ich abspeichert und das man obendrein die Anweisungen, Direktiven und Normen der Eltern im sog. Eltern-Ich abspeichert.


    So reagiert Fritz auf Direktiven seines Chefs in einigen Situationen etwa so wie er als kleiner Junge emotional im Verhältnis zu seinem Vater reagiert hatte, obwohl die Situation heute objektiv betrachtet eine völlig andere ist. Da aber der Chef ähnlich dem Vater eine Machtposition besitzt, hat Fritz den Eindruck, er würde wie damals ohne ausreichenden Grund willkürlich gebremst. Die Ablehnungen des Chefs wurden aber überwiegend wohldurchdacht, gut begründet und im überlegten Ton abgegeben. Dieser sagte sogar einmal, er hätte den Eindruck, dass sich Fritz selbst sabotierte, da er oftmals übers Ziel hinaus schießt.

    Ähnlich verhält es sich im Verhältnis Fritz zu Herrn Volonté, nur das sich in diesem Fall Fritz in der Elternrolle befindet und die Direktiven seiner Eltern weiter gibt. Er weist den Herrn Volonté sehr oft in die Schranken, obwohl es in vielen Situationen objektiv betrachtet überhaupt nicht nötig wäre. So entstehen viele Konflikte die objektiv aus der Aufgabenstellung in der Firma gar nicht nötig wären.

    Was ist die Lösung der Problematik?


    Es gibt außer dem Kindheits- und Eltern-Ich noch eine dritte psychologische Ich-Form, nämlich das Erwachsenen-Ich. Durch die Entwicklung es Erwachsenen-Ichs ist es möglich sich aus den emotionalen Verstrickungen der Kindheit herausentwickeln. Dadurch kann man viele aktuelle Situationen objektiver beurteilen und dadurch wirklichkeitsadäquater handeln.


    Man kann dieses Erwachsenen-Ich mit Informationen und Handlungen stärken. Konkret bekommt Fritz Informationen, dass seine Eltern - als er noch klein war - gute Gründe hatten, seinen überaus großen Willen einzuschränken. Hätte er nämlich alles gekonnt was er wollte, so wäre er sogar öfters in Lebensgefahr geraten. Ja, er wäre z. B. einfach bei einer roten Fußgängerampel auf die Straße gelaufen.

    Fritz analysiert die Gefühle seines Kindheits-Ichs und die Direktiven seines Eltern-Ichs und vergleicht diese kritisch mit den aktuellen Situationen. Er stellt fest, welche Situationen objektiv mit den jeweiligen Gefühlen übereinstimmen und welche Gefühle mehr aus der Vergangenheit seiner Kindheit stammen. So lernt er mit der Zeit bei seinen Handlungen objektiv zu bleiben und seinen Willen auf erwachsene Art und Weise einzubringen. Er entwickelt dadurch eine realistischere Einschätzung seiner eigenen Person und seines Umfeldes.


    Quelle: http://blaues-dreieck.de/transaktionsanalyse_einfach_erklaert.htm
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen