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Träume, in denen man nicht nach Hause findet

Dieses Thema im Forum "Träume" wurde erstellt von Colombi, 16. Oktober 2015.

  1. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.578
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    Es gibt solche Standard-Situationen in Träumen:

    Träume, in denen man nicht nach Hause findet
    Träume, in denen man vor einer Gefahr fliehen will, aber nicht von der Stelle kommt
    Träume, in denen man völlig unvorbereitet in eine Prüfung gehen muss

    Kennt ihr das auch?

    Heute nacht nun habe ich geträumt:

    Ich bin bei einem Fest am Stadtrand
    Der Heimweg ist eigentlich ganz einfach.
    Ich muss nur um eine Ecke biegen, dann etwa 100 m die Straße lang gehen, und dort ist mein Haus.
    Aber im Traum ist alles anders.
    Die Stadt hat auf einmal ganz andere Straßen, und ich kenne mich nicht mehr aus.

    Kennt ihr auch solche oder ähnliche Träume?
     
  2. Eisfee62

    Eisfee62 Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    29. Juli 2008
    Beiträge:
    14.667
    Dein Traum zeigt mir,das du dich in eine Art inneren Chaos befindest,das was bisher selbstverständlich war,ist auf einmal sehr schwer und fast unlösbar...
     
    DruideMerlin gefällt das.
  3. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.537
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Lieber Colombi,

    Eisfee hat es ja schon auf den Punkt gebracht. Aus Erfahrung weiß ich aber, dass diese Traummuster sehr häufig vorkommen. Ich kenne das auch, wenn ich auf der Suche nach einem Weg bin (Lösung). Im Gegensatz zu der Suche eines Ausweges in einem Gebäude meine ich aber, dass sich die Suche nach dem Haus mehr die eigene Persönlichkeit in Bezug zur Außenwelt infrage gestellt wird: „Wo ist mein Platz in dieser Welt?“

    Dem Traumklima wegen, habe ich mir dieses Traummuster aufgelöst, indem ich mir die Bedeutung verinnerlicht habe. Das Verstehen löst die Suche in den Träumen auf. Dieses Muster kommt dann zwar gelegentlich noch vor, aber eine innere Stimme erinnert mich dann an das Warum. Damit hört dann auch das unentwegte Suchen auf.

    Es lassen sich auf diese Weise auch die Schalter im Traumgeschehen ausmachen, die eine vergebliche Suche auslösen. Ich hatte mir zum Beispiel fest vorgenommen, die Stelle herauszufinden, an dem dieses ewige Suchen beginnt: „Wo komme ich vom Weg ab?“ Aus dieser Erkenntnis lässt sich dann eine Strategie entwickeln, wie diese Situation umgangen werden kann.

    Bei mir waren das meistens irgendwelche Dinge, die ich auf meinem Weg noch erledigen sollte und mich dann auf unbekanntes Terrain führten oder einen Linienbus, in den ich einstieg und der dann eine völlig unbekannte Route fuhr. Ich hatte es dann geschafft nicht mehr einzusteigen und diese zusätzlichen Aufgaben einfach zu ignoriert.

    Seelendinge brauchen ihre Zeit, also ist da etwas Geduld und Ausdauer gefragt. Ich habe damit jedenfalls gute Erfahrungen gesammelt, um zu einem ausgeglichenen Traumklima zu kommen.

    Du solltest nicht vergessen, dass sich die Stimmungen aus der Traumwelt in den Alltag übertragen und umgekehrt in die Traumwelt. Auf diese subtile Weise verändert sich fast unmerklich auch deine Seelenwelt.

    Sicherlich klingt das alles etwas unwirklich, aber sind es unsere Träume nicht auch?


    Merlin
     
  4. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.578
    Hab Dank für deinen Kommentar! :)

    Ja, diese vergebliche Suche ist etwas, was in sehr vielen Träumen vorkommen kann.

    Ich halte das für ein allgemein-menschliches Problem.

    Nicht unbedingt ein speziell persönliches Problem.
     
  5. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
    Beiträge:
    6.537
    Ort:
    An den Ufern der Logana
    Ja, so könnte man das sehen, aber diese Dingen verselbstständigen sich gerne und beginnen die Seelenwelt zu dominieren. Es ist dann irgendwo der Punkt erreicht, an dem es nicht mehr um die Frage „Wer bin ich?“ geht, sondern nur noch um das reine Suchen.

    Bei den Entscheidungen in der realen Welt werden die Situationen mit den Erinnerungen auf die Machbarkeit abgeglichen und damit auch der Kräfteansatz bestimmt. Der Erfolg oder Misserfolg aus dieser Situation wird dann wieder zu einer Erinnerung, die dann in den kommenden Situationen als Maßstab dient.

    So verändert sich über die Zeit auf subtile Weise das Selbstwertgefühl. Wenn Du also in den Träumen ständig auf einer erfolglosen Suche bist, überträgt sich diese depressive Grundstimmung der Unzulänglichkeit auch in den Alltag.

    Die Folge ist ein Start in den neuen Tag mit schlechter Laune und angezogener Handbremse. Achte einmal bei einem solchen Träumen, wie sich nach dem Erwachen deine Herz und Bauchregion anfühlt. Ich möchte das nun nicht zu einem bedrohlichen Problem aufplustern, es ist aber anderseits ein unnötiger Ballast, den man mitschleppt und besser auf ein Minimum reduziert.

    Merlin
     
  6. Colombi

    Colombi Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    26. November 2014
    Beiträge:
    10.578
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    Es ist nicht so, dass das STÄNDIG so ist. :)
     
  7. DruideMerlin

    DruideMerlin Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    22. August 2008
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    An den Ufern der Logana
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    Lieber Colombi,

    wie ich schon schrieb, sehe ich da im Augenblick auch noch kein ernsthaftes Problem, denn es ist ja anscheinend immer noch mit der Frage verbunden. Mich hatte in diesen Träumen einfach diese endlosen Suchen genervt und sie deshalb entschärft. Die Seele findet auch andere Gleichnisse zum Thema, ohne sich gleich in einer Endlosschleife aufzuhängen.

    Ich möchte auch hier nur eine Möglichkeit aufzeigen, wie man solchen Träumen eine akzeptable Wendung geben kann. Diese Hilfe zur Selbsthilfe wird auch sehr erfolgreich bei der Bewältigung von Albträumen angewandt.

    Ganz so ohnmächtig muss man also der Traumwelt nicht gegenüberstehen. Du wirst aber sehen, wie sich schon mit dem reinen Verständnis, die Stimmungen in diesen Träumen verändern werden.


    Merlin
     
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